Börsentag auf einen Blick: KNAPP BEHAUPTET

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neuester Beitrag: 13.09.05 20:12
eröffnet am: 13.09.05 07:49 von: moya Anzahl Beiträge: 8
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13.09.05 07:49

935852 Postings, 6149 Tage moyaBörsentag auf einen Blick: KNAPP BEHAUPTET

Börsentag auf einen Blick: KNAPP BEHAUPTET

DEUTSCHLAND: - KNAPP BEHAUPTET -
Deutsche Aktien werden am Dienstag knapp behauptet erwartet. Der Dow Jones hatte am Vorabend nach Xetra-Schluss unverändert tendiert. Auf den asiatischen Märkten kam es zudem im Anschluss an zuletzt starke Handelssitzungen zu Gewinnmitnahmen. Der Preis für US-Öl notierte im asiatischen Handel etwas schwächer. Für kursbewegende Nachrichten in der Automobilbranche könnte weiterhin die Internationale Automobilausstellung (IAA) sorgen.
USA: - KAUM VERÄNDERT -
Die US-Standardwerte haben sich im Handel am Montag kaum verändert. Zugleich sorgten milliardenschwere Firmenübernahmen für leichte Gewinne an der NASDAQ COMPX.IND. An der Standardwertebörse zählten US-Ölwerte angesichts des gesunkenen Ölpreises zu den Verlierern. Dagegen stützte der gesunkene Ölpreis den Gesamtmarkt. Der US-Ölpreis hatte in New York bei 63,33 Dollar je Barrel und damit auf dem tiefsten Stand seit dem 5. August geschlossen. Insgesamt hielten sich aber die Investoren am Aktienmarkt angesichts der in dieser Woche anstehenden Konjunkturdaten zurück, berichteten Händler. Die Indizes bewegten sich den gesamten Tag in einer sehr engen Handelsspanne.
JAPAN: - BEHAUPTET -
Die Tokioter Börse hat am Dienstagvormittag behauptet tendiert. Der Nikkei-225-Index N225.FX1 notierte zur Handelsmitte mit einem Aufschlag von 0,26 Prozent beim Stand von 12.930,37 Punkten. Der breit gefasste TOPIX TOKS.FX1 stieg bis dahin um 0,52 Prozent auf 1.316,56 Punkte. Damit konnte der japanische Markt weiterhin vom klaren Wahlsieg und der Bestätigung der Reformpolitik von Ministerpräsident Koizumi profitieren, sagten Händler. Gegen Handelsende sei es jedoch zu Gewinnmitnahmen gekommen. Zu den gefragtesten Werten zählten Immobilien-, Automobil- und Maschinenbauwerte.

DAX          4.989,98 -0,32%
Stoxx50      3.203,56 +0,13%
EuroSTOXX 50 3.354,64 -0,15%
DJIA        10.682,94 +0,04%
S&P 500      1.240,56 -0,07%
NASDAQ 100   1.612,20 +0,27%
Nikkei 225  12.901,62 +0,04% (7:15 Uhr)

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN: - SCHWÄCHER -
Die US-Staatsanleihen haben am Montag schwächer tendiert. In allen Laufzeitbereichen stiegen die Renditen. Zweijährige Anleihen verloren 0,016 Punkte auf 100,052 Zähler. Die Rendite betrug 3,895 Prozent. Fünfjährige Anleihen sanken um 0,062 auf 99,172 Punkte und rentierten bei 3,971 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihen gaben um 0,110 Punkte auf 100,200 Zähler nach. Die Rendite lag bei 4,166 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren fielen um 0,220 Punkte auf 114,023 Zähler. Sie rentierten mit 4,443 Prozent.


Bund-Futures    122,87  -0,56%
T-Note-Future   122,22  -0,03%
T-Bond-Future   116,31  -0,03%


DEVISEN: - LEICHTER -
Der Euro hat im späten US-Handel am Montag weiter unter der Marke von 1,23 Dollar gelegen. Gegen 21.00 Uhr kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,2279 Dollar, ein Dollar war damit 0,8140 Euro wert. Der Euro fiel am Nachmittag angesichts des unsicher gewordenen Wahlausgangs in Deutschland unter 1,23 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs des Euro am Mittag noch auf 1,2313 (Freitag: 1,2415) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8121 (0,8055) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD  1,2305 +0,22%
USD/Yen   110,31 -0,05%
Euro/Yen  135,74 +0,18%


ROHÖL - LEICHTER -
Der US-Ölpreis ist im asiatischen Handel leicht gefallen. Ein Barrel der US-Sorte WTI wurde um 7.15 Uhr mit 63,27 US-Dollar gehandelt. Das waren acht Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Die Händler erwarten angesichts des jüngsten Preisanstiegs in folge des Hurrikans "Katrina" einen weltweiten Nachfragerückgang nach Rohöl. Zudem sei der Hurrikan "Ophelia" keine große Gefahr mehr.
WTI (NYMEX) 63,27 -0,08 USD (7:15 Uhr)

Gruß Moya

 

13.09.05 08:13

935852 Postings, 6149 Tage moyaWall Street Update:

Wall Street Update: Märkte am Montagmittag leicht im Plus

Die Stimmung an der Wall Street hat sich im Laufe des Vormittags etwas gebessert. Die US-Märkte haben ihre Zugewinne leicht gesteigert, der Dow Jones gewinnt 0,10 Prozent auf 10.688 Punkte, die NASDAQ verbucht derweil ein Plus von 0,38 Prozent auf 2.183 Punkte.

Im Blickpunkt der Anleger steht weiterhin der Software-Konzern Oracle, der heute die Übernahme seines Konkurrenten Siebel Systems ankündigte. Konzernangaben zufolge werden die Aktionäre von Siebel im Rahmen der Übernahme 10,66 Dollar je Anteilsschein in bar oder in Aktien von Oracle erhalten. Die Siebel-Aktie steigt derzeit um mehr als 12 Prozent.

eBbay gab heute bekannt, den Anbieter von Internettelefonie Skype für 2,6 Mrd. Dollar zu übernehmen. Weitere Zahlungen in Höhe von bis zu 1,5 Mrd. Dollar könnten bis 2008 oder 2009 folgen, was jedoch vom Erreichen bestimmter finanzieller Ziele abhängig ist. Das Papier des weltgrößten Internet-Auktionshauses gewinnt über 2 Prozent.

Die angeschlagene Delta Air Lines, die drittgrößte Fluggesellschaft in den USA, könnte bereits am Donnerstag einen Antrag auf Gläubigerschutz stellen, so das "Wall Street Journal".

Trotz Hurrikan "Katrina" hält Wal-Mart unverändert an der September-Prognose für die vergleichbaren Umsätze fest. Der Titel des weltgrößten Einzelhändlers muss leichte Verluste hinnehmen. Ebenfalls schwächer notiert das Papier von Office Depot, dem zweitgrößten Bürohändler in den USA. Wie das Unternehmen meldete, wird man 16 Geschäfte in Nordamerika aufgrund einer schwachen Entwicklung schließen.

Der amerikanische Software-Konzern Oracle Corp. (ISIN US68389X1054/ WKN 871460) kündigte heute die Übernahme seines Konkurrenten Siebel Systems Inc. (ISIN US8261701028/ WKN 901645) an. Konzernangaben zufolge werden die Aktionäre im Rahmen der Übernahme 10,66 Dollar je Anteilsschein in bar oder in Aktien von Oracle erhalten, was einem Aufschlag von 17 Prozent gegenüber dem letzten Schlusskurs von 9,13 Dollar entspricht. Das Übernahmeangebot liegt damit bei insgesamt 5,85 Mrd. Dollar bzw. abzüglich der Bargeldreserven von Siebel Systems in Höhe von 2,24 Mrd. Dollar, bei 3,61 Mrd. Dollar. Oracle geht davon aus, dass sich die Übernahme im ersten Jahr nach dem Vollzug der Transaktion positiv auf das Konzernergebnis auswirken wird. Das Board von Siebel Systems hat der Übernahme bereits zugestimmt, wobei die Transaktion noch unter dem Vorbehalt der zuständigen Wettbewerbsbehörden steht. Die Übernahme soll Anfang 2006 abgeschlossen werden.

Das Internet-Auktionshaus eBay Inc. (ISIN US2786421030/ WKN 916529) gab heute bekannt, dass es die Skype Technologies S.A., einen Anbieter von Internet-Telefonie, für 2,6 Mrd. Dollar übernehmen wird. Im Rahmen der Transaktion zahlt eBay voraussichtlich 1,3 Mrd. Dollar in bar sowie 1,3 Mrd. Dollar in Form von Aktien. Weitere Zahlungen in Höhe von bis zu 1,5 Mrd. Dollar könnten bis 2008 oder 2009 folgen, was jedoch vom Erreichen bestimmter finanzieller Ziele abhängig ist. Damit würde das potenzielle Gesamtvolumen der Akquisition 4,1 Mrd. Dollar betragen. Skype ist eine in Luxemburg ansässige, nicht börsennotierte Gesellschaft, deren Software es Nutzern erlaubt, kostenlose Telefongespräche über das Internet zu führen. Das seit zwei Jahren am Markt agierende Unternehmen konkurriert in diesem Bereich mit AOL, der Internet-Sparte des Medienkonzerns Time Warner Inc. (ISIN US8873171057/ WKN 592629), der Yahoo! Inc. (ISIN US9843321061/ WKN 900103), der Microsoft Corp. (ISIN US5949181045/ WKN 870747) und seit kurzem auch mit der Google Inc. (ISIN US38259P5089/ WKN A0B7FY). Das Start-Up-Unternehmen hat es in nur zwei Jahren geschafft, 54 Millionen Mitglieder für seinen kostenlosen Service zu gewinnen. Für das laufende Jahr geht man von einem Umsatz von 60 Mio. Dollar aus, für 2006 rechnet man mit Erlösen von über 200 Mio. Dollar.

Die amerikanische Bankgesellschaft Wachovia Corp. (ISIN US9299031024/ WKN 868326) hat zwei Anbieter im Bereich Automobilfinanzierungen in den USA übernommen. Dies gab das viertgrößte Kreditinstitut in den USA heute bekannt. Konzernangaben zufolge wird man die Westcorp Inc. (ISIN US9579071088/ WKN 919834) im Rahmen eines Aktientauschs für insgesamt 3,42 Mrd. Dollar vollständig übernehmen. Gleichzeitig wird Wachovia die noch ausstehenden 16 Prozent der Anteile von WFS Financial Inc. (ISIN US92923B1061/ WKN 896859) für insgesamt 490 Mio. Dollar in eigenen Aktien übernehmen. Westcorp ist im Besitz der restlichen 84 Prozent der Anteile von WFS Financial. Im Rahmen der Transaktion werden die Anteilseigner von Westcorp 1,2749 Aktien von Wachovia erhalten, während die Aktionäre von WFS Financial 1,4661 Wachovia-Aktien je Anteilsschein erhalten. Damit werden die Aktien von Westcorp mit 64,23 Dollar bewertet, was einem Aufschlag von 4,7 Prozent gegenüber dem letzten Schlusskurs entspricht. Die Anteilsscheine von WFS Financial werden im Rahmen der Übernahmeofferte mit 73,86 Dollar bewertet, was einer Prämie von 14 Prozent gleichkommt. Die Transaktionen sollen noch im ersten Quartal 2006 abgeschlossen werden, wobei diese noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden stehen.

Der US-Krankenversicherer Humana Inc. (ISIN US4448591028/ WKN 856584) meldete heute, dass er beabsichtigt, seine Ergebnisprognosen im Rahmen eines Treffens mit Analysten und Investoren am 12. und 30. September zu bestätigen. Für das Geschäftsjahr 2005 rechnet der Konzern bisher mit einem Gewinn von 2,23 bis 2,25 Dollar pro Aktie, während für das Geschäftsjahr 2006 ein EPS-Ergebnis von mindestens 2,80 Dollar in Aussicht gestellt wird. In diesen Schätzungen sind jedoch potenzielle Auswirkungen des Hurrikans "Katrina" nicht berücksichtigt.

Der weltgrößte Versicherer American International Group Inc. (AIG) (ISIN US0268741073/ WKN 859520) verhandelt derzeit mit John Thorton, dem ehemaligen Co-President der Investmentbank Goldman Sachs Group Inc. (ISIN US38141G1040/ WKN 920332) über dessen Berufung zum neuen Chairman des Konzerns. Dies berichtet die "Financial Times" am Montag. Der langjährige Konzernchef Maurice R. Greenberg war nach einem Bilanzskandal auf Druck des Boards am 14. März als President und CEO des US-Konzerns zurückgetreten. Vergangenen Monat meldete AIG, dass der Nettogewinn im zweiten Quartal bei 3,99 Mrd. Dollar bzw. 1,53 Dollar je Aktie lag, nach einem Überschuss von 2,65 Mrd. Dollar bzw. 1,01 Dollar je Aktie im Vorjahr. Um Sondereffekte aus Beteiligungsverkäufen bereinigt lag der Gewinn bei 1,27 Dollar je Aktie. Analysten hatten zuvor einen Gewinn von 1,21 Dollar erwartet. Der Konzernumsatz kletterte von 23,51 Mrd. Dollar auf 26,86 Mrd. Dollar.

Wie die "New York Times" am Montag berichtet, hat Lawrence Ellison, CEO des Software-Konzerns Oracle Corp. (ISIN US68389X1054/ WKN 871460), bei einer Klage wegen Insider-Handel ein vorläufiges Abkommen zu einem Vergleich erzielt, bei dem er 100 Mio. Dollar für wohltätige Zwecke zahlen wird. Im Rahmen der Aktionärsklage wird dem Chef des US-Konzerns den Angaben zufolge vorgeworfen, im Jahr 2001 kurz vor einer Gewinnwarnung des Unternehmens Aktien im Wert von fast 900 Mio. Dollar verkauft zu haben. Die gleiche Aktienanzahl war nach der Ankündigung noch knapp über die Hälfte dieser Summe wert, hieß es. Ellison werde die 100 Mio. Dollar über einen Zeitraum von fünf Jahren zur Verfügung stellen, wobei die Zahlungen im Namen von Oracle geleistet werden. Die ungewöhnliche Einigung bedarf jedoch noch der Zustimmung durch das Oracle-Board und könnte nach wie vor scheitern, so die Zeitung weiter.

Die angeschlagene Delta Air Lines Inc. (ISIN US2473611083/ WKN 850874), die drittgrößte Fluggesellschaft in den USA, könnte bereits am Donnerstag einen Antrag auf Gläubigerschutz stellen. Dies berichtet das "Wall Street Journal" am Montag. Der Zeitung zufolge steht der Konzern kurz einem Abkommen für eine so genannte "Debtor-in-Possession"-Finanzierung über 1,7 Mrd. Dollar. Die Finanzierung soll von Gläubigern zur Verfügung gestellt werden, allen voran die General Electric Co. (GE) (ISIN US3696041033/ WKN 851144). Delta werde 1 Mrd. Dollar davon zur Rückzahlung eines GE-Kredits verwenden. Wie die Zeitung weiter berichtet, muss die Fluglinie Maschinen, Ersatzteile, die Sparten Comair und AirElite, Gates am New Yorker Flughafen LaGuardia Airport und Routes nach Tokio und London verkaufen.

Die Wal-Mart Stores Inc. (ISIN US9311421039/ WKN 860853) gab am Samstag bekannt, dass sie an ihrer Wachstumsprognose für den laufenden Monat September festhält. Demnach geht der weltgrößte Einzelhandelskonzern unverändert davon aus, seine vergleichbaren Umsätze im September gegenüber dem Vorjahresmonat um 2 bis 4 Prozent zu steigern. In der letzten Handelswoche war die Nachfrage nach Lebensmitteln größer als die nach allgemeinen Handelswaren, wobei der Süden und der Südosten der USA die umsatzstärksten Regionen bildeten, so der Konzern. Aufgrund des Hurrikans "Katrina" war die Nachfrage nach Wasser, Dosenfleisch und Schlafsäcken besonders hoch. Texas zeigt sich bisher als äußerst umsatzstarker Bundesstaat, nachdem tausende Menschen aus dem Raum New Orleans hierher evakuiert worden sind.

Die Office Depot Inc. (ISIN US6762201068/ WKN 877247), der zweitgrößte Bürohändler in den USA, meldete heute, dass sie 16 Geschäfte in Nordamerika aufgrund einer schwachen Entwicklung schließen wird. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 30,1 Mio. Dollar. Wie der Konzern weiter bekannt gab, wird er zudem elf Geschäfte und ein Lagerhaus in seiner internationalen Sparte schließen. Darüber hinaus werden ein internationales Lagerhaus verlegt, einige Call Center-Einrichtungen konsolidiert und ein Auftragsgeschäft in einem Land eingestellt. Die Kosten dieser Maßnahmen liegen bei insgesamt 32,8 Mio. Dollar. Der Konzern, der auch seine Office Depot- und Viking-Kataloge in einem Office Depot-Katalog zusammenfassen will, wird viele der Sonderbelastungen im dritten Quartal verbuchen, einige jedoch erst später.

Gruß Moya

 

13.09.05 08:46

935852 Postings, 6149 Tage moyaANALYSTENMEINUNGEN - vom 13.09.2005

ANALYSTENMEINUNGEN - vom 13.09.2005
(Quelle:dpa-AFX bis 13.09.2005/08:30 MESZ)

ALLIANZ AG (Kürzel: ALV WKN: 840400 )
NEW YORK - Merrill Lynch hat die Allianz-Aktien mit " Buy" und einem Kursziel
von 128 Euro bestätigt. Die angekündigte vollständige Verschmelzung mit der
Tochter Riunione Adriatica di Sicurta sei ein guter Schachzug zur Konzentration
des Italiengeschäftes, hieß es in einer Studie vom Montag. Angesichts einer
deutlich schwächeren Entwicklung des Kurses der RAS-Anteile im Vergleich zu
den Titeln der Allianz in den vergangenen Monaten sei die Gelegenheit zudem
günstig.

ALLIANZ AG (Kürzel: ALV WKN: 840400 )
LONDON - Die UBS hat Allianz-Aktien mit " Neutral" bei einem Kursziel von 123 Euro
bestätigt. Der vollständige Zusammenschluss mit der Tochter Riunione Adriatica di
Sicurta (RAS) sei vor allem für RAS-Aktionäre attraktiv, hieß es in einer Studie
am Montag. Die Allianz werde mit einer erhöhten Verschuldungsquote von 52 Prozent
nach 42 Prozent belastet und der Zukauf lasse signifikante Synergieeefekte
vermissen. In Höhe des 1,7fachen Nettovermögenswertes (NAV) sei das Angebot
gut für RAS.

ALLIANZ AG (Kürzel: ALV WKN: 840400 )
LONDON - Goldman Sachs hat Allianz-Aktien vor der Verschmelzung mit der
Tochtergesellschaft Riunione Adriatica di Sicurta (RAS) mit " Outperform"
bestätigt. RAS-Titel werden weiter " In Line" gesehen, wie aus einer Studie
am Montag hervorgeht. Der geplante Zusammenschluss sei positiv zu werten.
Die Struktur des Versicherungskonzernes werde vereinfacht und die Erschliessung
der wachstumsstarken südeuropäischen Märkte rücke in den Fokus. Zudem böten sich
Einsparpotenziale durch Synergieeffekte, hieß es.

ALLIANZ AG (Kürzel: ALV WKN: 840400 )
MÜNCHEN - Interessant ist bei der strategischen Umstellung der Allianz der
HypoVereinsbank (HVB) zufolge vor allem die Gründung einer Europäische
Gesellschaft und die Bündelung der Versicherungsaktivitäten in einer Deutschland
Holding. " Die Pläne und Synergien, die auf diesem Wege geschaffen werden können
sind spannend" , sagte HVB-Analyst Lucio di Geronimo. Die Übernahme der restlichen
Anteile an RAS komme dagegen nicht überraschend. Die Transaktion mache Sinn und
sei wertschaffend, mittlerweile sei der bezahlete Preis allerdings mit dem
annähernd dreifachen Buchwert hoch.

BAYER AG (Kürzel: BAY WKN: 575200 )
MAINZ - Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) hat Bayer-Aktien nach dem Antrag
zur EU-Zulassung des Krebsmedikaments Sorafenib mit " Outperfomer" bestätigt.
Das Kursziel zum Jahresende bleibe 34 Euro, hieß es in einer Studie am Montag.
Dem Medikament zur Behandlung von fortgeschrittenem Nierenkrebs werde ein
Spitzenumsatzpotenzial von 500 Millionen Euro zugetraut. Bei erfolgreichem
Studienverlauf für weitere Indikationen sei ein höheres Potenzial erreichbar.
Nierenkrebs gehöre nicht zu den häufigsten Krebsarten.

BAYER AG (Kürzel: BAY WKN: 575200 )
FRANKFURT - Sal. Oppenheim hat die Bayer-Aktie nach dem Antrag zur EU-Zulassung
des Krebsmedikaments Sorafenib zur Behandlung von fortgeschrittenem Nierenkrebs
mit " Buy" bestätigt. Vor allem aus der Pharmabranche seien in den kommenden
Monaten weitere positive Nachrichten zu erwarten, hieß es in der Studie vom
Montag. Den Fairen Wert der Aktie bezifferten die Analysten auf 33,40 Euro.

BECHTLE AG (Kürzel: BC8 WKN: 515870 )
DÜSSELDORF - Die WestLB hat Bechtle-Aktien in einer ersten Studie mit
" Outperform" und einem Kursziel von 20 Euro eingestuft. Die Experten
sehen für das zweite Halbjahr eine Beschleunigung des Wachstums und
auch ein Anstieg der Margen, hieß es in der Studie vom Montag. Damit
biete sich aktuell eine günstige Einstiegsgelegenheit. Der IT-Dienstleister
sei nach einem enttäuschenden Ergebnis im zweiten Quartal beim Kurs unter
Druck geraten.

CISCO SYSTEMS INC (Kürzel: CSCO WKN: 878841 )
NEW YORK - Prudential hat die Aktie des Netzwerkausrüsters Cisco Systems
von " Overweight" auf " Neutral Weight" abgestuft. Ihr Kursziel nahmen die
Analysten in einer Studie vom Montag von 22 auf 21 Dollar herunter. Die von
den Experten erwartete Verlangsamung des Umsatzwachstums dürfte das
Kurspotenzial begrenzen, hieß es.

CITIGROUP INC (Kürzel: C WKN: 878841 )
NEW YORK - Prudential hat Citigroup-Aktien von " Neutral" auf " Overweight"
hochgestuft. Vor allem das Wachstum in den Emerging Markets sei positiv,
hieß es in einer Studie vom Montag. Das Geschäft außerhalb der USA erbringe
mittlerweile 44 Prozent des Konzerngewinnes, ein Großteil davon enfalle auf
Schwellenländer mit überlegenen Wachstumsraten. Stark stelle sich insbesondere
die Positionierung in Russland dar, wo man bereits seit 1994 am Markt vertreten
sei. Das Kursziel bleibt unverändert 53 Dollar.

DEUTSCHE LUFTHANSA (Kürzel: LHA WKN: 823212)
FRANKFURT - Sal. Oppenheim hat die Lufthansa-Aktie nach den Verkehrszahlen
für den Monat August mit " Buy" bestätigt. Lufthansa sei der attraktivste
Titel in der Branche, hieß es am Montag in einer Studie. Die Prognose der
Fluggesellschaft sei viel zu niedrig. Den Fairen Wert der Aktie bezifferten
die Analysten auf 14,60 Euro.

LANXESS AG (Kürzel: LANX WKN: 547040 )
LONDON - Morgan Stanley (NYSE: MWD - Nachrichten) hat das Kursziel für
LANXESS-Aktien von 25 auf 28 Euro erhöht. Im Vergleich zu den Konkurrenten
scheine der Chemiekonzern nach wie vor unterbewertet, hieß es in einer Studie
am Montag. Die Einstufung der Analysten bleibt " Overweight" .

RIUNIONE ADRIATICA (Kürzel: R WKN: 852148 )
DÜSSELDORF - Die WestLB hat Aktien der Riunione Adriatica di Sicurta (RAS)
von " Underperform" auf " Neutral" hochgestuft. Das Kursziel wurde von 16 auf
19 Euro angehoben, wie aus einer Studie vom Montag hervorgeht. Der im Rahmen
der Verschmelzung von der Allianz gebotene Preis von 19 Euro je Aktie liege
über dem bisherigen Rekordhoch und sei mit einer mehr als 14 prozentigen
Prämie auf den Marktpreis " attraktiv" . Das erste Halbjahr bei RAS sei zudem
sehr erfolgreich verlaufen. So habe der Nettogewinn 18 Prozent auf 475 Millionen
Euro zulegen können und damit die Schätzungen der Anlaysten in Höhe von 410
Millionen Euro deutlich übertroffen.

SAP AG (Kürzel: SAP WKN: 716460 )
LONDON - Die Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) hat die SAP-Aktie auf
" Buy" bestätigt mit einem Kursziel von 160 Euro. Die Übernahme des
US-Softwarehersteller Siebel Systems durch Oracle komme nicht überraschend,
hieß es in einer Studie am Montag. Für SAP gebe es kaum Auswirkungen.

SCHWARZ PHARMA (Kürzel: SRZ WKN: 722190 )
MAINZ - Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) hat Aktien von Schwarz Pharma
als " Underperformer" mit dem Kursziel 32 Euro bestätigt. Auf seinem
Forschungstag in der Vorwoche habe das Pharmaunternehmen eigene Umsatzprognosen
erhöht, hieß es in einer Studie am Montag. So werde das Schmerzmittel Lacsamid
nun mit einem Erlös von 600 (bisher 400) Millionen Euro veranschlagt, der
Wirkstoff Rotigotin gegen das Restless-legs-Syndrom mit 300 (200) Millionen
Euro. Insgesamt werden damit Umsätze in Höhe von 2,0 (1,7) Milliarden Euro
erwartet. Die LRP wird ihre Prognosen anpassen, hieß es.

SCHWARZ PHARMA (Kürzel: SRZ WKN: 722190 )
LONDON - Die Deutsche Bank hat ihr Kursziel für Aktien der Schwarz Pharma AG
von 50 auf 53 Euro erhöht. Der Investorentag des Pharmaunternehmens habe die
Analysten positiv inspiriert, hieß es in einer Studie am Montag. Die
Anlegeempfehlung bleibt " Buy" .

SOLAR WORLD AG (Kürzel: SWV WKN: 510840 )
MAINZ - Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) hat den Konzernumbau der Allianz
und die vollständige Übernahme der italienischen Tochter RAS positiv bewertet.
" Durch diesen Schritt stärkt die Allianz ihre Europa-Ausrichtung, was positiv
für die Wettbewerbsfähigkeit zu werten ist" , hieß es in der Studie vom Montag.
Analyst Jochen Schmitt bestätigte die Allianz-Aktie auf " Outperformer" mit dem
Kursziel von 120 Euro zum Jahresende.

SWISS REINSURANCE (Kürzel: SCR / RUKN )
ZÜRICH - Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) wertet die deutliche Anhebung der
Schadenschätzung der Swiss Re als " klar negativ" . Mit einer Erhöhung sei bei
dem Schweizer Rückversicherer zwar zu rechnen gewesen, sagte Analyst Georg Marti
am Montag in Zürich. Die Anhebung um mehr als 100 Prozent übertreffe jedoch die
Befürchtungen. Die Gewinnschätzung 2005 werde er nach unten anpassen, sagte Marti.
An der Einstufung " Übergewichten" halte er hingegen fest. Es sei eine relativ
rasche Erholung des Aktienkurses zu erwarten, hieß es zur Begründung.

Gruß Moya

 

13.09.05 19:58

935852 Postings, 6149 Tage moyaErwartet Jahresendrally im Dax

Investmentgesellschaft Henderson erwartet Jahresendrally im Dax

dpa-afx FRANKFURT. Die Experten von Henderson Global Investors erwarten auch in diesem Jahr im Aktienleitindex Dax eine Jahresendrally. Trotz der bisherigen kräftigen Zuwächse von insgesamt 17 bis 18 Prozent wird es laut der Fondsmanagerin Samantha Monk "noch etwas weiter nach oben gehen, aber nicht mehr so stark". Zahlreiche Vermögensverwalter hätten die Entwicklung am Kapitalmarkt unterschätzt und müssten nun in den nächsten drei Monaten in den Aktienmarkt investieren, um die Performance ihrer Portfolios aufzubessern, ergänzte Kapitalmarktexperte Uwe Diehl am Dienstag während eines Pressegesprächs in Frankfurt. Er hält 5 300 bis 5 400 Punkte im Dax bis Ende Dezember für möglich.

Dabei spiele die Bundestagswahl am 18. September zwar auch eine Rolle, doch selbst wenn die SPD die Wahl gewinnen würde, gehen die Fondsexperten von Henderson nicht von einem längerfristigen Rückschlag für den Aktienmarkt aus. Kurzfristig sei ein Verlust von rund vier Prozent im Dax denkbar, aber die Talfahrt dürfte nicht lange anhalten.

"Der Markt hat den Eindruck, dass die Reformen in Deutschland in Gang gesetzt sind. Mit CDU und FDP ginge es nur schneller voran", formuliert die Londonerin Monk etwa die Wahrnehmung der ausländischen Investoren. Wichtiger sei es ohnehin, dass die Unternehmen ihre Aufgaben erledigten, nötige Umstrukturierungen umsetzten und neue Wege zur Erzielung weiterer Gewinne suchten.

Für das kommende Jahr erwartet die Investmentgesellschaft Henderson eine "Normalisierung" der Märkte. "Acht bis zehn Prozent Wachstum dürften drin sein", so Diehl. Im Hinblick auf anhaltende Unsicherheiten durch den Ölpreis, Umweltkatastrophen oder geopolitische Krisen sieht er inzwischen einen rationaleren Umgang der Märkte mit solchen Phänomenen. "Wir lernen", sagte er. Mittlerweile erfolge eine raschere Einordnung der Schreckensszenarien. Der Einflusszeitraum solcher Ereignisse auf die Märkte werde kürzer: während es früher Monate gewesen seien, wären es heute nur Wochen oder Tage.

Gruß Moya

 

13.09.05 20:00

5144 Postings, 6103 Tage wavezockerdie bekommen wir, das ist sicher;-) o. T.

13.09.05 20:02

935852 Postings, 6149 Tage moyaJeep Wave//Ölpreis gibt Takt vor

Ölpreis gibt Takt vor
 
(Landesbank Rheinland-Pfalz ) Wie schon häufiger im bisherigen Jahresverlauf gibt auch am aktuellen Rand der Ölpreis die Marschrichtung an den internationalen Aktienmärkten vor. Die Produktionsausfälle im Golf von Mexiko sorgten zunächst für deutliche Belastungen an den Aktienmärkten, bevor der Rückgang von den kurzfristigen Ölpreisspitzen zu neuen positiven Impulsen führte, die den DAX auf ein neues Jahreshoch trieben. Damit widersprach der September bisher eindrucksvoll seinem Ruf als saisonal schlechtester Börsenmonat.

Trotz des gegenwärtig freundlichen Börsenumfelds und markttechnisch weiterhin positiver Signale verbleiben allerdings Restrisiken, die das Aufwärtspotenzial kurzfristig limitieren. So könnten im Falle anhaltend hoher Benzinpreise die damit verbundenen negativen Implikationen noch stärker in den Fokus rücken. Auch die Auswirkungen des Hurrikans ?Katrina" auf das US-Verbrauchervertrauen und die daran gekoppelte Konsumbereitschaft lassen sich noch nicht abschließend beurteilen.

Deutschlandspezifische Unsicherheit resultiert nicht zuletzt aus dem Ausgang der bevorstehenden Bundestagswahl. Sollte der Urnengang nicht das von den Investoren mehrheitlich bevorzugte Szenario einer schwarz/gelben Regierung hervorbringen, könnte dies zumindest kurzfristig für Irritationen sorgen. Durch die notwendig gewordene Wahlverschiebung in Dresden droht zudem zumindest theoretisch eine wochenlange Hängepartie bis zur Verkündung des endgültigen Wahlsiegers bzw. des zukünftigen politischen Kurses.

Von konjunktureller Seite boten die deutschen Daten zu Industrieproduktion und Auftragseingängen zuletzt zwar Anlass zu etwas mehr Zuversicht, doch die nach wie vor hohe Abhängigkeit vom Export bei gleichzeitig feststellbaren ersten Bremsspuren der weltweiten Konjunkturlokomotive USA mahnen zur Vorsicht und könnten die Gewinnschätzungen 2006 ein Stück weit ambitionierter erscheinen lassen.

Auf Basis der aktuellen Prognosen präsentiert sich der deutsche Aktienmarkt allerdings anhaltend attraktiv bewertet. Im relativen Vergleich mit konkurrierenden Börsenplätzen hat der DAX im Zuge seiner Outperformance zwar etwas von seinem Bewertungsvorsprung eingebüßt, nichtsdestotrotz ist dieser aber nach wie vor existent und sollte auch auf Sicht eine relativ bessere Wertentwicklung begünstigen.

Summa summarum zeichnet sich kurzfristig weder eine ungebremste Fortsetzung der jüngsten Hausse noch eine ausgeprägte Katerstimmung an den Aktienmärkten ab. Erst eine Untermauerung der Prognosen 2006 dürfte den Weg für eine nachhaltige Aufwärtsbewegung ebnen.

Gruß Moya 

 

13.09.05 20:06

5144 Postings, 6103 Tage wavezockerich erinnere an das jahr 2002 okt-dez

da liessen sich geniale trades über eins bis zwei wochen setzen, gar nicht mal daytrading, einfach nur long und short wechseln, 150 runter, 200 hoch, so in etwa war das und das werden wir dieses jahr wieder haben  

13.09.05 20:12

935852 Postings, 6149 Tage moyaHee Wave

soll ich dir beim tragen helfen, nicht das du dir einen Bruch holst.

Wahr nicht ganz ernst gemeint.

Gruß Moya

 

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