Bundestagswahl sorgt für reichlich Wirbel

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eröffnet am: 14.09.05 19:55 von: moya Anzahl Beiträge: 4
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14.09.05 19:55
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934887 Postings, 6147 Tage moyaBundestagswahl sorgt für reichlich Wirbel

Bundestagswahl sorgt für reichlich Wirbel

Auch heute hielt die Unsicherheit über den Ausgang der kommenden Bundestagswahl an, zumindest dürfte das Zittern um das Ergebnis ab kommenden Sonntag ein Ende haben. Das Bundesverfassungsgericht entschied heute, dass das vorläufige amtliche Endergebnis der Bundestagswahl noch am Wahltag veröffentlich wird.
Der DAX startete heute nach dem gestrigen Rutsch im Plus, verlor jedoch gegen Mittag wieder erheblich an Boden. Den Handel beendete der DAX dann doch wieder mit einem kleinen Plus von 0,19 Prozent auf 4.911,17 Punkte. Der MDAX erholte sich zu Handelsschluss merklich und beendete den Mittwoch nur mit einem kleinen Verlust von 0,06 Prozent auf 6.895,46 Punkte. Der Verfallstag für Optionen und Futures am Freitag sorgte heute zudem für einige Volatilität, die auch morgen und am Freitag noch anhalten dürfte.

Dank der IAA stehen auch die Automobilwerte weiter im Blickpunkt. Zudem wurden heute positive Absatzzahlen für Westeuropa veröffentlicht. DaimlerChrysler und BMW lagen! leicht im positiven Bereich. Die Volkswagen-Aktie steht darüber hinaus auch dank eines Berichtes der "Financial Times Deutschland" im Mittelpunkt des Interesses. Wie die "FTD" schreibt, will sich das Unternehmen von unprofitablen Konzernteilen trennen und stellt die Teilefertigung zur Disposition. Außerdem sollen bis zum Jahr 2008 höher als geplante Kostensenkungen umgesetzt werden. Die VW-Aktie gewann bis Handelsende rund 0,8 Prozent und lag damit an der Spitze der Automobilwerte.

Der Technologiekonzern Linde meldete einen Großauftrag aus China. Der Auftragswert wurde von Linde auf insgesamt 140 Mio. Dollar beziffert. Die Aktie profitierte von dem Auftrag, das Plus betrug knapp 0,7 Prozent.

Siemens meldete heute, dass der Geschäftsbereich Power Generation (PG) und die Florida Power and Light Energy vereinbart haben, Windparks mit einer Leistung von insgesamt 600 Megawatt an verschiedenen Standorten in den USA zu errichten. Der Siemens-Aktie half der Auftrag kaum, sie! verlor bis Handelsende dennoch leicht.

Zu den größten Verlierern i m DAX gehört der Chip-Produzent Infineon, der heute mitteilte, dass die Verhandlungen über die Übernahme des Infineon-Werks in Perlach durch die X-FAB Semiconductor Foundries AG gescheitert sind.

In der zweiten Reihe fiel besonders die Rheinmetall-Aktie mit einem deutlichen Kursplus auf. Wie der Rüstungskonzern heute bekannt gab, hat man einen Großauftrag der Deutschen Bundeswehr zur Lieferung von gepanzerten Fahrzeugen erhalten. Der Gesamtwert des Auftrags wurde mit 151 Mio. Euro beziffert. Der Pharmakonzern Merck gab deutlich ab, nachdem man die Übernahme des spanischen Pharmaunternehmens Prasfarma bekannt gab.

Schlusskurse (17:37 Uhr):

DAX: 4.911,17 (+0,19 Prozent)

MDAX: 6.895,46 (-0,06 Prozent)

Tagesgewinner: Bay. Hypo ?und Vereinsbank, TUI, Allianz

Tagesverlierer: Commerzbank, Infineon, Altana

Unternehmensmeldungen:

Die Verhandlungen über die Übernahme des Infineon-Werks in Perlach durch die X-FAB Semiconductor Foundries AG sind gescheitert. Dies gabe! n die Infineon Technologies AG (ISIN DE0006231004/ WKN 623100) und X-FAB in einer gemeinsamen Presserklärung heute bekannt. Demnach sind die auf Initiative von Infineon begonnenen Gespräche in der vergangenen Woche zu dem Ergebnis gekommen, dass X-FAB das Werk in Perlach nicht übernehmen wird. Sowohl der in Erfurt ansässige Halbleiterhersteller als auch Infineon waren den Angaben zufolge zu Zugeständnissen bereit, um eine Fortführung des Standorts und damit die Sicherung der Arbeitsplätze zu erreichen. Nach umfassender Prüfung hat sich jedoch herausgestellt, dass es keine langfristige Perspektive gibt, Perlach wirtschaftlich erfolgreich zu führen und damit auch die Arbeitsplätze zu erhalten, hieß es weiter. Reinhard Ploss, Group Vice President und General Manager der Automotive, Industrial und Multimarket Group bei Infineon Technologies: "Wir bedauern die Entwicklung und hätten einen Verkauf des Standorts und den Erhalt der Arbeitsplätze sehr begrüßt. Die Gespräche sind seh! r konstruktiv verlaufen, und wir haben intensiv und lange verhandelt. Dennoch war eine Übernahme durch X-FAB aufgrund der spezifischen Gegebenheiten Perlachs nicht möglich."

Der Technologiekonzern Siemens AG (ISIN DE0007236101/ WKN 723610) meldete heute, dass sein Geschäftsbereich Power Generation (PG) und die Florida Power and Light Energy LLC (FPL Energy) vereinbart haben, Windparks mit einer Leistung von insgesamt 600 Megawatt an verschiedenen Standorten in den USA zu errichten. Es handelt sich dabei um eines der größten Windkraftprojekte weltweit. Das Geschäftsgebiet Wind Power der Konzernsparte PG übernimmt den Bau, die Installation und die Inbetriebnahme der Windturbinen des Typs Mark II mit einer Leistung von 2,3 Megawatt. Die Auslieferung der Maschinen beginnt im Jahr 2006. FPL Energy ist der führende Anbieter von Windstrom in den USA.

Der Automobilkonzern Volkswagen AG (ISIN DE0007664005/ WKN 766400) will sich Presseangaben zufolge von unprofitablen Konzernteilen trennen und stellt die Teilefertigung zur Disposition. Außerdem soll! en bis zum Jahr 2008 höher als geplante Kostensenkungen umgesetzt werden. Wie die "Financial Times Deutschland" (Mittwochausgabe) berichtet, will der größte europäische Automobilhersteller in den kommenden Wochen Produktionsstätten identifizieren, die "nicht zu wettbewerbsfähigen Preisen arbeiten", wird ein Topmanager zitiert. Dabei gibt es verschiedene Optionen wie etwa den Verkauf, die Schließung, höhere Investitionen oder eine Zusammenarbeit mit einem Zuliefererunternehmen. Damit verschärft Volkswagen die Bemühungen, seine Kosten bis 2008 um 10 Mrd. Euro zu senken. Der Manager verwies dabei gegenüber der "FTD" auf die im Vergleich zu anderen Wettbewerbern hohe Fertigungstiefe des Konzerns. So produziert Volkswagen Zulieferteile wie Sitze, Getriebe oder Auspuffanlagen noch selbst. Dabei soll die Teilefertigung nicht in ein separates Unternehmen ausgegliedert werden: "Wir müssen für jedes einzelne Werk entscheiden, ob wir die finanziellen Möglichkeiten und Führungskapazitä! ten haben, sie profitabel zu machen", wird der Manager zitiert. Dabei habe es Volkswagen versäumt zu prüfen, ob der Einkauf einzelner Komponenten nicht preisgünstiger als die Fertigung ist. Betroffen von der Prüfung, die in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat geschieht, sind unter anderem Teilewerke in Kassel, Salzgitter und Chemnitz, aber auch Betriebsteile in Wolfsburg und Hannover. Theoretisch kommt dabei auch für unrentable Werke eine Schließung oder der Verkauf in Betracht, erklärte der Manager weiter. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwochausgabe) berichtet unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise ebenfalls, dass Volkswagen bis zum Jahr 2008 insgesamt 10 Mrd. Euro einsparen will. Neben dem bereits bekannten Einsparziel von 7 Mrd. Euro bei der Stammmarke Volkswagen sollen durch Kostensenkungsmaßnahmen bei Audi, Skoda, Seat und bei den Nutzfahrzeugen weitere 3 Mrd. Euro eingespart werden.

Die Commerzbank AG (ISIN DE0008032004/ WKN 803200) geht für das laufende Fiskaljahr von einer geringeren Risikovorsorge für faule Kredite aus! . Wie das "Handelsblatt" am Mittwoch berichtet, wird sich die Vorsorge im Kreditgeschäft im Gesamtjahr 2005 bei 700 Mio. Euro bewegen, nachdem man zuvor von 750 Mio. Euro ausgegangen war. Des Weiteren bekräftigte die drittgrößte börsennotierte Bankgesellschaft Deutschlands das Ziel, im Gesamtjahr ohne Sondereffekte eine Eigenkapitalrendite von mindestens 8 Prozent nach Steuern zu erreichen. Im Fiskaljahr 2010 will die Commerzbank eine Nachsteuer-Rendite von 10 Prozent erreichen. Im Privat- und Geschäftskundensegment geht das Kreditinstitut im laufenden Fiskaljahr von einem deutlichen Gewinnrückgang von 323 Mio. Euro im Vorjahr auf 280 Mio. Euro aus. In der Vermögensverwaltung erwartet man einen Gewinn von 125 bis 135 Mio. Euro. Zuvor hatte die Bank ein Vorsteuer-Ergebnis über dem Vorjahreswert von 108 Mio. Euro angepeilt. 2004 waren es noch 177 Mio. Euro. Im Geschäft mit Mittelstandskunden befindet sich die Commerzbank laut dem Bericht im Aufwind. Seit dem vergangenen Jahr ! hat die Mittelstandsbank unter der Führung von Vorstand Martin Blessin g mehr als 7.400 Kunden gewonnen.

Der Technologiekonzern Linde AG (ISIN DE0006483001/ WKN 648300) hat von der PetroChina Dushanzi Petrochemical Co., die zu Chinas größtem Ölkonzern PetroChina Co. Ltd. (ISIN CN0009365379/ WKN 936537) gehört, einen Großauftrag erhalten. Wie der im DAX30 notierte Konzern am Mittwoch bekannt gab, wurde bereits am Sonntag eine Vereinbarung zum Bau von Chinas größter Ethylenanlage unterzeichnet. Der Cracker mit einer jährlichen Produktionskapazität von 1 Million Tonnen Ethylen und 500.000 Tonnen Propylen wird in Dushanzi in der autonomen Region Xinjiang im Nordwesten Chinas entstehen.Als Lizenzgeber des Herstellungsverfahrens ist Linde für die Bereitstellung der Prozesstechnologie und die Lieferung der wesentlichen Komponenten der Anlage verantwortlich. Die Anlage soll im zweiten Halbjahr 2008 die Produktion aufnehmen. Der Auftragswert wurde von Linde auf insgesamt 140 Mio. Dollar beziffert.

Der Pharmakonzern Merck KGaA (ISIN DE0006599905/ W! KN 659990) gab heute die Übernahme des spanischen Pharmaunternehmens Prasfarma bekannt. Demnach übernimmt die spanische Tochter des im MDAX notierten Konzerns, die Merck Genericos SL, das Pharmaunternehmen von Almirall Prodesfarma S.A. für 20 Mio. Euro, wobei die Akquisition auch die Lagerbestände sowie das Umlaufvermögen von Prasfarma einschließt. Der Kauf beinhaltet dazugehörige Produktionsanlagen der Almirall-Gruppe und wird voraussichtlich vor Jahresende abgeschlossen sein, teilte der Konzern weiter mit. Im abgelaufenen Fiskaljahr erwirtschaftete Prasfarma einen Umsatz von 13 Mio. Euro inklusive ca. 2 Mio. Euro aus der Auftragsherstellung. Die Co-Promotionsrechte für Campto (Irinotecan) sind nicht Gegenstand der Transaktion und verbleiben bei Almirall. Es wird erwartet, dass alle der 55 bei Prasfarma beschäftigten Mitarbeiter zu Merck wechseln und dadurch die Kontinuität bei den kommerziellen und betrieblichen Aktivitäten gewahrt werden kann, hieß es weiter. Prasfarma v! ertreibt in erster Linie Therapien für die Uro-Onkologie durch einen A ußendienst an Fachärzte und Kliniken. Nach Abschluss der Transaktion werden die Geschäftstätigkeiten von Prasfarma in das bestehende Pharmageschäft von Merck in Spanien eingegliedert.

Die Rheinmetall AG (ISIN DE0007030009/ WKN 703000) hat von der Deutschen Bundeswehr einen Großauftrag zur Lieferung von gepanzerten Fahrzeugen erhalten. Wie der im MDAX notierte Rüstungskonzern heute bekannt gab, erhielt die Rheinmetall Landsysteme GmbH von der Bundeswehr den Auftrag zur Lieferung von 181 gepanzerten Spezialfahrzeugen. Der Gesamtwert des Auftrags wurde auf 151 Mio. Euro beziffert. Im Einzelnen umfasst der Beschaffungsauftrag die Lieferung von 81 Führungs- und Transportfahrzeugen des Typs BV 206 S für rund 67 Mio. Euro sowie 100 geschützter Fahrzeuge vom Typ DURO im Wert von rund 84 Mio. Euro. Die Auslieferung der Fahrzeuge wird im Zeitraum 2006 bis 2009 erfolgen.

Gruß Moya

 

14.09.05 19:56

934887 Postings, 6147 Tage moyaTecDAX Schluss: Starke Tagesschwankungen

TecDAX Schluss: Starke Tagesschwankungen, am Ende kaum verändert

Der TecDAX kam nur zu Handelsbeginn richtig in Schwung und erreichte seinen Tageshöchststand schon um zehn Uhr. Seitdem schlug der TecDAX kontinuierlich die Richtung nach unten ein, erholte sich zum Ende hin aber noch einmal leicht. Bis Handelsende gewann das Börsenbarometer dann 0,04 Prozent auf 599,10 Zähler. Die Unsicherheit bezüglich der kommenden Bundestagswahl am Sonntag belastete heute den gesamten deutschen Markt.
Der Solarzellenhersteller SolarWorld, der heute die Expansion nach Spanien und die USA bekannt gab, ging am Ende zwar als einer der Gewinner des TecDAX in den Feierabend. Die Tageshöchststände ließ die Aktie aber weit hinter sich. Ein ähnliches Bild beim Konkurrenten Conergy, der den Handel nur mit einem kleinen Plus beenden konnte.

Rund ein halbes Prozent legte das Papier von AT&S zu. Das Unternehmen gab heute bekannt, dass man mit der Produktion im derzeit im Bau befindlichen Werk Shanghai II früher als geplant beginnen wird. Die Indexschwergewichte! QIAGEN und BB Biotech beendeten den Tag mit einem kleinen Gewinn. Die T-Online-Aktie musste hingegen leichte Verluste hinnehmen.

Schlusskurse (17:37 Uhr):

Tec-DAX: 599,10 (+0,04 Prozent)

Tagesgewinner: Rofin-Sinar, SolarWorld, MorphoSys

Tagesverlierer: GPC Biotech, United Internet, Singulus

Unternehmensmeldungen:

Der Halbleiterhersteller AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG (ISIN AT0000969985/ WKN 922230) wird mit der Produktion im derzeit im Bau befindlichen Werk Shanghai II früher als geplant beginnen. Wie der im TecDAX notierte Konzern heute bekannt gab, wird man den Produktionsstart voraussichtlich um drei Monate auf August 2006 vorziehen können. "Wir brauchen diese zusätzlichen Kapazitäten dringend", erklärt Harald Sommerer, CEO der AT&S. "Die Nachfrage nach unseren Leiterplatten ist noch deutlich stärker als erwartet und die mittelfristigen Entwicklungen am Markt entsprechen genau unseren Vorhersagen; die Konsolidierung läuft und AT&S gewinnt Mar! ktanteile". Aufgrund des guten Produkt-Mix und der Vollauslastung alle r Werke dürfte jedoch die Umsatzprognose für 2005/06 leicht übertroffen werden, teilte der Konzern weiter mit. Für das erste Halbjahr erwartet AT&S ein Umsatzwachstum von rund 13 Prozent.

Die SolarWorld AG (ISIN DE0005108401/ WKN 510840) baut ihre Marktposition im Ausland weiter aus. Wie der im TecDAX notierte Solartechnikkonzern heute bekannt gab, wurde in Madrid die Tochtergesellschaft SolarWorld Iberica s.l. gegründet. Hintergrund dieser Maßnahme sind dabei die attraktiven Rahmenbedingungen des zweitgrößten Solarmarktes in Europa. So verfügt Spanien den Angaben zufolge neben hohen Einstrahlwerten über eine attraktive Einspeiseregelung für Strom aus Sonnenenergie. Geschäftsführer der SolarWorld Iberica sind Dipl.-Wirtschafts-Ingenieur Frank Henn, Vorstand Vertrieb von SolarWorld, und Dipl.-Ing. Faried Muscati, verantwortlich für das Exportgeschäft des Konzerns. "Spanien ist einer der wachstumsstärksten Märkte in Europa", sagt Faried Muscati. "Schon im laufenden Jahr habe! n wir hier Geschäftsabschlüsse tätigen können, die uns zu einem der führenden ausländischen Solaranbieter gemacht haben. Diese Position werden wir mit unserer neuen Tochter in Madrid weiter stärken." Der Ministerrat der Regierung in Madrid hat vor wenigen Tagen neue Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien beschlossen. Demnach sollen die solaren Gesamtkapazitäten in den kommenden Jahren von 40 MW Ende 2004 auf 400 MW verzehnfacht werden. Zeitgleich gab der Konzern mit der Gründung der Tochter SolarWorld California Inc. mit Sitz in San Diego den Eintritt in den amerikanischen Solarmarkt bekannt. Hintergrund für diesen Schritt sind die verbesserten gesetzlichen Rahmenbedingungen, nachdem der US-amerikanische Kongress nach jahrelangen Debatten im August das neue Energiegesetz (Energy Bill) verabschiedet hat. Dadurch werden Steuervorteile in Höhe von 30 Prozent auf den Kauf von Solartechnikanlagen festgeschrieben. "Insbesondere im sonnenreichen Kalifornien ist mit einem kräft! igen Schub für den Solarmarkt zu rechnen", erwartet Export Manager Far ied Muscati. Wichtigster politischer Befürworter der Solarenergie in Kalifornien, das in den letzen Jahren wiederkehrend mit Versorgungsengpässen beim Strom zu kämpfen hatte, ist Gouverneur Arnold Schwarzenegger.

Die REpower Systems AG (ISIN DE0006177033/ WKN 617703), ein Spezialist für Windenergie, meldete am Dienstag, dass sie zur Sicherung ihrer Produktionsstandorte in Deutschland Kostensenkungsmaßnahmen im Rahmen des Restrukturierungsprogramms "RE-Act" durchführen will, die unter anderem auch auf eine Reduzierung der Personalkosten zielen. Hierzu hatte der Vorstand der Gesellschaft in Zusammenarbeit mit Gewerkschaftsvertretern ein Konzept erarbeitet, das jedoch seitens der Gewerkschaft in wesentlichen Teilen keine Zustimmung fand. Durch weitere Verhandlungen mit den Betriebsräten der REpower-Standorte Husum (Schleswig-Holstein) und Trampe (Brandenburg) wurde dann am Standort Trampe eine Vereinbarung erzielt, die eine befristete Erhöhung der Wochenarbeitszeit sowie ein! en befristeten Gehaltsverzicht sämtlicher Mitarbeiter vorsieht, der durch Absenkung des 13. Gehalts in den Jahren 2005 und 2006 umgesetzt werden soll. Im Gegenzug erhalten die Mitarbeiter eine Beschäftigungsgarantie bis zum 31. Dezember 2007. Dieses Verhandlungsergebnis soll nun auch an den übrigen Standorten verabschiedet werden.

Die Deutsche Börse AG (ISIN DE0005810055/ WKN 581005) gab heute bekannt, dass zum 19. September neue Gewichte für die Unternehmen in ihren Aktienindizes gelten. Am Samstag wird die endgültige Gewichtung auf Basis der Xetra-Schlusskurse vom Freitag auf der Website der Deutschen Börse veröffentlicht. In diesem Zusammenhang hat die Deutsche Börse noch einmal auf die bereits gemeldeten Änderungen in den Aktienindizes MDAX, SDAX und TecDAX hingewiesen, die ebenfalls zum 19. September umgesetzt werden. In den MDAX aufgenommen wird MTU Aero Engines für BERU, die in den SDAX wechseln. Des Weiteren ersetzen im MDAX die Stammaktien von RHÖN-KLINIKUM die V! orzugsaktien des Unternehmens. Im SDAX ersetzen BERU, die aus dem MDAX wechseln, sowie Arques Industries und Grammer die Aktien von Baader Wertpapierhandelsbank, Dürr und Teleplan International. In den TecDAX aufgenommen wird Tele Atlas für TELES.

Gruß Moya

 

14.09.05 19:58

934887 Postings, 6147 Tage moyaEuropa: Märkte schließen zur Wochenmitte fester

Börsen in Europa: Märkte schließen zur Wochenmitte fester

Die wichtigsten europäischen Börsen konnten am Mittwoch erfreuliche Zugewinne verbuchen. Die Märkte haben sich auf ganzer Breite von den Vortagsverlusten erholen können. Seitens der Unternehmen gab es in dieser Sitzung Nachrichten von Bouygues und Thales, welche das Geschehen heute mitbestimmten.
Schlussstände:

Dow Jones EURO STOXX 50: 3.338,99 (+0,40 Prozent)

Dow Jones STOXX 50: 3.192,63 (+0,36 Prozent)

EURONEXT 100: 759,05 (+0,36 Prozent)

Unternehmensmeldungen:

Der französische Mischkonzern Bouygues S.A. (ISIN FR0000120503/ WKN 858821) teilte heute mit, dass er seinen Gewinn im zweiten Quartal um 38 Prozent gesteigert hat. Demnach belief sich der Nettogewinn auf 288 Mio. Euro, im Vergleich zu 208 Mio. Euro im Vorjahr. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 310 Mio. Euro ausgegangen. Im ersten Halbjahr kletterte der Gewinn um 39 Prozent auf 384 Mio. Euro, während der Umsatz um 14 Prozent auf 11,3 Mrd. Euro zulegen konnte. Der operative Gewinn stieg v! on 696 Mio. Euro auf 853 Mio. Euro. Für 2005 rechnet der weltweit drittgrößte Baukonzern und Betreiber des drittgrößten Mobilfunknetzes in Frankreich nun mit einem Umsatz von 23,6 Mrd. Euro, nachdem zuletzt noch Erlöse von 23,1 Mrd. Euro erwartet worden waren.

Die französische JCDecaux S.A. (ISIN FR0000077919/ WKN 578972), das weltweit zweitgrößte Unternehmen für Außenwerbung, meldete heute, dass ihr Gewinn im ersten Halbjahr um 20 Prozent gestiegen ist, was mit der Übernahme der in Hongkong ansässigen MediaNation Inc. und gewonnenen Aufträgen zusammenhängt. Der Nettogewinn belief sich auf 83,3 Mio. Euro, gegenüber 69,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum um 5,5 Prozent auf 833,7 Mio. Euro. Für 2005 rechnet der Konzern weiterhin mit einem organischen Umsatzwachstum von rund 4 Prozent. Das Ergebniswachstum bei der operativen Marge bzw. dem EBIT soll jedoch geringer ausfallenn.

Der Generika-Hersteller Sandoz gab am Dienstagabend bek! annt, dass er in den USA eine Klage gegen die Gesundheitsbehörde FDA e ingereicht hat. Die Tochter der Schweizer Novartis AG (ISIN CH0012005267/ WKN 904278), des weltweit sechstgrößten Pharmakonzerns, beklagt, dass die FDA über den Zulassungsantrag für das Wachstumshormon Omnitrope noch immer nicht abschließend entschieden hat, obwohl er bereits im Juli 2003 eingereicht worden war. Im August 2004 habe die FDA mitgeteilt, sie sei aus rechtlichen und wissenschaftlichen Gründen nicht in der Lage, über das Zulassungsgesuch zu entscheiden. Sandoz wirft der Behörde nun vor, seitdem keine weiteren Schritte mehr unternommen zu haben und damit gegen Bundesgesetze verstoßen zu haben. Die Gesetze verlangten von der FDA, den Zulassungsantrag entweder zurückzuweisen oder das Wachstumshormon zuzulassen, so Sandoz. Unternehmensangaben zufolge ist das Arzneimittel sicher, wirksam und günstiger als die gleichwertigen herapeutischen Alternativen.

Die Austrian Airlines AG (ISIN AT0000620158/ WKN 875224) verbuchte im August einen Anstieg der Passagierzahlen. Wie! die Fluggesellschaft heute bekannt gab, wurden im Berichtsmonat insgesamt 1,088 Millionen Fluggäste befördert, was im Vergleich zur Vorjahresperiode einem Anstieg von 12,5 Prozent entspricht. Die Zahl der angebotenen Sitzkilometer erhöhte sich um 9,1 Prozent auf 3,078 Milliarden, während die Zahl der verkauften Sitzkilometer um 13,1 Prozent auf 2,492 Milliarden anstieg. Der Sitzladefaktor verbesserte sich dadurch im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,9 Prozentpunkte auf 81,0 Prozent.

Der österreichische Baustoffhersteller Wienerberger AG (ISIN AT0000831706/ WKN 852894) baut seine Marktposition in Dänemark weiter aus. Wie der führende Ziegelhersteller in Europa heute erklärte, wurde das Ziegelwerk Petersminde Teglvaerk AS übernommen. Dadurch erhöht sich der Marktanteil in Dänemark von 18 auf 24 Prozent. Die Produktionskapazität von Petersminde beträgt 28 Millionen Ziegeleinheiten. Finanzielle Einzelheiten der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.

Die Flughafen Wie! n AG (ISIN AT0000911805/ WKN 884216) verzeichnete im August einen leic hten Anstieg der Passagierzahlen. Wie der Flughafenbetreiber am Mittwoch erklärte, wurden im Berichtsmonat insgesamt 1,572 Millionen Passagiere abgefertigt, was einem Plus von 5,5 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode entspricht. Im Transferbereich verbuchte man dabei einen deutlichen Anstieg der Passagierzahlen um 11,6 Prozent auf 573.842. Das Höchstabfluggewicht stieg um 2,8 Prozent auf 598.987 Tonnen, während die beförderte Frachtmenge um 11,2 Prozent auf 19.239 Tonnen zulegen konnte.

Wie die "WirtschaftsWoche" am Mittwoch berichtet, will der französische Rüstungskonzern Thales S.A. (ISIN FR0000121329/ WKN 850842) - nach Möglichkeit zusammen mit der ThyssenKrupp AG (ISIN DE0007500001/ WKN 750000) - die ATLAS ELEKTRONIK GmbH übernehmen. Dem Magazin zufolge wird das mittelständische Unternehmen ATLAS ELEKTRONIK, das vollständig zum britischen Rüstungskonzern BAE Systems plc (ISIN GB0002634946/ WKN 866131) gehört, im Jahr 2005 einen Umsatz von 351 Mio. Euro erwirtschafte! n. Die Gesellschaft ist Weltmarktführer bei der Ausrüstung konventioneller U-Boote mit elektronischen Führungs-, Sonar-, Torpedo- und Minenabwehrsystemen, hieß es. Unter den sieben Bewerbern, die in der Endauswahl sind, befinden sich laut dem Magazin auch die European Aeronautic Defence and Space Co. EADS N.V. (ISIN NL0000235190/ WKN 938914) und ThyssenKrupp. ATLAS ist ein Hauptlieferant des weltweit führenden U-Boot-Herstellers HDW, der zu ThyssenKrupp gehört. Durch die Bildung eines weltweit führenden Werftenkonzerns könnte Thales-Chef Denis Ranque die Pläne von EADS Co-CEO Noël Forgeard, der den französischen Rüstungskonzern nach wie vor gerne übernehmen würde, zunichte machen, so die "WirtschaftsWoche". Die Entscheidung über den Käufer soll spätestens im Oktober fallen.


Gruß Moya

 

14.09.05 19:59

934887 Postings, 6147 Tage moyaWall Street Update: Märkte am Mittag uneinheitlich

Wall Street Update: Märkte am Mittag uneinheitlich

Die US-Börsen sind uneinheitlich in den Tag gestartet und präsentieren sich auch am Mittag mit der gleichen Performance. Der Dow Jones gewinnt aktuell 0,20 Prozent auf 10.618 Zähler, die NASDAQ muss zur gleichen Zeit ein Minus von 0,14 Prozent auf 2.168 Punkte aufweisen.
Belastend wirkt sich wieder ein gestiegener Ölpreis aus. Die Öl-Futures melden einen Anstieg, nachdem heute bekannt wurde, dass die Lagerbestände in den USA deutlicher als erwartet gesunken sind.Die Rohöllagerbestände in den USA sind demnach in der Woche vom 9. September im Vergleich zur Vorwoche um 6,6 Mio. Barrel auf 308,4 Mio. Barrel gesunken, wie heute vom Department of Energy (DoE) bekannt wurde. Volkswirte hatten jedoch nur einen Rückgang von 1,8 Mio. Barrel erwartet.

Vorbörslich wurden zudem wichtige Konjunkturdaten bekannt gegeben. Das US-Handelsministerium präsentierte für August 2005 einen Rückgang des Einzelhandelsumsatzes, der kräftiger ausfiel als erwartet. Der Einzelhandelsumsatz ist um 2,! 1 Prozent zurückgegangen. Erwartet wurde nur ein Umsatzrückgang um 1,4 bis 1,5 Prozent. Ohne die Autoverkäufe ist der Einzelhandelsumsatz allerdings um 1,0 Prozent geklettert. Erwartet wurde hier lediglich ein Anstieg 0,5 bis 0,8 Prozent. Des Weiteren wurden die Zahlen zur US-amerikanischen Industrieproduktion im August veröffentlicht, die um 0,1 Prozent gestiegen ist. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,2 bis 0,5 Prozent.

Deutliche Gewinne verbucht die Aktie der Investmentbank Lehman Brothers. Das Unternehmen konnte heute mit positiven Quartalszahlen aufwarten. Die General Electric-Aktie kann derzeit leicht zulegen nach einem Bericht in der "Financial Times". Wie berichtet wird, will der Mischkonzern in den nächsten Monaten einige seiner Industriesparten verkaufen. Leichte Verluste muss das Papier von Procter & Gamble hinnehmen. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, steht man vor dem Verkauf seiner Sparte für elektrische Zahnbürsten an die Church & Dwight Co. Inc. Der Erl! ös könne bis zu 100 Mio. Dollar betragen.

Die amerikanische Investme ntbank Lehman Brothers Holdings Inc. (ISIN US5249081002/ WKN 891041) konnte im dritten Quartal aufgrund der starken Entwicklung im Investmentbanking sowie in der Vermögensverwaltung einen Gewinnanstieg erzielen. Der Nettogewinn lag im Berichtszeitraum bei 879 Mio. Dollar bzw. 2,94 Dollar je Aktie, nach einem Gewinn von 505 Mio. Dollar bzw. 1,71 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum. Der Konzernumsatz kletterte von 2,6 Mrd. Dollar auf 3,9 Mrd. Dollar. Damit konnten die durchschnittlichen Analystenprognosen von einem Gewinn in Höhe von 2,37 Dollar je Aktie sowie einem Umsatz von 3,4 Mrd. Dollar übertroffen werden. Für das laufende Quartal erwarten Marktbeobachter ein EPS von 2,23 Dollar sowie einen Umsatz von 3,23 Mrd. Dollar.

Der US-Mischkonzern General Electric Co. (GE) (ISIN US3696041033/ WKN 851144) will in den nächsten Monaten einige seiner Industriesparten verkaufen. Dies berichtet die "Financial Times" am Mittwoch unter Berufung auf ein Interview mit John Rice, Vice C! hairman von GE und President & CEO von GE Industrial. Wie das "Handelsblatt" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, geht der Konzern davon aus, dass sein Geschäftsbereich GE Healthcare seine Umsätze in Deutschland in den nächsten fünf Jahren verdoppeln wird. Der Zeitung zufolge hat GE 52 Mio. Dollar in ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum in der Nähe von München investiert. GE Healthcare und die entsprechenden Sparten der Siemens AG (ISIN DE0007236101/ WKN 723610) und der Philips Electronics N.V. (ISIN NL0000009538/ WKN 940602) kontrollieren in Deutschland 80 bis 90 Prozent des Medizintechnik-Marktes, hieß es weiter.

Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble Co. (ISIN US7427181091/ WKN 852062) steht kurz vor dem Verkauf von SpinBrush, seiner Sparte für elektrische Zahnbürsten, an die Church & Dwight Co. Inc. (ISIN US1713401024/ WKN 864371) für bis zu 100 Mio. Dollar. Dies berichtet das "Wall Street Journal" am Mittwoch. Der Zeitung zufolge ist der Verkauf eine d! er letzten Auflagen, die der Konzern in Zusammenhang mit der geplanten Übernahme der Gillette Co. (ISIN US3757661026/ WKN 853194) für 53 Mrd. Dollar erfüllen muss. Procter & Gamble hatte im Jahr 2001 rund 475 Mio. Dollar für den Erwerb von SpinBrush gezahlt.

Der amerikanische Mischkonzern Danaher Corp. (ISIN US2358511028/ WKN 866197) hat heute seine Gewinnprognose für das dritte Quartal bestätigt. Demnach geht der Industriekonzern nach wie vor von einem Gewinn in Höhe von 66 bis 71 Cents je Aktie aus. Analysten erwarten für das laufende Quartal ein EPS von durchschnittlich 70 Cents sowie einen Umsatz von 1,95 Mrd. Dollar. Für das Gesamtjahr erwartet Danaher nach wie vor einen Gewinn in Höhe von 2,73 bis 2,80 Dollar je Aktie, während Marktbeobachter von einem EPS in Höhe von 2,76 Dollar sowie einem Umsatz von 7,87 Mrd. Dollar ausgehen.

Der US-Baukonzern M.D.C. Holdings Inc. (ISIN US5526761086/ WKN 870917) meldete heute, dass er die Erwartungen der Analysten für das dritte Quartal voraussichtlich verfehlen wird, was mit Verzögerungen bei de! r Fertigstellung von Eigenheimen zusammenhängt. Demnach könnte der Gewinn pro Aktie sogar unter der niedrigsten Analystenschätzung in Höhe von 2,65 Dollar liegen. Die durchschnittliche EPS-Erwartung liegt bei 2,79 Dollar. Im vierten Quartal soll das Gewinnwachstum jedoch jeden Rückgang im Vorquartal wieder mehr als kompensieren. Für das Gesamtjahr 2005 rechnet der Konzern damit, die durchschnittliche Markterwartung eines Gewinns von 10,44 Dollar pro Aktie zu übertreffen.

Die America West Holdings Corp. (ISIN US0236572089/ WKN 904739), die Muttergesellschaft der US-Fluglinie America West Airlines Inc., meldete am Dienstag, dass ihre Aktionäre der geplanten Übernahme der bankrotten US Airways Group Inc. (ISIN US9119055039/ WKN 509745) mit 95,5 Prozent zugestimmt haben. America West ist die achtgrößte Fluggesellschaft in den USA und hat bereits im Mai angekündigt, US Airways, die Nummer sieben in den USA, übernehmen zu wollen. Durch den Zusammenschluss würde die sechstgrößte! US-Fluglinie entstehen und damit die größte Billig-Fluggesellschaft i n den USA. Wie America West weiter bekannt gab, wird die Transaktion voraussichtlich bis Ende September abgeschlossen sein. Der neue Konzern, der unter US Airways firmieren wird, erhofft sich Synergieeffekte durch Stellenstreichungen und die Reduzierung der Flotte um 60 Maschinen.

Gruß Moya

 

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