Der EURO muss weg!

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neuester Beitrag: 30.03.05 16:18
eröffnet am: 30.03.05 12:23 von: EURO-Hasse. Anzahl Beiträge: 31
neuester Beitrag: 30.03.05 16:18 von: lehna Leser gesamt: 1214
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30.03.05 12:23

813 Postings, 6810 Tage EURO-HasserDer EURO muss weg!

Meine Rede, seit Jahren!

30.03.2005
DEBATTE Wachstums-Bremse Euro
Im fernen Asien müht sich China, das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr nicht mit einer zweistelligen Jahresrate explodieren zu lassen. Die Vereinigten Staaten erwarten wieder einen überdurchschnittlichen Zuwachs von fast vier Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat gerade ihre Wachstumsprognose für den Euro-Raum zum dritten Mal hintereinander gesenkt ? auf einen Mittelwert von 1,6 Prozent. Und für die größte Volkswirtschaft im Herzen Europas sehen die Prognosen noch düsterer aus.

Die Spannbreite des erwarteten Wachstums reicht von mickrigen 0,6 Prozent (Institut für Weltwirtschaft in Kiel) bis zu ebenfalls nicht berauschenden 1,6 Prozent (Bundesregierung). Damit könnte Deutschland zum Schlusslicht in der Euro-Zone werden. Europa ? eine Oase der Ödnis in einer florierenden Weltwirtschaft. Dabei sollte es doch ganz anders kommen.

Vor der Einführung des Euro hatten die Euro-Phoriker in Politik und Wissenschaft prophezeit, die neue Gemeinschaftswährung werde für ungeahnte wirtschaftliche Dynamik, für mehr Wachstum und Wohlstand und für weniger Arbeitslose sorgen. Die Realität aber sieht ganz anders aus als die schöne Illusion. Die Welt hängt Europa immer weiter ab.

Auffallend ist, dass ausgerechnet diejenigen Länder der Europäischen Union, die den Euro nicht übernommen haben, eine bessere wirtschaftliche Entwicklung aufweisen als die Länder der Eurozone, obwohl dies nach den Glaubenssätzen der Euro-Befürworter eigentlich genau umgekehrt sein müsste. Denn danach sollten die Außenseiter unter ihrer Sonderrolle leiden und nicht davon profitieren. Das «manager magazin» stellte dazu schon vor einem Jahr fest: «Die Tatsache, dass die Euro-Dividende größtenteils ausgeblieben ist, und die Frage, welche Gründe dafür verantwortlich sind, spielen interessanterweise in der deutschen wirtschaftspolitischen Debatte keine Rolle.» Diese Frage war in Deutschland zum Tabu geworden. Das aber ändert sich offensichtlich.

Unter der Überschrift «Der Euro auf der Kippe» hat die «Financial Times Deutschland» gerade erst festgestellt: «Die Währungsunion droht zu scheitern» ? weil ausgerechnet Deutschland als größtes Euroland sich seit Ende der 90er Jahre auf dem Abwärtspfad befinde. Würde es weiter abrutschen, könne leicht die Forderung nach einem Ausstieg aus der Währungsunion laut werden. Das ist ein Alarmruf, den Politik und Wissenschaft nicht einfach verhallen lassen sollten.

Jenseits aller Euro-Propaganda gilt es, die wirtschaftlichen Konsequenzen aus der Einführung der Gemeinschaftswährung zu untersuchen und Fehlentwicklungen abzustellen. Noch rühmt sich die EZB, die Währungsunion habe in den beteiligten Ländern zu einer historisch einmaligen «Konvergenz» geführt ? zu einem Abbau der bisherigen Unterschiede bei Inflations- und Wachstumsraten. Nun sind zwar niedrige Inflationsraten durchaus positiv ? aber auch niedrige Wachstumsraten?

Durch die hoch gelobte Konvergenz ist aus einem Europa der unterschiedlichen Wirtschafts-Geschwindigkeiten, in dem dynamischere Volkswirtschaften immer wieder die gerade schwächeren mitzogen, ein dümpelnder Geleitzug geworden, in dem die Volkswirtschaften sich gegenseitig bremsen. Fatal auch, dass durch die Währungsunion die nationalen Leitzinsen und flexiblen Wechselkurse als Ausgleichsmechanismen für unterschiedliche Wirtschaftsentwicklungen weggefallen sind.

Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit ist dadurch erheblich eingeschränkt worden. Zu D-Mark-Zeiten genoss das Land gegenüber den europäischen Wettbewerbern Zinsvorteile, die den einheimischen Unternehmen zugute kamen. Als Ankerwährung lockte die Mark gleichzeitig internationales Kapital ins Land. Diese Vorteile hat Deutschland auf dem Altar der europäischen Idee geopfert.

Durch den Wegfall der übrigen Ausgleichsmechanismen ist nur noch der Faktor Arbeit als Anpassungselement geblieben. Diesen kühlen akademischen Leitsatz spüren die deutschen Arbeitnehmer in ihrem Arbeits-Alltag mit voller Wucht. Sie stehen auf einmal im ungeschützten Wettbewerb mit den Billig-Löhnern im näheren und entfernteren Osten. Die monatlichen Rekordmeldungen bei den Arbeitslosenzahlen legen davon Zeugnis ab.

Wenn man diese Entwicklung hätte sehen wollen, hätte man sie auch sehen können. Führende Wirtschaftswissenschaftler der USA warnten schon auf einer internationalen Konferenz im Dezember 1996, die Währungsunion werde zu einer schweren Rezession, steigender Arbeitslosigkeit und zunehmenden sozialen Spannungen führen. Rüdiger Dornbusch vom Massachusetts Institute of Technology sprach glattweg von ökonomischem Unsinn, der die Europäische Union auf Dauer zum schwächsten Glied in der Weltwirtschaft machen werde. Das ist sie nun.

Und kaum jemand scheint sich ernsthaft Gedanken über einen realistischen Ausweg aus der selbst verschuldeten Krise zu machen.

Ohne ein konstruktives Gegenkonzept zu der gebetsmühlenartig wiederholten Einfallslosigkeit «Die Arbeit muss immer noch billiger werden» könnte die Zeit der Währungsunion wirklich eine endliche sein. Das wäre natürlich ein Ende mit Schrecken ? aber womöglich besser als ein Schrecken ohne Ende.

Hans-J. Schmahl ist Wirtschaftspublizist in Berlin.
http://www.rhein-main.net/sixcms/...=fnp2_news_article&id=2193662  
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30.03.05 13:04

7114 Postings, 6940 Tage KritikerUnd Sie dreht sich doch!

. .. hat Galileo gerufen - vor seinem Zwangstod! - die Erde. (nicht die DM!)
Doch diejenigen, die an die Scheibe (Euro) glaubten, hatten die größere Macht - und den Realisten einfach gemordet, - um an der Scheibe festzuhalten.
Heute wissen wir, daß Galileo recht hatte.

Wann werden wir wissen (dürfen), daß die Verfechter der DM recht hatten??
Die Technik der Menschen schreitet schneller voran als ihr Verstand!
Also entscheidet nicht der Verstand, sondern die Macht.

Daran hat sich seit Aristoteles wenig geändert. - und das war vor ca. 2500 Jahren! - Warten ist sinnlos! - erkennt Kritiker.  

30.03.05 13:16

9279 Postings, 6049 Tage Happydepotnee nee so nicht..

Ihr verwechselt da was.Die Mauer muß nicht wieder her,sondern das sogenannte Deutsch Russen und Moslems gesocks,die unsere Kassen plündern,zudem noch unsere Kultur in unserem eigenen Land ändern als hätten sie hier was zusagen, müssen Intregriert werden oder unser Land verlassen.Ich rede nicht von den Ausländischen Mitbürger die hier seit Jahren leben und Arbeiten,beziehungsweise gearbeitet haben,die sollen bleiben.
Nicht das mich jemand falsch versteht,aber Deutschland kann nicht für die ganze Welt das Sozialamt sein,das geht nicht,auch nicht als Rechtfertigung weil wir den Krieg verloren haben.  

30.03.05 13:19

31926 Postings, 6397 Tage Börsenfan@Happydepot: Richtig erkannt ! o. T.

30.03.05 13:22

69004 Postings, 6118 Tage BarCodeGalileo mag recht gehabt haben,

aber einen "Zwangstod" ist er nicht gestorben - wenn man mal davon absieht, dass wir zwangsläufig alle mal sterben. Insofern dürfte auch die Euro-Einführung für ihre Betreiber und ihre vermeintlichen Opfer womöglich weniger dramatische Folgen zeitigen, als hier einige phantasieren.
By the way: Ich fand den Euro auch falsch. Man hätte bei festen, aber unter den Teilnehmern anpassbaren Wechselkursen bleiben sollen. Ich fand auch die Osterweiterung voreilig...

Aber Recht behalten ist eine zweischneidige Angelegenheit - vor allem, wenn man ein Drama vorausgesehen hat. Und ob auf lange Sicht der Euro ein Fehler war, ist für mich nach 3-4 Jahren noch nicht erwiesen.

Jedenfalls kann ich mir auch kaum vorstellen, dass es zu einer Rückabwicklung kommt.

Aber wer weiß - wenn sich plötzlich irgendein wichtiges Euroland mit der Tatsache konfrontiert sieht,dass Eurogegner von der Bevölkerung favorisiert werden...


Gruß BarCode
 

30.03.05 13:43

9279 Postings, 6049 Tage Happydepotich bleibe dabei,das mit der Europäische Union...

geht in die Hose.Zumal viele Länder der Europäischen Union den Euro nicht haben wollten,aber dennoch über deren Köpfen hinweg eingeführt wurde.
Man kann doch sehen das nie überlegt wurde wie groß die EU eigentlich werden soll,jetzt hat man die Angst ob sie nicht zu Groß ist.Jeder will dort rein,jeder sucht seinen Vorteil,dabei sage ich euch wir bleiben alle auf der Strecke dabei.
Ich würde mich freuen wenn sich bald,wenn nicht schleunigst eine breit Front gegen Europa bildet,bevor es wirklich zu spät ist.Ihr werdet jetzt sagen warum meint Happydepot das.Ich sage es euch,seit der Euro einführung geht es in den Länder bergab ,in denen früher das blühende Leben war.Jetzt aber geht es bergab,also kann nicht alles was es früher gab schlecht gewesen sein.Mir kann keiner sagen das es in Ordnung ist Europaweit zu Arbeiten,Wettbewerbsfähig waren wir auch ohne das Schengener abkommen und ohne den Euro.Was doch hier blüht ist doch die Kriminalität,sonst nichts.Wie in dem oberen Text geschildert ,England und die Schweiz,leben besser mit Ihrer Währung,und da müssen wir auch wieder hin.
Das einzige wo es hinführt mit Europa ,ist es Amerikanische verhältnisse einzuführen und damit die moderne Sklaverei in gang zubringen.
Dazu kommt das die Kluft wie in Amerika ,Reich und Arm immer größer werden.
Wußtet Iher das in Amerika die Reichen ein drittel Ihres Gehalts für Ihre Sicherheit ausgeben,nein ,da wollen wir doch nicht hin.
Also glaubt mir ,wenn es eine Partei gibt,die gegen Europa steuert,bin ich dabei.  

30.03.05 13:49

12570 Postings, 6082 Tage EichiMan könnte neben dem ? auch die DM

wieder einführen. Somit hätte man zwei gültige Währungen.

Durch diesen Gebrauch wird die Praxis zeigen, zu welcher Währung sich das Volk hingezogen fühlt. Wenn dann eine der beiden Währungen in die Bedeutungslosigkeit verfallen sollte, kann man diese stornieren.  

30.03.05 14:00

9279 Postings, 6049 Tage Happydepotja Eichi dürfte nicht schwer sein dies im vorraus

zu erraten.:-)
Würde mein ganzes vermögen auf die DM setzen.
Dürfte bei Oddset dann aber auch eine Quote von 1,05 haben.
Also würde nicht viel dabei rauskommen.  

30.03.05 14:05

7114 Postings, 6940 Tage KritikerIn einem von der Welt völlig

abgeschlossenem Parteizimmer wird über das Glück der Bürger nachgedacht. Verbunden mit der Ideologie wird ein Konzept konstruiert.
Und weil es der Bürger nicht will, wird es ihm solange auf den Kopf gehauen, bis er wieder zum stummen Wahlvieh mutiert.
In den Augen der Partei-Ideologen ist der Bürger dumm, faul und widerspenstig; also muß er zum Glück gezwungen werden; ( zum Glück der Partei - natürlich).
Wie war das?: "Wollt ihr Butter oder Kanonen?" - Antwort: "Laulhajosowashoj!"- also: "Kanonen".
Es hat sich seitdem wenig geändert! - Kritiker.  

30.03.05 14:13

69004 Postings, 6118 Tage BarCodeAlso Kritiker

Bei dir waren sie doch recht erfolglos mit dem Auf-den-Kopf-Hauen, oder? Oder würdest du dich als "stummes Wahlvieh" bezeichnen? Aber wenn nicht du, wer dann? Die blöden anderen alle, die in dieser Scheiß-Demokratie einfach nicht deiner Meinung sein wollen?

Gruß BarCode  

30.03.05 14:19

7336 Postings, 6420 Tage 54reabwelches land ist in der eu und hat den ??

<!--StartFragment --> Definition: The gross domestic product (GDP) or value of all final goods and services produced within a nation in a given year. GDP dollar estimates in the Factbook are derived from purchasing power parity (PPP) calculations. See the CIA World Factbook for more information. Per capita figures expressed per 1 population.

CountryDescriptionAmount
1.Luxembourg$48309.28 per person
2.United States$35991.96 per person
3.Bermuda$34893.45 per person
4.San Marino$33429.35 per person
5.Norway$32797.17 per person
6.Switzerland$31891.17 per person
7.Cayman Islands$30285.68 per person
8.Iceland$30071.43 per person
9.Belgium$29127.94 per person
10.Canada$29002.91 per person
11.Ireland$28974.50 per person
12.Denmark$28842.66 per person
13.Japan$28699.55 per person
14.Austria$27808.28 per person
15.Aruba$27384.11 per person
16.Netherlands$27107.50 per person
17.Monaco$27077.49 per person
18.Hong Kong$26845.47 per person
19.Australia$26631.88 per person
20.Germany$26214.12 per person
21.Sweden$25985.33 per person
22.France$25888.77 per person
23.Finland$25776.44 per person
24.United Kingdom$25426.55 per person
25.Falkland Islands (Islas Malvinas)$25278.05 per person
 

30.03.05 14:19

13436 Postings, 7354 Tage blindfish@barcode

es gab zu allen zeiten menschen, die entwicklungen eher gesehen haben als andere - und die mehrheit war das am anfang naturgemäß eben nie, deshalb haben sie auch immer viel gegenwind... aber nach und nach wird die sicht klarer und es sehen auch diejenigen, die sich vorher weniger gedanken gemacht haben... in deutschland dauert es wohl noch ein weilchen, bis sich die leute nicht mehr permanent verblöden lassen - leider :-(

gruß :-)  

30.03.05 14:24

9279 Postings, 6049 Tage HappydepotFakt aber auch ist,alle Meckern aber kaum einer

geht Wählen.Viele wissen noch nichtmal das sie einen Stimmzettel ungültig machen können durch mehrere Kreuze,und das dies besser ist als garnicht zu Wählen.
Und da muß ich Kritiker recht geben,das viele Dumm sind.
Wenn ich heute die Forsa Umfrage lese das die CDU 18 % vor der SPD liegt,haben die Deutschen auch nichts dazu gelernt.Erst wenn ich sehe das bei der Wahl die SPD und die CDU und die anderen Machtgeilen Parteien wie die Grünen und die FDP,jede einzelne Partei nur an die 5% kommen ,dann sehe ich das alle mit diese Politik nicht zufrieden sind,das erreicht man aber nicht durch nicht Wählen gehen.
Durch nicht Wählen gehen zeigt man zwar seine Politik verdrossenheit ,hat denen aber damit keine Lektion erteilt.Also nicht Meckern ,sondern seine Unzufriedenheit kundtuen in dem man seine Stimme für ungültig erklärt.  

30.03.05 14:34

36582 Postings, 6166 Tage Talisker@blindfish

War #17 nun ein Plädoyer für oder gegen den Euro? ;-)

@Happydepot:
"Wußtet Iher das in Amerika die Reichen ein drittel Ihres Gehalts für Ihre Sicherheit ausgeben,nein ,da wollen wir doch nicht hin."
Nein, wusste ich nicht. Kannste das auch irgendwie belegen?

Gruß
Talisker  

30.03.05 14:37

9279 Postings, 6049 Tage Happydepot@blidfish

wenn man ja noch ansatzweise  eine gute Entwicklung sehen würde,wäre man ja da noch zu einem kompromiss bereit.Aber nennst Du das Entwicklung nur um zu Amerika ein Gleichgewicht zu schaffen,das Völker gleichermaßen jetzt wie auch in Amerika unterdrückt werden.Nein Danke.Wenn Du jetzt sagt was meint der denn schon wieder damit,dann sage ich Dir nur "Wal Markt".Das was dort passiert ist ,ist in Deutschland kein einzelfall mehr.Wo steuern wir denn hin wenn die Ehtik schon keine Wertstellung mehr hat in unserer Gesellschaft ?.Das können die Amis machen aber ich möchte es nicht,unterdrücken lasse ich mich nicht.Diese moderne Sklaverei ist für mich eine Entwicklung nach hinten,oder nennen wir demnächst unseren Präsidenten wieder Pharao.Nochwas zur Entwicklung,immer mehr Menschen sollen weniger verdienen,immer mehr Menschen finden keine Arbeit,immer mehr Menschen sind unzufrieden,das alles ist nicht nur Schröder schuld,sondern 90% EU wille.
Entwicklung ins Verderben.  

30.03.05 14:37

7336 Postings, 6420 Tage 54reabfinland als euroland liegt

immerhin noch vor großbritannien. deutschland ist allerdings leider nur 20. aber im jammern sind wir spitze.  

30.03.05 14:45

13436 Postings, 7354 Tage blindfishtalisker/happydepot

@talisker
*gg* weder noch - gedacht war es zustimmend zu kritiker...

@happydepot
hmm, ich bin nicht ganz sicher, wieso du mich falsch verstanden hast - aber ich sehe das zu 100% genauso wie du in deinem #20...

@reab
das hatten wir heute schon mal mit dem "jammern" - wieso ist man immer gleich ein "jammerer", wenn man davon überzeugt ist, daß etwas in eine falsche richtung läuft!?

gruß :-)  

30.03.05 14:54

9279 Postings, 6049 Tage Happydepot@blindfish warj a auch nicht böse gemeint :-) o. T.

30.03.05 14:55

7336 Postings, 6420 Tage 54reab@blindfish: jammern tut man, wenn

wie hier z.b. bei der euro-diskussion mit falschen daten und behauptungen gearbeitet wird und damit eine neue katastrophe angekündigt wird. das beginnt schon mit dem einleitungsartikel ...  

30.03.05 15:12

9279 Postings, 6049 Tage Happydepot@54reab

dann nenne doch mal deinen Standpunkt zum Euro und Euroland .Würde mich mal Interessieren.  

30.03.05 15:29

7336 Postings, 6420 Tage 54reabein markt ohne gemeinsame

währung ist zum scheitern verurteilt. dies konnte die eu über jahrzehnte proben. auch das enge aneinanderketten der währungen fünktionierte nur in guten zeiten. in krisenzeiten legten die "großen" währungen überproportinal zu und sprengten den währungsverbund. es kam dann zu auf- und abwertungen. die dm gehörte wegen ihrer "größe" im regelfall zu denen die aufwerten mussten. anschließend brach unser export ein und in brüssel begann ein neues schachern wegen den agrarsubventionen, da die deutschen bauern jetzt nicht mehr konkurenzfähig waren.

seit der euro besteht, gab es weltweit einige krisen und große währungsturbulenzen. unser export geht größtenteils in den euro-raum und wurde nicht gestört. hätten wir den euro nicht gehabt, wären wir nicht exportweltmeister geworden und wir hätten noch einige arbeitslose mehr. wir sind der größte profiteur vom euro. weshalb sollte ich gegen was sein, von dem ich profitiere. ein wirklich großer währungsunsinn passierte nur während der wiedervereinigung. die einheits-dm brach den neuen bundesländer das genick und nahm ihnen jede chance auf konkurenzfähigkeit. da dran ist nicht der euro schuld. es war die gier der bürger in den neuen bundesländer und die verlogene politik der wesdeutschen.  

30.03.05 15:37

9279 Postings, 6049 Tage Happydepot@ 54reab

in einigen Sachen gebe ich Dir Recht,aber Exportweltmeister waren wir auch schon zu DM Zeiten.Und die Binnenkonjuktur lief 100% besser zu DM Zeit.  

30.03.05 15:49
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7336 Postings, 6420 Tage 54reabdas war vor der wiedervereinigung.

und jede dm-aufwertung hat unseren stock an arbeitslosen erhöht. unsere heutigen probleme resultieren alle aus der wiedervereinigung mit strukturen, die diesen prozess nicht tragen konnten. unsere arbeitslosen wären ohne wiedervereinigung z.b. niedrieger als 1985, der beitrag zur rentenversicherung läge bei ca. 15%, der der arbeislosenversicherung bei ca. 3% und der der gkv bei unter 10%. glaube mir, bei diesen daten würde die binnenkonjunktur auch besser laufen, trotz euro. aber du darfst mir erklären was der euro mit der binnenkonjunktur zu tun hat.

trotzallem stehen wir nicht so schlecht da. wenn man unsere daten mit denen anderer länder vergleicht ist der unterschied nicht sehr groß. und diese länder haben derartige probleme nicht zu verdauen.

die wiedervereinigung hat uns unvorbereitet getroffen und wir haben in vielen dingen falsch reagiert. vorher wurde bei uns diskutiert, wie wir die arbeit verbilligen könnten um die damals "geringe" arbeitslosigkeit abzubauen (schlagwort "maschinensteuer"). im wiedervereinigungsprozess haben wir den größten teil der kosten der sozialversicherung aufgebürdet und damit die arbeit erheblich verteuert. dabei hätte sie verbilligt gehört umd die vielen geerbten arbeitslosen eine chance zu geben. auch heute verhalten wir uns noch größtenteils falsch.

früher waren an allen katastrophen die juden schuld. heute ist es brüssel und der euro. ist nicht sehr geistreich und bringt uns nicht wirklich weiter.





 

30.03.05 15:53

310 Postings, 6154 Tage coldiceGrossbritannien

hat es clever gemacht. EU ja aber ohne Euro und die EU Hüter haben ja gesagt so machen wirs. Und siehe da GB hat wirtschaftlichen Aufschwung und die EU tümpelt herum.

Es wäre daher sehr gewünscht wenn nun endlich mal Ökonomen in die Regierung gelangen und keine Unfähigen "Leute".  

30.03.05 16:00

7336 Postings, 6420 Tage 54reabdas bip/kopf ist

in britanien niedriger als bei uns. siehe oben. hätten sie den euro wäre es wahrscheinlich umgekehrt. viele industrieansiedlungen sind wg. dem währungsrisiko in britanien nicht erfolt respektive sind abgewandert.  

30.03.05 16:18

19682 Postings, 6838 Tage lehnaSchröder und Chirac...

haben grad den Stabilitätspakt aufgeweicht,also jammert nicht über den Euro.
Der kann nichts dafür.
Auch das wir Schlusslicht in der Euro-Zone sind liegt am allerwenigsten am Euro.
Da müssen wir uns schon selbst an die Nase packen...



 

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