Chartanalyse oder Fundamentalanalyse

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neuester Beitrag: 16.01.10 22:41
eröffnet am: 16.01.10 13:10 von: Lelonard Anzahl Beiträge: 4
neuester Beitrag: 16.01.10 22:41 von: zertifix Leser gesamt: 479
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bewertet mit 1 Stern

16.01.10 13:10
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245 Postings, 4407 Tage LelonardChartanalyse oder Fundamentalanalyse

Bisher war ich nur in der Region Chartanalyse tätig. Befasse mich aber seit kurzem mit der Fundamentalanalyse und speziell dem Value-Investing? Was ist eurer Meinung nach sinnvoller?  

16.01.10 21:52
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12738 Postings, 7297 Tage TimchenVielleicht eher beides

Charttechnik mit eher kurzfristigen Anlageaspekten und die Fundamentalanalyse für die Langfristprognose.
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Ein Optimist kauft Gold und Silber, ein Pessimist Konserven.

16.01.10 22:02
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5962 Postings, 4921 Tage Vermeerfundamental aussichtsreiche Werte

heraussuchen, und charttechnisch über Ein-/Ausstiegszeitpunkte entscheiden. Tät ich sagen.
Es ist nämlich so, dass man von charttechnischen Erscheinungen auch sehr zum Narren gehalten werden kann. Und da man lohnende Gewinne nicht machen kann, wenn man sich nicht trauen kann größere Positionen einzusetzen, bleibt nur, dass man am besten dort charttechnisch auf dem Hochseil balanciert, wo man fundamental gesehen ein Netz untendrunter hat. Metaphorisch gesprochen :-)
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"Die Menschen sind komische Leute."

16.01.10 22:41

2144 Postings, 4126 Tage zertifix@Vermeer - Fundamentale und technische Analyse

beides gehört zusammen. Ich für meine Person bin "Chartanhänger". Ich vertrete die Ansicht, dass der Börsenkurs alle gewonnenen Erkenntnisse der investierenden Anleger ausdrückt. Das Vorschalten der Fundamentalanalyse als Ausgangspunkt für die Kaufentscheidung einer Aktie - ok. Im Unterschied zu Dir - @Vermeer - sage ich, mit der im Anschluß an die Fundamentalanalyse folgenden Transaktion am Börsenmarkt bestimmt jeder auf diese Weise den Börsenkurs mit (Angebot/Nachfrage/Equilibrium). Es mag sein, dass der Fundamentalist auf Grund seiner intensiven Recherche einen anderen Anlagehorizont wählt als der Chartist. Aber entscheidend ist letztlich, was in die eigene Kasse gespült wird.
Wenn ich daran denke, wieviele Leute ihre Verluste nur deshalb aussitzen, weil sie fundamental an den Rebound des Papiers glauben. Ok - das mag richtig sein, aber während der Zeit hätte man mit Bereitschaft zur Korrektur getroffener Entscheidungen zum einen größere Verluste vermeiden können oder zum anderen durch geschicktes Timing den Investmentertrag zusätzlich steigern können.
Letzlich soll jeder das tun, was er für richtig hält und vor allen Dingen, mit seiner Entscheidung konform geht.  
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An der Börse geht es zu wie im Dschungel - - nur die Beute zählt.

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