Deutschland ist führungslos....

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neuester Beitrag: 01.11.05 17:41
eröffnet am: 01.11.05 08:15 von: B Ghost Anzahl Beiträge: 12
neuester Beitrag: 01.11.05 17:41 von: B Ghost Leser gesamt: 434
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01.11.05 08:15

3379 Postings, 5581 Tage B GhostDeutschland ist führungslos....

Was ist blos mit unseren Parteien los?

Ich glaube sie demontieren sich inzwischen selbst systematisch.

Entweder treten unsere Politiker beleidigt aus, stänkern einige Jahre gegen die eigene Partei, um dann eine neue Partei zu gründen, die die alte Partei Stimmen kostet (Hallo Lafontaine)

oder sie tragen ihr Machtgerangel so offen zur Schau, dass selbst alte Stammwähler nicht mehr hinschauen wollen (Hallo Herr  Stoiber)

oder sie erklären sich einfach zur Spaßpartei (Hallo Schwesterwelle)

oder demontieren als Koalitionspartei alles wofür sie ursprünglich gestanden haben (Hlle die Grünen)

oder man tritt generell aus der aktiven Politik zurück, wenn es zur bisherigen Karriere keine Steigerung mehr zu geben scheint (Herr Schroeder und Herr Müntefering)


Ist ja auch nicht so schlimm.   Man ist mit satten Pensionen abgesichert und kann eigentlich für den Rest des Lebens Golf spielen gehen oder den sterbenden Schwan mimen.



Was wir wieder brauchen sind Politiker mit Eiern in der Hose.....  

01.11.05 08:20

1287 Postings, 6105 Tage Tobberes ist echt ein witz

wenn so ein kasperkopf nicht big chef wird isser eingeschnappt und tritt zurück ... das wäre ja nicht so schlimm aber diese typen hängen uns jetzt viele jahre mit einer fetten rente auf der tasche ...

der tobber  

01.11.05 08:34
1

3379 Postings, 5581 Tage B GhostDie einzige Ausnahme ist der Norbert Blüm

Der ist noch aktiv und unterhält uns im Fernsehen wenigstens beim heiteren Berufe raten ....(Was bin ich)

also die Berufe die tatsächlich noch gibt.....

mit echten Erwerbstätigen.......


so zu sagen als Wiedergutmachung für seinen Ausflug in die Politik  

01.11.05 08:35
1

2690 Postings, 5629 Tage slimmylebensgrundsatz verletzt : päng!

Schon die Bauern der Antike hatten den Grundsatz, daß man mit "warmer" Hand vererbt. Unser Problem ist etwas arrogant gesprochen, daß die Führungsschicht mit wenigen Ausnahmen aus der "Tagelöhnerschicht" stammt. Sie KÖNNEN es nicht wissen. Damit setzt ein Gesetz ein, daß wir jetzt erleben. Jeder klebt am Stuhl, bis er ihm weggerissen wird. Die CDU hat in unnachahmlicher Weise im Wahlkampf gezeigt, daß sie ohne Ausnahme aus egozentrischen Emporkömmlingen besteht. Ihre eigene Jugend - ihre Erben - hat sie weggejagt. In dieser Wackelgesellschaft muß eine Situation aufkommen, wie sonst nur im Dorfkrug. Mal sehen, aus welcher Ecke der Retter kommt; unter den derzeit amtierenden Politikern braucht man ihn wohl nicht zu suchen (s.o.)!
 

01.11.05 08:58

3379 Postings, 5581 Tage B GhostRichtig slimmy

Gruß

Brad P.  

01.11.05 08:59
1

44542 Postings, 7160 Tage Slaterunsere sogenannten Spitzenpolitiker

sind alle Figuren aus der 3. Reihe

Wendelin Wiedekin wäre der beste Kanzler  

01.11.05 10:11

1113 Postings, 5714 Tage CorypheanaEs ist kein Zufall, dass es ist, wie es ist

Hinter dem Niedergang und dem Eintritt in das neue dunkle
Zeitalter stehen uralte historische Systeme, Traditionen und Mächte,
dessen Spitze die nun schleichend offensichtlich werdenden zerstörerischen
Kräfte ihrer Schöpfer und deren Fehlkonditionierungen bildet.  

Geschichte wiederholt sich seit Jahrtausenden,
nur erstmals global, allumfassend, hochtechnologisiert.
Der Mensch hat während all der Zeit kaum etwas "Wesen"tliches dazu gelernt.

Der "Tanz des Todes" nimmt seinen Lauf wie schon vor 2000 Jahren,
nur dieses Mal eben global, allumfassend, hochtechnologisiert und
dementsprechend exponentiell steigernd und beschleunigend.
Es ist kein Zufall, dass es ist, wie es ist.

 
Angehängte Grafik:
dance_of_death.jpg (verkleinert auf 72%) vergrößern
dance_of_death.jpg

01.11.05 14:36

3379 Postings, 5581 Tage B GhostJa Himmel, A...sch und Zwirn

Wo kemmns mers denn da hi ?  

01.11.05 15:11

3379 Postings, 5581 Tage B Ghost3 Tote in 24 Stunden. Jetzt auch Wieczorek-Zeul

Müntefering gestern am Abend. Heute morgen Stoiber und nu  diese Dame...

Bald kommt Lafontaine automatisch an die Macht looollll

SPIEGEL ONLINE - 01. November 2005, 14:34
URL: 
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,382718,00.html

Sozialdemokraten
 
Wieczorek-Zeul kandidiert nicht mehr als SPD-Vize

Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Wieczorek-Zeul wird auf dem Karlsruher Bundesparteitag Mitte November nicht mehr für dieses Amt kandidieren. Sie wolle den Weg für einen Generationswechsel freimachen, sagte die Politikerin.

Berlin - Heidemarie Wieczorek-Zeul erklärte heute in Berlin, sie unterstütze den Ansatz von SPD-Chef Franz Müntefering, die nächste Generation solle künftig die Partei führen. "Ich will diesem Generationswechsel nicht im Wege stehen", sagte sie.

APHeidemarie Wieczorek-Zeul: "Ich will diesem Generationswechsel nicht im Wege stehen"
Die SPD-Politkerin hatte sich in den vergangenen Tagen für die Parteilinke Andrea Nahles als künftige Generalsekretärin stark gemacht - und damit den Weg für die Abstimmungsniederlage von Müntefering bereitet, der im Parteipräsidium seinen Vertrauten Kajo Wasserhövel durchsetzen wollte.

Daraufhin war Wieczorek-Zeul in die Kritik geraten. Sie und andere Genossen hätten mit der Kampfabstimmung um den Posten des Generalsekretärs im SPD-Vorstand eine "Machtprobe" riskiert, sagte SPD-Fraktionsvize Ludwig Stiegler gestern dem Fernsehsender N 24. "Es gibt eine Hand voll Leute, die haben das systematisch organisiert."

Auch der Sprecher des SPD-Netzwerkes junger Sozialdemokraten, Hubertus Heil, erhob Vorwürfe gegen Wieczorek-Zeul. Wieczorek-Zeul hätte im Streit um den Posten des SPD-Generalsekretärs vermitteln und selbst einen Beitrag zum Generationswechsel leisten können, sagte Heil heute im Deutschlandfunk. Es sei vernünftig, nun den Druck auf die Vize-Parteivorsitzende und andere zu erhöhen, selbst Platz zu machen.


 

© SPIEGEL ONLINE 2005
 

01.11.05 15:45

10041 Postings, 6590 Tage BeMiDeutschland ist führungslos???

Gerd und Joschka sind doch noch
kommissarisch im Amt.
Das kann noch lange dauern!
Ihnen gefällt es bestimmt:
Gut Geld und kaum Arbeit.
"Nach mir die Sintflut!"  

01.11.05 15:49

19522 Postings, 7100 Tage gurkenfredBRD=

BananenRepublik Deutschland ?

mfg
GF

 

01.11.05 17:41

3379 Postings, 5581 Tage B GhostDie Wirtschaft macht sich keine Illusionen mehr

SPIEGEL ONLINE - 01. November 2005, 17:17
URL: 
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,382736,00.html

Hick-Hack in Berlin
 
"Die Wirtschaft macht sich längst keine Illusionen mehr"

Von Michael Kröger

Nach dem Rückzug von SPD-Chef Franz Müntefering rätseln Wirtschaftsexperten über die möglichen Konsequenzen. Dass unter den derzeitigen Bedingungen zukunftsweisende Rahmenbedingungen geschaffen werden, glauben nur noch unverbesserliche Optimisten.

Berlin - Ulrich Blum gehört zu den wenigen, die in der aktuellen Lage noch Lichtblicke wahrnehmen. Natürlich sei die Gefahr groß, dass der Rücktritt Münteferings zu einer nachhaltigen Destabilisierung führe, sagte der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle SPIEGEL ONLINE. "Trotzdem glaube ich noch an die Möglichkeit einer Katharsis: Angenommen, die Abstimmung im SPD-Vorstand war ein Unfall, dann könnte der jetzt eingetretene Schaden dazu führen, dass sich die Reihen hinter dem Nachfolger von Müntefering wieder schließen."

DPAIWH-Chef Blum: Hoffnung auf die Katharsis
Zunächst sei dafür aber die Frage zu klären, ob das Abstimmungsergebnis auf Missverständnisse und atmosphärische Störungen innerhalb der Führungsriege zurückzuführen sei, oder tatsächlich auf einen Linksruck der gesamten Partei. "Das lässt sich aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt von außen nicht seriös beurteilen."

Von einem solchen Richtungswechsel ist der Chef der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer, Patrick Adenauer, jedoch überzeugt. "Mit der Wahl von Andrea Nahles rückt die SPD weiter nach Links", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Jetzt zeige die Partei ihr wahres Gesicht.

Doch auch unabhängig von prinzipiellen Richtungsentscheidungen ergeben sich für die derzeit laufenden Koalitionsverhandlungen ganz handfeste Probleme. In Fragen der Haushaltskonsolidierung, der Wirtschaftspolitik, der Reform im Gesundheitswesen und der Pflegeversicherung stehen den künftigen Koalitionspartnern schwierige Verhandlungen bevor. Nicht ohne Grund musste die "Arbeitsgruppe Finanzen" ihren Part wegen der schwer zu überbrückenden Gegensätze bereits an die Chefetage abgeben.

"Großer Vertrauensschaden"

Zurzeit aber sitzt dort nur CDU-Chefin Angela Merkel, die über die nötige Hausmacht verfügt, um notwendige Grausamkeiten zu begehen. Dem geschäftsführenden Kanzler Gerhard Schröder dürfte dafür inzwischen ebenso die Kraft fehlen, wie Franz Müntefering, Ex-SPD-Parteichef in spe. Und inwieweit CSU-Chef Edmund Stoiber Gestaltungsspielraum hat, bleibt nach seiner heute getroffenen Entscheidung, doch in Bayern zu bleiben, abzuwarten.

Ob die zuständigen Gremien unter diesen Bedingungen überhaupt noch wirtschaftlich tragfähige Lösungen zu Stande bringen, davon ist auch IWH-Chef Blum keineswegs überzeugt. "Die vergangenen 24 Stunden haben einen großen Vertrauensschaden angerichtet. Die Koalitionäre fangen praktisch von vorne an."

REUTERSVerhandlungspartner Merkel, Müntefering, Stoiber: Hickhack in Berlin spielt keine Rolle
Entsprechend groß ist auch der Zeitverlust für die künftige Regierung. Gesetze zur Konsolidierung des Haushalts, die bereits zu Beginn des kommenden Jahres in Kraft treten sollten, dürften schon wegen der formellen Erfordernisse erst später wirksam werden. Dabei drängt die Zeit. Allein für 2006 fehlen nach Schätzungen 35 Milliarden Euro. Neben der zur Diskussion stehenden Anhebung der Mehrwertsteuer sind deshalb auch Ausgabekürzungen nötig. Davon betroffen sein werden auch Leistungsgesetze und Investitionen in Zukunftsfelder, wie etwa Forschung und Bildung - Entscheidungen, die selbst dann schwer zu vermitteln sind, wenn alle Beteiligten über großen Rückhalt in ihren Parteien verfügen.

Für Dramatisierungen sieht Blum dennoch keinen Anlass, auch wenn seine Analyse eher desillusionierend ist. "In einer globalisierten Wirtschaft hat eine nationale Regierung ohnehin nur begrenzten Spielraum." Bestätigt sieht sich der Experte durch die Finanzmärkte, die die Nachrichten aus Berlin weitgehend unbeeindruckt abschüttelte. "Das Hickhack in Berlin spielt derzeit keine Rolle", sagte ein Aktienhändler. "Die Unternehmen werden ihre Restrukturierungen so oder so vorantreiben."

Auch HypoVereinsbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer misst der Politik nicht so große Bedeutung bei. Die Unternehmen - besonders die börsennotierten Firmen - hätten sich schon bislang in einem schwierigen Umfeld behauptet. "Die Wirtschaft macht sich schon längst keine Illusionen mehr über das, was Politik auszurichten vermag." Die Machtdemonstration der Linken in der SPD bestätige einmal mehr, dass die Reformkräfte in Deutschland nicht sehr stark seien. "Reformen haben in Deutschland keine Mehrheit."
 

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