Deutsche sind Heulsusen

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neuester Beitrag: 11.02.05 14:36
eröffnet am: 08.02.05 14:22 von: nixwußt Anzahl Beiträge: 38
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08.02.05 14:22
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377 Postings, 5688 Tage nixwußtDeutsche sind Heulsusen

Magdeburg (AP) Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter, hat Deutsche als «Heulsusen» kritisiert. «Wir sind nicht nur Bedenkenträger, sondern auch Heulsusen. Wir sind nicht bereit, das, was gut läuft, auch beim Namen zu nennen», sagte Walter nach Angaben des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) vom Dienstag auf einer Veranstaltung im Magdeburger MDR-Funkhaus am Montagabend. Dadurch werde die wirtschaftliche Entwicklung blockiert, fügte er hinzu.

Die Deutschen stünden sich noch zu oft selbst im Wege, statt andere mit ihrem Können zu begeistern, sagte Walter den Angaben zufolge. Er appellierte an die Menschen in den ostdeutschen Ländern, ihre Lernbereitschaft stärker bekannt zu machen. Dann würden mehr westdeutsche Manager wahrnehmen, dass hier mehr und freudiger gearbeitet werde und mit hervorragendem qualitativen Erfolg.

Zudem kritisierte Walter, dass in den Bereichen Sozial-, Lohn und Subventionspolitik nicht umgesteuert werde: «Der westdeutsche Steinkohlebergbau ist eine Katastrophe. Die Subventionskosten in diesem Sektor sind unerträglich», sagte er laut dem Sender. Notwendig seien schmerzhafte politische Entscheidungen, sonst werde Deutschland «als das schönste Industriemuseum der Welt in die Geschichte eingehen». Nachdem der Sozialismus in der DDR überwunden worden sei, müsse nun der «westdeutsche Sozialismus» überwunden werden.  
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12 Postings ausgeblendet.

08.02.05 15:38

25551 Postings, 6959 Tage Depothalbiererheul doch !

mein gott walter(bau).  

08.02.05 15:42

129861 Postings, 6044 Tage kiiwiiSL, niemand ist gezwungen, mit der Dt. Bank

Geschäfte zu machen oder dort überhaupt nur ein Konto zu unterhalten.
Da kannst nie sicher sein, daß Du in 1 Jahr noch erwünscht bist.
Oder daß sie über ihre Kunden plaudern (siehe Leo Kirch).
Ne gute alte Sparkasse oder ne Volksbank ist immer noch das beste.
Und falls du viel Geld hast, gibts noch ein paar feine Privatbanken.

MfG
kiiwii  

08.02.05 15:43

2003 Postings, 7387 Tage jgfreemanRecht hat er

http://www.norbert-walter.de/

:-)

Grüße,
JG
www.chart-me.de  

08.02.05 15:46

2692 Postings, 5597 Tage nichtsist norbert walter eigentlich deutscher?


der spricht mit sonem merkwürdigen englischen akzent...

man muß ihn doch verstehen! er muß entlassen, sonst sind
doch seine boni-zahlungen bei entsprechendem unternehmenserfolg
nicht gewährleistet. insofern hat er doch recht, wie kann man
eigentlich arbeitslos sein?

bin selbst bei einem sehr großen dax-unternehmen mit relativ
sicherem arbeitsplatz angestellt. hoffentlich wechselt walter
nicht in mein unternehmen. dann hätte ich auch existenzängste.

warum können solche manager nicht einfach schweigen und ihren
reichtum genießen, anstatt menschen, von denen sie keine ahnung
haben, zu verunglimpfen?? die leben einfach in ner anderen welt,
und da sollen sie auch bleiben. ich quatsch ja auch nicht über
kunstgeschichte, weil ich davon keine ahnung habe. also schweige
ich lieber. das sollte walter in diesem fall auch lieber tun.  

08.02.05 16:16

12850 Postings, 6721 Tage Immobilienhaifehler im management

da gabs doch mal so ne schöne zusammenstellung wie sich fehler im unternehmen behandelt werden.

nach dem prinzip sachbearbeiter, 2000? brutto - du wirst sofort gefeuert. vorstand - 200.000? brutto der fehler wird zur neuen unternehmensphilosophie erklärt.  

08.02.05 16:57

377 Postings, 5688 Tage nixwußtheeei leute nicht so hart

Manager, Bundestagsabgeordneten, Volkswirte eine Hand wäscht die andre
wer von euch würde freiwilich auf die Knete verzichten ???

(die Diäten und Pauschalen werden angepasst, wir sind nicht das f. Volk)  

08.02.05 17:09
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Clubmitglied, 43724 Postings, 7207 Tage vega2000Norber Walter hat recht

So wie ich den Text interpretiere redet er davon, dass wir Deutschen uns mehr auf unsere positiven Eigenschaften konzentrieren sollten, als immer nur herumzujammern.
Ein Blick ins Ariva Talkforum reicht um seine These zu stützen.  

08.02.05 17:10
1

12850 Postings, 6721 Tage Immobilienhaiäh vega, unsere positiven eigenschaften wurden uns

1945 von den alliierten verboten....  

08.02.05 17:13

68893 Postings, 6057 Tage BarCodeKomisch

Jetzt hab ich posting Nr.1 3x gelesen und finde immer noch nicht den Skandal. Ok. er hätte "Jammerlappen" statt "Heulsusen" sagen können - aber wo liegt er genau falsch?

Gruß BarCode
(Ich duck mich schon mal)  

08.02.05 17:15

Clubmitglied, 43724 Postings, 7207 Tage vega2000*gg*

Dir vielleicht, mir nicht!  

08.02.05 17:17
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13436 Postings, 7293 Tage blindfishpositive eigenschaften!?

gute idee, vega: wir sollten endlich zusammenstehen und diese gierigen, verlogenen schwachköpfe (die von ihrem hohen niveau ürigens am meisten jammern - denn die, die grund dazu hätten, haben längst kapituliert) aus ihren managements und politischen ämtern jagen...

gruß :-)  

08.02.05 17:19

21799 Postings, 7492 Tage Karlchen_I@BarCode... Das Posting hätte ich an deiner Stelle

lieber unterlassen.  

08.02.05 17:20

Clubmitglied, 43724 Postings, 7207 Tage vega2000hahahaha

stimmt Karlchen;-)  

08.02.05 17:47
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68893 Postings, 6057 Tage BarCodeIst gut, blindfish

Jagen wir sie weg. Und dann schlage ich folgende Regierung vor:

Bilanz wird Kanzler (damit D endlich so toll wie die Schweiz wird)
SL wird unser neuer Innenminister (endlich Ordnung!)
proxi bekommt das Umweltministerium
kiiwii, BeMi, Hartz5 teilen sich Wirtschaft, Arbeit und Soziales (damit endlich Fachleute rankommen)
kant wird Forschungsminister
rheumax als Außenminister
DarkKnight als Regierungssprecher

Hier dürft ihr noch mitmachen:

Finanzminister
Landwirtschaft/Verbraucherschutz
Verteidigung

Gruß BarCode


 

 

08.02.05 18:05

19279 Postings, 7472 Tage ruhrpottzockerGanz einfach ! Finanzminister wird


die ID Totalverlust und Wirtschaftsminister wird die ID Depothalbierer !

*ggg*  

08.02.05 18:07

68893 Postings, 6057 Tage BarCodeAls Verkehrsminister

vielleicht Vega, damit Mercedes im Land bleibt?  

08.02.05 18:12

129861 Postings, 6044 Tage kiiwiiUnd kein Job für karlchen?

....noch nich mal im Schattenkabinett?

MfG
kiiwii  

08.02.05 18:14

68893 Postings, 6057 Tage BarCodeBleibt Berater! o. T.

08.02.05 18:22

3349 Postings, 6138 Tage darksoullandwirtschaft

sollte an rz gehen ... damit es immer ausreichend hühnerherzges gibt *gg*  

08.02.05 19:05

8970 Postings, 6097 Tage bammieBanken werden weiter Jobs abbauen

Bankenlobbyist Rolf Breuer kündigt weiteres Ungemach an: Weil die deutschen Geldinstitute zu wenig Geld verdienten, sei der Job-Exodus noch nicht vorbei. Lob bekommt der in die Kritik geratene Josef Ackermann.

Bei den deutschen Banken droht nach Meinung von Bankenpräsident Rolf Breuer wegen der anhaltend schwachen Rendite in den nächsten Jahren ein weiterer Stellenabbau.

"Da sind wir noch nicht am Ende", sagte Breuer am Dienstag im Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten mit Blick auf die jüngste Diskussion über den Stellenabbau bei der Deutschen Bank. Die Renditen der hiesigen Institute hätten 2003 unter einem Prozent gelegen, in Großbritannien dagegen bei 19 Prozent. 2004 habe sich die Lage zwar gebessert, Anschluss hätten die deutschen Banken aber immer noch nicht gefunden.

Wenn sich das nicht ändere, seien die mittelfristigen Aussichten düster, ergänzte der Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken. Allerdings gebe es Grenzen. "Man kann sich auch totsparen. Insofern darf man die Ertragsseite nicht vergessen", fügte Breuer hinzu, der zugleich dem Aufsichtsrat der Deutschen Bank vorsteht.
Den in die Kritik geratene Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann stärkte er demonstrativ den Rücken. "Wir stehen voll hinter Herrn Ackermann. Er hat ein hervorragendes Ergebnis für 2004 hingelegt." Es gebe keinen Anlass, aus der öffentlichen Kritik personelle Konsequenzen zu ziehen. Politiker und Gewerkschafter hatten Ackermann scharf angegriffen, weil er trotz eines Milliardengewinns weiter Stellen abbaut.

Breuer sagte, ihn habe die Kritik überrascht, weil der Stellenabbau um netto 1920 Stellen in Deutschland seit Monaten bekannt sei. Die nun zusätzlich wegfallenden Stellen hätten ausschließlich das Ausland getroffen, vor allem Investmentbanker in den Finanzmetropolen London, New York und Tokio.

Die Wahrscheinlichkeit einer feindlichen Übernahme einer deutschen Bank durch ein ausländisches Institut habe in den vergangenen Monaten abgenommen. "Das Niveau des potenziellen Interesses ist gering geworden. Es gibt auch keine Schnäppchenpreise mehr", sagte Breuer. Klar sei aber auch, dass im Falle von Übernahmen zahlreiche Stellen wegfallen würden.

Reuters  

08.02.05 19:10

2718 Postings, 5947 Tage IDTEda das aussenministeramt schon vergeben ist, möcht

ich mich offiziell für das amt des verteidigungsministers bewerben.

 

08.02.05 19:32
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377 Postings, 5688 Tage nixwußtPolitik wird richten

Politiker von SPD und Grünen greifen Deutsche Bank frontal an

Führende Koalitionspolitiker verschärfen ihre Kritik an der Deutschen Bank, die trotz eines Milliardengewinns Tausende Stellen abbauen will.

bag/fmd/kk/pot BERLIN. ?Die rücksichtslose Vorgehensweise der Deutsche-Bank-Führung fügt dem Standort Deutschland mehr Schaden zu, als man auf den ersten Blick sieht?, sagte Grünen-Chef Reinhard Bütikofer dem Handelsblatt. Die hessische SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti rief die Kunden auf, dem Branchenprimus den Rücken zu kehren und ?zu einer Genossenschaftsbank oder Sparkasse zu wechseln?. Die Bank treibe ein zynisches Spiel mit den Beschäftigten.

SPD-Präsidiumsmitglied Andrea Nahles und Juso-Chef Björn Böhning unterstützten Ypsilanti. Außerdem sei es ?geschmacklos?, wenn der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter, die Deutschen als ?Heulsusen? bezeichne, sagte Nahles dem Handelsblatt. SPD-Fraktionsvize Joachim Poß kritisierte, die von der Deutschen Bank angestrebte Eigenkapitalrendite von 25 Prozent mache ?auch volkswirtschaftlich keinen Sinn?. Dennoch sei der Boykottaufruf überzogen. Auch die grüne Finanzexpertin Christine Scheel nannte die geplante Streichung von 6 400 Arbeitsplätzen ?unmoralisch?. Allerdings träfen Boykottaufrufe nur die Mitarbeiter der Bank.

Der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises der SPD, Klaas Hübner, warnte allerdings, Politiker könnten nicht die Geschäftspolitik von Konzernen bewerten. Ähnlich äußerte sich der FDP-Politiker Rainer Funk. Dagegen bezeichnete der finanzpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Heinz Seiffert, Ypsilantis Boykottaufruf als ?unverantwortlich?. Ypsilanti gefährde Arbeitsplätze und die Stärke des Finanzplatzes Deutschland.

Der Aufsichtsratschef der Deutschen Bank, Rolf-E. Breuer, sagte, den Boykottaufruf ?schreibe ich dem Karneval zu?. Breuer räumte aber ein, die Banken hätten ein Bringschuld: ?Das Bankgeschäft ist, anders als die Autoproduktion, schwer zu vermitteln ? wir müssen das besser erklären.? Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband erklärte, eine einseitige Ausrichtung an der Rendite sei falsch.
 

09.02.05 11:30

377 Postings, 5688 Tage nixwußtKasperletheater

die Politik ( SPD, GRÜNE, CDU/CSU, FDP ) hat hart dafür gearbeitet

um die super Klima der Unternehmenspolitik zu schafen; - man denkt an

40, 42,5 Stunden die Woche, Kündigungschutz,  Weihnachtsgeld,
Urlabsgeld, Überstunden, Hartz, Gesundheits.

Jetzt soll das alles nicht mehr gelten ???

Die Bedinungen sind geschaft worden, da werden die aroganten Manager der Poltik zeigen wo es lang geht !!!

DB - 6400
Opel - 10 000
Siemens - ??
Walter - ??

nicht persönlich werden  

Bütikofer attackiert Ackermann persönlich

Grünen-Chef Reinhard Bütikofer hat in der Debatte um die Unternehmenspolitik der Deutschen Bank den Chef des größten deutschen Geldinstituts, Josef Ackermann, persönlich scharf angegriffen.


HB BERLIN. ?Ich sehe einen verantwortungslosen Chef der Deutschen Bank, der so tut, als könnte er nur von der Gesellschaft und von der Politik fordern, als müsse er nicht auch ein guter Staatsbürger sein?, sagte Bütikofer am Mittwoch in der ARD. Ein Unternehmen wie die Deutsche Bank dürfe nicht die Gewinnmaximierung zum alleinigen Unternehmensziel erklären, sondern müsse auch an einem funktionierenden Gemeinwesen mitwirken, forderte Bütikofer: ?Das kann ich hier nicht erkennen.?

Die Deutsche Bank hatte trotz einer kräftigen Gewinnsteigerung kürzlich erklärt, sie werde 6 400 Stellen abbauen. Der Grünen-Politiker warf Ackermann wegen dessen Zurückweisung der Kritik vor, ?der Anmaßung nun die Arroganz hinzuzufügen?. Kritik aus Politik und Gesellschaft dürfe nicht als Kasperletheater denunziert werden. Am Dienstag hatten mehrere SPD-Politiker zu einem Boykott der Bank aufgerufen, um gegen den weiteren Stellenabbau trotz Unternehmensgewinnen zu protestieren.
 

09.02.05 13:50

5261 Postings, 6349 Tage Dr.MabuseOh, da wird der Ackermann aber

mächtig Angst bekommen, wenn so´n Wirtschaftsexperte wie Bütikofer ihn anpinkelt. Typen wie Bütikofer erhielten doch als erste ihren Bewerbungsplunder auf die Ausschreibung des Hausmeisterpostens bei der Deutschen Bank zurück. Nur in der "Politik" kann der doch semantisch schalten und walten, ohne die Konsequenzen für sein Tun zu tragen.  

11.02.05 14:36

377 Postings, 5688 Tage nixwußthart durchgreiffen

Deutsche Bank bleibt hart

Die Deutsche Bank hält an dem Abbau von weltweit 6400 Stellen fest. Der Chefvolkswirt des Kreditinstituts, Norbert Walter, hatte Hoffnung auf einen Stopp der Streichpläne geweckt.


Auch die Zahl von 1920 zu streichenden Stellen im Inland stehe nicht zur Disposition, sagte ein Sprecher der Deutschen Bank im Vorfeld vorgesehener Gesprächen mit dem Gesamtbetriebsrat. Mit den Betriebsräten sollten allerdings einvernehmliche Lösungen gefunden werden, um den Stellenabbau so sozialverträglich wie möglich zu gestalten, teilte die Bank am Feitag in Frankfurt mit.

                
§
Chefvolkswirt Norbert Walter hatte am Donnerstagabend im ZDF gesagt, er könne sich vorstellen, dass beide Seiten noch einmal über die Kürzungspläne miteinander redeten. Der Bankkonzern hatte vergangene Woche trotz einer Gewinnsteigerung um mehr als 80 Prozent im vorigen Jahr den Abbau von weltweit zusätzlich 6400 Stellen angekündigt und damit eine öffentliche Protestwelle ausgelöst.

Walter:   Noch mal darüber nachdenken

Er könne sich vorstellen, dass es sich lohne, darüber noch mal nachzudenken, hatte Walter in der Sendung "Berlin Mitte" gesagt. "Wenn wir eine andere Methode gemeinsam mit dem Betriebsrat und den Gewerkschaften finden können, die Arbeitskosten zu senken und so wettbewerbsfähig zu werden, wie wir werden wollen und die Menschen behalten können und ihre Motivation, dann wäre uns das sicherlich lieber", sagte Walter.

Bankchef Josef Ackermann will sein Haus international noch wettbewerbsfähiger machen und deshalb mit dem Stellenabbau nochmals 1,1 Mrd. Euro sparen. Die Deutsche Bank hatte 2004 mit gut 2,5 Mrd. Euro Konzerngewinn das beste Ergebnis seit dem Jahr 2000 erzielt.

Geamtbetriebsrat erneuert Forderungen

Der nur für das Inland zuständige Gesamtbetriebsrat hatte vor Beginn von Detailverhandlungen ein Spitzengespräch mit Vertretern des Bank-Vorstands gefordert. An dem Gespräch, das laut Angaben aus Betriebsratskreisen kommende Woche stattfindet, soll von Seiten der Bank Personalvorstand Tessen von Heydebreck teilnehmen. Eine Teilnahme von Vorstandschef Josef Ackermann sei unwahrscheinlich, hieß es in Kreisen der Bank. Der Sprecher der Bank wollte das Spitzengespräch nicht bestätigen.

Der Gesamtbetriebsrat forderte den Bank-Vorstand zum Wochenschluss erneut auf, von seinen Streichplänen Abstand zu nehmen. Keineswegs hilfreich seien allerdings Boykottaufrufe gegen die Bank, wie sie aus Kreisen der SPD und Gewerkschaften in den vergangenen Tagen verlautet waren. Der Gesamtbetriebsrat habe nach Offenlegung der Detailpläne in den vergangenen zwei Tagen sofortige Gespräche über die Umsetzung des Personalabbaus abgelehnt.  

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