Der König der Nasenbären-Wolfgang Gerhardt

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neuester Beitrag: 12.09.05 14:58
eröffnet am: 11.09.05 22:13 von: satyr Anzahl Beiträge: 29
neuester Beitrag: 12.09.05 14:58 von: duschgel Leser gesamt: 961
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11.09.05 22:13
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42128 Postings, 7805 Tage satyrDer König der Nasenbären-Wolfgang Gerhardt

Wenn der Aussenminister wird-Dann kann man sich ja nirgends mehr
blicken lassen.
Wolfgang Gerhardt gerade mit Fischer bei Christiansen-da platz dir
ja der Kopf ,was der da zusammenstottert-
Der Herr verschone uns vor dieser Blamage-
 
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11.09.05 22:27

45484 Postings, 6366 Tage joker67FDP darf wohl verlangen?*g*

Bundestagswahl
FDP verlangt Bekenntnis der Union gegen Schwarz-Rot

11. September 2005 Der FDP-Vorsitzende Westerwelle hat die Union aufgefordert, sich in dieser Woche darauf festzulegen, nach der Bundestagswahl keinesfalls eine Koalition mit der SPD einzugehen. Westerwelle sagte am Sonntag auf dem Wahlparteitag der FDP, eine große Koalition aus Union und SPD bedeute ?Stillstand?. Er setze darauf, daß die Union in diesem Sinne Klarheit schaffe. Westerwelle sagte, die FDP werde nur für ein Bündnis mit der Union bereit sein und für keine andere Konstellation sonst. Unter dem Jubel der Delegierten nannte er eine Bedingung: ?Die FDP wird in eine Bundesregierung nur dann eintreten, wenn eine echte Nettoentlastung der Bürger und insbesondere der Familien erfolgt.?

Beide Forderungen sind in einem Wahlaufruf enthalten, der vom Parteitag bei nur wenigen Gegenstimmen beschlossen wurde. Westerwelle rief den FDP-Fraktionsvorsitzenden Gerhardt als Kandidaten für das Amt des Außenministers aus. ?Er wird der nächste Außenminister der Bundesrepublik Deutschland sein.? Er benannte überdies ein ?Kompetenzteam?. Sich selbst legte er für die Zeit nach der Wahl nicht fest.

Zweifel an Erreichbarkeit des eigenen Wahlziels

Deutet an, worauf es der FDP ankommt: Parteichef Westerwelle

Intern gab es in der FDP Kritik an der Wahlkampfführung der Union und - angesichts der sinkenden Umfragewerte für die CDU/CSU - auch Zweifel, ob das Wahlziel, gemeinsam die nächste Regierung zu bilden, zu erreichen sei. Die Nominierung Paul Kirchhofs als Schattenfinanzminister durch die Kanzlerkandidatin der Union, Angela Merkel, sei in ihren Konsequenzen nicht durchdacht gewesen. Frau Merkel selbst verteidigte indes ihre Entscheidung. Kirchhof, der für ?ein gerechtes Steuersystem? stehe, solle im Falle eines Wahlsieges Finanzminister werden. Zugleich äußerte sie sich zustimmend über den engagierten Wahlkampf des früheren stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Merz. Merz selbst sagte in einem Interview: ?Ich will in Berlin mitarbeiten und auch eine Rolle spielen.?

Die stellvertretende FDP-Vorsitzende Cornelia Pieper sagte auf dem Parteitag, entweder gebe es eine Koalition mit der Union oder eine ?Rolle rückwärts mit der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands?. Generalsekretär Niebel sagte: ?Wir wollen keine Mehrwertsteuererhöhung, und wir brauchen sie auch nicht.? Sie sei wirtschaftspolitisch und psychologisch falsch. Er forderte die Auflösung der Bundesagentur für Arbeit. Das Steuersenkungsprogramm der FDP sei auch ein ?Stoiber-Senkungsprogramm?. Er warnte vor ?Rot-Rot-Grün?. Wenn es eine solche Mehrheit gäbe, würde auch eine solche Regierung gebildet werden. Niebel sagte, in einer großen Koalition wäre die Union durch die Möglichkeit der SPD erpreßbar, mit Grünen und Linkspartei zu koalieren. In dem am Samstag vom FDP-Präsidium und dem FDP-Bundesvorstand einstimmig beschlossenen Wahlaufruf heißt es ausdrücklich: ?Schwarz-Gelb ist die einzige Koalition, die den Politikwechsel für einen wirklichen neuen Anfang ermöglicht.?

Siebenköpfiges Kompetenzteam

FDP-Kandidat für das Außenamt: Wolfgang Gerhardt

?Deshalb ist Schwarz-Gelb die einzige Koalition, die für die FDP im nächsten Deutschen Bundestag in Betracht kommt.? Westerwelle hatte ähnliches schon in den vergangenen Wochen gesagt. Die Formel wurde jedoch in den Aufruf genommen, um Widerstand gegen mutmaßliche Überlegungen in der SPD-Spitze deutlich zu machen, es könne eine ?Ampelkoalition? aus SPD, Grünen und FDP gebildet werden. Führende FDP-Politiker sagten, es würde den Bestand der FDP gefährden, wenn sie ein solches Bündnis einginge. Der SPD-Politiker Gabriel hatte am Wochenende noch einmal eine ?rote Ampel? mit Grünen und FDP ins Gespräch gebracht. Westerwelle rief in seiner Rede: ?Wir wollen diese rot-grünen Pleitegeier abwählen.? Die FDP dürfe nicht deren ?Stützrad? werden.

Westerwelle stellte ein ?Kompetenzteam? von sieben FDP-Politikern vor, welches aber nicht als Liste von Bewerbern für Ministerämter verstanden werden solle. Lediglich Gerhardt gilt als fest für das Amt des Außenministers gesetzt. Der Gruppe gehören des weiteren der Generalsekretär Niebel an, für den zunächst Verteidigung und Familienpolitik vorgesehen war, dem dann aber die Arbeitsmarktpolitik zugeordnet wurde, Bundestagsvizepräsident Solms (Finanzen), der stellvertretende Parteivorsitzende Brüderle (Wirtschaft, Mittelstand, mit Rücksicht auf Niebel aber nicht mehr die Arbeitsmarktpolitik), die stellvertretende Vorsitzende Cornelia Pieper (Bildung, Forschung), die frühere Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (Bürger- und Menschenrechte) und die baden-württembergische Landesvorsitzende Birgit Homburger (Umwelt) an.

FDP-Chef läßt eigene Ambitionen offen

Westerwelle legte sich auf dem Parteitag und in den Gremiensitzungen am Samstag nicht fest, welches Amt er im Falle einer Regierungsbeteiligung der FDP anstrebe. In Führungskreisen der FDP gibt es viele, die sagen, Westerwelle solle und dürfe nicht Fraktionsvorsitzender werden. Er müsse auf einem Politikfeld Fachmann werden. Deshalb solle er Justizminister werden. Das Justizministerium könne dann um die Aufgaben der Kulturpolitik erweitert werden.

Während die Redner auf dem Parteitag auf Kritik an der Wahlkampfführung der Union verzichteten oder sie nur verklausuliert äußerten, gibt es in der FDP-Spitze erhebliche Unzufriedenheit. Die steuerpolitischen Konzeptionen der Union seien widersprüchlich. So würde sowohl die Erhöhung der Mehrwertsteuer gefordert als auch verlangt, wegen gestiegener Benzinpreise den Bürgern Geld zurückzugeben.


Text: F.A.Z., 12.09.2005, Nr. 212 / Seite 1
Bildmaterial: REUTERS, dpa/dpaweb
 

11.09.05 22:27

4313 Postings, 6296 Tage CarpmanGenial!

@kiiwii:Wenn derartige Überlegungen von der CDU/CSU an die große Glocke gehängt würden in den kommenden Tagen, wäre die Wahl entschieden...zu Gunsten von Rot-Grün!!:-)  

11.09.05 22:31

42128 Postings, 7805 Tage satyrDer Guido-Die Schwesterwelle-lässt auch

keine Gelegenheit aus sich lächerlich zu machen-Möchte er dann
gerne mit einer minderbemittelten äh ich meine Minderheitenregierung
regieren?
Oder wählen wir solange bis es der FDP passt-Ich würde mich an seiner
Stelle von Flugplätzen fernhalten.  

11.09.05 22:33
2

21799 Postings, 7675 Tage Karlchen_IDie FDP hat sich noch mit jedem

ins Bett gelegt, wenn es um Ministerposten ging.  

11.09.05 22:54

129861 Postings, 6227 Tage kiiwii...dazu gehören immer zwei (mindestens)... und wer

von den üblichen Verdächtigten möchte sich denn nun mit der  F D P  ins Bett legen...?

(von der CDU und "Siggi Pop" mal abgesehen...letzterer ist wohl auch nicht besonders wählerisch)


MfG
kiiwii  

11.09.05 22:55

42128 Postings, 7805 Tage satyrKiwi Gerhard-Stoiber ein von den beiden als

Aussenminister-völlig daneben-sei ehrlich-  

11.09.05 22:58
1

15332 Postings, 5721 Tage quantasWeia weia ich und Gerhard??

Weia Weia, der Gerhard hatte aber heute Abend eine starke Vorstellung, "Wenn ich doch bloss wüßte, was ich tun kann, wenn mein Herr und Meister Gerhard Schröder die Wahl am 18. September verliert. Dann muß ich wohl wieder auf die Straße gehen und Steine werfen."

 

salute quantas

 

 

 

 

11.09.05 23:02
1

4313 Postings, 6296 Tage CarpmanEgal, wer Joschkas Nachfolger werden wird.....

...es werden sehr große Fußstapfen werden. Immerhin haben wir es ihm zu verdanken, dass wir mit stolzer Stimme sagen können, dass wir Deutschen im Irak nicht dabei gewesen waren.

Wie Stoiber, Merkel, Gerhardt, Westerwelle und co. den Amerikanern in der Hinsicht im Zweifelsfall in den Ar... kriechen, haben wir ja gehört!  

11.09.05 23:03

95440 Postings, 7272 Tage Happy EndGeil - jetzt dreht auch noch Herr Henkel durch

"Das deutsche Volk ist nicht aufgeklärt"
"Die Umfragen sind manipuliert"
"Wir - die Elite - haben beim Fernsehduell gesehen, dass Frau Merkel besser war."

usw.  

11.09.05 23:07

129861 Postings, 6227 Tage kiiwii...ich hab's auch gesehen

...aber mir glaubt man ja nicht...;-)


MfG
kiiwii  

11.09.05 23:09

42128 Postings, 7805 Tage satyrKiwi Lüg doch nicht man hat dir doch die Brille

versteckt,damit die Merkelmania nicht auftritt---------  

11.09.05 23:10

129861 Postings, 6227 Tage kiiwiibtw P. 12: "Stolz" ist kein gutes Kriterium in

der Politik, und in der Außenpolitik schon gar nicht.


MfG
kiiwii  

11.09.05 23:12

129861 Postings, 6227 Tage kiiwiiverehrter satir, ich lüge nie

und wenn ich jetzt sagen würde, daß Du ein Rindvieh bist, wär auch das nicht gelogen - aber sowas würd ich ja nie sagen..

MfG
kiiwii  

11.09.05 23:18

687 Postings, 5675 Tage EulenspiegelAußeminister

Nach dem peinlichsten Außenminister in der deutschen Geschichte, kann es nur besser werden. Diese weinerliche Fresse bleibt uns in Zukunft glücklicherweise erspart.
 

12.09.05 08:59

4313 Postings, 6296 Tage Carpman@Eulenspiegel:

Hättest du lieber deutsche Soldaten im Irak gesehen????

Na dann ist eine weitere Diskussion wohl zwecklos.....  

12.09.05 09:35

687 Postings, 5675 Tage EulenspiegelCarpman

Deutsche Soldaten im Irak? Dass das glücklicherweise unterblieben ist, kann sich Fischer nicht auf die Fahne heften. Soweit ich mich erinnere war das ein Verdienst von Kanzler Schröder.  

12.09.05 09:41

4313 Postings, 6296 Tage Carpman@Eulenspiegel:

Den Begriff "Friedenspolitik" können sich sowohl der Kanzler als auch der Außenminister aufs Visier schreiben. Während sie den "deutschen Weg" gegangen sind, ist ja schließlich niemand geringeres als eine gewisse Frau Angela Merkel über den großen Teich gereist und hat Mrs Rice besucht. Als Oppositionsführerin der Regierung so in den Rücken zu fallen, war eine absolute Frechheit!!  

12.09.05 09:44
1

20129 Postings, 6960 Tage lehnasatyr,wer hier sehr oft...

sehr viel Schrott postet,sollte sich nicht über Wolfgang Gerhardt aufgeilen...  

12.09.05 14:32
1

4503 Postings, 7288 Tage verdiGerhardts Lehrstunde bei Joschka

,-))

SPIEGEL ONLINE - 12. September 2005, 13:00
URL: 
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,374246,00.html

Außenpolitik
 
Gerhardts Lehrstunde bei Joschka

Von Carsten Volkery

Unter Aufsicht von Sabine Christiansen trafen gestern die beiden Außenminister-Kandidaten aufeinander. Gegen den Profi Joschka Fischer gewann FDP-Herausforderer Wolfgang Gerhardt kaum einen Stich. Eine schwarz-gelbe Außenpolitik, so scheint es, würde genau so aussehen wie die rot-grüne.

DDPGerhardt und Fischer: "Bleiben Sie doch mal bei der Sache"

Berlin - Der entscheidende Moment im Duell kommt nach 35 Minuten, als die Außenpolitik aufgerufen wird. Zuvor hatten Joschka Fischer und Wolfgang Gerhardt bereits über Kirchhof, Steuern und Windkraft gerungen. Da konnte Gerhardt noch mithalten. Ab und zu musste er gegen den angriffslustigen Obergrünen allerdings um Fairness bitten. "Bleiben Sie doch mal bei der Sache", "Wir sollten respektvoll miteinander umgehen" und "Ich muss noch mal reagieren", sagte der FDP-Politiker.

Doch dann legt Moderatorin Sabine Christiansen den Ball auf den Elfmeterpunkt. An Fischer gewandt sagt sie, Außenminister seien ja traditionell die beliebtesten Politiker des Landes, weil sie durch die Welt reisten, Hände schüttelten und für schöne Fotos sorgten. Da blickt Fischer sie mit einem entrüsteten Blick an. "Eine merkwürdige Betrachtung", sagt er. Wie sie das denn sagen könne, zumal an diesem Tag, dem 11. September. Und mit Grabesstimme beginnt er einen vierminütigen Monolog über die Terroranschläge, die eine "Riesenherausforderung für die Außenpolitik" gewesen seien, und die "neuen Herausforderungen", Kosovo, Mazedonien, Irak, Iran. Es fallen Worte wie "Geduld" und "Durchsetzungsfähigkeit". "Da kommen Sie mit Händeschütteln nicht weit", sagt er.

Spätestens an dieser Stelle hat Fischer den Abend gewonnen. Christiansen lässt ihn fortan gewähren, und auch Gerhardt bietet keinen ernsthaften Widerstand mehr. Als Duell der beiden Außenminister-Kandidaten war die Debatte in der ARD angekündigt worden. Auf der einen Seite die "Primadonna der deutschen Politik", auf der anderen Seite der "brave Parteisoldat". Beide werden dem Klischee gerecht. Fischer spielt sich auf als Staatsmann ("Ich werde noch diese Woche in New York sein"), und Gerhardt vergisst vor lauter Fairness, dass er die Regierung auch mal kritisieren könnte.

DDPDuell-Situation: "Kontinuität allein reicht nicht"

Wenn Gerhardt zu Wort kommt, dann sagt er Dinge wie: "Außenpolitik eignet sich nicht zum großen Schlagabtausch". Auch Schwarz-Gelb werde die großen Linien der deutschen Außenpolitik fortführen. Mehrfach benutzt er das Wort "Kontinuität" und wiederholt einfach Fischers Worte. Beispiel Uno-Reform: Er kritisiert, die Reform werde von Rot-Grün "monothematisch verengt" auf den Sicherheitsratssitz. Aber natürlich stimme er Fischer zu, dass sie "unglaublich notwendig" sei. Der deutsche Wunsch nach einem ständigen Sitz im Uno-Sicherheitsrat gehe im Übrigen auf FDP-Außenminister Klaus Kinkel zurück.

Auch die EU-Verfassung würde Gerhardt erneut vorlegen, nur "etwas schlanker". Beim Thema Irak sieht Gerhardt "gar keine Differenz" zu Rot-Grün. Die FDP sei immer gegen unilaterale Einsätze der USA gewesen.

Fischer bringt es irgendwann auf den Punkt: "Sie können ja nicht sagen, die machen eine tolle Außenpolitik." Also versuche Gerhardt sich in "Stilkritik".

Nur in der Türkei-Frage ist ein Richtungsstreit zu erkennen, allerdings wieder nicht zum Vorteil Gerhardts. Es sei ein "Gebot der politischen Klugheit", über Alternativen zur EU-Vollmitgliedschaft der Türkei nachzudenken, so Gerhardt. Schließlich könne es passieren, dass die Bevölkerung der EU-Länder sich, wenn es soweit sei, gegen den Beitritt ausspreche. Das klingt jedoch mehr nach Opportunismus als nach Überzeugung. Eine außenpolitische Begründung für oder gegen den Beitritt bietet nur Fischer. Er sei für den Beitritt, weil es für Europa einen Zuwachs an Sicherheit bedeute, wenn ein "großes muslimisches Land" die Modernisierung schaffe.

Fischer nutzt die Gelegenheit, sich erneut in die Pose des Überlegenen zu werfen und Gerhardt zu erklären, er unterschätze die Situation im Mittelmeerraum. "Kontinuität allein reicht nicht mehr", doziert er. Die Außenpolitik sei nicht mehr ein Flussbett, in dem alles in gelenkten Bahnen bleibe, wie vor dem 11. September. Heute komme es auf Entscheidungsfähigkeit an. Und wieder reibt er seinem Kontrahenten den Irak-Krieg unter die Nase. "In einer solchen Situation nützt kein Wackeln." Vielmehr brauche man ein "klares Urteil" und "Festigkeit dem Freund gegenüber".

Gerhardt regt sich auf über die "Unterstellungen", eine schwarz-gelbe Regierung hätte Soldaten in den Irak geschickt. Fischer wisse ganz genau, dass die FDP dagegen war. Das stimmt zwar, aber im Publikum glaubt ihm das keiner. Der Beifall geht wieder mal an Fischer.

Zwanzig Minuten geht das so, und der Außenminister Gerhardt taucht einfach nicht auf. Zwar behauptet er, die deutsche Außenpolitik "schwächele". Doch er kann die Kritik nicht überzeugend formulieren. Egal ob Menschenrechte in Russland und China oder das transatlantische Verhältnis - er muss Fischer öfter recht geben, als ihm lieb sein kann.

Der amtierende Außenminister wirkt mit zunehmender Gesprächsdauer des Gesprächs immer zufriedener. Am Ende provoziert er seinen Herausforderer noch einmal mit Irak, trotz wütender Proteste und dem Versuch Christiansens, dazwischenzugehen. Fischer brüllt einfach am lautesten und darf schließlich sagen, was er will. Zu diesem Zeitpunkt scheint er nur noch spielen zu wollen.

 

12.09.05 14:36

4503 Postings, 7288 Tage verdisatyr,das war Timing!;-) o. T.

12.09.05 14:39

42128 Postings, 7805 Tage satyrLol den rest habe ich gar nicht mehr

gesehen-Der Gerhardt war sowas von nervig-Die Christiansen nur nervig-
 

12.09.05 14:43

5687 Postings, 7243 Tage duschgelist ja auch kein wunder, wenn man plötzlich

einen abgehalfterten Politiker, den man ja auch  schon als Parteivorsitzenden abgeschossen hat,
nun als Kandidat des Aufbruchs präsentieren will.  

12.09.05 14:51

3488 Postings, 5771 Tage johannahP 12. ...es werden sehr große Fußstapfen werden.

Bitte nicht übertreiben.
Lotus-Füße werden da doch noch hineinpassen, oder?

MfG/Johannah  

12.09.05 14:55
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129861 Postings, 6227 Tage kiiwii...jeder Nachfolger Fischers braucht allenfalls

hohe Gummistiefel - bei dem Visum- und sonstigen Sumpf, den Fischers Fritze hinterläßt - inkl. völkerrechtswidrigem Krieg im Kosovo.


MfG
kiiwii
 

12.09.05 14:58

5687 Postings, 7243 Tage duschgelgut gegeben :-D o. T.

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