DAX erreicht zeitweise Niveau von Juli 2002

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neuester Beitrag: 23.11.04 22:10
eröffnet am: 20.11.04 13:24 von: moya Anzahl Beiträge: 9
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727435 Postings, 5713 Tage moyaDAX erreicht zeitweise Niveau von Juli 2002

WOCHENRÜCKBLICK: DAX erreicht zeitweise Niveau von Juli 2002

FRANKFURT (dpa-AFX) -
Die deutschen Aktienmärkte haben in der vergangenen Börsenwoche ihren jüngsten Aufschwung fortgesetzt. Der Leitindex DAX erreichte ungeachtet des Euro-Höhenflugs zeitweise das höchste Niveau seit Juli 2002. Prompt sprachen Optimisten an der Börse bereits von einer anstehenden Jahresendrallye. Gewinnmitnahmen und schwache US-Börsen am Freitagnachmittag drückten den DAX allerdings zum Wochenschluss wieder unter das Niveau von vor einer Woche.

Zum zwischenzeitlichen erstmaligen Anstieg über die Marke von 4.200 Punkten am Freitagvormittag trug nach Ansicht von Experten der leicht rückläufige Rohölpreis maßgeblich bei. Hingegen trat der Euro EURUS.FX1 auf Rekordkurs in den Hintergrund. "Angesichts der Exportabhängigkeit der deutschen Wirtschaft muss diese gelassene Reaktion der Börse überraschen", hieß es bei der Commerzbank. Die unerwartet positive Quartalsbilanz des US-Computerherstellers Hewlett-Packard unterstütze auch die Kurse der deutschen Technologiewerte.

'SEITWÄRTSBEWEGUNG SCHEINT ZU ENDE ZU GEHEN'
Erfreulich am aktuellen Börsenaufschwung ist für Börsianer die ausgeprägte Marktbreite. "Regelmäßig wechseln Tagesgewinner und -verlierer und geben der Aufwärtsentwicklung eine solide Basis", berichteten die Commerzbank-Experten. Auch die Strategen der Bankgesellschaft Berlin zogen ein recht positives Fazit: "Es scheint, als würde die hartnäckige Seitwärtsbewegung, die vor einem Jahr an den Aktienmärkten der Eurozone einsetzte, nun doch zu Ende gehen."

Fundamental gesehen sind nach Einschätzung der Berliner die Voraussetzungen für eine Fortsetzung des Kursanstieg zwar vorhanden, jedoch gebe es auch hier einige Risiken - wie etwa die Dollar-Schwäche. Positiver blickten die Commerzbank-Experten in die nahe Zukunft: "Das neue Jahreshoch verstärkt die positive Börsenstimmung und sollte weiteres Kurspotenzial eröffnen."

EURO AUF HÖHENFLUG
Am Devisenmarkt setzte der Euro seinen Höhenflug fort. Die europäische Gemeinschaftswährung stieg am Donnerstag bis auf 1,3074 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit seiner Einführung am 1. Januar 1999.

Gruß Moya
 

20.11.04 13:39

2421 Postings, 6715 Tage modeste@moya: aber ob es möglich ist, dass Herr

Grünspan durch seine gestrige Äußerung den Aufwärtstrend über Monate kaputtmachte ?

Die Schreckgespenste wie Terrorgefahr, Ölpreis waren ja nun erstmal halbwegs verdaut, schon kam der große Mann mit der übergroßen Brille und dem kleinen Herzen für die Börse daher und beschwor die Gefahr eines schwachen Dollars mit der weiteren Folge, dass - welch Kniekehlentritt für die Börse ! - US-Papiere nicht mehr gefragt sein könnten. Das haben zwar alle gewusst, so dass die Äußerung unnötig war wie ein Kropf. Aber nun ist das Problem in den Vordergrund gerückt worden, und zwar kontrekt Wertpapier-bezogen.

Ob ein Nachfolger Grünspan's ebenso Harakiri-Äußerungen getätigt hätte ?

Da für längere Zeit der Dollar schwach bleiben dürfte, könnte sich daraus nicht eine ebensolange Lähmung der Börsen ergeben ?

salut
modeste  

20.11.04 13:52

727435 Postings, 5713 Tage moya@modeste

Alle wollten eine DAX - Korrektur jetzt bekommen wir sie, ich vertrete die Meinung das sie bis 3.975 oder 3.950 Punkte geht, ist auch gut so. Dann haben wir alle wieder im Boot und werden zum Jahresende neue Höhen von mehr als 4.400 Punkten sehen (Jahresendrally). Viele Unternehmen werden die Dividenden erhöhen und das wird unseren Dax schon nach vorne puschen.

Gruß Moya  

20.11.04 14:07

2421 Postings, 6715 Tage modeste..das wäre nochmal 4 % runter...ein ordentlicher

Stiefel...aber jedenfalls im Breich von 2 % nachdenkenswert...Demnach sollte man sich mit puts eindecken - so auch meine bisherige Überlegung für die nächste Woche...

- nachdem ich Idiot für eine Stunde den Kardinalfehler beging, mein depot unbeaufsichtigt zu lassen tztztz..


salut
modeste  

20.11.04 14:31

4572 Postings, 5647 Tage pinkie12345@ moya

Ich denke bei 4100 ist schluss, glaube nicht das die Fonds noch ihre Jahresendperformance kaputt machen lassen wollen, schätze Addidas, SAP, Telekom werden den Markt oben lassen!!  

20.11.04 15:06

727435 Postings, 5713 Tage moyaMeine Überlegung

Umso größer die Korrektur, umso mehr Platz ist nach oben. Denn auch der letzte BÄR wird dann zum BULLEN.

Ein Hoch auf die Bullen.

Gruß Moya  

21.11.04 20:17

18027 Postings, 6519 Tage lehna#2,Greenspan handelte richtig...

Der Aufwärtstrend bei Dow und Nasdaq war fast schon Euphorie und mittelfristig ungesund.
Greenspan trat mit seinen Äusserungen auf die Bremse und das war richtig.
Wenns unter Zweifel hoch geht ist für uns Bullen immer besser...
 

21.11.04 22:03

8970 Postings, 5839 Tage bammieich habe mal wieder versucht einen schönen

Chart zu zeichnen. Ich hoffe der ist einigermaßen ok.

Wie man sehen kann, war es endlich soweit aus dem großen langen Abwärtskanal auszubrechen.
Die Puste da oben ist raus und daher denke ich, der erste Wiederstand der Korrektur sollte bei ca. 3900 liegen.
Der Dax ist die ganze Zeit gegen den Ölkurs gelaufen, der Ölpreis fiel und schon gings rauf mit dem Dax, nun wirds wieder teurer und läutet eine Konsoldierung im Dax ein.
Die laufen nicht immer gegeneinander, aber da der Öl atm ziemlich im Vordergrund steht, finde ich dieses Verhältnis interessant. Alles meine Meinung.

greetz bammie

 
Angehängte Grafik:
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Dax.jpg

23.11.04 22:10

8970 Postings, 5839 Tage bammieCharttechniker: Dax holt nur Luft

Weiterhin bullish sind Markttechniker für die europäischen Aktienmärkte.

HB FRANKFURT. Aktuell sehen die von von der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires befragten Analysten Konsolidierungsbedarf in Dax & Co, jedoch keine große Rückschlaggefahr. Das mittelfristige Bild steht weiter auf Grün.

Der übergeordnete Bullentrend ist weiter intakt, sagt Ansgar Kriegler von der WGZ-Bank dazu. Dies habe das neue Jahreshoch bereits gezeigt. Lediglich kurzfristig seien damit überkaufte Strukturen entstanden, die derzeit abgebaut würden. Der Markt müsse zunächst ?Luft holen?, sagt Kriegler. Diese Konsolidierung könne kurzfristig weiterlaufen, sei aber sowohl räumlich wie zeitlich begrenzt. Hier hält der Analyst einen Rückgang bis rund 4 000 Punkte innerhalb einer Woche für denkbar. Der kurzfristige Aufwärtstrend seit August 2004 im Dax sei dadurch aber nicht in Gefahr.

Nach Konsolidierungsende seien 4 450 auf kurze Sicht erreichbar, mittelfristig sieht Kriegler den Dax bis rund 4 750 im ersten Quartal des nächsten Jahres steigen. Dafür sprächen auch die günstigen Saisonalitäten, sagt Kriegler. Mit den sechs saisonal stärksten Monaten voraus mache es keinen Sinn, sich dagegen zu stellen. Zudem sei der Dax aus der gleichen, bullishen Formation nach oben ausgebrochen wie auch die US-Börsen.

In dieser Flaggen-Formation sieht auch Volker Bien von der HypoVereinsbank den Schlüssel für ein mittelfristig positives Bild. ?Die Auflösung dieser Flagge ist das Thema des Jahres?, sagt Bien und erwartet einen Lauf in Richtung 4 400 Punkte. Aktuell sieht er aber ebenfalls den Konsolidierungsbedarf. Der Impuls zum Anstieg werde erst bei Überschreiten der Anlaufmarke von 4 180 Punkten ausgelöst. Dort liege noch eine Widerstandszone aus der Dichteverteilung des Dax.

Im Euro-Stoxx-50 sei das Pendant bei 2 950 angesiedelt. Nach Überschreiten könnte dieser Index dann bis 3 300 laufen. Zuvor könne sich die Konsolidierung jedoch noch ausweiten, sagt Bien. Dafür spreche die überkaufte Rotation der Einzelwerte. Daher sei mit einem Test oder leichten Unterschreiten der 4 085er-Marke im Dax, der 10 375 im Dow und der 1 160 im S&P-500 zu rechnen. Dies diene jedoch nur der Festigung der nun erreichten Kurslevels.
Im Dow lege ein erfolgreicher Test ein Ziel von 10 700 nahe, im S&P-500 von 1 250. Aufgrund der aktuell noch überkauften Sektor- und Einzelwertrotation hält der Analyst die antizyklische Auswahl von Einzeltiteln für sinnvoll. Dazu könnte sich der Kauf von charttechnisch gut abgesicherten Aktien anbieten, die kurzfristig schon überverkauft seien. Unter anderem zählt Bien BMW und Deutsche Bank dazu.

Das notwendige Überschreiten wichtiger Anlaufmarken betrachtet auch Thomas Nagel von Equinet als Auslöser einer Kursrally. Die Marke von 4 240 Punkten im Dax sieht er als ?Kapitulationsmarke? für die Bären und ermittelt sie mit einer sentimenttechnischen Begründung. Erst nach Überwinden sei der Weg frei für weitere Hochs.

Grund dafür sei, ?dass ein einziges neues Jahreshoch nicht reicht?, sagt Nagel. Ein neues Hoch sei aus technischer Sicht zwar ein Kaufsignal, müsse sich aber zuerst in den Köpfen der Investoren verankern. Dazu sei ein definitives Überbieten des alten Hochs von 4 175 Punkten nötig, das von allen wahrgenommen werde. Hier macht Nagel einen Aufschlag von einer normalen täglichen Handelsspanne oder rund 1% über dem alten Hoch als entscheidend aus: ?Erst dann wird den Anlegern wirklich klar, dass der Markt nicht mehr aufzuhalten ist?.
 

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