Der Louvre brennt

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neuester Beitrag: 21.04.03 22:53
eröffnet am: 16.04.03 13:27 von: Happy End Anzahl Beiträge: 9
neuester Beitrag: 21.04.03 22:53 von: Peet Leser gesamt: 829
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16.04.03 13:27

95440 Postings, 7086 Tage Happy EndDer Louvre brennt

Weil Frankreich und Deutschland längst Teil der "Achse des Bösen" sind, wirft die US-Army Bomben auf die Hauptstädte und vertreibt neben Kanzler und Präsidenten auch Polizei und Sicherheitskräfte aus den Städten. In einer Amnestie zuvor freigelassene Gefängnisinsassen stürmen daraufhin gemeinsam mit den Bewohnern der Slums von Paris, Berlin und München den Louvre, die Pinakotheken und die Nationalbibliotheken, klauen und zertrümmern alles und setzen den Rest in Brand.

Nur ein geschmackloser Alptraum aus einem schlechten Science-Fiction-Film? Nicht wirklich. Genau dies ist nämlich nun mit dem Museum und der Bibliothek geschehen, die die  Dokumente und Kunstwerke der Wiege der Menschheit enthielten, dem Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris, heute unter dem Namen Irak bekannt.

Das Museum von Bagdad war bei Archäologen und Kunstliebhabern berühmt, wenn es auch in den letzten 20 Jahren kaum mehr von westlichen Besuchern besichtigt wurde. Immerhin stammen aus diesem Gebiet die Werke der ersten bekannten Kultur der Welt, das Museum  enthielt über 170.000 bis zu 10.000 Jahre alte Ausstellungsstücke. Seine Zerstörung oder das Zulassen derselben zählt damit rechtlich unter Kriegsverbrechen nach der  Hager Konvention, welche die USA aber sicherheitshalber nie unterzeichnet haben. Die größte Sorge der Wissenschaftler war, dass das Museum von einer Bombe getroffen werden könnte, was auch nur bei Absicht gegen die Genfer Konvention (s.a. http://www.rotkreuz.de/voelkerrecht/genfer_konventionen/  verstoßen hätte. Das passierte zwar nicht, doch das Resultat ist nun das Gleiche:

Ölquellen, sowie Öl- und Innenministerium in Bagdad wurden nach dem Einmarsch der Amerikaner sofort besetzt und gegen Übergriffe und Zerstörung geschützt. Ebenso Saddam Husseins Palast und einige seiner bekannten Zufluchtsorte und auch sonst waren die US-Soldaten nicht gerade zimperlich.

Das Bagdader Museum wurde dagegen nicht geschützt, obwohl es nahe am Regierungsbezirk lag und ständig Panzer vorbeifuhren. Wichtiger war es den einmarschierten Truppen, publikumswirksam und fotogen die Saddam-Statue zu stürzen. Ansonsten blieb von Saddam Husseins Monumenten das meiste stehen, während ohne Teilnahme der Fernsehteams und Fotografen wenige Straßen weiter alles aus der Zeit vor Saddam wesentlich effizienter  gestürzt und zertrümmert wurde:
Nach dem Einmarsch der Amerikaner am Montag den 7. April stürmten am Dienstag Iraker aus den Slums teils mit Kalaschnikows das Museum, plünderten und fuhren alles in Schubkarren hinaus. CNN meldet gar, dass US Marines das Plündern unterstützt haben sollen. Als die Museumswächter einen US-Panzer um Hilfe baten, konnte das Plündern gestoppt werden. Doch der Panzer wurde nach einer halben Stunde wieder abgezogen und die Plünderer kamen zurück und schlugen noch aggressiver zu, da sie nun wussten, dass ihre Aktivität von den Besatzern geduldet wurde.

26 Statuen assyrischer Könige, 2000 Jahre alt, waren zu groß zum Abtransport und wurden vom Mob geköpft und zertrümmert. Erst am Freitag gaben die Plünderer auf - das Museum war leergeräumt. US-Verteidigungsminister und militärischer Planer des Irak-Kriegs Donald Rumsfeld meinte hierzu: "Das passiert". Oder tat unter allgemeinem Gelächter verwundert, ob es da so viele Vasen gegeben habe:

The images you are seeing on television, you are seeing over and over and over. It's the same picture of some person walking out of some building with a vase and you see it twenty times. And you think, my goodness, were there that many vases? Is it possible that there were that many vases in the whole country?"

Auch jetzt schritt niemand ein. Daraufhin stürmte der Mob am Sonntag auch die nahe gelegene islamische Bibliothek und setzte alles in Brand. 1258 hatten die Mongolen zuletzt die Bibliothek zerstört, diesmal machten es die Iraker selbst. Der  Schaden allein hier ist mit dem Brand der Bibliothek von Alexandria vor 1500 Jahren vergleichbar. Das Öl des Irak wird in 50 Jahren verbraucht und vergessen sein, doch die Kunstschätze des Landes, die dem Land auch in 500 Jahren noch Devisen von Besuchern hätten bringen können, sind schon jetzt verloren. Die Plünderungen beschränken sich dabei auch nicht auf die Hauptstadt Bagdad und die von den Amerikanern beabsichtigte Lockerung des Antiquitäten-Exportverbots wird die Plünderer freuen.

George W. Bush und Donald Rumsfeld haben somit weit mehr erreicht als die Taliban in Afghanistan mit ihren Statuen-Sprengungen. Der Einmarsch der Amerikaner wird mit der unnötigen Zerstörung dieser Kunstschätze und Archive den Muslims immer in Erinnerung bleiben, die jetzt schon ganz klar die Amerikanern dafür verantwortlich machen, nichts gegen die Plünderungen und Brandstiftungen unternommen zu haben, denen auch die meisten Bagdader Krankenhäuser zum Opfer fielen. Alle Geräte, Computer und selbst Kernspintomographen wurden ausgeschlachtet und abtransportiert. Ob die geschätzten Kosten, den Irak wieder aufzubauen, reichen werden, ist fraglich - und im Fall von Museum und Bibliothek können alle Ölmillionen nicht mehr helfen.  

16.04.03 13:29

176446 Postings, 6818 Tage GrinchTja bald gibt es wohl goldene Wandteppiche

in den Trailor-Parks.  

16.04.03 13:31

5937 Postings, 6579 Tage BRAD PIT@Happy.Können wir uns bitte darauf einigen, nicht

für jedes Thema 10 verschiedene Threads zu eröffnen.

Das wäre überschaubarer, es sei denn ein Thread enthält schon 200 Postings.

Danke und Gruß


Brad  

16.04.03 13:47

95440 Postings, 7086 Tage Happy End@Brad

Wieso? Gibt´s denn auch schon einen  N E W S T I C K E R  zu diesem Thema???  

16.04.03 13:52

5937 Postings, 6579 Tage BRAD PIT@Happy. Guckst du hier:


http://ariva.de/board/160481/thread.m?a=

Gruß

Brad  

19.04.03 10:56

95440 Postings, 7086 Tage Happy EndÖl oder Kultur

Die Kritik ist nicht nur im Ausland groß, auch zwei Berater des Weißen Hauses sind zurückgetreten, weil das Museum in Bagdad im Unterschied zum Ölministerium nicht vor Plünderern geschützt wurde

Dass die US-Soldaten, obgleich vorgewarnt, nichts gegen die Plünderung und Zerstörung der einmaligen Kulturschätze im Nationalmuseum und in der Nationalbibliothek Bagdads gemacht, aber anscheinend andere Dinge wie das Ölministerium geschützt haben, scheint für viele zu einer Metapher für die Interessen und die Art der Kultur zu sein, die den Irakern von der Bush-Regierung nach der Befreiung gebracht werden soll. Zwei Berater des Weißen Hauses, die für Kultur zuständig sind, sind aus Ärger und Scham deswegen schon zurückgetreten.

Die US-Armee hat zwar nicht nur Abteilungen für Psychologische Operationen und Propagandamaßnahmen, sondern auch für Kunst. Die Orientierung ist zwar ein wenig einseitig, aber institutionell geprägt. Aber man hegt keine Scheu vor der Tradition und hält sich auch Künstler, die mehr oder weniger frei die Geschichte des US-Militärs etwa auch mit Ölfarben auf Leinwänden bearbeiten dürfen. In einigen Jahren werden die angesammelten Werke in einem Museum zu bewundern sein, das freilich erst noch gebaut werden muss. Man kann aber schon erahnen, dass in den neuen Gemälden vom Irak-Krieg, bislang zumindest die Mutter aller Schlachten für den obersten Kriegsherrn Bush, die weniger erfreulichen Aspekte kaum als darstellungswürdig erachtet werden. Die Plünderung des Museums aus dem Teil der Alten Welt, in der die (städtische) Kultur ihren Ausgang nahm, unter den Augen der schwer bewaffneten Besatzungsmacht, die am vorläufigen Ende der damals begonnenen Geschichte steht, dürfte wohl kein Thema werden, das der Nachwelt hinterlassen wird.

Das Vorbild hat bereits das US-Außenministerium mit einer Foto-Dokumentation vor Augen geführt. Auch hier schwelgt man in Bildern, da diese ja viel beredter als Worte sind. Vom Krieg selbst spricht man nicht mehr so gerne. Opfer und Zerstörungen sind bereits Vergangenheit oder bestenfalls neue Geschäftsfelder, wenn zunächst die UN das "Öl-für-Lebensmittel"-Programm beendet und dann das irakische Öl für den Wiederaufbau durch diejenigen, die gekämpft haben, oder eher für diejenigen, die eine Berufsarmee für sich haben kämpfen lassen, sprudelt. Die ganz dem Medienzeitalter und der strategischen Kommunikation angepasste Kommunikation hat denn auch schon den Titel "Der befreite Irak". Der Blick zurück, den sich die US-Regierung nicht gerne gönnt, endet stets dort, wo die Befreier als solche von den jubelnden Massen, besonders Kinder, begrüßt werden.

Und es ist auch schön, wie ausgerechnet auch noch eine amerikanische Soldatin, Vertreterin der amerikanischen Zivilisation, die stellvertretend für die "zivilisierte Welt" und diese anführend für Recht und Ordnung sorgt, von lachenden Irakern umschwärmt wird: Alles ist gut! Soldaten kümmern sich, wie das ihr Job ist, um Babys, versorgen irakische Kinder und Erwachsene medizinisch, geben Lebensmittel aus, schließen Freundschaft mit Kindern. Es ist Alltag in einem befreiten Land, wie es noch so viele geben könnte. Kinder überholen auf Fahrrädern US-Panzer und freuen sich, wenn sie von den Befreiern etwas zu essen und zu trinken bekommen. Man spielt völkerverbindend gemeinsam Fußball, stürzt auch mal schnell eine Statue von Hussein und geht ansonsten seinen Beschäftigungen nach. Nun ja, man wird von der US-Regierung auch nichts anderes erwarten dürfen. Schließlich will sie wie jede Regierung ihre Politik verkaufen.

Aber die Begegnung von Alter und Neuer Welt in der Befreiungsaktion, die sich mehr um das Öl als um die Kultur sorgt, ist gleichwohl symbolisch. Auch um die Dollarisierung des Irak ist man offenbar bemüht. Mit 50 Millionen US-Dollar will man die Irakis  überschwemmen, was aber nur damit zu tun habe, Geld in die "Hände eines verzweifelten Volkes" zu bringen.

Allerdings, von einfachen Soldaten, die vermutlich völlig gestresst schneller als erwartet in eine von 5 Millionen Menschen bewohnte Stadt mit wahrscheinlich schlimmen Erwartungen eingedrungen sind, wird man auch nicht annehmen, dass sie alles daran setzen, Kulturgüter, die ihnen selbst vermutlich nicht viel sagen, zu schützen. Das war auch bei den alten Roms der Fall. Das US-Verteidigungsministerium hat zwar die geschichtsträchtigen Orte der Kultur von der Bombardierung ausgespart, aber vermutlich - wer hätte das auch von Rumsfeld, Wolfowitz, Franks sowie Beratern wie Perle oder Rice angenommen? - sonst anscheinend keine großen Gedanken daran verschwendet (Verschwörungstheorien, dass Soldaten die Plünderung durch organisierte Banden nicht nur nicht verhindert, sondern auch begünstigt hätten, lassen wir einfach beiseite). Auch vom Präsidenten George Bush, der am liebsten im Kampfdress vor gut disziplinierten und an den richtigen Stellen applaudierenden Soldaten spricht, ist auch kein besonderer Hang zur Kultur bekannt.

Jetzt ist der Schaden eingetreten - und die US-Regierung verspricht angesichts des Schadens, den sie mit zu verantworten hat, alles zu tun, um die Kulturschätze im Irak zu schützen und die gestohlenen wieder zu erhalten. Vor kurzem suchte Rumsfeld das noch zu übergehen. Man sei daran nicht Schuld, das könne halt geschehen. Es war Krieg, na ja, und die paar Vasen ... Besonders sensibel war Rumsfeld noch nie, aber hier zeigte er sich als wenig unterschieden von den Barbaren, die nur darauf gewartet haben, bis die Amerikaner nach Bagdad kamen, um das Museum zu plündern. Dem Eindruck, der entstanden ist, will man natürlich etwas entgegen stellen: "Wie wir bereits sagten", so Claire Buchan, eine Sprecherin des Weißen Hauses, "haben sich die Vereinigten Staaten bei der Befreiung des Irak sehr darum bemüht, die Infrastruktur des Irak zu schützen und die wertvollen Ressourcen des Irak für die Menschen des Irak zu schonen. Es ist unglücklich, dass das Museum geplündert und beschädigt wurde." Dass die "Infrastruktur" für die Befreier primär anderes umfasste, kann man aus dieser hilflosen Erklärung ersehen.

So sieht das offenbar auch Martin Sullivan, der Leiter des Beratungskomitees des Weißen Hauses für das kulturelle Erbe, der in einem Brief an Bush am Montag seinen Rücktritt  erklärt hatte. Auch Gary Vikan, Mitglied des Komitees, schloss sich dem Rücktritt an. Wenn die US-Regierung den Wert von sumerischen Tontafeln für die Vergangenheit so gesehen hätte, "wie wir das beim Öl machen, mit dem wir irgendwohin gelangen, dann wäre dies nicht geschehen", kritisierte Vikan. Sullivan kritisierte, dass das US-Militär zwar in "außerordentlicher Präzision und Zurückhaltung" Waffen eingesetzt habe - "offensichtlich auch zum Schutz des Ölministeriums und der Ölfelder" -, aber dass man nichts zum Schutz des kulturellen Erbes getan habe.

Nicht nur das Ölministerium in Bagdad wurde von den Befreiern geschützt, zu den ersten Handlungen bei der Invasion zählte bekanntlich auch die Sicherung der Ölquellen. Das  betonte Bush auch noch einmal bei der Anpreisung des militärischen Erfolgs des von ihm zu verantwortenden Kriegs:

From Kabul to Baghdad, American forces and our fine allies have conducted some of the most successful military campaigns in history. By a combination of creative strategies and advanced technology, we are redefining war on our terms. (Applause.) Even before the fighting began in Iraq, Special Operations forces were inside the country, moving in to protect key infrastructure, protect the oil fields owned by the Iraqi people, secure vital bridges. Overwhelmingly, yet carefully targeted, air strikes left entire enemy divisions without armor and without organization. Precision-guided weapons fatally disrupted the regime's system of command and control.  

Die angeblich im Irak befindlichen Massenvernichtungswaffen sind eben sowenig mehr wie die Opfer und die Schäden das Thema von Bush. Man hat die Menschen aus einem Alptraum befreit, den die USA im Irak wie in Afghanistan mit unterstützt haben, solange es den Interessen diente. Die Menschenrechtsverletzungen des Hussein-Regimes waren auch in den 80er Jahren eklatant. Ein Angriffkrieg und Giftgaseinsätze störten wenig. Doch das Bush-Amerika ist frei von jedem Fehler und bringt Freiheit pur:
 
One week ago, Baghdad was filled with statues and giant pictures of the dictator. They're kind of hard to find today. (Laughter.) The fall of that statue in Baghdad marked the end of a nightmare for the Iraqi people, and it marked the start of a new day of freedom. (Applause.)  
 
Mit den Statuen sind auch andere Gegenstände verschwunden oder wurden zerstört, die selbst die Diktatur überlebt hatten. Nun hat das FBI ein Team in den Irak geschickt, um die entwendeten Kulturschätze wieder aufzufinden. Die UNESCO hat Notmaßnahmen  gefordert, um weltweit den Verkauf mit den geplünderten Gegenständen zu verhindern. Der Generaldirektor Koichiro Matsuura ist für die Einführung eines zeitlich beschränkten Embargos über eine UN-Resolution für den Erwerb von irakischen Kulturgütern.

http://www.heise.de/tp/deutsch/special/irak/14633/1.html  

19.04.03 13:09

Clubmitglied, 6442 Postings, 7520 Tage PeetNachbarn fordern Abzug der "Besatzungstruppen"

Nachbarn fordern Abzug der "Besatzungstruppen"

Die Außenminister der Nachbarländer Iraks haben sich bei einer Konferenz in Saudi-Arabien für den baldigen Abzug der amerikanischen und britischen "Besatzungstruppen" aus Irak ausgesprochen. Außerdem setzten sie sich dafür ein, dass die Vereinten Nationen eine "zentrale Rolle" beim Wiederaufbau Iraks spielen sollen, wie aus der in der in Riad veröffentlichten Abschlusserklärung hervorgeht.



"Amerikaner sind Besatzungstruppen"

Die Alliierten hätten die Pflicht, Sicherheit und Stabilität in Irak zu gewährleisten und die Rechte des irakischen Volkes und sein kulturelles Erbe zu schützen, hieß es weiter. "Die amerikanischen Truppen sind Besatzungstruppen, sogar die Amerikaner und Briten haben das gesagt", erklärte der Gastgeber des Treffens, der saudi-arabische Außenminister Saud el Faisal, zum Abschluss der Konferenz. "Sie können ihre Verpflichtungen gemäß Genfer Konvention nicht erfüllen, wenn man sie nicht als das bezeichnet, was sie sind."

Drohungen gegen Syrien verurteilt

In der Abschlusserklärung wurden außerdem die jüngsten Drohungen der USA gegen Syrien verurteilt. An dem Treffen nahmen die Außenminister der irakischen Nachbarländer Saudi-Arabien, Kuwait, Syrien, Jordanien, Türkei und Iran teil sowie die Außenminister Ägyptens und Bahrains.

Saudi-Arabien: Keine Ausbeute irakischen Öls

Saudi-Arabien sprach sich zudem gegen eine Ausbeutung der irakischen Ölvorkommen durch die amerikanische Besatzungsmacht aus. Dies müsse in Übereinstimmung mit dem Willen des irakischen Volkes und einer rechtmäßigen Regierung erfolgen. Zugleich wandte sich die Konferenz in Riad gegen die von den USA geforderte Aufhebung der Uno-Sanktionen gegen Irak. Zunächst müsse eine "rechtmäßige Regierung" in Irak an die Macht gelangen, die das Volk repräsentiere.



Anti-amerikanische Slogans skandiert

In Bagdad haben mehrere zehntausend Menschen nach dem Freitagsgebet den Abzug der US-Truppen aus dem Irak gefordert. "Verlasst unser Land. Wir wollen Frieden", war auf einem der mitgeführten Transparente zu lesen. Prediger Ahmed el Kubaisi warf den USA vor, den Krieg zur Unterstützung von Israels Ministerpräsident Ariel Scharon geführt zu haben




bye peet

"Der Wald wäre sehr leise, wenn nur die begabtesten Vögel singen würden."

 

21.04.03 22:38

5937 Postings, 6579 Tage BRAD PIT@ariva metamod: Wer macht denn so etwas? Einen

schwarzen Stern für einen Verweis auf einen anderen (alten) Thread zum gleichen Thema?

Da hat ein Moderator sich anscheinend mächtig vergriffen?

Das sieht wohl eher nach einer persönlichen Sache aus.

Peinlich, peinlich  

21.04.03 22:53

Clubmitglied, 6442 Postings, 7520 Tage Peetda muss ich bradylein recht geben

also wenn ein ariva thread werbung ist - dann geht es echt zu weit



bye peet

"Der Wald wäre sehr leise, wenn nur die begabtesten Vögel singen würden."

 

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