Deutsche Post

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neuester Beitrag: 29.01.20 12:55
eröffnet am: 25.12.05 10:41 von: nuessa Anzahl Beiträge: 24986
neuester Beitrag: 29.01.20 12:55 von: artifact4727 Leser gesamt: 4818396
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25.12.05 10:41
41

6858 Postings, 5429 Tage nuessaDeutsche Post

WKN: 555200   ISIN: DE0005552004

Aktie & Unternehmen
Geschäft Logistik
Homepage www.deutschepost.de
Aktienanzahl 1.112,8 Mio
Marktkap. 22.890,3 Mio
Indizes/Listen DAX (Per.), Prime Standard, HDAX, CDAX, DivDAX  
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24960 Postings ausgeblendet.

21.01.20 16:24
1

2240 Postings, 1680 Tage XaropeDP

lass das nicht chartlord hörn :-D

sry der musste sein  

21.01.20 16:38

6944 Postings, 3205 Tage ChartlordMan merkt ganz deutlich,

dass die Post jetzt ins Fadenkreuz der ganz kurzfristigen Anleger geraten ist, die auf einen punktgenauen fundamentalen Trendwechsel des Marktes spekulieren und die Post deswegen kaufen in der Hoffnung auf Anschlusskäufe. Da diese ausbleiben, wird um jeden Preis verkauft und der Kurs sinkt in der Summe etwas ab. Unterhalb von 34 € beginnt allerdings wieder die Einstiegszone. Könnte ja sein, dass beim nächsten Anlauf die Nachkäufe einsetzen. Nur wer den Markt kennt, der weiss, dass die mittelfristigen Anleger als größte Gruppe der Anleger wegen der fehlenden Aussichten der Post nach 2020 nicht bei der Post einsteigen werden. Zumindest nicht solange der Vorstand als Erwartung "mindestens 5,3 Milliarden €" als EBIT für 2022 angibt. Damit ist auch ein Anstieg auf über 40 € in diesem Jahr nur mit einer außergewöhnlich hohen und nicht erwarteten Anhebung der Dividende möglich.

Wer jedoch zwischen den zeilen lesen kann, der weis, dass der Vorstand mit seiner Äußerung vom "sehr starken vierten Quartal 2019" so früh nach dem Jahreswechsel eigentlich alle Erwartungen zerbröselt hat und gegen eine weit höhere Erwartung ausgetauscht hat. Darin ist dann aber auch natürlich eine viel stärkere Anhebung der Dividende enthalten als der Markt antizipiert. Die durchschnittlichen 1,20 € entsprechen ganz bestimmt nicht einem starken vierten Quartal - nach einem weit über den Erwartungen liegendem dritten Quartal.

Da der Platz nach oben offen ist, dürfen wir uns gespannt zurücklehnen und die Zahlen abwarten. Das Gute daran ist, dass der Vorstand zusammen mit den Zahlen des vierten Quartals auch seinen Dividendenvorschlag veröffentlichen wird. Danach beginnt das Rennen auf die Zahlen für das Ergebnis des laufenden Jahres, die je nach dem wie das Ergebnis für 2019 ausfällt, das Ergebnis für 2020 auch über die offiziell erwarteten 5,0 Milliarden € anheben werden.

Bei 4,3 oder gar 4,4 Milliarden € für 2019 sind 5,0 für 2020 natürlich nicht mehr zu halten. Besonders nicht nach der jüngsten Preisanhebung.

Alles Gute

Der Chartlord  

21.01.20 17:18

12108 Postings, 3226 Tage crunch time#24961

DHLer 2020: #24961 amazon odert weitere Streetscooter lt. F.A.Z von heute sind nun durch Amazon bereits 200 Stück Streetscooter bei DP DHL bestellt worden.
======================== 

Mini-Auftrag gemessen an dem was Amazon in Indien bestellt :

20.01.2020 - Amazon will 10.000 E-Fahrzeuge in Indien anschaffen
https://www.electrive.net/2020/01/20/...10-000-e-fahrzeuge-in-indien/

"....In Indien sollen es wie erwähnt bis 2025 10.000 der E-Lieferwagen sein. Weltweit will der US-Riese diese Zahl bereits 2022 erreichen, bis 2030 sollen es 100.000 Fahrzeuge sein.

 

21.01.20 17:33

12108 Postings, 3226 Tage crunch time#24958

Mindblog: #24958 "einzig ging es mir darum, hier darzulegen, dass es gute Gründe
für ein Investment in die Deutsche Post gibt! Da mag die Steuerfreiheit der Dividende ein guter Grund sein,

=================================

So schön ist die Sache aber dann doch nicht dauerhaft. Es ist lediglich eine Stundung und die Versteuerung wird dann beim Verkauf  später doch fällig, falls man die Aktie nicht vor 2009 schon im Depot hatte. Von daher sollte man sich nicht blauäugig blenden lassen von dem irreführenden Begriff "steuerfreie Dividende".

https://boersengefluester.de/...nden-die-grose-aktien-ubersicht-2019/
"... diese Spezialform der Dividende eigentlich gar nicht steuerfrei ist, sondern die Steuerbelastung nur dem Finanzamt gestundet ist ? zumindest, sofern man die Aktie nicht schon vor Einführung der Abgeltungsteuer im Jahr 2009 im Depot hatte. Ansonsten werden die steuerfreien Dividenden über die Haltedauer kaufpreismindernd fortgeschrieben. Sobald ein Investor seine Aktie verkaufen will, wird die Abgeltungsteuer fällig ? und zwar auf die Differenz zwischen Verkaufspreis und ursprünglichem Kaufpreis, der um die erhaltenen Dividenden gekürzt wurde. ..".

 

21.01.20 17:40

6944 Postings, 3205 Tage ChartlordUnd niemals vergessen

Jeder, der Autos kaufen will, kann nur die kaufen, die überhaupt angeboten werden.

Dabei sind die Produktionskapazitäten weltweit sehr begrenzt - zumindest was die Elektrotransporter angeht.

Da sind die 20 000 Stück, die Streetscooter momentan herstellen kann, weit mehr als was die anderen Anbieter momentan produzieren können. (abgesehen von China, die aber nicht außerhalb von China zugelassen sind)
Das liegt daran, dass bei den anderen Anbietern immer noch die Benziner produziert werden und die Kapazitäten für die Elektroautos belegen.
Und nebenbei bemerkt gibt es nirgendwo eine Konkurrenz für die Leichtbauweise der Works. So langsam wird dieses Alleinstellungsmerkmal zur Monopolbauweise, die keine Konkurrenz hat.

Ich bin nur gespannt, ob die Works von Amazon alle in Deutschland zugelassen werden, oder ob das dem Deutschlandfanatiker Anlaß gibt diesen Kauf anzuzweifeln. Ganz schlimm wäre die plötzliche Nachricht der Washington Post(!), dass der Watergate Complex jetzt von den Streetscootern aus Germany beliefert wird. Das wäre Stoff genug für einen zweiten Pulitzer-Preis. Dann würden die investigativen Journalisten aus den USA die Verschwörung des hiesigen Forumteilnehmers aufdecken, der nur die deutschen Zulassungen zählt.

Von einer anschliessenden Verfilmung ganz zu schweigen... (mit Kevin Spacey in der Rolle als Verschwörer und mit Brad Pitt als Chartlord - so wie in "Sieben", und mit Robert Redford und Dustin Hoffman wieder als Journalisten wie in "Die Unbestechlichen" )

Wie in einem meiner Träume...

Der Chartlord


 

21.01.20 21:34
1

1016 Postings, 2775 Tage Mindblogcrunch time

Schon richtig, was du schreibst: die Dividenden der Deutschen Post werden nicht
im Moment der Ausschüttung , sondern erst beim Verkauf der Anteile (nach)-versteuert.

Mit den Dividenden stocke ich (vermutlich noch ziemlich lange) meine zu kleine Rente
auf, dafür eignet sich gut die Dividendenstrategie, die ich mit diesem Titel fahre.
Aber es gibt natürlich auch andere Strategien, die man mit dem Erwerb von Aktien verfolgen kann.
Setzt man ganz auf Kursgewinne: dafür eignen sich bestimmt andere Titel.  

21.01.20 23:56
1

274 Postings, 4041 Tage ralfine_s@Crunch time / Mindblog

Alles richtig, was Ihr schreibt.

Entscheidendes Wort bzw. besser Zahl im Beitrag von Crunch time ist jedoch "vor 2009 gekauft".
Dann ist die Dividende nämlich tatsächlich steuerfrei. Dann isses nicht nur eine Stundung.

Aber das nur am Rande.

Und ja klar, wenn man auf einen regelmäßigen Zahlungsstrom aus ist, dann macht die Dt. Post ziemlich Sinn. Zumindest so lange, wie sie eine passable Dividende zahlt.

so long  

22.01.20 17:05

1291 Postings, 2370 Tage LaterneDP

Schade, 13600 Pkt. nur angetäuscht und per TgSchluss
schafft der Dax es auch nicht mehr.
Und kaum Volumen im Markt, besonders bei DP nicht.
Bin gespannt wie es weiter geht.
-----------
Beste Grüsse
Laterne

22.01.20 20:06

1016 Postings, 2775 Tage MindblogDax

Es scheint mir, dass mit dem Erreichen des Höchststandes heute morgen erst einmal das "Ende der Fahnenstange"
erreicht ist. In einem Umfeld, in dem es so viele Unsicherheiten gibt, ist das allein schon erstaunlich,
dass sich der Dax in diese Höhen aufgeschwungen hat … ohne dieses Niveau allerdings verteidigen zu können
(wen wundert`s?).
 

22.01.20 21:09
2

6944 Postings, 3205 Tage ChartlordWieso nur passable ?

"Und ja klar, wenn man auf einen regelmäßigen Zahlungsstrom aus ist, dann macht die Dt. Post ziemlich Sinn. Zumindest so lange, wie sie eine passable Dividende zahlt."

Müssen wir damit rechnen, dass nur eine passable Dividende gezahlt wird ?
Bedenken wir, dass schon in Zeiten der "Delle" weiter 1,15 € gezahlt worden sind, und jetzt mit dem Erreichen der früheren Ziele bei 4,2 Milliarden € EBIT für 2019 und 5,0 Milliarden € am Ende von 2020 sollen nur maue Zuschläge erteilt werden ?

Ich glaube kaum, dass das der Realität entspricht, denn 1,15 € Dividende wurde ja schon für das EBIT vor der Delle von 3,75 Milliarden € gezahlt.
Selbst nur 4,2 Milliarden wären 450 Mio. € mehr, was bei 50% weit mehr als 12 Cent Dividende ausmacht. Und was sind das erst bei 5,0 Milliarden € EBIT ? Das wären nochmals 800 Mio. € mehr, wovon 50% weit mehr als 20 Cent nochmals zusätzlich wären. (=alles brutto, aber weit mehr als genug für deutlich höhere Dividenden, wobei 10 Cent mehr Dividende etwa 140 Mio. € entsprechen.)

Wenn, hätte, aber...

Nur s i n d  4,2 Milliarden € EBIT nach diesem dritten Quartal kein starkes viertes Quartal mehr !
Und erst recht sind mittlerweile 5,0 Milliarden für 2020 schon fast eine Gewinnwarnung wert, wenn man von inzwischen 4,2+0,x Milliarden € EBIT für 2019 ausgehen muss.

Und das alles wird die Kurse wieder antreiben, nur die mittelfristigen Anleger werden immer noch nicht dabei sein, weil die eben nicht auf Dividende ausgerichtet sind. Hier werden die langfristigen Anleger massiv nachlegen; und zwar jetzt für den Ausblick auf die Dividendenerhöhung für mehr als 5,0 Milliarden € EBIT für die Dividende 2020.

Und malen wir uns doch einmal aus, wie es aussieht, wenn die Post etwas über allen Erwartungen liefert...

Sagen wir mal EBIT 2019 liegt bei 4,3 Milliarden € und EBIT für 2020 bei 5,2 Milliarden €.
Nach Steuern (=20%) wären das 3,44 Milliarden € für 2019 und 4,16 Milliarden € für 2020.
Davon aber 60 % Dividende sind 1,47 € für 2019 und 1,78 € für 2020.

(Selbst wenn man alle Werte um 10% kürzt, wären das ganz locker 1,30 € und 1,55 €.)

Ist das nur passabel ?

Der Chartlord

(hähä)

P.S. Aber wehe wenn Amazon noch 20, 2000 oder 200 000 Streetscooter kauft...
Angeblich soll die Post ja auch von China in die USA liefern...  

23.01.20 13:56
3

12108 Postings, 3226 Tage crunch time#24970

Mindblog:  22.01.20 - #24970 Dax , Es scheint mir, dass mit dem Erreichen des Höchststandes heute morgen erst einmal das "Ende der Fahnenstange" erreicht ist. In einem Umfeld, in dem es so viele Unsicherheiten gibt, ist das allein schon erstaunlich, dass sich der Dax in diese Höhen aufgeschwungen hat ohne dieses Niveau allerdings verteidigen zu können (wen wundert`s?).
======================================== 
Unsicherheiten gibt es ja permanent an der Börse. In deutlich überverkauften Zuständen werden sie  gerne ignoriert, in deutlich überkauften Phasen Dinge plötzlich dann auch größer als "Risiko" gemacht als sie sind bzw. die Medien ziehen plötzlich willkürlich Dinge als Pseudo-Erklärung für eher technisch bedingte Rücksetzer ran und  meist mit Dinge die es auch schon vorher gab, als die Kurse stiegen. Von daher sollte man bei solchen sehr kurzfristigen Erklärungsversuchen der Medien vorsichtig sein. Gestern  wird zuerst das neue ATH im DAX medial gefeiert und massig Gründe genannt warum es natürlich jetzt auf 14000 steigt. Und fällt es hinterher, dann reden die gleichen Medien wenige Stunden später von massiven Gründen warum es natürlich fällt und nur Narren an 14000 glauben ;)

Seit dem Tief Ende Dez.2019 ist der DAX geschmeidig um ca.  30% gestiegen. Kann man von den Unternehmensgewinnen leider nicht in der Breite sagen, wo sehr oft eher Gewinnwarnungen kamen (besonders im extrem auto&exportlastigen DAX neben den Autobauern auch massig von Zulieferfirmen wie Covestro, Conti, BASF,  etc. ) und somit die Anstiege in den Indizes wohl mal wieder in erster Linie liquiditätsgetrieben sind, weil die Notenbanken durch den Handelskrieg  (und der Einflußnahme von Trump auf die FED)  wieder die Schleusen klar weiter geöffnet haben. Entsprechend werden in den letzten Monaten  Dips auch immer wieder schnell gekauft, weil einfach zuviel Geld angelegt werden muß und in erster Linie davon Aktien und Immobilien wertmäßig profitieren. Daher ist auch nicht so einfach zu sagen, ob erstmal im DAX die Fahnenstange jetzt erreicht wurde oder ob man sich (wie schon in den letzten Monaten) weiter an der Oberseite des Aufw.trendkanals (der seit Ende Dez.2019 steigt) schleichend  entlanghangelt, etwas Branchenrotation dabei betreibt und es lediglich zwischendurch mal kurz maximal wenige Prozente zurückgeht. Rein fundamental und technisch gesehen wäre eine etwas größere Konso ja überfällig und gesund. Wenn aber die Notenbanken weiter diese perverse Geldpolitik betreiben wie seit der Lehman-Krise und viele Notenbanken längst ihre Unabhängigkeit verloren haben und nurnoch Spielball von kurzdenkenden Politikern sind, die für ihre Wiederwahl hohe Aktienkurse / gute Stimmung brauchen, dann könnte in der Börsen-Ballon noch eine Weile weiter Luft reingepustet werden. Muß man nur hoffen es kommt kein schwarzer Schwan mit einer Nadel.

Die Aktie der Post scheint erstmal weiter Kurs zu nehmen auf das noch offene Gap bei 32,91. Allerdings sieht die Formation der letzten Monate nicht ungefährlich aus, da sich eine  SKS ausbilden könnte, wenn man wirklich nachhaltig unter die Region von ca. 33,20 fallen würde. Wenn man also das Gap schließen will, dann wäre es ratsam intraday schnell wieder nach oben zulaufen bzw. nicht die potenzielle Nackenlinie nachhaltig zu unterschreiten. Warten wir es mal ab.

 
Angehängte Grafik:
dax_spx_post.gif (verkleinert auf 38%) vergrößern
dax_spx_post.gif

23.01.20 14:23
1

1016 Postings, 2775 Tage MindblogDer Korona-Virus

könnte eventuell für den Kursrückgang heute verantwortlich sein.
Bei Negativ-Meldungen aus China reagierte die Post-Aktie
immer ziemlich empfindlich, so meine Beobachtung in den letzten Wochen!
Eine Gewinnwarnung wurde ja nicht ausgesprochen.
 

23.01.20 18:44

274 Postings, 4041 Tage ralfine_sMachen

die Kurse die News,
oder die News die Kurse?  

23.01.20 23:12

796 Postings, 995 Tage xy0889deutsche post

ich hab weiter oben schon mal die 31,xx ins Spiel gebracht ? aber gut das wäre immer noch mein Ziel zum zukaufen ..  
Angehängte Grafik:
unbenannt.png (verkleinert auf 54%) vergrößern
unbenannt.png

24.01.20 00:38
1

6944 Postings, 3205 Tage ChartlordKeine nennenswerte Erwähnung

Bislang sind die neuen Fonds, die auf Nachhaltigkeit setzen, hier im Forum so gut wie nicht erwähnt worden.

Es handelt sich dabei um fast ausschliesslich mittelfristige Fonds, die jedoch mindestens 18 Monate Anlagehorizont vorweisen und oftmals diesen Zeitraum nutzen um daraus eine langfristige Anlage zu machen.

Gegenwärtig sind auch diese Fonds nicht bei der Post investiert, haben aber im Gegensatz zu den gängigen mittelfristigen Fonds, die auf höchstens 12 Monate ausgerichtet sind, ihr Augenmerk voll auf die Post wegen ihrer Aktion "Go green" gerichtet. Auch diese Fonds werden bei der Post nicht vor den Zahlen einsteigen. Allerdings mit den erwarteten Zahlen (oder besser) werden diese Fonds voll einsteigen, allerdings nur mit streng limitierten Kaufkursen, so dass bei entsprechend geringem Angebot trotzdem keine entsprechend hohen Volumina entstehen. Nur bei sehr guten Zahlen liegt dieses Limit entsprechend höher, weil dann der Anreitz für diese Fonds besteht, auch auf eine hohe Dividende ausgerichtet zu sein, was bei nur 12 Monaten zwar gerne mitgenommen wird, aber eben noch keine Ausrichtung der Anlage ausmacht. Wenn man aber jetzt mit den Zahlen (und einer guten Dividende für 2019) auch auf die Zahlen für 2020 spekulieren kann, die je nach dem wie die Zahlen jetzt ausfallen, eben sogar weniger Risiko bei der Anlage ausmachen können, dann steigt man gerne auch viel mehr ein.

Ganz merkwürdigerweise sind in den letzten Monaten überhaupt gar keine Veränderungen bie den ganz langfristigen Großanlegern der Post vorgenommen worden. Nicht einmal die sonst regelmäßig üblichen Hin-und Hergeschiebeaktien. In einigen Ländern sind die Bestimmungen für Anlagesicherheit für Staatsanlagen bei Firmen etwas gelockert worden, so dass günstige Dividendenanlagen - insbesondere für die Anlagen der Rentenkassen - durch Verzinsung mit Dividenden einfacher geworden sind. Das Beispiel der norwegischen Staatsbeteiligung bei der Post hat hinter den Kulissen einige Leute beeindruckt. Es war vor allem das Festhalten der Post auch in schwierigeren Zeiten nicht die Dividende zu kürzen, die viele langfristige Anleger überzeugt hat. Um wieviel beeindruckender ist das, wenn die Geschäfte richtig gut laufen...

Gerade im Zusammenhang mit der eigenen Umstellung auf Elektromobilität wird die Post für viele Anleger immer attraktiver. Streetscooter kommt weder an die Börse noch werden die verkauft. Die getarnte Katze ist aus dem Sack, die da heisst Cooperation im ganz großen Stil. Und da die ersten bereits gefunden worden sind, wird sich bestimmt noch ein zweiter Partner für eine andere Region dieser Erde finden lassen.
(Notfalls wird das Werk in Brandenburg von Tesla in wenigen Jahren von Tesla für die Massenfertigung der Works umgerüstet... hähä - passen würde es ja, und den Vertrieb würde Tesla in den USA/Nordamerika selbst vornehmen !)
Man vergleiche dazu meinen Beitrag im anderen Forum von vorhin :

https://forum.finanzen.net/forum/...schen_Boerse-t493372#pst_26977692

Hier sind auch Fonds hellwach, aber nicht investiert. Sobald aber die Massenproduktion beginnt, beginnt auch deren Einstieg. Die kaufen nur langsam und wenig aber sind langfristig orientiert und richten sich eher an Streetscooter als an der Post aus. Hier ist ein Klientel vorhanden, das die Post als Autohersteller ansieht und darauf setzt. Grundsätzlich ist dort ein riesiger Markt weltweit vorhanden, der schneller wächst als der PKW-Bereich. In der dritten Welt kauft man eben viel schneller und öfter online ein als einen eigenen Wagen.

Für meinen Geschmack ist es deswegen bei der Post viel zu ruhig geworden. Keine Nachrichten von/für Investitionen oder Partnerschaften.
Sollte sich der Vorstand die Bombe für die Präsentation der nächsten Zahlen vorbehalten, so würde mich das nicht überraschen. So ein Kaninchen als Cooperator aus dem Hut gezaubert, macht aus guten Zahlen einen noch viel besseren Ausblick, insbesondere wenn der Vorstand seinen Fehler eingesteht, dass eine Aussicht auf "mindestens" von den Anlegern als "höchstens" wahrgenommen wird.

Alles Gute

Der Chartlord  

24.01.20 14:03
1

496 Postings, 1478 Tage DHLer 2020Streetscooter

Warum werden derzeit in DE keine/kaum Streetscooter zugelassen?

Ist doch klar: Die erhöhte Subvention je Fahrzeug ist noch nicht von der EU genehmigt, deshalb hält sich in DE alles mit Zulassung/Kauf von Elektrofahrzeugen zurück.
Ich vermute derzeit geht die Produktion hauptsächlich in die benachbarten Länder, sobald in DE die Zuzahlung gesetzlich feststeht werden auch in DE die bereit stehenden Works angemeldet....

Grüße!  

24.01.20 14:12

496 Postings, 1478 Tage DHLer 2020Hühnerzüchter, Wirbelstürme und Gabelstapler

Was ist das für ein Betreff? Im neuen "Living Logistics" geht es um Themen wie Nachhaltigkeit etc. im Konzern. Dazu wurden von Mitarbeitern Podcasts produziert, hier zu sehen:

https://www.dpdhl.com/de/presse/...formiert-ueber-nachhaltigkeit.html

Grüße!  

27.01.20 15:12

40 Postings, 2513 Tage MichaaaaDas nächste "Post Untergangsszenario"...

...und vielleicht auch ein weiterer Grund warum die DPAG Aktie so schlecht performt in den letzten Tagen. Ich sehe das noch lange nicht so negativ, momentan hilft Amazon eher dabei die schiere Menge an Paketen zu bewältigen und auch in Zukunft wachsen Personalressourcen nicht an den Bäumen. Schon gar nicht bei Amazons Lohngefüge... Für mich ist DHL noch immer das Maß aller Dinge was Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Qualität anbelangt. Darüber hinaus würde ein Verlust des Kunden Amazon noch lange nicht zur Pleite der Post führen.

Und doch sollte man Amazon als Konkurrenten nicht unterschätzen - schon allein wegen deren quasi unerschöpflicher Ressourcen. Sollten die auf die Idee kommen tatsächlich direkt zu konkurrieren und ihre aufgebaute Logistik Infrastruktur auch externen Unternehmen bzw. dem Endverbraucher für den Paketversand zu öffnen könnte es interessant werden.

https://www.welt.de/wirtschaft/article205373385/...in-Bredouille.html

By the way - ich bin zwar zufriedener Amazon Kunde, bestelle aber besonders hochwertige oder hochpreisige Waren seit längerer Zeit quasi gar nicht mehr über Amazon, da die im Vergleich einfach zu teuer sind. Kleinere und günstige Artikel bestelle ich hingegen viele dort, allein wegen der Versandkosten. Gerade dieser Fakt könnte Amazon über kurz oder lang zu schaffen machen. An mir verdienen die durch die Logistikkosten keinen Cent... Ich hoffe nur dass da bald mal mehr Verbraucher drauf kommen, anstatt treudoof darauf zu vertrauen dass es dort alles immer günstig gibt.  

28.01.20 01:45
1

6944 Postings, 3205 Tage ChartlordBei 32 Euro wird es sich zeigen

Die Post ist bei etwa 32 € doppelt unterstützt.
Zum einen technisch, was schon einiges ausmacht, aber noch mehr fundamental, weil dort der Wert liegt unter dem das erreichen der Ziele für 2019 wieder ausgepreist wird. Selbstverständlich gibt es auch unter 32 € keine Käufer der mittelfristigen Anleger. Die würden erst wieder unter 27 € einsteigen, aber nur untergewichtet.

Nur ist der Markt der Post schon so weit zertrümmert, dass es immer weniger Verkäufer gibt, da niemand mehr da ist, der wirklich glaubt, dass die Post ihre Ziele für 2019 nicht erreicht hat. Und von der Stimmungslage her ist der Preisverfall des Rohöls auf breitester Front ein Zeichen für nachhaltigen Wohlstand, denn egal ob elektrisch oder mit Sprit werden die Energiekosten zumindest im ersten Halbjahr 2020 deutlich niedriger als 2019 sein, was das Wirtschaftswachstum weltweit ankurbelt. Je nach dem wie stark der Preisverfall noch andauert, wird der Wiederanstieg sehr viel langsamer und längst nicht so weit wie früher stattfinden.

Bis jetzt sind keine Verringerungen der Förderquote erfolgt und die Reisebeschränkungen/Transportstops auf der Straße in China verringern den Verbrauch und die Nachfrage zwar nicht riesig aber für eine längere Zeit, da wegen der langen Inkubationszeit von 14 Tagen der Zenit der Ansteckungen noch längst nicht erreicht ist. Aber zumindest solange wird der Ölpreis unter Druck bleiben. Die Lagerbestände dürften schon in der nächsten Woche voll sein.

Der Benzinpreis wird erst ab der übernächsten Woche nach unten angepasst.
Aber dafür nachhaltig so weit unten bleiben.

Der Chartlord  

28.01.20 09:25

1291 Postings, 2370 Tage LaterneNachhaltiger Wohlstand

für wen, aber ganz sicher nicht für den einfachen Mann
auf der Straße.
Öl im Sturzflug, Kupfer dt., aber werden daduch die Kosten
für den Hausbau niedriger - nein.
Bin gespannt wie weit die DP fällt.
Allen ein starkes Immunsystem, gute Nerven und viel Erfolg.
-----------
Beste Grüsse
Laterne

28.01.20 13:55
1

1016 Postings, 2775 Tage MindblogBärenmarkt?

Haben wir 2020 einen Bärenmarkt?
SAP hatte heute morgen gute Zahlen geliefert, die Margen wurden angehoben,
die Anhebung der Dividende angekündigt.
Dennoch ist die Aktie fast 4 % im Minus.
Könnte also durchaus sein, dass der DP- Aktie ein ähnliches Szenario im März bevorsteht (??)  

29.01.20 09:20

125 Postings, 2335 Tage AkatienguruRegulierer geht gegen Preiserhöhungen der Post bei

Düsseldorf, 29. Jan (Reuters) - Höhere Preise, die Verbraucher in der Bundesrepublik für den Paketversand mit der Deutschen Post zahlen müssen, stoßen auf den Widerstand der Wettbewerbsaufsicht. Die Bundesnetzagentur leitete ein förmliches Verfahren gegen den Bonner Konzern ein, wie sie am Mittwoch mitteilte. "Es gibt deutliche Hinweise, dass die Post einseitig zu Lasten von Privatkunden ungerechtfertigte Erhöhungen der Paketpreise vorgenommen hat", sagte der Chef der Bonner Regulierungsbehörde, Jochen Homann. Die Agentur habe die Post bereits über ihre Bedenken informiert. "Nun werden wir in einem offiziellen Verfahren untersuchen, ob die Post ihre Paketpreise missbräuchlich erhöht hat." Der Konzern hatte zum Jahreswechsel die Preise verschiedener Päckchen und Pakete erhöht. Das Päckchen M etwa kostet in der Filiale nun 4,79 Euro, zuvor waren es 4,50 Euro. Erst im Sommer hatte die Post das Briefporto für die Verbraucher deutlich erhöht.

Die Bundesnetzagentur vermutet, dass die neuen Paketpreise des ehemaligen Staatsmonopolisten über den tatsächlich anfallenden Kosten liegen. Anders als beim Briefporto muss sich die Post die Verteuerung des Paketversandes nicht zuvor genehmigen lassen. Die Aufsichtsbehörde kann die Preise aber im Nachhinein beanstanden, wenn es Anhaltspunkte dafür gibt, dass die Post die Aufschläge nur durchsetzen kann, weil der Wettbewerb nicht funktioniert. Genau dies ist nach ihrer Einschätzung der Fall, weil die Post den Markt für Privatkundenpakete zu mehr als siebzig Prozent beherrscht. Der Regulierer muss nun binnen zwei Monaten eine Entscheidung fällen. Er kann die Post auffordern, einen festgestellten Preishöhenmissbrauch abzustellen und die Preise anzupassen.

"Wir nehmen das zur Kenntnis", hatte ein Post-Sprecher zum Vorgehen der Behörde gesagt. Der Konzern werde der Bundesnetzagentur alle nötigen Informationen zukommen lassen.
 

29.01.20 10:34

1016 Postings, 2775 Tage MindblogPaketpreise zu hoch?

"Gelassenheit" ist die Mutter aller Tugenden!  

29.01.20 10:39

473 Postings, 448 Tage CapricornoNetzagentur

wenn den Sesselfurzern von der Bundes-Netzagentur die Paketpreise zu hoch sind, sollen sie sich
doch selber ins Auto setzen. Ein Päckchen für 4,79? von Garmisch nach Husum zu fahren, ist bestimmt sehr lukrativ. Hoffentlich werden da keine Steuergelder vernichtet!  

29.01.20 12:55

22 Postings, 561 Tage artifact4727Bundesnetzagentur

Der Spielraum für die kumulative Preiserhöhung war doch beschlossen? Bedeutet, im Worst Case müsste der Preisaufschlag stärker auf die Firmenkonditionen gehen und weg von den Verbraucherkonditionen. Eine einseitige Preissenkung, nach dem Beschluss, kann ich mir nicht so wirklich vorstellen oder die DP wird sich so lange juristisch zur Wehr setzen bis die nächste Preiserhöhung fällig wird. :-)  

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