DAX im Sommer 2005 auf 5.000 Punkte!

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eröffnet am: 02.04.05 14:57 von: moya Anzahl Beiträge: 2
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02.04.05 14:57

861705 Postings, 6039 Tage moyaDAX im Sommer 2005 auf 5.000 Punkte!



 

Welche 7 FAKTEN Sie als Anleger für 2005 unbedingt kennen müssen.

DAX ungebrochen im Aufwärtstrend - trotz aller Krisen: Diese Grafik beweist, dass alles Gerede von einem Seitwärtsmarkt oder gar einem Crash völliger Unsinn ist:

JEDER der hier aufgelisteten Krisen folgte ein deutlicher Aufschwung und ermöglichte Anlegern stets günstige Einstiegsgelegenheiten.

In einer solchen Situation befinden wir uns gerade. Und alle Krisen hatten eins gemeinsam: Keine einzige hat langfristig den Aufwärtstrend des DAX stoppen können.

Woran liegt das? Nun, der allgemeine Drang des Menschen (und damit der Unternehmen) zu wachsen und Neues dazuzulernen, sowie der Wettbewerbsdruck, immer effizienter zu werden, sorgen langfristig für stets steigende Kurse.

Öl-Krise 1973. Erinnern Sie sich noch an das Sonntagsfahrverbot und die leeren Autobahnen? Als die OPEC beschloss, die Ölförderung zu drosseln, waren die westlichen Industrieländer mit der größten Wirtschaftskrise seit den 30er Jahren konfrontiert: Die Wirtschaft stagnierte. Die Inflation stieg wegen des steigenden Ölpreises weiter an. Der DAX fiel von Januar 1972 bis September 1974 um satte 40 %.

19. Oktober 1987: Sorgen über das amerikanische Haushaltsdefizit verursachten den als "Schwarzen Montag" bekannt gewordenen Crash an der Wall Street. Er riss auch den DAX mit in die Tiefe: Er brach von rund 1.500 Punkten Anfang Oktober bis auf 945 (10. November) ein. Die USNotenbank konnte mit einer expansiven Geldpolitik jedoch eine wirtschaftliche Rezession verhindern.

Kuwait-Krise 1990: Der Befehl Saddam Husseins an seine Armee zum Überfall Kuwaits am 2. August hat auch für die Börsen fatale Folgen. Unverzüglich schießt der Ölpreis in die Höhe. Der DAX verliert 30 %, kann allerdings bereits bis Sommer 1991 wieder 25 % gutmachen.

Japan-Krise im Oktober 1997: Die Tigerstaaten Südostasiens verursachten eine Währungskrise, die auch den DAX innerhalb weniger Handelstage von 4.326 auf 3.645 Punkte fallen ließ.

Die Russland-Krise 1998: Dasselbe Spiel: Der DAX gab nach dem Zusammenbruch der russischen Wirtschaft und der Zahlungsunfähigkeit des Staates von Juli bis Oktober um knapp 40 % nach, erholte sich aber umgehend wieder.

Der Jahrhundert-Crash am Neuen Markt 2000 stürzte viele junge, aber völlig überbewertete Unternehmen in den Konkurs. Tausende Privatanleger wurden mit in den finanziellen Ruin gerissen. Als ob das allein noch nicht gereicht hätte, ereigneten sich noch vor der Erholung die verheerenden ...

Terroranschläge von New York und Washington am 11. September 2001. Sie beschleunigten die Talfahrt des DAX noch zusätzlich und ließen ihn auf rund 2.500 Punkte fallen.

Der Krieg im Irak 2003 beschert dem DAX am 12. März nach einer dramatischen Talfahrt den tiefsten Stand seit November 1995: 2.202,96 Punkte! Doch auch hier hat der Optimismus bereits heute eine Trendwende eingeläutet - und der DAX konnte wieder deutlich zulegen.

FAKT :

Der DAX steigt bis zum Sommer auf rund
5.000 Punkte

Was selbst viele Experten übersehen, ist: Viele DAXUnternehmen sind so billig wie seit 15 Jahren nicht mehr. Tatsache ist: Etliche Unternehmen werden mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von unter 12 gehandelt. Viele weitere mit einem immer noch relativ preiswerten KGV von 14 bis 18.

Und das in einer historischen Niedrigzinsphase, die, wie Sie ja wissen, die Nachfrage nach Aktien eher ankurbelt. Weil andere Wertpapiere wie Bonds oder Rentenpapiere nicht genug abwerfen.

Das Ende der Stagnation ist erreicht - die Voraussetzungen für den kommenden Aufschwung sind erstklassig:

Dazu kommt: Derzeit gibt es an der Börse kaum negative Schlagzeilen. Aus Erfahrung weiß ich, dass das der Stoff ist, aus dem Gerüchte entstehen, etwa in Form von Übernahme-Spekulationen. Stellen Sie sich darauf ein, dass dieser Faktor den Märkten einen zusätzlichen Schub gibt.

Die vor kurzem gelaufenen Übernahmen und Übernahme-Absichten zeigen, dass dies ein ernst zunehmender Faktor ist. Und genug Geld ist auch da: Nie zuvor saßen die Konzerne auf derart gewaltigen Cash-Polstern wie heute.

Der Gewinn im DAX steigt in diesem Jahr von 280 auf 345 Euro. Anders ausgedrückt: Das aktuelle KGV sinkt von 15 auf 12. Und hier schließt sich der Kreis: denn unter diesen lassen sich jederzeit DAXStände oberhalb von 5.000 Punkten rechtfertigen.

Schon vor einem Jahr signalisierte ich, dass das Börsenjahr 2004 nur ein Übergangsjahr werden würde - und so kam es dann auch. Ende 2004 haben sämtliche wichtigen Indizes den Ausbruch geschafft.

Damit hat sich für DAX, Dow Jones und viele weitere Indizes
ein gewaltiges Kurspotenzial eröffnet

Der DAX verfügt sowohl im internationalen Vergleich als auch gegenüber den deutschen Nebenwerte-Indizes über erheblichen "Nachholbedarf". Weit über ein Drittel der DAX-Aktien können um 50 % zulegen, ohne dass sie dann überbewertet sind!

Die Unternehmen haben in den vergangenen Jahren Überkapazitäten abgebaut, die notwendigen Restrukturierungen vorgenommen und sich auf Wettbewerbsfähigkeit getrimmt.

Die Gewinne der Unternehmen
werden 2005 weiter zulegen

Das zeigen die jüngsten Quartalszahlen, die eine stabile und starke Gewinnentwicklung bestätigen. Und zwar sowohl in Europa als auch in den USA. Die meisten Aktiengesellschaften haben sich mittlerweile dem "Shareholder-Value"-Prinzip verpflichtet - also einer aktionärsfreundlichen Unternehmenspolitik. Ganz nebenbei bemerkt:

Der DAX ist schon längst nicht mehr "Old Economy". Hightech-Firmen wie SAP oder Infineon, weltweit operierende Technologie-Konzerne wie Siemens oder Deutsche Telekom gehören ebenso dazu wie Banken, Pharmaunternehmen, Automobilkonzerne oder Maschinenbauer.

Und, besonders wichtig für Sie als Anleger:

Die Firmen setzen jetzt verstärkt darauf, Ihnen eine solide und nachhaltige Dividende zahlen zu können. Die Durchschnittsrendite der DAX-Werte liegt inzwischen bei über 3 %.

Die Dividendenrenditen liegen bei einigen Titeln sogar über der von Bundesanleihen (!). Das gibt Ihrem Depot in 2005 noch einen zusätzlichen Schub.

Damit wird der DAX auch aus Dividenden-Sicht immer interessanter

Zum Beispiel waren selbst die optimistischsten Experten überrascht, als Telekom-Vorstand Kai-Uwe Ricke kürzlich eine Rückkehr zu einer stabilen Dividendenpolitik verkündete - und eine Ausschüttung von 0,62 Euro pro Aktie in Aussicht stellte.

Neben einem sehr guten Quartalsergebnis entspricht dies beim aktuellen Kurs von 15,80 Euro einer Rendite von fast 4 %. Möglich wird das durch einen hohen Free-Cash-Flow von 6,6 Mrd. Euro.

Es ist damit nur noch eine Frage der Zeit, bis nicht nur deutsche Privatanleger, sondern auch ausländische Investoren ihre Engagements in deutsche Dividendentitel wieder deutlich ausbauen.

Die deutschen Anleger legen ihr Geld nach wie vor lieber an, als es auszugeben. 10,9 % seines Einkommens legt der Deutsche auf die "hohe Kante". Das ist mehr als dreimal so viel wie in den USA. Das bedeutet: Geld zur Aktienanlage stünde damit reichlich zur Verfügung.

Vor allem institutionelle Investoren werden im Laufe der nächsten Monate
die Kurse in Bewegung bringen

Und es wird auch wieder in den Aktienmarkt fließen, wenn die kommende Wachstumswelle erst einmal in Fahrt kommt. Sie wird traditionell von den deutlich zunehmenden Investitionen der Maschinenbau- und Software-Industrie ausgelöst.

Behalten Sie mittelfristig diese Branchen im Auge:

  • Finanzen/Versicherungen

  • Medizintechnik/Biotechnologie

  • Telekommunikation/Internet sowie

  • deutsche Standardwerte aus dem DAX


Die großen Fondsgesellschaften sind in höchster Alarmbereitschaft: Allein im vergangenen Jahr flüchteten deutsche Anleger in Scharen aus Fondsprodukten. Die Folge: Die Netto-Absatzzahlen sind um 67 % gegenüber dem Vorjahr geschrumpft -minus 3,8 Milliarden Euro! Und die Angst der Fondsgesellschaften ist berechtigt: Denn Zertifikate sind gegenüber Aktien-Fonds das deutlich bessere Anlageinstrument.

Mit Zertifikaten können Sie in jeder Marktsituation Geld verdienen

Ein DAX-Index-Zertifikat gehört als Basisinvestment auf jeden Fall in Ihr Portfolio! So können Sie von der DAX-Entwicklung 1:1 profitieren - und sogar hoch bezahlte Fondsmanager schlagen! Denn der DAX verfügt sowohl international wie gegenüber deutschen Nebenwerte-Indizes über erhebliches "Nachholpotenzial".

FAKT :

 

TecDAX im Aufwind!
Kurssteigerungen bis 50 % möglich

Das technische Potenzial des TecDAX liegt bei etwa 30 %! Und wenn wir von einem positiven Börsenumfeld ausgehen, sogar bei 50 %. Grund:

Nachdem das Schwergewicht T-Online im März durch Wiedereingliederung in die Deutsche Telekom aus dem Index herausfiel, besitzen die Technologieaktien aus dem noch jungen Börsensegment erhebliches Aufholpotenzial. Meine Favoriten für 2005 sind unter anderem United Internet und Kontron.

Spekulativ können Sie auch die Favoriten der Vergangenheit kaufen wie Qiagen, Singulus oder Aixtron. Kaufen Sie aber jetzt noch nicht - der TecDAX ist im Zuge der Telekom-Offerte an die T-Online-Aktionäre durch die Koppelung an die TAktie verzerrt.


So profitieren Sie auf jeden Fall
von einem Anstieg des Technologie-Segments

FAKT :

 

Warum der gute alte Fernseher die Boom- Branche der kommenden 2 Jahre sein wird

Fast die gesamte Unterhaltungselektronik ist mittlerweile digital ... mit einer Ausnahme: Denn das Gerät, das in den Haushalten in aller Welt am häufigsten verwendet wird, basiert noch immer auf einer über 50 Jahre alten analogen Technologie: der Fernseher!

Egal ob PALStandard in Europa oder NTSC in Amerika: Die Auflösung ist niedrig, die Bilder verschwommen, die Farben instabil. So wird in den USA NTSC oftmals schmunzelnd als Abkürzung für "Never The Same Color" bezeichnet. Aber wie so oft sind uns die Amerikaner bei neuen Trends voraus und so hat jenseits des Großen Teiches das digitale Fernsehzeitalter längst begonnen ...

Das Schlagwort in den USA heißt HDTV, das ist die Abkürzung für High Definition TV. HDTV liefert eine mehr als viermal so hohe Auflösung wie die heutigen PAL- oder NTSC-Bilder: extrem scharfe Konturen, enorme Tiefenschärfe und kristallklarer Dolby-Surround-Sound.

Das Bild ist so scharf, dass Maskenbildner ernsthafte Probleme haben, die Fältchen Moderatoren zu verdecken!

HDTV war im Weihnachtsgeschäft 2004 in den USA der große Renner: Die günstigsten Geräte waren schon für 1.000 Dollar zu haben. Trotzdem besitzen in den USA bereits erst 10 % aller Haushalte ein HDTV-taugliches Fernsehgerät - Tendenz stark steigend.

Von dieser digitalen Revolution haben wir hier in Europa bisher kaum etwas mitbekommen

Doch in den USA und in Asien ist sie längst voll im Gang. Aber nicht mehr lange: denn 2006 bekommt das digitale Fernsehen durch das globale Medienereignis Nr. 1, die Fußball-Weltmeisterschaft, auch in Deutschland einen satten Schub. Schon Ende dieses Jahres will der Pay-TV-Sender Premiere mit HDTV-Angeboten starten und natürlich auch die Fußball-WM 2006 mit dieser Technik übertragen.

Können Sie sich ausmalen, welchen Nachfrageschub allein dieses Ereignis auslösen wird - angesichts der mehreren Hundert Millionen Fernsehzuschauer?

Der weltweite Absatz an digitalen Fernsehsystemen wird in diesem Jahr bei über 10 Mio. Stück liegen, im Jahr 2005 sollen weit über 20 Mio. Geräte verkauft werden; das ist eine Steigerung um über 100 %!

FAKT :

 

Der US-Markt ist wieder im Kommen

Viele "Experten" warnen derzeit vor Engagements in amerikanische Aktien. Der US-Markt sei nach wie vor viel zu hoch bewertet, zudem werde die anhaltende Dollarschwäche mögliche Kursgewinne zunichte machen ...

Was aber viele übersehen, ist:

Derzeit beträgt das Währungsrisiko in 2005 nur etwa 5 bis 7 %. Doch das riesige Potenzial im Technologie-Sektor macht diesen Faktor mehr als wett. Bedenken Sie:

US-Unternehmen dominieren fast alle Schlüsseltechnologien (Telekommunikation, Internet, Software, Bio- und Nanotechnologie). Giganten wie Cisco oder Intel stehen nur eine Hand voll europäischer Pendants gegenüber. Lediglich Unternehmen wie Nokia, SAP, Siemens oder Ericsson wären eine wirkliche Alternative.

Dafür, dass 2005 ein sehr gutes Jahr werden wird, spricht auch eine interessante Statistik:

Seit 1885 gab es an der Wall Street noch kein Börsenjahr, das mit einer "5" endete und den Anlegern Verluste bescherte. Im Gegenteil:

Die Durchschnittsrendite der Jahre 1885, 1895 ... bis 1995 liegt bei unglaublichen 31 %!

Die US-Wirtschaft befindet sich auf einem unverändert soliden Wachstumskurs! Die rund 4,5 % Wachstum aus 2004 werden wohl nicht mehr erreicht. Aber 3 bis 3,5 % sind durchaus drin. Das wäre aus europäischer Sicht schon fast eine Hochkonjunktur!

FAKT :

 

Öl und Rohstoffe werden wieder fallen

Das Jahr 2004 entpuppte sich im Nachhinein als Jahr der Rohstoff- und vor allem Ölhausse. Vor allem Chinas Rohstoffhunger führte speziell beim Stahl zu starken Preisanstiegen.

Buchstäblich Öl ins Feuer gossen die Spekulanten - besonders Hedge Fonds - und trieben den Ölpreis in völlig übertriebene Sphären. Die Preise für Öl, Stahl, Aluminium usw. werden langfristig zwar steigen. Für 2005 aber gilt:

Die Spekulanten verlassen gerade wieder das ihnen jetzt zu heiß gewordene "Pflaster". Deshalb sollten Sie hier nicht mehr einsteigen bzw. nur auf langfristige Investments setzen: Es wird noch viele Jahre dauern, bis der Preis für ein Barrel Öl dauerhaft das Spitzenniveau des Jahres 2004 von über 50 Dollar erreichen wird. Für dieses Jahr rechne ich mit einer Spanne zwischen 30 und 35 Dollar. Dennoch gehen wir nicht von einem Preisverfall auf unter 30 Dollar aus.

 

FAKT :

 

Vorsicht in Asien - Rückschlaggefahr!

Als Anleger können Sie vom chinesischen Wachstum nur schwer profitieren. Die geschlossenen Märkte, die nur den Chinesen selbst zugänglich sind, sind mit KGVs von 30-40 viel zu teuer und hatten in der Vergangenheit eine dementsprechend magere Performance.

Chinas Wirtschaft wird sich in 2005 schlechter entwickeln als bisher, bei insgesamt dennoch hohen Wachstumsraten

Diese Unwägbarkeiten sollten Sie beachten, denn durch sie ist das Risiko der asiatischen Aktienmärkte nur schwer einzuschätzen.

Aus diesem Grund glaube ich, dass die Anleger sich aus asiatischen Titeln eher zurückziehen. Wie schon gesagt: Es gibt genug neue Chancen in Europa und den USA. Alternative:

Investieren Sie in Aktien aus Hongkong, die auch in New York gehandelt werden (wie z.B. unser Favorit China Mobile), weil hier extrem strenge Maßstäbe an Informationspflichten und Anlegerschutz gefordert wird. Achten Sie hier aber auf Qualität, d.h. auf ein KGV von unter 10. Als konservativer Anleger sollten Sie besser auf Index-Zertifikate auf den Hang Seng setzen.

FAKT :

 

Der Dow Jones erreicht ein neues Allzeithoch

Der "super-bullish" eingestellte amerikanische Trendforscher Harry S. Dent sagte nicht nur den Boom in den 90ern richtig voraus, sondern auch das Platzen der Spekulationsblase danach. Er hält im Dow Jones 14.000 Zähler für möglich. Gründe dafür gibt es genug:

Die größte Hürde auf dem Weg nach oben ist das Allzeithoch vom Januar 2000. Damals erreichte der Dow 11.723 Punkte. Wird die 12.000er-Marke überwunden, werden die Anleger das als Trendwende deuten. Und damit wird sich die Erkenntnis durchsetzen, dass wir uns in einem neuen Bullenmarkt befinden!

Gehen Sie von folgendem Szenario aus:

Der Dow wird im Frühjahr seine alten Allzeit-Hochs antesten und diese im Sommer wahrscheinlich überschreiten. Dann können Sie mit einer sehr starken zweiten Jahreshälfte rechnen. Unser Kursziel für den Dow liegt bei 14.000 Punkten - allerdings erst gegen Ende des Jahres.

Gruß Moya
 

02.04.05 20:39

63170 Postings, 7594 Tage KickyEingetrübtes Umfeld f. Anlagen in Dividendenpapier

Vermehrte Zweifel am Kursniveau
Eingetrübtes Umfeld für Anlagen in Dividendenpapiere

Der hohe Erdölpreis, die Teuerungssorgen in den USA, die steigende Tendenz langfristiger Zinsen sowie eine von hohem Niveau eher abnehmende Gewinndynamik der Unternehmen in Europa lassen Aktien allmählich nicht mehr günstig erscheinen. Allerdings bieten sich den Anlegern kaum valable Alternativen zu den Dividendenpapieren.
Das Anlage-Umfeld für Aktien hat sich eingetrübt. Hatten sich die Anleger eben erst noch an sehr guten Unternehmensresultaten und grosszügigen Ausschüttungen der Gesellschaften gefreut, so sind nun Zweifel an der weiteren Kursentwicklung aufgekommen. Seit der Karwoche gilt es unter Investoren als ausgemacht, dass in den USA die Leitzinsen rascher steigen dürften als bisher angenommen, weil die Notenbank die Teuerungsentwicklung als problematisch einzustufen beginnt. Dass die US-Wirtschaft im März weniger neue Stellen schuf als erwartet - wie am Freitag bekannt wurde -, dürfte an diesem Bild nichts Grundsätzliches ändern. Der Zinsanstieg in den USA scheint auch die Zinssätze in Europa ein Stück weit mitzureissen. Die in der Berichtswoche veröffentlichten makroökonomischen Zahlen weisen im Übrigen nicht nur auf einen flotten Wirtschaftsgang in den Vereinigten Staaten, sondern auch auf einen stockenden Konjunkturverlauf diesseits des Atlantiks hin.

Ambitiöse Gewinnschätzungen
Die meisten Ökonomen erwarten mittlerweile, dass die Erdölpreise 2005 durchschnittlich mit rund 50 $ je Fass notieren werden. Diese hohen Preise dürften nicht nur auf das Wirtschaftswachstum drücken und die Teuerung anheizen, sondern auch die Kosten der Unternehmen erhöhen. Tendenziell schmälert dies die Gewinne, da die Macht der Gesellschaften, Preiserhöhungen durchzusetzen, längst nicht in allen Branchen gegeben ist. Viele Anlagestrategen warnen bereits, dass sich die Gewinnschätzungen 2005, die häufig aufgrund der guten Resultate der Unternehmen im vergangenen Jahr soeben noch nach oben angepasst worden sind, als ambitiös erweisen könnten. Bereits argumentieren auch einige Analytiker, die Bewertungen der Aktien - vor allem in den USA, aber in geringerem Ausmass auch in Europa - seien nicht mehr als tief anzusehen, und die Risikoprämie für Aktienengagements gegenüber Investitionen in Staatsanleihen habe sich ihrem langfristigen Durchschnitt angenähert.

Den Aktienkursen kommt allerdings zugute, dass die Alternativen für die Anleger auch nicht rosig sind. Obligationen werden in Zeiten steigender Zinsen generell nicht gern erworben. Derzeit sind Festverzinsliche zudem gemäss den meisten Anlagestrategen ausserordentlich hoch bewertet. Die Anleger, die derzeit nicht zuletzt wegen der grosszügigen Kapitalausschüttungen vieler Unternehmen häufig auf dicken Bargeldpolstern sitzen, könnten sich beim Investieren durchaus trotz Bedenken für das geringere Übel entscheidenDies dürfte ein Grund sein, warum sich die Aktienkurse in der Schweiz in der verkürzten Handelswoche nach Ostern recht gut hielten
NZZ

 

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