Deutschlands Wirtschaft wird "gegängelt"

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eröffnet am: 31.10.05 08:40 von: kiiwii Anzahl Beiträge: 4
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31.10.05 08:40

129861 Postings, 6071 Tage kiiwiiDeutschlands Wirtschaft wird "gegängelt"

Deutschland gängelt Wirtschaft wie kaum ein anderer Staat

                
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HANDELSBLATT, 31.10.2005


ost DÜSSELDORF.

In kaum einem anderen Industrieland der Welt gibt es so viele staatliche Eingriffe in die Wirtschaft wie in Deutschland.


Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), in der erstmals Ausmaß und Qualität staatlicher Regulierung in 28 Staaten verglichen werden.


Besonders extrem ist das Regulierungsdickicht demnach auf dem Arbeitsmarkt. Dieser Bereich wird in Deutschland so streng reglementiert wie in keinem anderen in der Studie untersuchten Land. ?Trotz der Arbeitsmarktreformen der vergangenen Jahre ist der deutsche Arbeitsmarkt im internationalen Vergleich immer noch überreguliert?, sagt IW-Wissenschaftler Dominik Enste.


Insgesamt rangiert die Bundesrepublik im internationalen Regulierungsindex des Instituts im hinteren Viertel auf Platz 22 ? weit abgeschlagen hinter den Spitzenreitern Neuseeland, USA und Großbritannien. Das Gesamtranking berücksichtigt neben der Arbeitsmarkt-Regulierung auch den staatlichen Ordnungsrahmen auf dem Güter- und Kapitalmarkt sowie im Bildungs- und Forschungssektor.


Die IW-Wissenschaftler versuchen zudem, neben der Menge der staatlichen Eingriffe auch die Qualität der Regulierung zu vergleichen. Denn: ?Staatliche Regulierung hemmt nicht per se das Wachstum. Im Gegenteil: Ohne staatliche Rahmenbedingungen funktioniert eine Marktwirtschaft nicht?, betont Enste. Allerdings habe Deutschland sowohl auf dem Arbeitsmarkt wie auch bei Bildung und Forschung ein Übermaß an wachstums- und innovationshemmender Regulierung.


Für die in dieser Form einmalige Untersuchung hat das IW Rohdaten von mehr als einem halben Dutzend internationaler Organisationen ausgewertet. Aus mehr als 100 Einzelindikatoren ermittelte das Kölner Institut einen Gesamtindex. Auftraggeber war die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), die hauptsächlich von Arbeitgeberverbänden finanziert wird. Der Tenor der IW-Untersuchung widerspricht einer Mitte September veröffentlichten Weltbank-Studie, in der Deutschland angesichts der jüngsten Reformen Fortschritte beim Bürokratieabbau attestiert wurden.


Nach Ansicht von Volkswirten würden Wachstum und Beschäftigung durch weniger staatliche Eingriffe beflügelt. ?Im internationalen Vergleich ist die Regulierungsdichte in Deutschland ohne jeden Zweifel hoch?, bestätigt Christian Wey, Regulierungsexperte des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.


?Beim Bürokratieabbau könnte Deutschland mit wenig Kosten sehr viel erreichen?, sagt Thomas Straubhaar, Chef des Hamburger Forschungsinstituts HWWI. ?Die beiden letzten Bundesregierungen hatten dabei zwar große Pläne, sind aber stets gescheitert.?


Union und SPD wollen offenbar in der geplanten großen Koalition einen neuen Anlauf unternehmen. In den Koalitionsverhandlungen diskutieren die Parteien über die Schaffung eines ?Bürokratie-Tüvs?, der jeden Gesetzesentwurf auf Bürokratiekosten prüfen würde.


INSM-Geschäftsführer Tasso Enzweiler fordert die Politik auf, beim Bürokratieabbau aufs Tempo zu drücken: ?Mit den vielen Regulierungen stehen wir uns selbst im Weg. Viele andere Länder haben uns gezeigt, dass Regulierungsabbau zu mehr wirtschaftlichem Wachstum und damit zu mehr Wohlfahrt führt.?


Die Studie mache deutlich, wo der Handlungsbedarf liege ? bei einer Entschlackung der Regulierung auf den Feldern Arbeitsmarkt sowie Bildung und Forschung. Die deutsche Produkt- und Kapitalmarktregulierung könne sich international dagegen durchaus sehen lassen.



MfG
kiiwii  

31.10.05 09:02

14308 Postings, 6453 Tage WALDYGuten Morgen Kiiwii

Ich denke da nur an Münte mit Heu....ich meinte mit Schrecken.
Oder der grüne Junge Büty mit dem Koffer der auf der D.Bank
rumhackte.

Aber das ist ja in Deutschland sehr beliebt ,in die Hand zubeissen
die einen füttert.
( siehe auch die ganzen tief roten Gewerkschafter)



MfG
  Waldy

 

31.10.05 09:02

42128 Postings, 7649 Tage satyrMir kommen die Tränen-Schnüff-Schnüff-

vor allem weil diese Ganster - Mischpoke-Gewinne macht und fast
keine Steuern bezahlt.
Und der Schreiber möge sich fragen warum wird alles reguliert?
Weil dieses Pack wenn es keine Gesetze gäbe ,so agieren würde
wie in Tschechien.
Wer will kann mal hinfahren aber bitte die Gasmaske nicht vergessen.  

31.10.05 09:10

129861 Postings, 6071 Tage kiiwiiGuten Morgen

und eine angenehme und erfolgreiche Woche !

(...bevor ich das vergesse...)


MfG
kiiwii  

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