Der Osten zeigt, was kommt

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neuester Beitrag: 24.08.06 11:38
eröffnet am: 23.08.06 12:49 von: EinsamerSam. Anzahl Beiträge: 10
neuester Beitrag: 24.08.06 11:38 von: Dr.Mabuse Leser gesamt: 506
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bewertet mit 6 Sternen

23.08.06 12:49
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24466 Postings, 5666 Tage EinsamerSamariterDer Osten zeigt, was kommt

Deutschland verändert sich

Der Osten zeigt, was kommt

Deutschland steht nach Einschätzung der Bundesregierung wegen der rückläufigen Bevölkerungsentwicklung vor einem tief greifenden Strukturwandel. Dieser wirtschaftliche und soziale Wandel werde dazu führen, "dass Steuereinnahmen vor Ort bis zu 40 Prozent wegbrechen", sagte Verkehrsstaatssekretär Ulrich Kasparick (SPD) am Mittwoch bei einem Demographie-Kongress der Fachzeitung "Behörden-Spiegel" in Berlin. Der Umbruch vollziehe sich zunächst vor allem in den neuen Ländern. "Was sich aber im Osten abzeichnet, ist nur das Vorspiel dazu, was das ganze Bundesgebiet betreffen wird." Das zeige sich bereits am Ruhrgebiet.

Das Familienressort kündigte eine integrierte Politik von der Kindererziehung bis zur Einbeziehung Älterer ins Erwerbsleben an. "Es gibt dazu keine Alternative, in einer älter werdenden Gesellschaft ältere Menschen länger einzubeziehen", sagte der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Hermann Kues (CDU). Kinder müssten als Teil auch des Arbeits- und Wirtschaftslebens begriffen werden. Wenn nicht kurzfristig, so müsse doch mittelfristig der normale Kindergarten für die Familien kostenlos werden, forderte Kues.

Ein Problem ist laut Kasparick der Bevölkerungsrückgang. Mit einem Einwohnerrückgang von 7,7 Prozent bis 2020 sei vor allem in den neuen Ländern zu rechnen. "Bis 2050 baut sich in Gesamtdeutschland ein großes Problem auf", sagte Kasparick. Dann werde es im Saldo einen Rückgang der Bevölkerung um jährlich 450.000 geben. "Das wird durch Zuwanderung nicht aufzuhalten sein", sagte der Staatssekretär.

Dennoch müssten Zuwanderung und Integration deutlich ausgebaut werden. Der bisherige Zuwachs von etwa 300.000 Zuwanderern werde nicht ausreichen. Hier müssten auch die Kommunen mehr tun. "Es kann nicht sein, dass das Armutsrisiko für Menschen mit Migrationshintergrund 24 Prozent ausmacht und im Bundesschnitt 14 Prozent", sagte der SPD-Politiker. Das zweite Problem sei ein Mangel an hoch qualifizierten Menschen schon von 2008 an. Hier sei mehr zu tun, Wachstumszentren um Universitäten herum müssten ausgebaut werden.

Der für die Raumordnung zuständige Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) ergänzte im Deutschlandradio Kultur: "Wir haben mehr Seniorinnen und Senioren, wir haben weniger Kinder, Menschen ziehen weg und demzufolge gibt es weniger Bevölkerung." Deutschland müsse aktiv mit dieser Problematik umgehen. Das Thema sei bekannt, und die Landesregierungen stellten sich darauf ein. Sie müssten die Städte und Regionen gleichzeitig Kinder- und Seniorenfreundlicher gestalten. Auch der Bund beteilige sich mit Modellprojekten am Umbau der sozialen Infrastruktur und fördere den Mehrgenerationenbau.


Quelle: n-tv.de

Euer

   Einsamer Samariter

 

23.08.06 12:53

2590 Postings, 5547 Tage brokeboywo ist das problem? o. T.

23.08.06 12:57
1

24466 Postings, 5666 Tage EinsamerSamariterDie Kält aus Sibirien mit -40 Grad in der Sonne! o. T.

23.08.06 13:05
6

11844 Postings, 6032 Tage .Juergenman kann dieses gefasel bald nicht mehr lesen

statt endlich sinnvoll + zukunftsorientiert den maroden zustand zu ändern
wird immer nur schwachhmatt gefaselt

das prob no.1 sind unsere unfähigen politiker
denn sie sind nicht in der lage die notwendigen reformen zu erkennen
bzw.sie zu verabschieden  

23.08.06 13:24

10041 Postings, 6501 Tage BeMinee,

der Staat kann nicht alles.
Kindermachen auf keinen Fall.  

24.08.06 10:53

11844 Postings, 6032 Tage .Juergen@bemi, das ist genau der punkt

wo ist das problem dazu? welche lösungen gibt es?

aber die realität ist auch hier,
viel gelaber und wenig wird umgesetzt.

stattdessen wird konkret darüber nachgedacht wie man
qualifizierte einwanderer locken kann....

tja..so einfach kann politik sein...  ;.-(


gruß juergen

 

24.08.06 11:20
2

24273 Postings, 7390 Tage 007BondWill man damit etwa

Steuererhöhungen rechtfertigen?

Die demoskopisch betrachtet zunehmende Alterung der europäischen Gesellschaft ist doch die konsequente Folge einer bis heute andauernden familienfeindlichen Politik, die jahrzehntelang auf unsere Gesellschaft abgefärbt hat. In der Gesellschaft hat "Leben" heute eine geringere Wertschätzung als "Kapital". In einer Formel zusammengefasst, könnte man dies wie folgt ausdrücken:

"Haste was, biste was - haste nix, biste nix - haste Kinder, haste nix und biste nix..."

 

24.08.06 11:34
1

8451 Postings, 5806 Tage Knappschaftskassen#7 Kinder sind Hhumankapital, blos das ist bis

heute weder in der Politik noch bei der Gesellschaft angekommen.

Über Konzerne mag ich da lieber nicht reden, weil deren Sichtweise vollkommen verstellt ist und die gehen dann halt nach China und fertig!  

24.08.06 11:35

8451 Postings, 5806 Tage Knappschaftskassennehme ein h weg!

24.08.06 11:38

5261 Postings, 6289 Tage Dr.Mabuse"Der Osten zeigt, was kommt"

Das zeigt er aber schon länger: Merkel, Gysi, Frau Hildebrand (kennt die noch einer?)usw. usw. usw....  

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