Deutschland kann mit dem Euro nur verlieren!

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neuester Beitrag: 02.10.12 22:45
eröffnet am: 02.10.12 22:00 von: Rubensrembr. Anzahl Beiträge: 10
neuester Beitrag: 02.10.12 22:45 von: Rubensrembr. Leser gesamt: 378
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02.10.12 22:00
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44103 Postings, 4683 Tage RubensrembrandtDeutschland kann mit dem Euro nur verlieren!

Während ein Euro-Ausstieg nur mit geringen Kosten verbunden ist, wäre ein
Verbleib von Deutschland in der Euro-Zone unbezahlbar.

http://www.ftd.de/politik/konjunktur/...ist-eine-option/70098826.html  

02.10.12 22:02

16755 Postings, 7037 Tage ThomastradamusWas? Wieder kein Titel in 2014?

Dann sollen die den Euro eben auswechseln oder gar nicht erst in den Kader aufnehmen!!!
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Nicht der Mensch ist die Krone der Schöpfung, sondern die Natur.

02.10.12 22:09

44103 Postings, 4683 Tage Rubensrembrandt? führt zu Rezession, Inflation u. ständ. Transfer

http://www.ftd.de/politik/konjunktur/...ist-eine-option/70098826.html

Die stagnierende Reallohnentwicklung, staatliche Sparmaßnahmen und relativ hohe Realzinsen haben die Nachfrage stark begrenzt. Jetzt treiben die nötigen Rettungsmaßnahmen für den Euro die Inflation (was die Deutschen hassen werden). Und sie führen zu langen deflationären Rezessionen und fortlaufenden Transfers an die Partnerländer.
Weder politisch noch wirtschaftlich gewinnt also Deutschland, wie es sich die Politiker einmal erhofft haben. Schlimmer noch: Es stehen jahrelange Konflikte über "Bailouts", Umschuldungen und Strukturreformen bevor. Vielleicht wäre eine schmerzliche Trennung tatsächlich besser. Dumas ist jedenfalls dieser Meinung. Wenn Deutschland zu einer D-Mark, die aufwertet, zurückkehrt, würden die Gewinne sinken, die Produktivität wachsen und das Realeinkommen steigen. Statt die überschüssigen Ersparnisse verschwenderischen Ausländern zu leihen, könnten die Deutschen einen höheren Lebensstandard genießen.  

02.10.12 22:11

233908 Postings, 6034 Tage obgicounachdem die Angelsachsen eingesehen haben

daß mit Merkel/Schäuble die Druckerpresse nicht angeworfen wird, schicken sie jetzt ihre stumpfe Speerspitze Münchau vor. um für den Euro-Austritt Deutschlands Stimmung zu machen. Aussichtsloses Unterfangen. Deutschland geht es mit Euro so gut wie nie zuvor. Und die Aussichten sind hervorragend. Die anderen Staaten müssensich unserem Konsolidierungsdiktat unterwerfen. Daher protestieren dort auch die Menschen, weil die Einschnitte weh tun.
Aber Medizin ist bitter und in 3-4 Jahren werden sie uns dankbar sein.  

02.10.12 22:12

44103 Postings, 4683 Tage RubensrembrandtLeistungsbilanzüberschüsse sind weitg. wertlos

http://www.ftd.de/politik/konjunktur/...ist-eine-option/70098826.html

Wenn Deutschland weiterhin hohe Leistungsbilanzüberschüsse erwirtschaftet, häuft es hohe Forderungen gegenüber Ausländern an. Die Erfahrung lehrt uns, dass ein Großteil davon wertlos sein wird.  

02.10.12 22:17
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44103 Postings, 4683 Tage RubensrembrandtWährend Kosten für Verbleib unbezahlbar sind,

wären die Kosten für einen Ausstieg aus dem Euro gering.

http://www.ftd.de/politik/konjunktur/...ist-eine-option/70098826.html

Wenn wir diese Frage aus deutscher Perspektive beleuchten, müssen wir zwischen falschen und berechtigten Argumenten unterscheiden. Der belgische Volkswirt Paul de Grauwe hat mit einer Kollegin valide Gründe zusammengetragen. In seinem Artikel geht es um die Anhäufung von deutschen Nettoforderungen innerhalb des Zentralbanksystems. Würde Deutschland viel verlieren, wenn die Euro-Zone auseinanderbricht? Die Antwort der Verfasser lautet: nein.  

02.10.12 22:19

233908 Postings, 6034 Tage obgicouDeutschlands Zins-Kosten sinken ständig

02.10.12 22:26

44103 Postings, 4683 Tage RubensrembrandtAber nur deswegen, weil der Kapitalmarkt

auf ein Ausscheiden Deutschlands mit entsprechenden Währungsgewinnen spekuliert.
Mit eigener DM wären die Zinskosten noch geringer!  

02.10.12 22:29

233908 Postings, 6034 Tage obgicouDann spekuliert der Kapitalmarkt

wohl auch auf ein Ausscheiden des ESFS; der zahlt nämlich auch schon Negativzinsen
;-)))))))  

02.10.12 22:45
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44103 Postings, 4683 Tage Rubensrembrandt# 4 Münchau will Eurobonds wie die SPD,

also die kollektive Verantwortungslosigkeit und die Letzthaftung bei den Deutschen,
aber nicht den Austritt aus der Euro-Zone.
Leider können die PIIGS-Staaten eben nicht in dem verrotteteten Euro-System gesunden.
Im Gegenteil: Immer mehr Eurozonen-Staaten gehen de facto pleite. Inzwischen ist
es ein Drittel der Eurozonen-Staaten, die de facto pleite sind! Tendenz zunehmend.
Griechenland hat den Schuldenschnitt Anfang des Jahres innerhalb von ca. 6 Monaten !
egalisiert und steht jetzt schlechter da als vor dem Schuldenschnitt. Die angebliche
Gesundung dieser Länder ist unmöglich und deshalb nur als Propaganda-Märchen
zu beurteilen.
Ohne den Euro würde es der deutschen Bevölkerung beträchtlich besser gehen,
denn inzwischen ist die Bevölkerung kaufkraftmäßig auf das Jahr 1991 zurückgefallen,
also 20 Jahre zurück, da die Reallöhne in der Eurozonen-Zeit gefallen sind. Außer-
dem kommt das ganz dicke Ende noch, wenn Deutschland aus seiner Haftung in
Anspruch genommen. Das Ganze ist eine kümmerliche Scheinblüte auf Kosten
eines riesigen Schuldenberges. Die reale Verschuldung Deutschlands hat sich wäh-
rend der Eurozonen-Zeit mehr als verdoppelt. Also eine kümmerliche Scheinblüte
auf Pump ähnlich wie in der Zeit Adolfs.  

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