Der Euro führt zu Armut und Krieg

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neuester Beitrag: 09.11.11 13:36
eröffnet am: 08.11.11 18:02 von: Rubensrembr. Anzahl Beiträge: 4
neuester Beitrag: 09.11.11 13:36 von: mod Leser gesamt: 177
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08.11.11 18:02

43750 Postings, 4621 Tage RubensrembrandtDer Euro führt zu Armut und Krieg

Während in der DM-Zeit Goldrerven von weit über 100 Milliarden angehäuft
wurden, wird in der Euro-Zeit nunmehr über die Verpfändung dieser Reserven
diskutiert. Seit der Einführung des Euro sind die Real-Löhne in Deutschland
gesunken.
Betrachtet man Groß-Währungsräume so kann man auch politisch feststellen,
dass sie für die Bevölkerung überhaupt nicht erstrebenswert sind. In China
beispielsweise herrscht die kommunistische Partei, in Russland nur eine Person
(Putin) und in den USA die Kapitalclique der 1 %. Alle drei Großwährungs-Räume
sind keine Demokratien, auch wenn die USA etwas anderes behaupten. Wenn
es nur 2 Parteien gibt und deren Präsidentschaftsanwärter mindestens Multimillio-
näre sein müssen, dann ist das keine Demokratie, sondern eine Oligarchie.

Die USA geben auch leider die Folie für die sogenannten Vereinigten Staaten von
Europa. Kennzeichen ist eine Entdemokratisierung,  wie man sie beispielsweise
bei der Übertragung von Rechten an die EU-Kommission erkennen kann, die
überhaupt nicht demokratisch legitimiert ist. Oder aber kürzlich an der Verhin-
derung einer Volksabstimmung in Griechenland. Damit einhergeht eine fort-
dauernde Missachtung von Versprechen, das ständige Brechen von Verträgen
(allein beim Maastricht-Vertrag mehr als 70mal), die Nichteinhaltung von Gesetzen,
einige behaupten sogar die Missachtung des Grundgesetzes. Dazu kommt die
Täuschung der Bevölkerung. Die Frage ist deshalb durchaus berechtigt: Was
unterschiedet heutzutage maßgebliche Politiker von Kriminellen?

Auch wirtschaftlich und finanzwirtschaftlich erfolgt eine Annäherung an die USA.
Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer. Die Banken werden ähnlich
wie in den USA mit Geld vollgeschüttet, das Ganze läuft unter der Falschmünzer-
Etikette "Rettung des Euros", "Rettung Griechenlands", möglicherweise bald
"Rettung Italiens". Tatsächlich ist es eine jahrelange riesige Bankensubvention,
die zur Kaufkraftabschöpfung sowohl in den Geber- als auch in den Nehmerländern
führt. Das Geld wird von den Banken verpulvert und schädigt über fragwürdige
Finanzprodukte und Rohstoffspekulationen (z. B. Ölpreis, Benzinpreis, Nahrungs-
mittelpreiserhöhungen) die Realwirtschaft. Die EZB mit dem US-Goldman-Sachs-
Repräsentanten Draghi verstößt gegen ihren eigenen Statuten (Sicherung der
Geldwertstabilität) und bringt die EZB mit der Politik des billigen Geldes auf US-
Kurs.

Mit Draghi ist auch zu befürchten, dass der Ankauf von Staatsanleihen sogar
noch einen Gang höher geschaltet wird, das "Gelddrucken" also noch verstärkt
wird. Die betriebene inflationäre Politik wird dazu führen, dass die Importpreise,
also z. B. die Kosten für Nahrungsmittel und Heizöl und Benzin steigen werden.
Da Griechenland in der Eurozone andere Länder anstecken wird (Italien
ist schon angesteckt) auch aufgrund der stetig wachsenden Kreditnachfrage
solcher Lände wie Griechenland, Portugal, Spaniens und Italiens
wird letztendlich auch die staatliche Zockerei einer Physikerin (Merkel) und
eines Finanzbeamten (Schäuble) in Billionen-Höhe das verrottete Euro-System
nicht gegen die Finanzangriffe der angelsächsischen Finanzindustrie einchließlich
Fed und US-Regierung retten. Am Ende wird keiner mehr den Ramsch der
europäischen Staatsanleihen kaufen mögen, nicht einmal China. Dann
bleibt nur noch das reine "Gelddrucken" und die wachsende Verarmung
immer größerer Bevölkerungsteile, denn es muss ja gespart werden zur
"Rettung des Euros".  Dann bleibt zur Ablenkung nur noch der Krieg, weil
angeblich die Interessen der Vereinigten Staaten von Europa auf dem Spiel
stehen. Einen Vorgeschmack haben wir ja schon durch den völkerrechtswi-
drigen Angriffskrieg auf Libyen durch vor allem europäische Staaten erfahren.

Fazit: Durch die Einführung des verrotteten Euro-Systems mit fehlenden
einzelstaatlichen Währungspuffern sind enorme finanzwirtschaftliche Probleme
erst entstanden, die durch angebliche - tatsächlich aber vergebliche -
"Rettung" noch verschlimmert werden. Das führt zur Entdemokratisierung,
Herrschaft der 1 %, Verarmung und Enteignung der Bevölkerung und letzt-
endlich zum Krieg als Ablenkung.

nicht gegen die  

08.11.11 18:03

33960 Postings, 4523 Tage McMurphynicht gegen die?

09.11.11 13:28

43750 Postings, 4621 Tage RubensrembrandtDank Euro: niedrigere Reallöhne

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,796625,00.html

Laut den DIW-Berechnungen konnten lediglich die obersten zwei Zehntel der Beschäftigten ein leichtes Plus bei den realen Bruttomonatslöhnen verzeichnen. Im Durchschnitt gingen diese im vergangenen Jahrzehnt um 4,2 Prozent zurück (siehe Tabelle).

Das heißt: Im Schnitt hatten die Deutschen pro Monat 93 Euro weniger in der Tasche.  

09.11.11 13:36
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23050 Postings, 7275 Tage modAlles Quatsch

Wir haben in D die Tarifautonomie.

Wenn die Reallöhne sinken, haben die Gewerkschaften versagt.
Nur starke Gewerkschaften können Marktmacht entwickeln, aber wer
ist denn schon in der Gewerkschaft?
Bei z.B. Daimler oder VW ist der Organisationsgrad hoch, entsprechend
sind dort auch die Reallöhne.
Alles das hat nix mit dem Euro zu tun.
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Bei Ariva gibts seit 2000 nur einen mod

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