Das TV-Duell: Das Merkel vs. Gerd

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eröffnet am: 07.09.05 15:10 von: Happy End Anzahl Beiträge: 4
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07.09.05 15:10

95440 Postings, 7267 Tage Happy EndDas TV-Duell: Das Merkel vs. Gerd

Gerhard Schröder (zur Erinnerung: SPD) gab sich gewohnt jovial, lässig und sprach, ja predigte fast wie - man verzeihe das Wortspiel - wie von der Kanzel herab. Er ließ allerkeinsten Zweifel daran, ob seine Schläfen nun getönt seien oder nicht, und ging keiner Frage der höchst investigativen Journalisten, die den Kontrahenten in dem von vier Fernsehsendern übertragenen TV-Duell gegenüber saßen, aus dem Weg, jedenfalls nicht ohne diese vorher in mehrfach verschachtelten Bandwurmsätzen, deren grammatikalische Struktur noch heute von Experten, die sich jahrelang auf diese Aufgabe, die zu einer Zeit, die hinter uns liegt, erst noch vor ihnen lag, vorbereitet hatten, entschlüsselt werden, hardcore-euphemisiert verborgen zu haben.

Kompetenz pur: Der Genosse der Bosse machte klar, wo der Hammer hängt, mit dem der Bartel den Most abklopft
Dann ging er zum Angriff über: Man könne Kirchhofs Pläne, die gesamte Fläche der Bundesrepublik mit Milchglas zu kacheln, um "mehr Transparenz" bei der Erhöhung von Hundesteuer und Parkgebühren zu schaffen, nicht ernsthaft als "Vision" bezeichnen, gluckste Ich-will-da-rein-Gerd. Er betonte, man dürfe doch die Hunde in Deutschland nicht zu "Versuchstieren" für die glatten Fantasien eines Kachelfetischisten machen. Es sei außerdem unsozial , von Lehrern und Krankenschwestern genauso wenig Steuern zu verlangen wie von Millionären - immerhin würden Millionäre ganz erheblich dazu beitragen, den Neidgedanken in der Gesellschaft lebendig zu halten und auf diese Weise mithelfen, den sozial schlechter Gestellten die Karotte der Motivation vor die Nase zu halten. "Lehrer sind faule Säcke.", sagte er und auch Krankenschwestern würden sich schliesslich bloß um Kranke kümmern ? und die brächten Deutschland nun wirklich nicht weiter. Das "ist gar keine Frage!", betonte er.

Der Kanzler warnte zugleich eindringlich: Bei einem Wahlsieg der Union würden alle Gäste eines Wirtshauses die Zeche bezahlen, sie zu prellen wäre dann nicht mehr möglich, und das sei ja wohl nicht okay in einem Land, in dem zehn von zehn deutschen Staatsbürgern die deutsche Staatsbürgerschaft hätten. Umgekehrt würde ein Schuh daraus: Arbeitslose sollten künftig zwei Wahlstimmen erhalten, um ihren Bedürfnissen mehr Gewicht verleihen zu können ? die, die Arbeit hätten, seien ja ohnehin schon stark privilegiert, weil sie ja Arbeit hätten. Wer keinen Job habe und sich den teuren Sprit für das Pendeln zwischen Straßenschenke und Arbeitsamt nicht leisten könne, dürfte künftig auch damit rechnen, dass das Schröder-Regime ihm beim Tanken helfend unter die Achseln greife. Sein flammendes Plädoyer beendete der Genosse mit seiner zukunftsweisenden Vision, die für das ganze deutsche Land stehen kann: "Und nu' hol mir ma' eina 'ne Flasche Bier."

Zeit für den Wechsel: DDR-Merkel zeigte auf, dass der Hammer bald woanders hängt
Herausforderin Angela Merkel (CDU) präsentierte sich mit so etwas ähnlichem wie einer Frisur und war vor dem Auftritt ganz offensichtlich von einer Horde wild gewordner VisagistInnen mit allerlei Lacken und Pudern beschmissen worden. Die ehemalige FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda wehrte sich nicht nur nach Kräften, sondern zeigte sich sogar überaus angriffslustig. Einmal biss sie dem Kanzler glatt in die Wade - was den sichtlich schmerzte, da am Kanzler-Bein ja noch die Wunde vom Duell mit dem letzten Kanzler-Ablöser klaffte, dem unnachahmlichen Edmund "Bayern-Einstein" Stoiber , der nicht zum Duell erschien, weil er zusammen mit den anderen Bayern vor der Wahl noch die Große Vereinheitlichte Theorie (GUT) entdecken will. Auch präsentierte sie gleich den Bierdeckel mit dem neuen Steuersystem: Auf dem steht "Gib uns einfach die Hälfte" ? danke, endlich ein einfaches Steuersystem! Kleine Panne: Die 80 Millionen Bierdeckel sind schon gedruckt, allerdings muss nun der Aufkleber "plus 18 Prozent Märchensteuer" 80 Millionen Mal draufgeklebt werden. "Nur ein Beispiel von vielen, wie wir Jobs schaffen.", erklärte das Merkel.

Angie verteidigte die Vorschläge ihres Steuerexperten Kirchhof, der Einfachheit halber alle Steuern auf 50 Prozent (plus Märchensteuer) zu erhöhen. "Wenn wir nicht Menschen haben, die totaler und radikaler weiterdenken als andere, dann wird es Deutschland im internationalen Maßstab nicht gut gehen." Es sei daher löblich, "dass wenigstens einer eine Vision hat", die für mehr Transparenz sorge. Wer 2000 Euro verdiene, brauche einfach nur 1000 Euro abdrücken (plus Märchensteuer, Anm.d.zyn.Red.) - einfacher, transparenter und bürgernäher ginge es ja nun wirklich nicht mehr. "Wer nicht als Schlusslicht enden will, wählt deswegen die Union: Mit diesem Steuersatz sind wir dann nämlich in Europa führend!" Nicht nur bei dem Argument wurde deutlich, wie viel Mühe es ihr machte, die abschüssigen Mundwinkel nach oben zu ziehen, was zum Teil für spaßige Fratzen sorgte ? eben eine Politikerin mit Format und Humor!

Kompetenz in allen Sachfragen

Sprit, Freibier für alle: Schröder betonte die zentralen Eckpfeiler der "neuen Mitte", und dass zum Regieren BILD, BamS und Glotze ausreichen
Schröder konterte gelassen und ohne die geringsten Anstalten, in der Nase zu bohren oder sich zumindest mit dem Zeigefinger die Nasolabialfalte glatt zu streichen, wie das so seine Art ist. Bei einem Wahlsieg der Union würde der Sprit teurer werden, das müsse jedem Wähler klar sein. Auch Bier, Korn und Nutella würden im Preis immens steigen, auch wenn sich das Merkel noch davor drücke, das zuzugeben. Mit einer SPD würde der Sprit dagegen billiger , neue Erdölvorkommen würden wie aus dem Nichts auftauchen, und Zentis Nuspli sei ja auch ganz "lecka". Er machte außerdem klar, dass sein Steuersystem das überlegene sei, und schloss mit "Ich sach ma: Das ist gar keine Frage!",. Wer unter der rot-grünen Regierung Steuervorteile nutzen wollen, brauche bloß in eine Bahnhofsbuchhandlung zu gehen und könne dort alle Tricks nachlesen, wie man Geld am Eichel vorbei ins Ausland schafft. Und dafür müsse man nicht einmal Schweizer Zahngold-Konten bemühen, wie einst die schwarzen Kofferträger der Union. Es hieße, "eine Groteske zu veranstalten, wenn man die Penner von gestern den Aufbruch von morgen gestalten lässt." betonte er.

Das Merkel griff ihrerseits an: Die Penner von gestern wären heute schon die Opposition von morgen ? eine Bemerkung, die, da sind sich namhafte Leitartikler einig, sowohl für als auch gegen den "Wechsel" deuten läßt. "Jetzt", nachdem die USA nicht zuletzt durch die rote Flut ("Red Dawn", 1984, R: John Milius, Klasse-Film!) in einer Energiekrise steckten, würden die Ölkonzerne endlich die Gelegenheit nutzen und die Wahrheit über den Oil Peak und die schwindenden Reserven fossiler Brennstoffe auf der Erde durchsickern lassen - und dann hätte auch die Politik keine Möglichkeit mehr, das Thema totalignorant töter zu schweigen als ohnehin schon. Dass Rot-Grün die Kernkraftwerke abgeschaltet habe, werde man also noch bitter bereuen, auch wenn man selbst natürlich nicht versuchen werde, den Atomausstieg rückgängig zu machen ? "Deutschlands Chancen nutzen heißt, deutschen Strom aus der Steckdose zu nutzen!". Immerhin versprach sie eine aktive Teilnahme Deutschlands an allen künftigen Rohstoffkriegen . Deutschlands Chancen zu nutzen heiße schliesslich auch, zuzuschlagen, wenn die Gelegenheit günstig sei. Und die Schuldenlast Deutschlands durch Beutezüge abbauen zu wollen sei besser, als gar kein Konzept zu haben.

Mehrwertsteuer, Gebährzwang, Scheidungsverbot: Das Merkel verdeutlichte die gerade Linie der neuen Wende
Die Kanzler-Angreiferin verteidigte in dem TV-Duell auch die Pläne der Union zur Erhöhung der Mehrwertsteuer, um im Gegenzug die Lohnnebenkosten bereits zum 1. Januar 2006 zu senken. Der Kanzler lachte bloss in seine Currywurst. "Ihr Finanzierungskonzept, Frau Merkel, ist wahrlich auf Curry gebaut", sprach Schröder mit vollem Mund und hielt entgegen, nur eine Absenkung der Mehrwertsteuer zur Erhöhung der Lohnnebenkosten sei der richtige Weg. Hier lachte die ehemalige Quantenchemikerin und rührte in einem Topf. "Jeder Tag, an dem Rot-Grün netto nicht regiert, ist brutto ein guter Tag für Deutschland.", drohte sie mit einem Kochlöffel und setzte nach: "Vor lauter Globalisierung und Computerisierung dürfen die schönen Dinge des Lebens wie Kartoffeln oder Eintopf kochen nicht zu kurz kommen!"

Nicht einig war man sich auch in der Frage der Türkeipolitik. Wetten-das-Gast und GZSZ-Schauspieler Schröder will den flächendeckenden Bau von Moscheen in Deutschland und ein totales Verbot von Schweinefleisch, um Fremdarbeitern die Integration zu erleichtern. Das "ist gar keine Frage!", betonte er. Das Merkel plädiert hingegen für einen kleinen Kreuzzug, um die muselmanischen Heiden im Rahmen einer " privilegierten Partnerschaft " zur deutschen Leitkultur bekehren. Während der Kolonisation habe man damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Auch Einwanderungspolitik kam zur Sprache: Wenn Sie an Deutschland denke, dann an "dichte Fenster! Kein anderes Land kann so dichte und so schöne Fenster bauen." Und wenn Arbeitsplätze ins Ausland abwanderten, brauche man das Ausland ja nur militärisch zum Inland zu machen, schon sei die Sache geritzt.

Erste Umfragergebnisse

Die Duellanten: vor der Show noch mal Näschen gepudert, Haare und Statistiken frisiert?
Nach dem TV-Duell zwischen dem zukünftigen Ex-Kanzler Schröder und seiner zukünftigen Ex-Herausforderin Merkel beanspruchen Union und SPD - ganz gegen alle Erwartungen - den Sieg ihres jeweils eigenen Spitzenkandidaten für sich. "Schröder wirkte blass, alt und krank." , behauptete erstaunlicherweise CDU-Koch Koch. "Das Merkel wirkte alt, blass und krank." , konterte ebenso überraschend SPD-Engel Gabriel. Vor allem "seine ruhige Hand war diesmal besonders ruhig", resümierten Vertreter der Medien, "fast zu ruhig, nachgerade schweigsam-still, unbeweglich, auf sensationelle Weise nicht-dynamisch - und gerade daher besonders Medienpräsent!". "Das ist gar keine Frage!", sagte dazu Altkanzler Gerhard Schröder, der mit einem neuen Gesetzesvorschlag künftig auch monatliche Neuwahlen ermöglichen will.

"Er hat sie zusammengefaltet wie ein Stück nasses Altpapier.", hämte der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering. "Sie hat ihn mit der rhetorischen Zunge an der Mattscheibe zerquetscht.", hieß es bei CSU-Chef Stoiber. Und so weiter, denn die Formulierungen wie "Wie ein Panzer überrollt", "Platt gemacht wie eine Wanze", "Ausgepustet wie eine Kerze", "Gehäutet wie einen altersschwachen Alligator", "Körper der fadenscheinigen Ausflüchte mit dem Laserschwert der Argumentation zerstückelt" und "Mit der Pumpgun der Kompetenz das Gehirn versagender Reformideen verbal an der Decke verspritzt" gleichen inzwischen wie ein Wahlprogramm dem anderen: innen Papier, außen Deckblatt.

Kritisch: Die Journalisten hauten auf den Putz, dass es nur so bröselte

Eine erste Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen mit Guido Westerwelle als einzigem Teilnehmer sah jedoch Westerwelle als klaren Halbzeitsieger des TV-Duells. "Außer mir existiert in diesem Land überhaupt nichts und niemand, der die Probleme in den Griff bekommen könnte.", betonte der FDP-Mann. Der Befragte erklärte schon nach der ersten Hälfte der Fernsehdiskussion, er selbst hätte bei einem solchen TV-Duell erheblich besser abgeschnitten als Amtsinhaber, Herausforderer und Joschka Fischer zusammen, nicht zuletzt dank seines guten Aussehens, seiner ungeheuren Kompetenz in allen vorstellbaren Gebieten und seiner langjährigen Erfahrung in echter beruflicher Praxis. Gerhard Schröder und Guildo Horn hätten eines gemeinsam: "Die Texte haben keinen Inhalt und die Show ist wirklich gut." Infratest Dimap verhinderte die Ausstrahlung dieses MAZ-Schnipsels, weil man nicht damit rechne, dass die in einigen Bundesländern vertretene Lokalpartei FDP überhaupt die 5-Prozent-Hürde knackt . "Es fehlt ihnen einfach ein Möllemann, der antisemitische Stimmen an die Partei bindet.", heißt es dazu hinter vorgehaltener Hand. "Das kann Guidos Fischzug in rosa Listen einfach nicht ausgleichen. Er muss da schon ein bisschen mehr leisten. Es gibt schliesslich kein Recht auf staatlich bezahlte Faulheit."

Gerd: "Ich sach mal: Wenn wir die Arbeitslosenquote DIESMAL nicht spürbar senken, haben wir es nicht verdient, wiedergewählt zu werden." Er bittet dazu um unser Vertrauen. Dreist oder nur naiv?

Von den restlichen Zuschauern gaben 87 Prozent an, sie würden nicht zum Wählen gehen, weil sie Sonntag in Büro und Fabrik arbeiten müssten und Angst um ihren Job hätten. Interessant: 93 Prozent aller Bayern würde Stoiber direkt wählen oder einer Monarchie zustimmen, in der Edmund König oder Kaiser oder Papst ist, oder ihm sogar gerne persönlich, äh, zu Diensten sein. Dem stehen frustrierte 97 Prozent der Wähler aus der Ostzone entgegen, die nach eigenen Angaben aus Frust gerne einen Schlächter wählen würden. "Ein Metzger oder eine Fleischereifachverkäuferin, die einem nicht jedes Mal auf frustrierende Weise Wurst, Tüte und Kassenbon zusammen tackert, die würden ja schon reichen, die hätten sofort meine Stimme.", hieß es zum Beispiel in Görlitz. 100% aller Befragten stimmten der Aussage zu: "Deutsch sein heißt zu wissen, dass in jeder Chance eine potentielle Krise steckt - oder zumindest herbeigeredet werden kann, sofern man sich dabei um eine neue Rechtssschreibung bemüht..."

Das Angie: Endlich eine Pauer-Frau für Deutschland. Da machen Sie Ihr Kreuzchen, kapiert?

Nur etwa drei Prozent der Zuschauer sagten, die beiden Kanzlerkandidaten kämen ihnen vertrauenswürdig und kompetent vor. Laut Umfrage konnte Gerd Schröder vor allem bei den Werten für Blenderei und Inhaltslosigkeit punkten, die Kompetenz für Sexyness und Weiblichkeit läge allerdings mit knapper Mehrheit bei Angie Merkel. Alle Meinungsfragen beten herunter, dass Angie allgemein weniger überzeugend wirkte als Gerd. Dennoch fasst es eine Stimme aus dem Volk, nämlich die von Starfrisöse Udo Walz, treffend zusammen: " Selbst Pornofilm-Dialoge oder Klosprüche sind interessanter .
War trotzdem schön, den Medienkanzler noch ein letztes Mal als Kanzler in den Medien gesehen zu haben?" Immerhin habe der viel für Deutschland getan, betont auch Daniel Cohn-Bendit im Spiggl vom 19. August 2005: "Eine geschiedene, kinderlose Ostdeutsche und ein schwuler Liberaler an der Spitze von Union und FDP - das wäre ohne Rot-Grün nicht möglich gewesen.". Da hat Dany, der ja Weisheitsmässig noch über Fischer und nur knapp unter Gott rangiert, ja auch irgendwie Recht.

Quelle: zyn.de

 

08.09.05 21:15

95440 Postings, 7267 Tage Happy Endx

Jetzt im ZDF: Das kleine Duell...  

12.09.05 14:43

95440 Postings, 7267 Tage Happy EndPeter Klöppel entscheidet TV-Duell für sich

Berlin. Mit Spannung beobachteten über 20 Millionen Menschen am Sonntag Abend das TV-Duell zwischen Peter Klöppel (RTL), Sabine Christiansen (ARD), May Britt Illner (ZDF) und irgendeinem weiteren Moderator, der Gerüchten zufolge von QVC, Nederland1 o.ä. kam. Wie nach solchen Sendungen üblich, machten sich gleich im Anschluss die Meinungsforscher an die Arbeit und präsentierten schon am späten Sonntag Abend erste Eindrücke, wie die Kandidaten bei den Zuschauern angekommen waren.

Die wenig überraschten Umfrage-Experten präsentierten unisono Peter Klöppel von der RTL als Sieger des Medien-Showdowns. Ein Sprecher des Forsa-Institutes für Meinungsforschung: "Herr Klöppel ist natürlich ein Medien-Profi. Wie er seinen Dackelblick einsetzt, wenn ihm gerade wieder nichts besseres einfällt, ist wirklich einmalig." Zufrieden waren den Meinungsforschern zufolge die Zuschauer auch mit der Gesamt-Performance der vier Kontrahenten. "Es war ein schönes Bild, wie sich am Ende alle vier abwechselnd in den Armen lagen. Das hatte etwas versöhnliches nach der aufreibenden Debatte in den 90 Minuten davor", so noch einmal der Forsa-Sprecher.

Enttäuscht hat den Umfragen zufolge lediglich Sabine Christiansen. Laut Forsa werfen ihr die Zuschauer vor, dass sie nicht - wie sonst jeden Sonntag Abend - Franz Müntefering und Guido Westerwelle im Fernsehen präsentiert hat. Nicht gelungen ist den vier wichtigsten Meinungsforschungsinstituten in Deutschland allerdings die Klärung der Frage, wer der vierte Kandidat am Tisch war. Ein Insider: "Keiner der von uns befragten Zuschauer konnte uns sagen, wer der Typ war." Gerüchten zufolge handete es sich dabei um den legendären Professor Kirchhof.  

12.09.05 14:53

5687 Postings, 7238 Tage duschgellutscht die Christiansen eigentlich

 immer so an  dem Bügel ihre Brille herum?

 

Das war ja widerlich ;-)

 

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