CocaCola hat mir noch nie geschmeckt

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neuester Beitrag: 20.02.17 08:46
eröffnet am: 16.02.17 15:03 von: hokai Anzahl Beiträge: 23
neuester Beitrag: 20.02.17 08:46 von: Ding Leser gesamt: 1454
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bewertet mit 4 Sternen

16.02.17 15:03
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26731 Postings, 4017 Tage hokaiCocaCola hat mir noch nie geschmeckt

was für ein kaufmännischer Schwachsinn dort ausgebrütet wird
Donald Trump: Importsteuer der USA bedroht die Globalisierung - SPIEGEL ONLINE
Die Republikaner wollen einen radikalen Wandel bei Firmensteuern: Importe in die USA sollen benachteiligt werden. Der Plan droht das Gefüge der globalen Arbeitsteilung zu sprengen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...lisierung-a-1134565.html
 

16.02.17 15:05
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12975 Postings, 5683 Tage WoodstoreDafür, dass der gefühlt so weit rechts steht...

... agiert er ganz schön sozialistisch.
Wenn ihm (und dem Volk) das mal nicht noch arg auf die Füße fallen wird!
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Woodstore
Großes fällt in sich selbst zusammen: Diese Beschränkung des Wachstums hat der göttliche Wille dem Erfolg aufgelegt.

16.02.17 15:14
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33593 Postings, 7327 Tage DarkKnightDas ist vom Ansatz her okay.

Aber nur, wenn alle mitmachen würden. Hier kommt gleich die Milchmädchenrechnung dazu:

Wenn das neue I-Phone 1.000 Dolar kostet, die AHK aber nur 100 Dollar betragen (wegen Billigst-Importen zu Zulieferern aus China), dann macht Apple erstmal 900 gross Profit.

Das ist nur deshalb möglich, weil die Zulieferer unter US-Arbeitsmarktbedingungen eben 800 Dollar für ihre Fertigung verlangen müssten. Ergo würde Apple nur 200 Gewinn machen.

Wenn jetzt also die Importsteuer von 30% kommt, bricht dann die Welt zusammen, weil

a) entweder Apple nur noch 870 Gross Profit hätte und 30 Dollar mehr an Steuern kämen
b) die 30 Dollar auf den Preis aufgeschlagen würden (1.030 statt 1.000)
c) alle ihre Produktion in die USA zurückholen und dann über die Mehrbeschäftigung in US Steuermehreinnahmen von, sagen wir einmal, 250 Dollar über Lohnsteuer entstünden?

Das Milchmädchen sagt: alles logo, Trump will c) und die USA ist gerettet
Die Globalisten sagen: alles Asche, weil b) kommt und niemand mehr ein I-Phone kauft
die Apple-Controller jubeln, weil sie sagen: super, c) wird kommen, d.h. Kosten verachtfachen sich, wir müssen 8.000 Dollar für das I-Phone verlangen.

Ich jedoch sage: solange kein vollständiges Modell zur Beschreibung wirtschaftlicher Aktivitäten besteht, das alle Interaktionen und Interdependenzen abbildet (i.s. einer BWL-Relativitätstheorie), solange stochern wir alle nur im Nebel.

Erstmal ausprobieren und dann schau mer mal ...
 

16.02.17 15:20
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17924 Postings, 4753 Tage BRAD P007Darki.. Viele von Trumps Gedanken klingen zunächst

mal gar nicht komplett falsch.... Sie scheitern aber alle daran, dass er sich nicht mit Details befasst... Sie passen halt nicht in tweets rein.....

Gestern bei seiner Pressekonferenz mit Netanjahu wusste ich am Ende nicht, wie ich meinen Lachkrampf unterdrücken sollte...

Er sprach hier und da und hierzu und dazu und dann im Nebensatz "Ja..Für den Frieden werden wir auch noch ne Lösung finden.."     Dazu der Gesichtsausdruck von Netanjahou, der bedröppelt schaute, nach dem Motto "Wie kommt der Typ darauf? Welcher Plan wird denn nebenbei aus dem Hut gezaubert kommen, den bisher keiner kennt?"  

16.02.17 15:24

33593 Postings, 7327 Tage DarkKnightWas geschah mit Bill Swann?

16.02.17 15:30
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12975 Postings, 5683 Tage Woodstore#3 Ich glaube dein Beispiel hingt...

Das Prinzip ist in dem Artikel beschrieben

Zustand alt: 1000 VK abzüglich Kosten = 900 Grossprofit mit heute 35% Körperschaftssteuer
Also 315$

Neuer Zustand: 1000VK keine kosten abziehbar, weil komplett im ausland gefertig =
1000 Cashflow * 20%  = 200$ Steuer. (weil die 100$ kosten nicht mehr abziehbar sind)

Sie tun sich damit im Falle von Apple keinen gefallen. Die Basis wird zwar größer,
die Steuerlast (Und somit die Einnahmen des Staates) aber sinkt. Und das ohne
Verlagerung oder Neuschaffung von Arbeitsplätzen.

Oder steh ich da jetzt auf'm schlauch?
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Woodstore
Großes fällt in sich selbst zusammen: Diese Beschränkung des Wachstums hat der göttliche Wille dem Erfolg aufgelegt.

16.02.17 15:47

33593 Postings, 7327 Tage DarkKnightNeee, passt schon ... vorausgesetzt: Apple zahlt

auch tatsächlich Steuern.

Also irgendwie mehr als die bekannten 0,00018% aus Irland.

:-)

Aber wie gesagt: meins war ja auch nur ne Milchmädchenrechnung ... also: Milchmädchen sind diejenigen, die wählen gehen dürfen ...  

16.02.17 16:14
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12975 Postings, 5683 Tage WoodstoreNun ja... vereinzelt behauptet man...

dass Apple der Weltweit größte Steuerzahler mit einer Steuerlast von rund 26%
auf seine Gewinne ist:

Dabei waren es allein im Jahr 2015 gigantische 19,12 Mrd. US-Dollar!
Das entspricht etwas mehr als 26% des operativen Gewinns von Apple.

Wären als Milchmädchen gerechnet schon mal rund 5Mrd. weniger wenn es auf
20% sinken würde.
Apple ist weltweit größter Steuerzahler
http://www.gevestor.de/news/...eit-groesster-steuerzahler-769813.html
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Woodstore
Großes fällt in sich selbst zusammen: Diese Beschränkung des Wachstums hat der göttliche Wille dem Erfolg aufgelegt.

16.02.17 17:10
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26731 Postings, 4017 Tage hokai#3 jo wirklich Spitzenidee

wenn die industriellen Grobmotoriker in den USA genötigt werden zukünftig möglichst viel Komponenten in den USA zu fertig, der welt berühmente Made in USA Qualität wird es richtig voran bringen.

Im nächsten Schritt dann gleich noch das internationale Patentrecht aufkündigen.


Ohman..gequirlter Blödsinn ist das was er Immobilienentwickler da von sich gibt, achne für'n Immobilienentwickler mit einem ehr bescheidenen Anteil an Importprodukten natürlich ne tolle Sache.  

16.02.17 17:12

33593 Postings, 7327 Tage DarkKnightjo, aber nicht vergessen: die Geheimwaffe der USA

für alle Notfälle heißt:

Supergirl !!!!!

Die wird am Ende alle retten.

:-)))  

16.02.17 17:20

26731 Postings, 4017 Tage hokaidachte der amtierender Superman

CAN, meinst wie üblich CAN Supergirl  anschliessend hinter ihm herfegen?  

16.02.17 17:31

3994 Postings, 6587 Tage DingFrage an die Experten: Gibt es Rezepte,

Fehler in der bisherigen Entwicklungen der Globalisierung zu beseitigen, und weshalb hat sie noch niemand vorgeschlagen?
Sicher geht es niemandem darum, alles und jedes von Trump schlechtzureden, sondern darum, dass die besseren Rezepte angewendet werden. Nur, welche sind dies? Und weshalb macht sich niemand für diese stark?


 

16.02.17 17:51
2

26731 Postings, 4017 Tage hokaiwenn man sich einigermassen auf international

Standards verständigt und auch gewillt ist diese einzuhalten, ist an der Globalisierung wenig auszusetzen. Völker nähern sich an und entfernen sich nicht; klar gäbe auch Verlierer wie die Rüstungsindustrie zum Beispiel.
 

16.02.17 17:52

16755 Postings, 6973 Tage Thomastradamus#12 - wer sagt dir, dass ein "besseres Rezept" für

Trump auch ein besseres für dich ist? Und warum sollte er darauf verzichten, wenn es nur für dich kein besseres ist?
Anders: Auch (besser: Insbesondere) in der Globalisierung werden Interessen vertreten, aber auch da vorwiegend die eigenen!
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Hauptsache, ihr habt Spaß.

16.02.17 18:51
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69017 Postings, 6166 Tage BarCodeMilchmädchenrechnungen

sind das Spezialgebiet der Antiglobalisierer=Nationalisierer. Weil sie internationale Produktion und internatioonalen Handel nur durch die einseitige nationale Brille sehen und nur irgendwelche dürftigen einseitigen Rechnungen aufmachen.
Trump zum Beispiel: er sieht internatinalen Handel als Gewinn- und Verlustrechnung. Heißt: Importüberschuss=Verlust, Exportüberschuss=Gewinn. Das ist zu weiten Teilen Kappes, weil es ja auch auf die damit verbundenen realen wirtschaftlichen Kapazitäten und die Menge des Warenausstoßes ankommt, wenn ich z.B. auf die Wirkungen auf den Arbeitsmarkt abhebe.
Beispiel Mexiko: Seit Nafta (1993) sind die Exporte der USA nach Mexiko um satte 470% auf rund 240 Mrd. Dollar an Wert gestiegen.
Und ja: die Importe aus Mexiko in die USA sind um 640% gestiegen auf rund 295 Mrd. Dollar. (Gut gemacht, Mexiko!)
Wenn ich jetzt nur den Handelsüberschuss betrachte (und als Verlust definiere), ist natürlich "alles schlechter" geworden. Nur: was ist mit den nunmehr rund 300.000 zusätzlichen Jobs, die in den USA durch den Handel mit Mexiko dazukamen? Wenn ich nur auf den Bilanzsaldo starre, zählen die natürlich nix.

Ein ausgeglichener Handel macht nur dann Sinn, wenn ich auch das Niveau steigere - durchaus ein erstrebenswertes Ziel, das ich aber nur durch freien Handel erreiche.

Wenn ich Arbeit durch Handelshemnisse zurück ins eigene Land holen will, dann werden solche Hemnisse natürlich auf Kosten des Niveaus in die andere Richtung gehen. Die Vorstellung: der Handel NACH Mexiko bleibt gleich, ich senke nur den Handel VON Mexiko durch Hemnisse ist eben schlicht jene Milchmädchenrechnung.
Billigere mexikanische Arbeit in teurere USA-Arbeit zurückzuverwandeln wird auch nicht funktionieren, ohne dass das Folgen für für das Preisniveau in den USA sowie für den US-Export in ALLE Länder - nicht nur Mexiko - hätte. Außerdem wird das einen zusätzlichen Rationalisierungsschub bringen, der auch schon vorhandene US-Jobs betreffen wird. Und schon dürfte der Saldo des Arbeitsplatzgewinnes für die USA ins Wanken geraten. Immerhin exportieren die USA (wenn ich mich recht erinnere)  insgesamt Waren im Wert von rund 1,5 Bio. Dollar. Das ist Wirtschaftsleistung, an der jede Menge Jobs in den USA hängen.

Nur ein Beispiel für Michmädchen unter den Nationalisierern und Anti-Globalisierern..

Weitere Beispiele - auch zu den eigentlichen Gründen amerikanischer Industriejobverluste  - jenseits von Freihandel/Globalisierung -  finden sich z.B. in diesem recht interessanten Artikel eines amerikanischen Ökonomen:
http://www.vox.com/the-big-idea/2017/1/24/...wto-china-job-loss-trump

Bisschen länger (lesen bildet!), aber durchaus auch eine mögliche Sichtweise....

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Alles ist relativ.

16.02.17 21:56

3994 Postings, 6587 Tage Dingalso doch irgendwie einfach: alles so lassen wie´s

ist und Merkel wieder wählen. Und auf keinen Fall irgendwelche Kritik an Frau Merkel äußern, damit sie nicht von wichtigen Dingen abgelenkt wird. Also positive Kritik wäre schon erlaubt, aber halt keine negative. Gute Nacht.  

17.02.17 08:14

26731 Postings, 4017 Tage hokaiwas genau hat Merkel mit der trumpschen

Steuerpolitik zu tuen?  

17.02.17 12:07

40961 Postings, 7097 Tage Dr.UdoBroemmeKleingeist!

Merkel ist i m m e r schuld an a l l e m!

Ich verstehe bis heute nicht, dass sie nicht spätestens seit dem VW-Skandal zurückgetreten ist.

Außerdem hat sie doch den Brexit und die Wahl Trumps höchstpersönlich zu verantworten, also auch Trumps Steuerpolitik.
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Es ist schwer bescheiden zu sein, wenn man so großartig ist wie ich(Muhammad Ali)

19.02.17 22:46
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3994 Postings, 6587 Tage DingDie totalen Trumpkritiker sind in der Regel

totale Merkelbefürworter.
So, wie jeder Wimpernschlag von Trump auf negative Folgen hin für Frieden, Wirtschaft, Kultur, Freiheit, Gerechtigkeit, ... umgedeutet wird, wird jede Entscheidung von Frau Merkel als genialer politischer Kunstgriff und für Deutschland, Europa und die Welt förderlich schöngeredet.  

19.02.17 22:56
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2875 Postings, 7493 Tage HillEs ist alles so einfach

20.02.17 06:24

36711 Postings, 6214 Tage TaliskerYo,

Ding kommt gut durch die Welt, da herrscht absolute Ordnung, der weiß, wo jeder seinen Platz hat.
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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.

20.02.17 08:00

26731 Postings, 4017 Tage hokaieinige betrachten die Dinge

die passieren ausschließlich mit Hilfe der Relativitätstheorie

E =MC²

Ereignis = MerkelCoalition²

Bin mir nicht so sicher ob das ganz im Sinne von Einstein ist.  

20.02.17 08:46

3994 Postings, 6587 Tage DingZwischen "total einfach" und "total komplex"

gibt es etwas.

(Nur ein Beispiel: Von den "total komplex"-Vertretern wird so getan, als ob wir keinen Zoll in Deutschland bzw. Europa hätten.)  

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