Deutsche bei den Optischen Technologien ganz vorn

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 28.02.03 11:52
eröffnet am: 28.02.03 11:52 von: Sahne Anzahl Beiträge: 1
neuester Beitrag: 28.02.03 11:52 von: Sahne Leser gesamt: 106
davon Heute: 1
bewertet mit 0 Sternen

28.02.03 11:52

8215 Postings, 7085 Tage SahneDeutsche bei den Optischen Technologien ganz vorn

Strahlen für die Zukunft


Forschung: Deutsche bei den ?Optischen Technologien? ganz vorn ? Kongress in Berlin

VDI nachrichten, 28.2.2003
Renaissance für Optik und Feinmechanik: Die Fotonik verwandelt Licht in völlig neue Produkte. Dem Markt für Techniken, die mit Licht arbeiten, wird eine Verzehn- fachung bis 2012 vorhergesagt.

Revolutionen, die nicht spektakulär beim Namen genannt werden, finden nicht statt in den Köpfen der Menschen. Zu solchen leisen Revolutionären gehören die Fotoniker. Optische Technologien sind für die gesamte Industrie so unentbehrlich wie das Fremdenverkehrsgewerbe für den Tourismus. Denn Fotonik, die Wissenschaft von den Werkzeugen aus Licht, steckt hinter ungezählten Innovationen mit Zukunft.
Die Marktforscher von Frost & Sullivan schätzen das weltweite Umsatzvolumen derzeit auf 50 Mrd. Dollar bis 70 Mrd. Dollar. Und sie rechnen bis zum Jahr 2012 mit durchschnittlich 20 % Wachstum im Jahr. Das entspräche einer Verzehnfachung des Marktes.
?Deutschland wird im Weltmarkt eine gute Rolle einnehmen?, prophezeite Prof. Berthold Leibinger, Geschäftsführer der Trumpf GmbH, auf dem Kongress ?Optische Technologien? vergangene Woche in Berlin. Sein Unternehmen in Ditzingen ist mit rund 30 % Anteil und 1,2 Mrd. # Umsatz führend im Weltmarkt für Industrielaser. ?Die Kernkompetenz der Deutschen liegt in der Fähigkeit, Präzision und Qualität in kleinen Serien herzustellen?, sagte Leibinger. Schwächen seien dort zu finden, wo die breite industrielle Anwendung in Deutschland fehle ? etwa in der Halbleiterindustrie oder im Triebwerksbau.
Die Vielfalt der Fotonik führt dazu, dass sich die Anbieter wenig ins Gehege kommen. Jeder findet für seine Technik genug Raum zur Expansion.
?Treiber unseres Marktes sind die Halbleiterei, die Automatisierung und die Telekommunikation?, sagte Norbert Thiel, Geschäftsführer der Jenoptik Laser, Optik, Systeme GmbH. Sein Bereich beschäftigt gut 2100 Mitarbeiter und erwirtschaftet 280 Mio. #. Thiel rechnet in vier Jahren mit 400 Mio. # Umsatz. Die Jenenser sind stark bei Lasern mittlerer Leistung, in der optischen Vermessung und in der Sensorik.
Ganz besonders hat der Laser die Medizintechnik beeinflusst. ?Mehr als die Hälfte aller medizintechnischen Produkte wird heute durch die Fotonik beeinflusst?, schätzte Thiel. Die Operationsmikroskopie und die Hornhautchirurgie hat der Laser revolutioniert. Besonders in Asien sieht Thiel einen guten Markt für Medizintechnik ? ?wenn nur etwa 5 % der über 2 Milliarden Chinesen und Inder ähnliche Ansprüche stellen wie die Menschen in den USA, Europa oder Japan.?   eb

[...]

-->
 

   Antwort einfügen - nach oben