Brutaler DSL-Wettbewerb

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eröffnet am: 13.07.04 09:59 von: Luki2 Anzahl Beiträge: 1
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7538 Postings, 7254 Tage Luki2Brutaler DSL-Wettbewerb

Brutaler DSL-Wettbewerb in Deutschland
aus dem Bereich Breitband
Es ist schon überraschend, mit welchen Mitteln die hiesigen DSL-Anbieter in diesen Tagen versuchen, ihren eigenen Kundenstamm weiter zu steigern. Die einen locken bei Vertragsabschluss mit WLAN-Routern, die anderen packen noch einen Gratis-USB-Stick drauf, wiederum andere berechnen keine Anschlussgebühr. Gegenüber der Financial Times Deutschland sagte der Vorstandschef der GMX- und 1&1-Muttergesellschaft United Internet, Ralph Dommermuth, dass der derzeit betriebene Aufwand in keinem Verhältnis zu den möglichen Einnahmen stehe.

?Der Wettbewerb ist brutal ? der Angebotsdruck wächst viel schneller als der Markt selbst?, so Dommermuth weiter. Mit 825.000 Anschlüssen (Stand Ende Juni) ist United Internet gemessen an geschalteten DSL-Leitungen die Nummer zwei hinter T-Online. Etwa 25 Prozent der insgesamt 75.000 neuen Kunden, die United Internet im zweiten Quartal habe gewinnen können, seien von anderen Anbietern zu dem in Montabaur ansässigen Unternehmen gewechselt, so Dommermuth.

Resale-Marge sehr klein

Der kürzlich mit der Telekom abgeschlossene DSL-Resale-Vertrag führe im Übrigen zu kaum Gewinn. ?Da ist nicht viel Marge drin?, sagte Dommermuth. Dies dürfte auch der Grund sein, warum die DSL-Anschlüsse bei den Resellern noch genauso viel kosten wie bei der Telekom. Nach Informationen der Zeitung verkauft die Telekom den Weiterverkäufern den DSL-Anschluss elf bis 15 Prozent unter Endkundenpreis. Vorteil des Reselling: Die monatlichen Kosten für den DSL-Anschluss werden nicht mehr über die Telekom, sondern über den Anbieter abgerechnet, über den man auch auf das Internet zugreift. Andere Anbieter wie AOL oder freenet.de wollen mit der Telekom überfalls über Resale-Verträge verhandeln.

 

Q: http://www.onlinekosten.de/news/artikel/15004 

 

Gr. luki2

 

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