Datenverkauf bei Studi-VZ und Xing

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 01.02.08 10:50
eröffnet am: 01.02.08 09:11 von: CharlyBrown Anzahl Beiträge: 7
neuester Beitrag: 01.02.08 10:50 von: sacrifice Leser gesamt: 710
davon Heute: 1
bewertet mit -2 Sternen

01.02.08 09:11
2

3168 Postings, 4905 Tage CharlyBrownDatenverkauf bei Studi-VZ und Xing

Neben dem Studi-VZ hat nun auch das Business-Netzwerk Xing seine Pforten für Werbevermarkter geöffnet. Auch hier soll eine neue Einnahmequelle geschaffen werden.


So hatte die Plattform für Studenten, das "StudiVZ" schon vor längerem angekündigt, seine Geschäftsbedingungen zu ändern um Werbevermarktern die Tore öffnen zu können. StudiVZ ist ein Social Network für Studenten. Hier legen die Nutzer persönliche Profile an, laden Fotos hoch und chatten. Nach den neuen Geschäftsbedingungen, die nun seit dem Jahresbeginn 2008 gelten, dürfen die persönlichen Daten der rund vier Millionen Nutzer dazu genutzt werden, um Nutzerprofile zu erstellen. Diese werden dann von Werbetreibenden dazu verwendet, um personenbezogene Werbung zu verschicken. Nach massiven Protesten war die Plattform ein wenig zurückgerudert und hatte den Nutzern die individuelle Möglichkeit gegeben, dem Nutzen Ihrer Daten zu kommerziellen Zwecken zu widersprechen. Trotzdem mussten die User des Studenten-Netzwerkes den geänderten Geschäftsbedingungen bis zum Jahreswechsel zustimmen, ansonsten wurde die Mitgliedschaft von seiten des Studi-VZ beendet.


Nicht schlecht staunten auch die User des Business-Netzwerkes Xing, als sie plötzlich Werbebanner auf ihren Seiten eingeblendet sahen. Das galt zwar nur für die nicht-zahlenden Mitglieder aber auch Premiumkunden mussten sich gefallen lassen, dass ihre Profile als Werbeträger genutzt wurden. Eine explizite Vorab-Information der Nutzer fand nicht statt. Auch hier hat die Geschäftsleitung nach massiven Protesten der Mitglieder insofern eingelenkt, dass zumindest der zahlenden Kundschaft die Möglichkeit eingeräumt wurde, die Einblendung der Werbebanner abschalten zu können. Basis-Mitglieder sehen weiterhin Werbeeinblendungen auf der Startseite, den Profilseiten von anderen Basis-Mitgliedern, den Such- und den Suchergebnisseiten sowie weiteren Seiten.


Ebenfalls kritisch anzumerken ist, dass die User - ohne Kenntnis davon zu haben - teilweise mit Unternehmen in Verbindung gebracht wurden, die in Konkurrenz zu den eigenen Angeboten standen. So wurde zum Beispiel mehrfach auf den Profilseiten von Bankmitarbeitern Werbung für ein Konkurrenzprodukt eingeblendet.
Xing selber sieht die Werbung als neue und wichtige Einnahmequelle. Die Erträge daraus sind laut Aussage von Xing notwendig, um Weiterentwicklung, Sicherheit und Ausbau der Plattform voranzutreiben. So soll das Targeting - also die zielgruppengenaue Auslieferung von Werbung – auch in Zukunft noch weiter verstärkt werden. Xing versicherte allerdings, dass persönlichen Angaben wie z.B. Adressen oder Handy- und Telefonnummern nicht weitergegeben werden.


Die Preisgabe und Veröffentlichung von persönlichen Daten und Vorlieben auf so genannten Social-Networking-Seiten sollte eh mit Vorsicht geschehen. Denn die Social-Networking-Seiten bieten (neben den datenschutzrelevanten Problematiken) wertvolle Informationen für gezielte Angriffe auf den Nutzer. So ist es für Kriminelle wesentlich leichter, eine glaubwürdige Spam- oder Phishing-Mail zu verfassen, wenn sie über persönliche Daten verfügen. Und diese werden durch Social-Networking-Seiten immer öffentlicher und für jedermann einsehbar.

www.welt.de
www.xing.com

 

01.02.08 10:01

29735 Postings, 5670 Tage ScontovalutaSocial Networking-Plattformen:Kommunikationsfalle?

 

 

 





[ BoxID 150562 ]

Social Networking-Plattformen:Kommunikationsparadies mit Fußangeln

Wer sich im Netz öffentlich macht, sollte die Konsequenzen bedenken – und sich gegen Identitätsdiebstahl schützen

(box) Ratingen, 31.01.2008 - Social Networking-Seiten wie MySpace, StudiVZ, SchülerVZ oder Xing erfreuen sich großer Beliebtheit, denn hier lassen sich Kontakte knüpfen, Beziehungen pflegen und Netzwerke aufbauen – privat wie auch beruflich. Darüber hinaus bieten die Social Networking-Plattformen optimale Voraussetzungen, sich selbst zu präsentieren und sich von seiner besten Seite zu zeigen. Doch leider bergen sie auch Gefahren: So machen sich Hacker gerne über die persönlichen Daten her und begehen Identitätsdiebstahl. Und ein zu persönliches Profil kann auch privat zum Nachteil geraten.

Privates und Professionelles müssen sauber voneinander getrennt werden, auch in den Profilen auf den Networking-Seiten. Wer sich zum Beispiel privat gerne als raubeiniger Rebell gibt, sollte bedenken, dass davon auch der potenzielle neue Arbeitgeber, bei dem er sich gerade beworben hat, Wind bekommen könnte – ganz einfach mit ein paar Mausklicks.Ärgerlich vor allem dann, wenn in der Stellenbeschreibung besonderer Wert auf "soziale Kompetenz" und "tadelloses Auftreten" gelegt wird.Es heißt also vorsichtig sein mit der Veröffentlichung persönlicher Vorlieben und Einstellungen. "Besser ist es in jedem Fall, den Zugang zu bestimmten Informationen zu beschränken und sein Profil nur einem ausgewählten Personenkreis zugänglich zu machen," erklärt Candid Wüest, Internetsicherheitsexperte bei Symantec. Ein Ratschlag, den leider noch nicht viele berücksichtigen: Laut einer Umfrage von Symantec gibt sich die Hälfte der Nutzer von Social Network-Plattformen eher sorglos und stellt das Profil für jeden frei zugänglich ins Netz – Adressen, Telefonnummern, Hobbys und persönliche Ansichten zu Gott und der Welt inklusive.

Persönliche Daten – eine begehrte Ware für Hacker

Dass der Schuss nach hinten losgehen kann und sich statt der erhofften Seelenverwandten plötzlich ganz andere Besucher mit finsteren Absichten einfinden, ist längst nicht jedem bewusst. Denn nicht nur neugierige Chefs, sondern auch Hacker finden Profile auf Social Network-Plattformen hochinteressant. "Die persönlichen Daten in den Profilen sind für Cyber-Kriminelle eine Goldgrube, die sie für Identitätsdiebstahl oder andere gezielte Angriffe nutzen können. Solche Fälle häufen sich in den letzten Monaten," so Wüest. Das Knacken von persönlichen Profilen bereitet Profis, aber auch fortgeschrittenen Amateuren kaum Schwierigkeiten. Für den Betroffenen ist die Eindämmung des Schadens anschließend allerdings umso schwieriger. Wer jetzt – aufgeschreckt von den beschriebenen Gefahren – sein allzu freizügiges Profil löscht, ist leider immer noch nicht aus dem Schneider. "Das Profil ist zwar erstmal verschwunden, richtig "weg" ist es jedoch noch lange nicht. Die Informationen können schon längst weiter verbreitet worden sein und lassen sich über Suchmaschinen und andere Seiten schnell wiederfinden," erläutert der Sicherheitsexperte von Symantec weiter. Hier gilt also: Vorsorge ist nicht nur besser als Nachsorge, sondern die einzig wirksame Methode.

Sicherheitspakete können helfen – aber nicht gegen alles.....

weiter gehts hier:

http://www.pressebox.de/pressemeldungen/...and-gmbh/boxid-150562.html

 

 

01.02.08 10:04
2

13786 Postings, 7690 Tage Parocorpjaja,

alles wollen und nichts bezahlen. die deutschen wieder...
-----------
VG,
Paro

Trading News, Tests & Handelssysteme >>> http://technewsde.blogspot.com/

01.02.08 10:14

3168 Postings, 4905 Tage CharlyBrownNicht ganz korrekt, Paro

'aber auch Premiumkunden mussten sich gefallen lassen, dass ihre Profile als Werbeträger genutzt wurden' - stell dir mal vor die Geschichte hätte in Amerika passieren können. Die Amis sind ja bekannterweise richtig verrückt, was private Sphere samt der Datenschutz angeht  

01.02.08 10:42
2

13786 Postings, 7690 Tage Parocorpdie amis?

die amis haben seit jahren keine privatsphäre mehr. also bitte... yahoo & google lesen die mails und spielen aufgrund des "mailinhalts" relevante werbung ein... george w. hört die telefone ab und fbi, cia und national security haben freifahrtscheine...

ausserdem sind uns die amis in sachen web fünf jahre voraus. bedeutet, die sinnvollen und nützlichen dinge kosten im web bereits geld. nicht wie hier bei uns, wo der deutsche michel praktisch alles für lau voraussetzt... ich hoffe das ist bald vorbei. aber bei der geiz ist geil mentalität könnte sich das noch etwas ziehen. leider. wallmart hatte ich nicht ohne grund in deutschland nicht durchsetzen können, die leute hier gucken auf fünf cent beim einkaufen. deutsche spiesser eben ;)



-----------
VG,
Paro

Trading News, Tests & Handelssysteme >>> http://technewsde.blogspot.com/

01.02.08 10:44
1

13786 Postings, 7690 Tage Parocorpcontent relevante werbung

hast du in deinem eigenen verfassten text hier bei ariva mit vibrant ad´s übringens auch... (die grünen links) dein content wird also auch schon gescannt und schäuble ist auf dem weg, es den amis nachzumachen. bei uns dauert das auch nicht mehr lange.


-----------
VG,
Paro

Trading News, Tests & Handelssysteme >>> http://technewsde.blogspot.com/

01.02.08 10:50
2

29429 Postings, 5491 Tage sacrificezu studivz

man muss die neuen agb's zwar aktzeptieren, kann sie aber auch bezüglich der datenweitergabe den eigenen wünschen entsprechend anpassen, dazu einfach runterscrollen, egal welche seite, dann: datenschutz - datenschutzerklärung - einstellung der verwendung meiner daten ; alle häckchen raus und gut
-----------
sac .....))

   Antwort einfügen - nach oben