Deutsche Weltmarktführer:

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"Anpacken und dann nie aufgeben"

Deutsche Weltmarktführer (19): Florian Langenscheidt fragt Gordon Riske, Vorsitzender des Vorstands der Deutz AG

VDI nachrichten, Köln, 12. 11. 04 -"Eine stabile Eigentümerstruktur, die langfristige Ziele verfolgt, ist wichtig für den Erfolg eines Unternehmens", so die These von Gordon Riske, Vorstandsvorsitzender der Deutz AG. Und: "Nur Firmen, denen etwas einfällt und die ihre Ideen auch umsetzen können, haben langfristig am Markt Erfolg. Diese Unternehmen sind auch unabhängiger von Konjunkturzyklen."

Welche Herausforderung sehen Sie wirtschaftlich auf sich zukommen?
Im härter werdenden weltweiten Wettbewerb stehen die Herstellkosten im internationalen Vergleich. Da die Produkte sich immer ähnlicher werden, kommt einem hervorragenden Service immer größere Bedeutung zu.

Welche Herausforderung sehen Sie im technologisch-wissenschaftlichen Bereich auf sich zukommen?
Die Fähigkeit eines Unternehmens zur Innovation wird zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil, wobei die Innovationszyklen immer kürzer werden.

Welche Herausforderung sehen Sie im gesellschaftspolitischen Bereich auf sich zukommen?
Die größte Herausforderung wird sein, dafür zu sorgen, dass in Deutschland die Notwendigkeit von tief greifenden Änderungen akzeptiert wird. Dass viel mehr an Leistung und Flexibilität als heute von jedem Einzelnen erbracht werden muss, ohne dass dafür mehr verdient wird.

Senden einige Unternehmen zu schlechte Botschaften, vermiesen sie sich ihr Image und den Bürgern den positiven Blick in die Zukunft?
Es ist eine typisch deutsche Eigenschaft, zuerst über die Risiken und dann über die Chancen zu reden. Deutschland hat als Standort viele Vorteile und ein sehr großes Potenzial, das leider zum Teil noch brach liegt. Die Schwierigkeiten kann man lösen, man muss sie nur anpacken.

Wann startet in Ihrer Branche das virtuelle Unternehmen? Bedeutet: Einer hat die Idee und hält den Markennamen, andere übernehmen Konstruktion, Produktion, Vertrieb und Marketing.
Dieses leben wir heute schon in der Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern.

Wie wichtig sind Markennamen für einen Produkterfolg?
Ein guter Markennamen ist einer der wichtigsten Faktoren wenn es um einen neuen Markt oder ein neues Produkt geht. Eine bekannte Marke schafft Vertrauen, der Kunde ist sich sehr sicher, was er für sein Geld bekommen wird. Die Produkte müssen aber immer halten, was der Markenname verspricht, sonst leidet die Marke.

Wird es künftig immer weniger Branchen-Konjunkturen dafür aber mehr Firmenkonjunkturen geben?
Nur Firmen, denen etwas einfällt und die ihre Ideen auch umsetzen können, haben langfristig am Markt Erfolg. Diese Unternehmen sind auch unabhängiger von Konjunkturzyklen.

Kommt es immer weniger darauf an, wie man etwas macht, sondern dass man es vor dem Wettbewerber macht, den Markttrend setzt?
Beides ist entscheidend: Trends setzen, dabei aber den Kunden ein hochwertiges Produkt bieten.

Ist kurzfristiges Share-Holder-Value-Denken das Ende von Traditions- und Technologie-Firmen?

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