CDU erkrankt, Genesung nicht in Sicht

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 24.11.04 15:31
eröffnet am: 24.11.04 09:45 von: HEBI Anzahl Beiträge: 3
neuester Beitrag: 24.11.04 15:31 von: Schnorrer Leser gesamt: 166
davon Heute: 1
bewertet mit 0 Sternen

24.11.04 09:45

2176 Postings, 6143 Tage HEBICDU erkrankt, Genesung nicht in Sicht

Immer wenn mal einer krank wurde, also wenn Angela Merkel plötzlich einen Führungsschwächeanfall bekam oder wenn Edmund Stoiber bei einem Kompetenzgerangel schwere Abschürfungen erlitt oder wenn Friedrich Merz die Klugscheißerei hatte, immer dann wurde Horst Seehofer konsultiert, und er stellte erst eine Diagnose und dann ein Rezept aus, und bald ging es allen besser.


Doch jetzt hat er seinen Job aufgegeben, die Union hat also keinen Gesundheitsexperten mehr, und wenn jetzt mal einer bei einem Grabenkampf oder einem Richtungsstreit eine Gehirnerschütterung bekommt, kann er sich bei Laurenz Meyer ein Aspirin zum Lutschen abholen, aber Horst Seehofer kann ihm nicht mehr helfen, denn Horst Seehofer ist kein Gesundheitsexperte mehr. Aber was ist er dann? Krankheitsexperte? Der Fußabtreter von Angela Merkel? Oder geht Seehofer jetzt in die Privatwirtschaft und arbeitet als Bürobote in der Kanzlei von Friedrich Merz? Gründet er etwa mit Oskar Lafontaine eine neue Partei der Querulanten (QPD)? Und wenn er in der Union bleibt? Dann gibt es eigentlich nur einen Posten für ihn: Haßprediger.
(zippert)  

24.11.04 15:24

129861 Postings, 5788 Tage kiiwiiFriedrich Merz wird Partner einer Großkanzlei

Friedrich Merz wird Partner einer Großkanzlei

Friedrich Merz, der zum CDU-Parteitag im Dezember seine politischen Ämter abgibt, tritt im Januar nächsten Jahres vermutlich als Partner der internationalen Großkanzlei Mayer, Brown, Rowe & Maw LLP bei.

Die Sozietät ist in Deutschland in Frankfurt und Köln mit mehr als 70 Anwälten vertreten. Weltweit gehören ihr mehr als 1.300 Anwälte an. Insbesondere die deutschen Büros beraten internationale Konzerne und Finanzinstitute sowie international tätige Mittelständler in Fragen des Wirtschaftsrechts.

Auch während seiner politischen Karriere arbeitete Merz als Anwalt für eine Sozietät mit Sitz in Köln und Berlin, die sich auf Unternehmensrecht sowie die Beratung von Industrieunternehmen konzentriert. Als Partner der Großkanzlei will Merz den Informationen zufolge nicht als Akquisiteur tätig sein, sondern als Rechtsanwalt.
24.11.2004
Aus der Wirtschaftswoche 49/2004.  

24.11.04 15:31

6537 Postings, 6468 Tage Schnorrer.. nicht als Aquisiteur tätig?

Da lachen ja die Rehe im Wald, wenn sie eine Dreigangschaltung von Fichtel & Sachs an einem antiquierten Fahrrad sehen und gleichzeitig wissen, daß Gunter Sachs nach wie vor seine Millionen in MonteCarlo verspielt.

Ein Partner, der Kleinscheißrechtsanwaltsarbeiten erledigt? Wer's glaubt wird selig und kauft sich ne Dreigangschaltung. Für sein gesellschaftskritisches Mofa. So wie der Merz.  

   Antwort einfügen - nach oben