Der Irak nach dem Abzug der Alliierten

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eröffnet am: 02.12.06 09:57 von: AbsoluterNe. Anzahl Beiträge: 8
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02.12.06 09:57

26159 Postings, 6047 Tage AbsoluterNeulingDer Irak nach dem Abzug der Alliierten

Irak-Politik : Truppenabzug bis 2008

Die irakischen Sicherheitskräfte können nach den Worten von Regierungschef Nuri al Maliki bereits im kommenden Juni die Kontrolle über das Zweistromland übernehmen.

Washington/Bagdad - Bis dahin seien die Truppen "vollständig bereit", sagte Maliki nach einem Treffen mit US-Präsident George W. Bush. US-Außenministerin Condoleezza Rice sagte, angesichts der Sicherheitslage im Irak wolle die US-Regierung die Verantwortung schneller der irakischen Armee übergeben. Die so genannte Baker-Kommission empfiehlt laut einem Zeitungsbericht in ihrem Abschlussbericht den Abzug der meisten US-Kampftruppen aus dem Irak bis Anfang 2008. Unterdessen zogen die letzten italienischen Soldaten aus dem Irak ab.

Er habe mit Bush über die Ausbildung und Verstärkung der irakischen Truppen beraten, sagte Maliki laut einer vorab veröffentlichten Mitschrift des Interviews weiter. Seine Regierung werde entschlossen gegen die Aufständischen im Land vorgehen. Nach Angaben von Bushs Sicherheitsberater Stephen Hadley will der US-Präsident bald über weitere Vorgaben für die US-Politik im Irak entscheiden. Die Entscheidung werde eher innerhalb der kommenden Wochen als in den kommenden Monaten fallen, sagte Hadley. Es gebe ein Gefühl "von Dringlichkeit, nicht aber der Panik". Dies sei angesichts der bevorstehenden Herausforderungen für die Regierung "eine gute Sache".

"Washington Post": Anfang 2008 Abzug fast aller US-Kampftruppen

Rice sagte dem US-Nachrichtensender Fox: "Ich denke, was Sie sehen werden, ist eine schnellere Übergabe der Befugnisse an die Iraker in einigen Gebieten." Dazu wolle Washington die Ausrüstung der irakischen Sicherheitskräfte stärken. Die Baker-Kommission schlägt laut der "Washington Post" Anfang 2008 als Zielvorgabe für den Abzug fast aller US-Kampftruppen aus dem Irak vor. Dies könne sich je nach Entwicklung der Lage verändern. Die verbleibenden US-Soldaten sollen demnach die Ausbildung und die Unterstützung der irakischen Armee übernehmen. Außerdem empfehle die Iraq Study Group, US-Soldaten direkt in irakische Einheiten einzugliedern, um deren Kampfkraft zu erhöhen.

Die vom früheren US-Außenminister James Baker und dem ehemaligen Abgeordneten der Demokratischen Partei, Lee Hamilton, geleitete Kommission will ihren Bericht am kommenden Mittwoch US-Präsident Bush übergeben. Die "New York Times" hatte zuvor berichtet, die Kommission plädiere für einen Abzug von 15 Kampfbrigaden aus dem Irak. Dies würde bedeuten, dass zwischen einem Drittel und der Hälfte der derzeit 144.000 im Irak stationierten US-Soldaten abgezogen werden soll. Bush hatte mehrfach verkündet, er fühle sich durch die Empfehlungen der verschiedenen Studiengruppen zum Irak nicht verpflichtet.

Italienische Soldaten haben Irak verlassen

Die letzten 60 bis 70 italienischen Soldaten verließen den Irak in Richtung Kuwait, wie ein Armeesprecher sagte. Zuvor hatten sie die Kontrolle ihres letzten Stützpunktes im südlichen Nassirija den Irakern übergeben. Der Abzug der Soldaten war eines der Hauptthemen im Wahlkampf von Ministerpräsident Romano Prodi gewesen. Sein Vorgänger Silvio Berlusconi hatte im Juni 2003 rund 3000 Soldaten in den Irak entsandt. Bei Kämpfen in der irakischen Hauptstadt Bagdad kamen am Donnerstag zwei US-Soldaten ums Leben, wie Armee am Freitag mitteilte. Landesweit wurden am Freitag zwölf weitere Menschen getötet und Dutzende verletzt. Allein in der Region Bagdad starben bei Anschlägen sechs Menschen.

(tso/AFP)

http://www.zeit.de/news/artikel/2006/12/01/82935.xml
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02.12.06 10:02

26159 Postings, 6047 Tage AbsoluterNeulingDreigeteilt? Niemals!

US-Präsident Bush und der irakische Premier Maliki lehnen eine Aufteilung des Landes ab. Sie würde nach ihrer Ansicht nur die Gewalt zwischen Sunniten und Schiiten eskalieren lassen

Der Irak darf nach Ansicht von US-Präsident George W. Bush auf keinen Fall in drei ethnisch-religiöse Teile aufgeteilt werden. Darin stimme er mit dem irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki voll überein, sagte Bush am Donnerstag nach einem Treffen mit Al-Maliki in der jordanischen Hauptstadt Amman. »Eine Teilung des Iraks würde lediglich zu einer Zunahme der religiös motivierten Gewalt führen«, so Bush. al-Maliki habe ihm gegenüber betont, dass das irakische Volk eine solche Teilung auch nicht wolle.

Die USA werden nach den Worten Bushs ihre Truppen so lange im Irak lassen und die Regierung al-Malikis stärken, bis diese die Verantwortung für die Sicherheit voll übernehmen könne. Auf die Frage eines Journalisten, ob er einen Zeitplan für den Abzug amerikanischer Soldaten aus dem Irak habe, sagte Bush, sie würden »sobald wie möglich« heimkehren.

Er habe sich mit al-Maliki über Schritte geeinigt, um die irakischen Sicherheitskräfte schneller dazu in die Lage zu versetzen, die Aufgaben der Koalitionstruppen zu übernehmen. Der Aufbau einer schlagkräftigen irakischen Truppe brauche aber Zeit, fügte er hinzu.

Weder Bush noch al-Maliki gaben Hinweise auf eine neue Strategie gegen die Gewalt im Irak. »Wir sind bereit für Veränderungen«, sagte Bush, ein radikaler Strategiewechsel sei aber nicht zu erwarten.

Jedoch steht Bush unter innenpolitischem Druck, die Irak-Strategie zu ändern. Der unpopuläre und verlustreiche Einsatz im Irak war Hauptgrund für die Niederlage von Bushs Republikanern bei der Kongresswahl Anfang des Monats. Die USA ihrerseits drängen Maliki, stärker gegen die Gewalt sunnitischer und schiitischer Milizen vorzugehen.

Die unter anderem vom früheren US-Außenminister James Baker geleitete Irak-Kommission will der Regierung einen Rollenwechsel für die US-Truppen im Irak empfehlen. Sie sollten künftig eine unterstützende Aufgabe übernehmen, sagte eine mit dem Stand der Beratungen vertraute Person. Außerdem setze sich die Baker-Kommission für eine Regionalkonferenz ein, die zu direkten Gesprächen mit Iran und Syrien führen könnte.

Die USA werfen beiden Nachbarländern des Irak vor, die rivalisierenden Privatarmeen zu unterstützen. Die Kommission will ihre Empfehlungen am 5. Dezember vorlegen.
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02.12.06 10:07

26159 Postings, 6047 Tage AbsoluterNeulingIrak kann ab Juni allein für Sicherheit sorgen

Washington (Reuters) - Der Irak kann nach Einschätzung seines Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki ab Mitte kommenden Jahres alleine seine Sicherheit gewährleisten.

Die USA könnten damit von ihrer Verantwortung entbunden werden. Maliki sagte dem US-Fernsehsender ABC in einem vorab veröffentlichten Interview am Donnerstag, er könne nicht für die US-Regierung sprechen. "Aber von unserer Seite aus werden unsere Streitkräfte bis Juni 2007 bereit sein." Maliki antwortete damit auf die Frage, ob die US-Truppen zu dem Zeitpunkt mit ihrem Abzug aus dem Irak beginnen können.

Maliki war am Donnerstag in der jordanischen Hauptstadt Amman mit US-Präsident George W. Bush zusammengetroffen. Dabei stärkte Bush dem wegen der ausufernden Gewalt im eigenen Land umstrittenen Iraker demonstrativ den Rücken. Er bekräftigte zudem die Absicht, die US-Truppen so lange im Irak zu stationieren, wie dies die Führung in Bagdad wünsche.

Die USA haben stets betont, dann aus dem Irak abzuziehen, wenn das Land eigenständig für seine Sicherheit sorgen kann. Derzeit verüben Rebellen fast täglich Anschläge. In den vergangenen Monaten nahm zudem die Gewalt zwischen den muslimischen Konfessionsgruppen von Sunniten und Schiiten zu.

http://de.today.reuters.com
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02.12.06 10:09

26159 Postings, 6047 Tage AbsoluterNeulingAl-Maliki sagt erstes Treffen mit Bush ab

Der irakische Regierungschef Nuri al-Maliki hat ein für Mittwochabend geplantes Dreiertreffen mit US-Präsident George W. Bush und Jordaniens König Abdullah II. in Amman abgesagt. Das teilte der Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses, Dan Bartlett, in der jordanischen Hauptstadt mit. Das für Donnerstag vorgesehene Gespräch mit Al-Maliki werde aber wie geplant stattfinden. Bush traf am Abend lediglich mit dem jordanischen König zu einem Abendessen zusammen.

http://www2.onnachrichten.t-online.de/dyn/c/97/61/45/9761456.html

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Was geht denn da ab?
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02.12.06 10:09

13393 Postings, 6144 Tage danjelshakelol, was hat der denn geraucht?

17.12.06 12:27

26159 Postings, 6047 Tage AbsoluterNeulingMitarbeiter des Roten Halbmonds im Irak entführt

Bis zu 30 Mitarbeiter des Roten Halbmonds im Irak entführt

Bagdad. DPA/baz. Bewaffnete in Polizeiuniformen haben in Bagdad bis zu 30 Mitarbeiter des Roten Halbmondes entführt. Die Entführer seien am Sonntag gewaltsam in ein Büro der Hilfsorganisation am Al-Andalus-Platz in der irakischen Hauptstadt eingedrungen und hätten zunächst Frauen und Männer getrennt, sagte ein Sprecher des Roten Halbmondes der dpa. Dann hätten die Kidnapper zwischen 25 und 30 Männer in Autos mit zivilen Kennzeichen verschleppt. In den vergangenen Wochen hat es mehrere Massenentführungen in Bagdad gegeben.
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21.12.06 08:21

26159 Postings, 6047 Tage AbsoluterNeulingBush: Mehr Soldaten in den Irak

SPIEGEL ONLINE - 21. Dezember 2006, 07:12
URL: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,455825,00.html

US-Demokraten folgen Bushs Truppen-Plänen

Einflussreiche Politiker der Demokratischen Partei unterstützen die Pläne von US-Präsident, mehr Soldaten in den Irak zu schicken. Den amerikanischen Steuerzahler könnte der Schmusekurs teuer zu stehen kommen: Das Pentagon will weitere 100 Milliarden Euro für Kriegseinsätze beantragen.

Washington - Die designierte Parlamentschefin Nancy Pelosi sagte, sie sei "zufrieden", dass Bush seine Meinung ändere und endlich auf die Demokraten höre, die "von ihm eine Aufstockung verlangt" hätten. Als "gute Nachricht" bezeichnete Senatorin Hillary Clinton die Ankündigung Bushs. Es sei "höchste Zeit", die Kapazitäten des Heeres und der Marineinfanterie zu erhöhen, sagte die mögliche Präsidentschaftskandidatin der Demokraten für 2008. Senator Jack Reed forderte den Präsidenten auf, im Haushalt nun Mittel für zusätzliche Soldaten freizustellen.

Bush bei Irak-Rede: Kein Widerstand von den Demokraten
REUTERS

Bush bei Irak-Rede: Kein Widerstand von den Demokraten
Auf Kritik stieß dagegen Bushs anhaltendes Schweigen zu einer neuen Irak-Strategie. Leider sei der Präsident offenbar "in seiner eigenen Rhetorik gefangen", sagte der künftige Mehrheitsführer im Senat, Harry Reid. Bush greife weiter nach einem Sieg, den "seine Politik außer Reichweite gebracht" habe. Unterdessen lasse er die US-Truppen im Irak mit einem "Bürgerkrieg" allein.

Zu den Forderungen der Demokraten, die nach ihrem Wahlsieg im November im Januar die Führung des Kongresses übernehmen, gehört allerdings auch, dass der Truppenrückzug bald beginnt. Bislang haben sich die Demokraten weder auf eine einheitliche Strategie noch auf einen konkreten Zeitplan für den Irak festgelegt.

Das US-Verteidigungsministerium will laut Agenturberichten weitere 99,7 Milliarden Dollar (76 Milliarden Euro) für die Militäreinsätze im Irak und in Afghanistan beantragen. Stimmen Präsident George W. Bush und der Kongress zu, stiege der Gesamtetat für die Kriege allein in diesem Jahr auf 170 Milliarden Dollar (130 Milliarden Euro).

Kampf gegen den Terror kostete schon 500 Milliarden

Insgesamt hat der Krieg im Irak bislang rund 350 Milliarden Dollar (266 Milliarden Euro) gekostet. Zusammen mit dem Einsatz in Afghanistan und dem Kampf gegen den Terrorismus in anderen Teilen der Welt haben die US-Steuerzahler schon 500 Milliarden Dollar aufgebracht, wie eine Untersuchung des Congressional Research Service ergab.

Die Kriegskosten stiegen in der Vergangenheit dramatisch an, da immer mehr Ausrüstungsgegenstände zerstört wurden oder wegen Abnutzung ersetzt werden müssen. Das Heer, das am häufigsten in Gefechte verwickelt ist, soll rund die Hälfte der knapp 100 Milliarden Dollar erhalten. Seit dem Einmarsch vor bald vier Jahren wurden fast 3000 US-Soldaten und rund 50.000 Zivilisten getötet. Derzeit sind im Irak rund 134.000 Soldaten eingesetzt. Regierungskreisen zufolge wird über 15.000 bis 30.000 zusätzliche Truppen für sechs bis acht Monate diskutiert.

Der Präsident hatte gestern zum ersten Mal bestätigt, dass er eine Aufstockung der Truppen im Irak erwäge. Es sei aber noch keine Entscheidung gefallen. "Wir betrachten alle Optionen", sagte Bush. Der neue Verteidigungsminister Robert Gates solle prüfen, wie eine solche personelle Aufstockung umzusetzen sei. Gates traf - nur zwei Tage nach seiner Vereidigung - überraschend im Irak zu Beratungen mit US-Generälen ein. "Wir haben ein Aufstocken der Armee besprochen und diskutiert, was eine Verstärkung erreichen könnte", sagte Gates.

"Langer Krieg" gegen den Terrorismus

"Ich neige zu der Überlegung, dass wir die Gesamtstärke sowohl des US-Heers als auch der US-Marineinfanteristen vergrößern müssen", sagte Bush ohne Zahlen zu nennen. Dies sei für "den langen Kampf gegen Radikale und Extremisten nötig". "Es wird eine Weile dauern, bis die Idee der Freiheit über die Idee des Hasses triumphiert", fügte er hinzu.

Bush sagte, er treffe "keine Prognose darüber, wie es 2007 im Irak aussehen wird", sagte Bush. 2006 sei ein schweres Jahr für die US-Streitkräfte und die Iraker gewesen. "Wir beginnen das neue Jahr mit abgeklärtem Blick auf die Herausforderungen und unser Ziel im Irak." Die Vereinigten Staaten müssten besser auf einen "langen Krieg" gegen den Terrorismus vorbereitet sein", sagte Bush der "Washington Post".

Militärexperten sind skeptisch, ob die kurzfristige Aufstockung der Truppen den gewünschten Erfolg bringt. "Eine kurzfristige Verstärkung der Truppen um 15.000 bis 30.000 Mann wird wenig bringen", sagt der Direktor des Hamburger Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik, Michael Brzoska, der "Berliner Zeitung". "Es ist ein Versuch, die Lage im Irak halbwegs erträglich zu halten. Im Weißen Haus hofft man immer noch, sich bis zu den nächsten Wahlen durchwursteln zu können."
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Aber DANKE für das "Kleine" Lob von die
bezüglich meiner kleine Arbeit was andere betrifft.
Das tat mir nun einmal richtig gut.  

21.12.06 08:25

26159 Postings, 6047 Tage AbsoluterNeuling100 Milliarden Dollar mehr

Pentagon beantragt 100 Milliarden Dollar für US-Streitkräfte

Bereits 350 Milliarden Dollar mussten US-Steuerzahler für den Krieg im Irak aufbringen, nun sollen weitere 100 Milliarden dazukommen. Zumindest, wenn es nach dem Willen des Pentagon geht. Zuvor hatte George W. Bush eine personelle Aufstockung der Streitkräfte gefordert.

Das US-Verteidigungsministerium will weitere 99,7 Milliarden Dollar (76 Milliarden Euro) für die Militäreinsätze im Irak und in Afghanistan beantragen. Das meldet die Nachrichtenagentur AP am Mittwoch aus Kreisen des Pentagons. Stimmen Präsident George W. Bush und der Kongress zu, stiege der Gesamtetat für die Kriege allein in diesem Jahr auf 170 Milliarden Dollar (130 Milliarden Euro). Die neuen Planungen der Streitkräfte fallen in eine Zeit, in der Bush eine Änderung der Irak-Strategie erwägt. So gibt es Forderungen, die Zahl der dort eingesetzten Soldaten kurzfristig zu erhöhen. Die Wünsche des Pentagons wurden aber bereits zuvor erarbeitet.

Die Kriegskosten stiegen in der Vergangenheit dramatisch an, da immer mehr Ausrüstungsgegenstände zerstört wurden oder wegen Abnutzung ersetzt werden müssen. Das Heer, das am häufigsten in Gefechte verwickelt ist, soll rund die Hälfte der knapp 100 Milliarden Dollar erhalten. Insgesamt hat der Krieg im Irak bislang rund 350 Milliarden Dollar (266 Milliarden Euro) gekostet. Zusammen mit dem Einsatz in Afghanistan und dem Kampf gegen den Terrorismus in anderen Teilen der Welt haben die US-Steuerzahler schon 500 Milliarden Dollar aufgebracht, wie eine Untersuchung des Congressional Research Service ergab.

Vorbereitungen für den langen Krieg
Angesichts der Dauerbelastung durch die Einsätze im Irak und in Afghanistan will US-Präsident George W. Bush auch die amerikanischen Streitkräfte verstärken. Er sei "geneigt zu glauben, dass wir die permanente Stärke von Heer und Marineinfanterie erhöhen müssen", sagte Bush vor Journalisten in Washington. Zugleich kündigte er an, dass der Irak-Krieg im kommenden Jahr "zusätzliche Opfer" abverlangen und schwierige Entscheidungen mit sich bringen werde.

"Ich treffe keine Prognose darüber, wie es 2007 im Irak aussehen wird", sagte Bush. 2006 sei ein schweres Jahr für die US-Streitkräfte und die Iraker gewesen. "Wir beginnen das neue Jahr mit abgeklärtem Blick auf die Herausforderungen und unser Ziel im Irak."

Die Vereinigten Staaten müssten besser auf einen "langen Krieg" gegen den Terrorismus vorbereitet sein», sagte Bush der "Washington Post". "Es ist eine zutreffende Überlegung, dass dieser ideologische Krieg eine Weile dauern wird und dass wir ein Militär brauchen, das unsere Bemühungen unterstützt und uns hilft, Frieden zu schaffen", betonte der Präsident. Zahlen nannte Bush jedoch nicht. In der vergangenen Woche hatte Heeresstabschef Peter Schoomaker gewarnt, seine Armee werde unter der Belastung in den Konfliktherden "zerbrechen".

Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums verfügten die US- Streitkräfte im Oktober über rund 1,4 Millionen Mann im aktiven Dienst. 1990 waren es noch rund zwei Millionen Soldaten.
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Aber DANKE für das "Kleine" Lob von die
bezüglich meiner kleine Arbeit was andere betrifft.
Das tat mir nun einmal richtig gut.  

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