Deutscher von Skinheads zusammengeschlagen

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neuester Beitrag: 27.11.06 10:13
eröffnet am: 27.11.06 08:30 von: AbsoluterNe. Anzahl Beiträge: 7
neuester Beitrag: 27.11.06 10:13 von: NoTax Leser gesamt: 585
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27.11.06 08:30
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26159 Postings, 6039 Tage AbsoluterNeulingDeutscher von Skinheads zusammengeschlagen

Lahr: Skinheads trampelten auf schon wehrlosem Opfer herum

Neun deutsche und französische Skinheads haben einen 35-jährigen Deutschen tunesischer Abstammung überfallen und brutal zusammengeschlagen.Am Montag kommen die Festgenommenen vor den Haftrichter. Unter ihnen sind drei Deutsche, die übrigen stammen aus dem Elsass. Sowohl die französische wie die deutsche Polizei konnte ihre Pappenheimer schnell identifizieren. In beiden Ländern waren die jetzt der Tat Verdächtigen wegen rechter Straftaten bekannt. Das 35-jährige Opfer wohnt ebenfalls im Raum Lahr. Der Mann musste verletzt nach zwei Uhr in der Nacht ins Krankenhaus eingeliefert werden. Wie sich die Sache jetzt darstellt, verlief der Zusammenstoß nach dem bewährten Muster von Potsdam.Die vermutlichen Täter in der üblichen Aufmachung: Glatze, Bomberjacke, Springerstiefel, Naziabzeichen. Der Mann aus Tunesient war auf dem Nachhauseweg, wurde von den angetrunkenen Skins erst beschimpft, dann vor einer Kneipe überwältigt, als er schon im Wegrennen war,und misshandelt. "Selbst als er schon am Boden lag, trat die Gruppe mit ihren schweren Springerstiefeln auf ihr wehrloses Opfer ein"
(Polizeiaussage)

Quelle: swr
AutorIn: fg  

27.11.06 08:36

26159 Postings, 6039 Tage AbsoluterNeulingVolles Wochenende für die SA-Abteilungen

Verletzte bei Neonazis-Angriffen in Sachsen-Anhalt und Südwesten

Quedlinburg (dpa) - Bei brutalen Übergriffen von Neonazis sind am Wochenende in Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg vier Menschen zum Teil schwer verletzt worden. In Quedlinburg wurde am Samstag ein 20 Jahre alter Mann von einer Gruppe Neonazis zusammengeschlagen. In Halberstadt verletzten Rechtsextreme einen Spätaussiedler durch Schläge mit einem Baseball-Schläger. Im baden-württembergischen Lahr überfielen Skinheads einen 35-jährigen Deutschen tunesischer Abstammung.  

27.11.06 08:49
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Clubmitglied, 44295 Postings, 7312 Tage vega2000Die Täter hatten bestimmt eine schwere Kindheit

& wurden schon immer sozial benachteiligt, deshalb halte ich eine Verwarnung mit erhobenen Zeigefinger für angebracht.  

27.11.06 09:32

51340 Postings, 7394 Tage eckiAber vega, nicht doch. Möglicher weise werden

diese schgägernden Opfer durch einen erhobenen Zeigefinger eneut traumatisiert!

ariva.de

 

27.11.06 09:45

3007 Postings, 7721 Tage Go2BedAb in den Bau mit den Jungs. Und zwar so

lange wie's nur geht.  

27.11.06 10:10
2

6506 Postings, 6977 Tage Bankerslastein Übel unserer Zeit

man scheint dieses Dilemma einfach nicht in den Griff zu kriegen.

Extremisten hüben und drüben:

Linksextreme: Verfassungsschutz informiert

Linksextreme Straftaten stiegen in Deutschland laut Verfassungsschutzbericht von 2004 auf 2005 um rund 60 Prozent, linksextreme Gewalttaten sogar um 72 Prozent. Ein neues Internetdossier des Bundesamtes für Verfassungsschutz klärt auf.

          §Linksextreme Gewalttaten beinhalteten im vergangenen Jahr unter anderem 391 Fälle von Körperverletzung und 29 Fälle von Brandstiftung.

53 gefährliche Eingriffe in den Bahn-, Luft-, Schiffs- und Straßenverkehr wurden verzeichnet.

Das neue Internetdossier ZAFALI (Zahlen und Fakten zum Linksextremismus) vom Bundesamt für Verfassungsschutz informiert zudem über linksextreme Parteien und Gruppierungen sowie über deren bevorzugte Aktionsfelder.

Interessante Seite: www.lehrer-online.de

 

27.11.06 10:13
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2801 Postings, 7595 Tage NoTaxPDS-Jungpolitiker niedergeschlagen

(Tsp.v. 27.11.2006)

Ein 18-jähriger Bezirkspolitiker der Linkspartei/PDS ist gestern früh vermutlich von Rechtsextremisten im Bahnhof Lichtenberg mit einer Flasche niedergeschlagen worden. Erst als Kirill Jermak zu Boden ging und die beiden Täter bat, ihn zu verschonen, flüchteten diese. Die Tat steht nach Einschätzung der Polizei im Zusammenhang mit der von der linken Szene organisierten Silvio-Meier- Demonstration, die am Sonnabend in Lichtenberg stattgefunden hatte ? Kirill Jermak war in diesem Jahr Anmelder der Veranstaltung, bei der an den 1992 von Rechtsextremisten getöteten Hausbesetzer erinnert wird. Wie berichtet, hatten am Sonnabend etwa 50 Rechte am Bahnhof Lichtenberg gegen die Linken demonstriert.

Jermak schilderte die Attacke vom Sonntagmorgen so: ?Die beiden Männer kamen mir entgegen. Einer fragte mich: ,Bist du der Linksfaschist?? Danach rissen sie mir die Mütze vom Kopf, einer schlug mir eine Flasche gegen die Schläfe. Zum Glück gab es keine Splitter.? Bei der Polizei beschrieb der 18-Jährige, der seit der jüngsten Wahl für die PDS in der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg sitzt, die Täter als etwa 18 bis 20 Jahre alt. Die beiden dunkel gekleideten Männer seien optisch nicht der rechten Szene zuzuordnen, sagte Jermak, ihm bekannte Neonazis seien es nicht gewesen. Er wisse noch nicht einmal, ob er sie identifizieren könnte ? um 6 Uhr früh herrschte Dunkelheit vor dem Eingang zur U-Bahn.

Zum ThemaDossier: RechtsextremismusDennoch ist sich der Schüler sicher, dass ?das eine gezielte Sache? war, wie er gestern dem Tagesspiegel sagte. Er selbst sei unauffällig gekleidet gewesen, habe allerdings einen linken Aufkleber getragen. Jermak kündigte an, ?konsequent weiter gegen Rechts zu arbeiten?. Der 18 Jahre alte Schüler stammt aus der ehemaligen Sowjetunion, lebt seit 16 Jahren in Berlin.

Nach dem Überfall wurde Jermak ambulant im Krankenhaus behandelt, danach vom polizeilichen Staatsschutz vernommen, der für politische Delikte zuständig ist.

Die Lichtenberger PDS-Bundestagsabgeordnete Gesine Lötzsch betonte gestern, dass die PDS den Kampf gegen den Rechtsextremismus noch verstärken werde. ?Wir geben keinen Kiez und keine Straße verloren?, sagte die Politikerin. Der Bahnhof Lichtenberg und die Weitlingstraße gelten berlinweit als eine der größten rechten Hochburgen, mehrfach hatte es in den vergangenen Monaten dort Attacken von Neonazis auf Linke und Ausländer gegeben.

Ganz in der Nähe des Bahnhofs war im Mai der kurdischstämmige PDS-Politiker Giyasettin Sayan angegriffen und niedergeschlagen worden. Das 56-jährige Mitglied des Abgeordnetenhauses hatte dabei schwere Kopfverletzungen erlitten, er hatte lange im Krankenhaus gelegen. Nach Sayans Angaben war ein ausländerfeindlicher Überfall, die Täter konnten jedoch nicht gefunden werden. Die Staatsanwaltschaft hatte die Ermittlungen im Oktober eingestellt.  

 

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