Bundestagswahl - was tun?!

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neuester Beitrag: 07.08.09 19:09
eröffnet am: 26.04.09 21:07 von: watergate Anzahl Beiträge: 26
neuester Beitrag: 07.08.09 19:09 von: gogol Leser gesamt: 906
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26.04.09 21:07

1280 Postings, 4430 Tage watergateBundestagswahl - was tun?!

Bundestagswahl - was tun?!

wählen gehen 60.00% 
nicht wählen gehen 25.00% 
bewusst ungültigen stimmzettel abgeben 15.00% 
0.00% 

0 Postings ausgeblendet.

26.04.09 21:11
3

34167 Postings, 5652 Tage Jutowählen gehen.

allein deshalb, damit guido nicht profitiert.  

26.04.09 21:11
2

17844 Postings, 4636 Tage Terrorschweinhoffen daß die Lindenstrasse pünktlich kommt

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Terri -  the smell of freedom

26.04.09 21:14

1280 Postings, 4430 Tage watergate#2

guido war die letzten jahre abgeschrieben. der hätte den karren auch nicht brutaler gegen die wand fahren können. der stellt, außer mit seinem grinsen, keine gefahr mehr dar als all die anderen  

26.04.09 21:19
2

34167 Postings, 5652 Tage Jutowir haben halt nur eine stimme,

und die alle 4 jahre...

ausserdem kann man noch in eine partei eintreten,
und sich politisch engagieren.
da werden noch leute gesucht,
die nachts plakate an bäume anheften...
nö im ernst,
nicht wählen ist uncool,
wobei ich es verstehen könnte,
wenn jemand durch private schickalsschläge
zu frustiert ist,
wählen zu gehen.  

26.04.09 21:28
1

1280 Postings, 4430 Tage watergateeigentlich ist

nicht wählen uncool.
andererseits jedoch habe ich noch niemanden getroffen, der behauptet hätte, dass er die intention seiner wahl(entscheidung) hernach auch wiedergefunden hätte. also wozu?  

27.04.09 17:41
1

1280 Postings, 4430 Tage watergatedie wähler haben noch nicht gewonnen

27.04.09 17:42
2

35553 Postings, 4568 Tage DacapoDie Linken wählen.....

Viel schlechter wird es auch nicht...
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Ich bin in der Regel ein lebenslustiger Mensch
nach dem Motto:
Leben und Leben lassen...

27.04.09 18:02

1280 Postings, 4430 Tage watergatenimmt man die

nichtwähler mit den falschen zettelgebern zusammen, ist bisher die mehrheit der meinung, dass wählen eine nullnummer ist  

27.04.09 18:04
2

52787 Postings, 5407 Tage RadelfanIch überlege ernsthaft, dieses Mal nicht zu wählen

Jedes Mal wurde man nach der Wahl - egal welche Partei man nun diesmal "ausprobierte" - enttäuscht.

Die Versprechen wurden stets mit fadenscheinigen Gründen nicht oder nicht voll erfüllt. Begründet wurde dies immer mit den Mehrheitsverhältnissen in der Koalition. Und dies betrifft ALLE Parteien und auch ALLE Wahlen, egal ob Kommunal-, Landtags- oder Bundestagswahlen. Von der Europawahl will ich gar nicht erst sprechen!  

27.04.09 18:13

1280 Postings, 4430 Tage watergateman müsste seine eigene partei aufmachen

zB. die TNW  Total Nichts Woller

oder mit dem slogan: wir versprechen nichts und das tun wir dann auch! Wählt die Machtvollen Ignoranten! Wählt MI ! Ignorant sein mit niveau! Sie gehen wählen - wir tun nichts! Ein wahlversprechen, das wir halten werden!  

27.04.09 18:27
1

10950 Postings, 5006 Tage sirusParteientheater und Mandatsängste

Parteientheater und Mandatsängste
Univ.-Prof. Dr. E. Dauenhauer
http://www.walthari.com/index.html

Nichts fürchten die Parteien mehr als den Zorn der Wähler. Bequem haben sie sich eingerichtet, die Parteien im Parteienstaat, über den sie von der Spitze bis zu den untersten staatlichen Einheiten herrschen. Es geht um Macht und Pfründe, die sie nur in großen zeitlichen Abständen überprüfen lassen, nämlich an Wahltagen. Um ihre lukrativen Positionen zu sichern, veranstalten die Parteien vor diesen Abstimmungsterminen wahre Propagandaschlachten, wofür sie in den Medien willige Multiplikatoren finden. In sogenannten Wahlprogrammen wird das Blaue vom Himmel herunter versprochen, wovon nach den Wahlen kaum etwas eingehalten wird. Das alles wissen die Bürger so gut wie die Medien und die Parteien selber, und dennoch machen fast alle mit oder lassen es über sich protestlos ergehen wie eine Schlechtwetterperiode.  
Was die Parteien zutiefst beunruhigt, ist jedoch Unberechenbarkeit der Bürger. Um das Wahlrisiko zu verringern, haben sich die Funktionäre Immunisierungsstrategien ausgedacht, darunter die Listenwahl (auf Spitzenplätzen ist man schon gewählt, bevor die Wahl stattfindet, daher »sichere Listenplätze«), die Verlängerung der Wahlperioden, den Ausschluß der Wähler bei der Kandidatenaufstellung u.v.a.m. Haben die Wahlen stattgefunden, braucht man sich um den Verfassungssouverän (das Volk) nicht mehr sonderlich zu kümmern, denn das Volk hat zwischen den Wahlperioden keine direktdemokratischen Eingriffs- und Kontrollrechte. Das Ergebnis dieser Ohnmacht und Immunisierung ist eine tiefe Kluft zwischen dem Parteienstaat und dem Verfassungssouverän. Dem eingriffsohnmächtigen Volk bleibt als einzig wirksames Protestmittel nur Wahlenthaltung. Denn der Wechsel von Partei A zu B, von B zu C usw. verpufft wirkungslos, weil sich die meisten der in den Parlamenten vertretenen Parteien programmatisch einander so stark angenähert haben, daß sie kaum noch zu unterscheiden sind und daher ein Wahlwechsel lediglich zu Verschiebungen im Parteienkartell führt, kaum aber zu Änderungen in der praktischen Politik. Zur Zeit treffen sich die meisten Parteien im sozialistischen Segment, selbst die CDU ist weit nach links gerückt, noch weiter in die gleiche Richtung die SPD.

Die Bürgerferne der Parteien hat zur allgemeinen Politikverdrossenheit geführt, die sich infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise zum Groll steigert, hinter dem neben der erwähnten Ohnmacht nun auch existenzielle Ängste stehen. Wenn etwa demnächst die Arbeitslosigkeit um eine Million wachsen wird, das Gesundheitswesen nicht mehr bezahlbar und die Kaufkraft der Kunstwährung Euro dramatisch schwinden werden, ist zu vermuten, daß selbst das obrigkeitlich gesinnte Volk in Deutschland unruhig wird, weil es bemerkt, was der Parteienstaat von ihm hält.

Soziale Unruhen sind mittlerweile in mehr als einem Dutzend europäischer Staaten ausgebrochen, so in Griechenland, Frankreich, Island, Italien und auf dem Balkan. In der deutschen Parteienlandschaft gilt es als schwerer Tabubruch, auch nur die Möglichkeit sozialer Unruhen hierzulande zur Sprache zu bringen. Als dieser Tage das Tabu gebrochen wurde, zuckten Spitzenpolitiker nervös zusammen und ließen sich zu aufschlußreichen Reaktionen hinreißen: »Es ist völlig unverantwortlich, jetzt Panik zu machen und Ängste zu schüren«, ließ Bundeskanzlerin Merkel verlauten. Ist es wirklich völlig unverantwortlich, wenn die Möglichkeit angesprochen wird, daß auch in Deutschland, wie in Frankreich, die Empörung der Bürger sich lautstark äußert? Von diesen Ängsten geplagt werden die Politiker, weil sie...  

27.04.09 18:36
1

10950 Postings, 5006 Tage siruspro wahlverweigerung

gesicht zeigen!
stimme verweigern!  

27.04.09 18:45
1

36808 Postings, 6281 Tage TaliskerEs ist doch immer dasselbe

Interessante Quellen, die du so liest, sirus:
http://www.walthari.com/bwh4.html#Tabubruch

Mannmannmann. Nen Tabubrecher, hatten wir schon länger nicht mehr hier.

Talisker
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27.04.09 18:53

10950 Postings, 5006 Tage sirusden artikel kenn ich gar nich:-)

27.04.09 19:01

1280 Postings, 4430 Tage watergatedie "vernünftigen" sind in der überzahl

dass aus ihrer vernünftigen entscheidung leider kein vernünftiges handeln folgen wird, nennt man wohl paradox.  

27.04.09 19:02

10950 Postings, 5006 Tage sirusist nur ne buchempfehlung

scheint so tragisch auch nicht zu sein.
walthari ist ne literaturzeitschrift, die offen für den diskurs ist, somit darf alles mal beleuchtet werden, meistens sehr interessante sachen.
obwohl dieser literaturvorschlag mir auch etwas suspekt ist...  

27.04.09 20:22

1280 Postings, 4430 Tage watergatebeim bisherigen

verlauf, scheint nicht wählen keine alternative zu sein. hmm  

28.04.09 17:53

1280 Postings, 4430 Tage watergatezur erinnerung

29.04.09 17:19

1280 Postings, 4430 Tage watergatewo sind die nichtwähler?!

21.05.09 21:53

1280 Postings, 4430 Tage watergatenoch jemand ohne fahrschein?!

21.05.09 22:10

15491 Postings, 7759 Tage preisich geh ja gerne wählen , aber

ich weiß nicht was .  

21.05.09 23:34

1280 Postings, 4430 Tage watergatedie realität zeigt, dass wählen gut ist

nicht aber wie gedacht, um inhalte und richtungen von politischem handeln zu beeinflussen. das stimmt nicht.
aber zur verhinderung von diktatur reicht es. und das ist doch auch was.  

01.06.09 18:44

1280 Postings, 4430 Tage watergatewahl und steuern

http://www.sueddeutsche.de/finanzen/703/470254/text/  

07.08.09 19:02

1280 Postings, 4430 Tage watergatean der zeit um mal wieder

vorgekramt zu werden  

07.08.09 19:09

13574 Postings, 5249 Tage gogoldieses mal wähle ich nicht

habe was besseres vor
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auf unserem Planeten gibt es nur Propheten

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