Börsianer erwarten Gewinne-4400er Marke im Visier

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neuester Beitrag: 06.02.05 12:42
eröffnet am: 06.02.05 10:15 von: bammie Anzahl Beiträge: 3
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06.02.05 10:15

8970 Postings, 6089 Tage bammieBörsianer erwarten Gewinne-4400er Marke im Visier

WOCHENAUSBLICK: Börsianer erwarten Gewinne - DAX hat 4.400er Marke im Visier

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem Zahlenreigen wichtiger Unternehmen können Investoren etwas Luft holen und sich auf eine freundliche Börsenwoche einstellen. "Wir rechnen mit einer Fortsetzung der positiven Kurstendenz", hieß es bei der Bankgesellschaft Berlin (Xetra: 802322.DE - Nachrichten - Forum) . Ähnlich äußerte sich Stratege Frank Schallenberger von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW): "Der niedrigere Ölpreis und der etwas festere US-Dollar sprechen dafür, dass die Marke von 4.400 DAX (Xetra: Nachrichten) -Punkten bereits nächste Woche fallen könnte." Voraussetzung wäre, dass die positiven Fundamentaldaten sich mit den Quartalszahlen wichtiger DAX-Unternehmen fortsetzten.

So gewährt der Autobauer DaimlerChrysler am Donnerstag einen Blick in seine Bilanz. Am Mittwoch veröffentlicht Lufthansa (Xetra: 823212.DE - Nachrichten - Forum) die Verkehrszahlen und Schering seine vorläufigen Jahresdaten. Der Berliner Pharmakonzern hat im vierten Quartal und im Gesamtjahr nach Ansicht von Analysten ein schwaches Umsatzwachstum verbucht. Grund dafür sei der weiterhin schwache Dollar und weitere Konkurrenz in den USA für das Hauptmedikament Betaferon (USA: Betaseron) zur Behandlung von Multiple-Sklerose.

Im Fokus der Anleger dürften am Montag comdirect-Orderzahlen und die Jahresdaten von Puma (Xetra: 696960.DE - Nachrichten - Forum) stehen. Der erfolgsverwöhnte Sportartikelhersteller wird für das Gesamtjahr 2004 und das vierte Quartal aus Sicht von Analysten Zuwächse bei Gewinn und Umsatz ausweisen. Am letzten Börsentag der Woche gibt Fraport (Xetra: 577330.DE - Nachrichten - Forum) seine Verkehrszahlen bekannt.

In den USA berichten Cisco Systems (NASDAQ: CSCO - Nachrichten) (Dienstag) sowie Dell (NASDAQ: DELL - Nachrichten) und eBay (Donnerstag). Dagegen werden kaum börsenrelevante Konjunkturdaten veröffentlicht. Aktienanleger dürften ihren Blick daher vorrangig auf die Zahlen zur Industrieproduktion in Deutschland richten (Dienstag).

Börsenexperten sprechen von einer stabilen Tendenz im DAX, die sich fortsetzen dürfte. Dass die Aktienindizes sich von ihren Tiefs deutlich erholen konnten, führen Experten im Wesentlichen auf die zuletzt positiv ausgefallenen Unternehmenszahlen zurück. "Überzeugende Quartalsberichte von Henkel (Xetra: 604840.DE - Nachrichten) und der Deutschen Bank (Xetra: 514000.DE - Nachrichten - Forum) sowie die Anhebung der Gewinnprognose durch Continental stellten die Weichen für den Aufschwung", sagte LBBW-Stratege Schallenberger. "Selbst die US-Zinserhöhung konnte die Stimmung nicht abkühlen, so dass der DAX ebenfalls sein Zweieinhalbjahreshoch ins Visier nahm." Wie stabil der DAX derzeit ist, zeigte auch die Reaktion auf den US-Arbeitsmarktbericht. Trotz schwacher Daten reagierte der deutsche Leitindex am Freitag kaum.

"Es sieht ganz so aus, als müssten sich die Marktteilnehmer in der ersten Jahreshälfte kaum große Sorgen über die Zinspolitik machen", so die Einschätzung der Bankgesellschaft Berlin. "Angesichts des stabilen Aufschwungs und gedämpften Inflationsaussichten werden die folgenden Zinsschritte im moderaten Tempo erfolgen." Eine weitere Stütze sehen die Börsianer in der plötzlich wieder aufgekommenen Übernahmewelle. Nicht zuletzt sorgten aber auch einige Konjunkturdaten sowie die deutlich verbesserte technische Marktlage für das gestiegene Kaufinteresse, sagte ein Experte der Bankgesellschaft Berlin./mw/tw/hi  

06.02.05 12:11

236 Postings, 5625 Tage Midnightladyx.x

Schwacher Januar = Bärenjahr?
15:12 02.02.05

Der Januar hat im Minus geschlossen. Ist ein Bärenjahr deshalb wahrscheinlich?

Der DAX hat das Börsenjahr 2005 bei 4256,08 Punkten begonnen und den Januar mit 4254,08 Punkten beendet. Eine Punktlandung und ein Minus von marginalen 0,03%. In diesen Tagen wird viel über die Auswirkungen eines schwachen Starts im Januar auf den Verlauf des kompletten Jahres diskutiert. Ich habe diesen Zusammenhang näher untersucht.

Die West LB hat dieses Phänomen ebenfalls statistisch aufbereitet und dabei herausgefunden, dass der DAX in den letzten 40 Jahren elf Mal einen Verlust im Januar verzeichnet hat. Die Rendite zum Jahresende lag in diesen 11 Jahren bei mageren 1,7 Prozent. Können Anleger diesen Zusammenhang für ihre Anlagestrategie nutzen? Ist der "schwache" Start in den Januar ein nützlicher Hinweis auf ein Bärenjahr?


Ausnahmen sind teuer!

Diese Frage lässt sich mit einem Blick auf die letzten Jahre schnell beantworten. Das sture Befolgen dieser Regel wäre in 2003 und 2001 teuer geworden. Während der DAX im Januar 2001 noch um 5,62% kräftig zulegen konnte, lag das Gesamtjahr am Ende bei einem Verlust von 19,79%. 2003 brachte den umgekehrten Effekt. Der Januar startete sehr schwach mit einem Minus von 5,01%. Am Ende des Jahres stand für den DAX - mit einem Zuwachs von 37,08% - eines der besten Jahre seiner Geschichte in der Statistik. Diese vermeintliche Regel als isolierten Indikator zu nutzen, kann teuer werden und üble Fehlsignale produzieren. Eine recht sichere Aussage über den Jahresendstand kann mit Hilfe der Januarzahlen nicht getroffen werden.

 

06.02.05 12:42

8970 Postings, 6089 Tage bammiekönnte was dran sein,

wenn man sich die Dax Jahresziele diverser Banken heranzieht. Diese stehen ungefähr auf dem gleichen Niveau wie hier und jetzt. Was heißt das über den weiteren Verlauf genau?
Entweder mehr oder weniger seitwärtsgerichtet oder eine vorrausgehende stärkere Korrektur mit anschließender Erholung zum Jahresende. Wir werden sehen, was die globale Entwicklung uns aufzeigt.

greetz  

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