DVB-T, die Alternative!

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neuester Beitrag: 11.07.04 18:53
eröffnet am: 11.07.04 18:35 von: doki Anzahl Beiträge: 2
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224 Postings, 6049 Tage dokiDVB-T, die Alternative!

Extra terrestrisch


Das ÜberallFernsehen DVB-T ist gelandet

Nach Berlin kann nun auch der Nordwesten Deutschlands die alten Metallgerippe wieder hervorkramen: Das "ÜberallFernsehen" geht auf Sendung und verspricht digitalen und reichlichen Fernsehgenuss über Dach-, Zimmer- oder gar Stummelantenne.  

Nach der erfolgreichen Premiere im Großraum Berlin geht das digitale terrestrische Fernsehen, kurz DVB-T, nun auch im Nordwesten Deutschlands auf Sendung: Am 24. Mai startet das ÜberallFernsehen in den Ballungsgebieten Hannover/Braunschweig, Bremen/Unterweser sowie in der Region Köln/Bonn. Die Regionen Hamburg/Lübeck, Kiel und Düsseldorf/Ruhrgebiet sollen am 8. November folgen. Ende des Jahres werden bereits 24 Millionen Einwohner DVB-T empfangen können. 2005 sollen weitere Gebiete in Süd- und Mitteldeutschland versorgt sein.

Digitale Freiheit

Die Vorteile der digitalen Übertragung im terrestrischen Bereich liegen auf der Hand: Bessere Bildqualität ohne Schattenbilder oder Rauschen und fast 30 frei empfangbare Programme statt 5 oder 6 wie bisher. Gerade für Computer-Nutzer bietet der DVB-Standard neue TV-Möglichkeiten: Komfortfunktionen wie zeitversetztes Fernsehen oder gar volldigitale Videorecorder lassen sich viel leichter realisieren als bei analog empfangenem Material.



Das in Berlin eingeführte DVB-T-Logo wird Ihnen in Zukunft häufiger begegnen.

Der von den DVB-T-Machern gewählte Name "ÜberallFernsehen" ist dabei Programm: Mit Laptop und DVB-T-Empfänger kann man sich tatsächlich getrost in den Park setzen, um dort seine Lieblingsshow zu genießen. Fernsehgucken kann man aber nicht nur hier oder dort, sondern auch auf dem Weg dazwischen: Im Zusammenspiel mit ausgefeilten Antennensystemen bietet DVB-T mobilen Empfang bei bis zu 200 km/h. Was genau hinter "Digital Video Broadcasting" steckt und welche Parameter für die terrestrische Form DVB-T entscheidend sind, erklären wir ab Seite 118.

DVB hat bisher vor allem im Satellitenbereich Fuß gefasst - die meisten Festplatten-Videorecorder und PC-Karten sind denn auch dafür zu finden. Pünktlich zum Start des terrestrischen Digitalfernsehens warten die Hersteller mit PC-Lösungen für DVB-T-Interessierte auf, die wir ab Seite 102 genau unter die Lupe genommen haben. Außer TV-Karten und externen USB-Boxen standen auch die ersten Festplatten-Videorecorder und eine PC-Card für den Laptop auf dem Prüfstand. Als besonderen Service haben wir unter unserem Soft-Link eine Liste mit normalen DVB-T-Settop-Boxen für Sie online gestellt.

Rundum glücklich

DVB bringt nicht nur rauschfreie Bilder ins Haus: Auch für die Ohren ist mehr als bisher drin. Wer seinen DVD-Spieler schon mit einer 5.1-Anlage verbunden hat, kann getrost eine zweite Strippe zum DVB-Receiver ziehen: ProSieben, Sat.1 und das ZDF flechten den diskreten Surround-Sound in den Datenstrom des DVB-T-Signals ein und bringen das Wohnzimmer rundum zum Klingen. Als analoger Kabelkunde schaut man sich nur fragend um, wenn es heißt "präsentiert in Dolby Digital" - bestenfalls wird man mit Dolby-Surround-Magerkost abgespeist.

Egal woher man den DVB-Strom bezieht: Irgendwann ist die größte Festplatte voll. Da dem digitalen Fernsehstrom mit MPEG-2 dasselbe Format zugrunde liegt wie einer DVD, drängt sich diese als das perfekte Medium für das digitale Filmarchiv auf. Doch gilt es hier noch einige Hürden zu überwinden. Wie man seine DVB-Schätze von der Festplatte auf DVD sichert, erklären wir in unserem Praxisartikel ab Seite 122.

Für DVB-T-Interessierte stellt sich natürlich die Frage: Wohne ich überhaupt im Empfangsbereich? Und was kann ich tun, um auch am Rand der Startgebiete noch in den Genuss des digitalen Antennenfernsehens zu kommen? Die gute Nachricht: Trotz Digitalisierung gehören alte Antennenanlagen noch nicht zum alten Eisen. Im Gegenteil: Sie können reaktiviert werden, wenn sie nicht der letzten Dachrenovierung zum Opfer gefallen sind. Alle Fragen zur Sende- und Empfangstechnik inklusive einer "kleinen Antennenschule" bieten wir ab Seite 114.

Fernsehen im Umbruch

Mit dem DVB-T-Start kommt in jedem Fall Bewegung in die deutsche Fernsehlandschaft. Die Kabelanbieter kommen in Zugzwang, denn in den Ballungsgebieten müssen sie mit ihrem kostenpflichtigen Angebot gegen DVB-T antreten, das bis auf die ohnehin anfallenden GEZ-Gebühren bisher kostenfrei ist. Die einmalige Anschaffung der DVB-T-Hardware dürften viele User für den Wegfall der monatlichen Kabelgebühren gerne in Kauf nehmen.

Den Kabelanbietern bleibt also nichts anderes übrig, als ihr Angebot via DVB-C zu erweitern. Selbst wer nicht an Umstieg denkt, wird DVB-T vielleicht als Zusatzspeisung für Zweit- oder Drittgeräte in Küche, Bad Schlaf- oder Kinderzimmer nutzen - längst nicht jedes Zimmer im Haus ist verkabelt. So oder so führt am DVB-Standard über kurz oder lang kein Weg vorbei.

Den Verbraucher kann es freuen, denn Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Die Zukunft beschert dem Fernsehfan besseres Bild, Surround-Sound und mehr Mobilität bei seiner Lieblingsbeschäftigung.

 

11.07.04 18:53

192 Postings, 6042 Tage Blackboybitte stell dein namen hier richtig rein

wer bist du
wo lebst du
wann bist du geboren
wie lange hast schon gedient
ich mag das nicht wenn immer neue rein kommen und unter einem falschem namen sich melden
also schreib dich so rein --wie du begraben worden bist
mache ich auch---aber dafür bin ich kein feigling
gruss Jimmyboy  

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