Bleiben sie gesund

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neuester Beitrag: 13.07.04 13:28
eröffnet am: 07.07.04 17:02 von: vega2000 Anzahl Beiträge: 29
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07.07.04 17:02
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Clubmitglied, 45422 Postings, 7443 Tage vega2000Bleiben sie gesund

Genießen Sie die Ruhe!
Leben und Sterben in der Parallelwelt Provinzkrankenhaus: Ein Erfahrungsbericht von der "Hammerstation 5 a" der Hessenklinik in Rüsselsheim. Wir wünschen allen Lesern gute Nerven bei der Lektüre.


Hessenklinik, Rüsselsheim, im April 2004. Hammerstation 5 a. So jedenfalls nennen die ehrenamtlich tätigen Frauen vom sozialen Dienst des Krankenhauses den im Altbau befindlichen Trakt für tatsächliche oder vermeintliche Problemfälle; und für tatsächliche oder vermeintliche Diabetiker. Es wird fleißig gestorben auf 5 a. Beinahe in jeder Nacht. "Bitte keine Besuche" steht dann am nächsten Morgen auf einem Schild an der Tür.

Es ist sechs Uhr früh an einem Donnerstag. Seit acht Tagen liege ich auf der Station: Verdacht auf Diabetes nach einer Stoffwechselentgleisung. Der schwer alkoholabhängige Patient auf Radikalentzug nebenan, der literweise Wasser trinken muss, um das Gift aus seinem Körper zu schwemmen, hastet über den Gang zur Toilette. Sie ist wieder einmal bis unter den Rand beschmiert mit dem Stuhl von Patienten, die in den frühen Morgenstunden dort ihre Windeln geöffnet haben. Das Desinfektionsspray hilft jetzt auch nicht mehr. Die zweite Toilette ist besetzt. In seiner Not uriniert der Alkoholiker ins Waschbecken. Kotspuren auch dort. Ein Patient versuchte, seine verschmutzte Windel auszuwaschen. Jetzt liegt er wieder in seinem Bett in einem Doppelzimmer und hört laut Blasmusik. Sein tätowierter Nachbar mit dem Ohrring flucht. Er will noch schlafen. Seine Darmspiegelung ist erst für 11 Uhr angesetzt. Aber der alte Mann hält sein dröhnendes Kofferradio fest umklammert. Die Schwestern kommen. Routine. Blutdruck und Temperatur messen, Zuckerspiegel prüfen. Es stinkt aus der geöffneten Tür. Und im Radio spielen sie die Liechtensteiner Polka.

An der Tür zum ersten Zimmer auf der Station hängt das verräterische Schild. Die greise Frau, die dort schon seit Tagen wie tot in ihrem Bett lag, ist in dieser Nacht gestorben. Jetzt ist die Tür zu: "Keine Besuche bitte." In den Tagen zuvor konnte sie noch jeder sehen; die Tür stand weit offen. Fürchterlich dünn war sie. In ihrem weißen Operationshemd sah sie aus wie ein Elfenwesen, durchsichtig fast. Sie starb einsam. Besuch hatte sie in den Tagen zuvor keinen.

Schräg gegenüber liegt ein alter Mann im würdelosen Sterben. Alle können auch ihm dabei zusehen: die Patienten auf der Station und die Besucher. Er ist so dünn wie die Elfenfrau. Eine Maschine besprüht sein Gesicht mit Sauerstoff. Der soll das Austrocknen verhindern. In der Nacht, noch ohne das Sprühgerät, kämpfte er um Luft und mit dem Tod. Ein Husten, hart und knapp wie das trockene Bellen eines Hundes, war aus seinem Zimmer zu hören. Und die offenbar geistig verwirrte Patientin in einem Gitterbett in einem Raum weiter hinten ruft dazu die ganze Nacht: "Hallo! Hallo!" Am Anfang sind die Nachtschwestern noch gekommen. Jetzt nicht mehr.

"Bleiben Sie noch ein paar Tage bei uns und genießen Sie die Ruhe", sagte Stationsärztin B. am Tag zuvor zu mir. Die junge Frau, die mit Patienten "nicht diskutiert", ist offenbar Berufszynikerin. An Ruhe nämlich ist auf Station 5 a auch in einem Einzelzimmer nicht zu denken. Draußen vor der Fensterfront fahren in der Nacht wieder und wieder die Rettungsfahrzeuge die Notaufnahme an - krachend über Schottergestein! Und wenn es tatsächlich einmal ruhig ist, räumt die rührige Nachtschwester aus dem Osten pflichtbewusst gegen Mitternacht Flaschen und Gläser in den Materialschrank. Am Tag dann permanent das Gehämmer von Pressluftbohrern; nebenan entsteht ein Neubau.

Der Alkoholiker mit den schorfigen Beinen rennt schon wieder über den Gang zum WC. Das ist für die Patienten auf der Station, für Männer und Frauen und für alle Besucher. Jetzt hat er Glück. Eine von zwei Toiletten ist frei. Wer laufen kann und es nicht so eilig hat, sucht die dreißig Meter entfernte Toilette am anderen Ende der Station auf. Dort in den Zimmern liegen die Patienten, die auf die Bettpfanne müssen; die Toiletten sind also öfter einmal frei, wenigstens eine von zwei. Doch wehe, wenn - wie vier Tage zuvor - ein Patient auf dem anderen WC nach einem Einlauf alles viel zu lange Aufgestaute von sich lässt. Pestilenzartiger Gestank breitet sich in Sekundenschnelle aus; es gibt kein Entkommen. Der Ekel ist unermesslich groß. Die Galle läuft über. Das Riech- und Geschmacksvermögen ist stark beeinträchtigt - noch Tage danach. Die hygienischen Verhältnisse auf 5 a in der Hessenklinik spotten jeder Beschreibung. Die Schwestern sagen: "Schreiben Sie darüber! Vielleicht ändert sich ja was. Vielleicht."

Dafür, dass ich kaum etwas essen will, haben sie Verständnis. Ein "Skandal" sei das, was den Patienten serviert werde, sagen sie. Das Mittagessen: regelmäßig zermatscht. Nudeln lassen sich problemlos durch Zahnzwischenräume ziehen, Gemüse ist bis zur Unkenntlichkeit zerkocht. Und am Abend haben die Diätpatienten die Wahl zwischen zwei Scheiben Graubrot mit Schweinewurst oder mit Geflügelwurst und einer sauer eingelegten Gurke oder einer völlig geschmack- und farblosen Tomate - alles inklusive diverser Zusatzstoffe, vor denen Ernährungswissenschaftler draußen in der Welt seit Jahren warnen. Für jeden Menschen, der gutes Essen zu schätzen weiß, ist der tägliche Schlangenfraß hier in der Klinik die Hölle und ganz sicher kein Betrag zur Genesung.

Am Vormittag spreche ich die indische Putzfrau an, die pausenlos mit ihrem Reinigungswägelchen durch die Zimmer und Gänge zieht. "Schön wäre es, wenn Sie hier nach den Regeln der Mogulküche kochen würden und der Koch dafür die Latrinen putzen müsste", sage ich. Sie lacht. Kochen könne sie gut. Aber da unten in der riesigen Küche lasse sie ganz bestimmt keiner ran. Sie fegt unter meinem Bett. Und sie lächelt noch immer.

Die jungen Ärztinnen auf der Station - die Klinik ist auch Lehrkrankenhaus für die Uniklinik in Mainz - tragen ihre Kompetenzstreitigkeiten auch schon einmal auf Kosten der Patienten aus, der eine entlässt, der andere widerruft, und dabei berufen sie sich wechselseitig auf die Diagnosen einer ominösen Oberärztin, die ich in den neun Tagen meines Aufenthalts auf der Station nicht ein einziges Mal zu sehen bekam. Es wird budgetiert in der Hessenklinik. Und kostenintensive Visiten von Oberärzten finden unter diesen Bedingungen offenbar nicht mehr statt: Entscheidung nach Aktenlage. Und was wird den Krankenkassen danach in Rechnung gestellt?

Fleißig gespart wird auch am Personal. Die viel zu wenigen Schwestern und Krankenpfleger setzen sich Tag für Tag und Nacht für Nacht beispiellos - und das bei schlechter Bezahlung - für die Patienten ein. Das gilt für alle, fast immer auch freundlichen Pflegekräfte auf Station 5 a. Und das ist aller Ehren wert.

Eingespart werden auch Reparaturkosten. In meinem Einzelzimmer etwa war die obere Schranktür wegen der ausgeleierten Scharniere mit Leukoplast zugeklebt. Und gespart wird ganz offensichtlich auch beim Einkauf der Lebensmittel für die Zubereitung der "Mahlzeiten" ebenso wie Fachpersonal für die Küche. Kein gelernter Koch, der etwas auf seine Berufsehre hält, würde doch für dieses "Essen" verantwortlich zeichnen. Wie zum Hohn für die Patienten kommt täglich eine "Menü-Beraterin" im Outfit der Lufthansa-Servicegesellschaft in die Krankenzimmer, um die "Wünsche" der Patienten für den nächsten Tag in einem Kleinstcomputer abzuspeichern. Man hat - wie immer - die Wahl: zwischen Pest und Cholera. Diesmal für den Abend zwischen einer Ecke Käse aus einer Kaumasse mit fremden Stoffen oder einer Scheibe Käse aus dem gleichen Material. "Danke, mir ist schon schlecht!" Und ich will hier raus.

Gegen 12 Uhr dann die Visite. Diskutiert wird nicht. Ärztin B. ist einer meiner Blutzuckerwerte - von vielleicht dreißig normalen Messergebnissen in den letzten vier Tagen - noch immer "etwas zu hoch". Ich müsse noch bleiben, sagt sie. Dabei hatte die Diabetesberaterin, eine in ganz Hessen bekannte und anerkannte Expertin, schon am Tag zuvor meine Entlassung befürwortet. Sollte ich noch dableiben (müssen), weil ich ein mit Zuschlag extra zu bezahlendes Einzelzimmer - eine Zusatzeinnahme für die Klinik - gebucht hatte? Nur eine Vermutung. Am Nachmittag gehe ich "auf eigene Verantwortung". Krank durch fürchterliches Essen, permanenten Schlafentzug und unverantwortliche hygienische Zustände will ich nicht auch noch werden. Ich verabschiede mich von meinem Nachbarn im Nebenzimmer, dem Alkoholiker auf Entzug. Er hat es fast geschafft; er ist ein lieber Kerl und ein noch junger Mensch. Ich wünsche ihm Abstinenz sein Leben lang. Dann nichts wie raus hier aus diesem Krankenhaus.

Wieder zu Hause koche ich am Abend für mich und meine wunderbare Frau, ohne deren Beistand und Zuspruch ich aus dieser Parallelwelt wohl nicht so unbeschadet wieder herausgekommen wäre, ganz schlichte Spaghetti mit einer Sauce aus gehackten frischen Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch, mit Basilikum und frisch geriebenem Parmesan darauf - und beginne wieder zu leben.

Ich bin jetzt knapp drei Monate draußen. Meine Blutzuckerwerte sind wieder im grünen Bereich - ohne Insulin und ohne Tabletten. Meinen Hausarzt habe ich vorsorglich schon einmal instruiert: "Lieber Doktor R., sollte ich noch einmal schwer erkranken, was Gott und auch alle anderen höheren Mächte verhüten mögen, schicken Sie mich bitte nie wieder auf die Station 5 a im Stadtkrankenhaus von Rüsselsheim!"

Er hat es mir versprochen.

taz
 
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07.07.04 18:01

59073 Postings, 7365 Tage zombi17@Kalli

Heisst der Spruch von Ulla nicht:
Bleiben Sie gesund, denn anders wäre schlecht!
Ihre Ulalala Schmidt  

07.07.04 18:07

33770 Postings, 7454 Tage DarkKnight@chartie: unterstützend möchte ich folgendes

anfügen:

Ich hatte das unglaubliche Glück, dank einer Fehldiagnose vom Chefarzt hier in Augsburg operiert werden zu dürfen. Ich habe es überlebt. Er nicht. Er hat vor kurzem Selbstmord begangen im Bayerischen Hof. Der Arme. Gerade mal 20.000 Euro im Monat verdient, und dann Selbstmord wegen Überschuldung.

Zuviele Boote am Gardasee, zuviele Scheidungen von hungrigen blonden Russinen, ich weiß es nicht?

Er hieß Dr. Witte, und ich bin dankbar dafür, daß keiner das Messer an mich gesetzt hat von den 50 Hungerleidern, die ich oben beschrieben habe.

Normalerweise müßte ich ein *ggg* dransetzen. Aber es ist einfach zu traurig, meine Großeltern könnten heute noch leben ...  

07.07.04 18:13

26159 Postings, 6170 Tage AbsoluterNeulingDie Frage ist, was der Gesellschaft eine...

...Vollkasko-Medizin für alle wert ist.

Hier in Deutschland ist das Thema mittlerweile entschieden, da als gesicherter Konsens gilt, dass die Lohnnebenkosten/GKV-Beiträge zu hoch sind. Wenn man das als Mehrheitsmeinung in einer Demokratie akzeptiert, muss man auch die (persönlichen) Konsequenzen tragen.

BTW: Wer heute eine Komplett-Umstellung auf Private KV fordert, sollte zum einen sein persönliches Risikoprofil kennen, das in einigen Jahren exakt bestimmbar sein wird und sich in entsprechenden Prämien niederschlagen wird, zum anderen wissen, dass dies der endgültige Abschied von der Solidargemeinschaft ist.

In 10 Jahren werden sich m. E. 2/3 der Bevölkerung an die paradiesischen Zustände von heute mit Wehmut erinnern, wo jeder noch ins Krankenhaus konnte, wenn es nötig war.

Siehe auch: U.S.A.  

07.07.04 18:34

59073 Postings, 7365 Tage zombi17@AN

Das ist doch nur bedingt richtig.
Die nackte Wahrheit ist doch, dass im Gesundheitswesen mit wahnsinnig überhöhten Preisen gearbeitet wird. Dazu noch die bis zur Unkenntlichkeit aufgeblähte Verwaltung.
Die Spitzenverdiener in der Gesundheit sind mit Sicherheit nicht die normalen Ärzte, sondern die Leute in der Verwaltung.
Sicherlich gibt es viele Sachen die man aus dem Leistungskatalog streichen kann.
Ich denke dabei zum Beispiel an einigen Kuren, dafür kann man seinen Jahresurlaub nutzen und ruhig zuzahlen. Jede 4 Frau gebährt laut Statistik per Kaiserschnitt, muß doch auch nicht sein, wenns nicht medizinisch begründet ist! Wer es trotzdem will, selbst bezahlen.
Ich bin sehr sicher, dass ein großer Batzen aus dem Gesundheitstopf überhaupt nicht für Heilung oder Gesunderhaltung eingesetzt wird. Da sollte man zuerst den Rotstift ansetzen, dann wären wir schon einen Riesenschritt weiter.  

07.07.04 18:52

26159 Postings, 6170 Tage AbsoluterNeulingZuviel Gesundheits-Bürokratie?

Geschenkt. Nur warum brauchen wir denn soviel Verwaltung? Weil sonst jeder macht, was er möchte. Und zwar Gesundheitsdienstleister und -kunden.

Wieviele stehen denn auf dem Standpunkt und sind der festen Meinung, dass sie das, was sie in die Sozialsysteme einzahlen auch wieder mindestens heraus bekommen sollten? 80%? 90%?

Das ist doch überall das gleiche Thema. Ob Renten, Kinder, Aktien, Haftpflicht-Versicherung, jeder will immer dick im Plus rauskommen. Geht aber nicht. Was für eine Perversion des Solidargedankens.

Das kotzt mich alles so an.  

07.07.04 19:23

59073 Postings, 7365 Tage zombi17Ich kann ja nur für mich sprechen

Ich gehe erst zum Arzt wenn es gar nicht mehr anders geht, wird mir dann geholfen, bin ich zufrieden.
Und was Versicherungen angeht, ich bin auch gegen jeden Mist versichert!
Ich hatte einen Schadensfall in 15 Jahren und 3 Rechtsauskünfte bei der Vollrechtschutzversicherung! Ich bin dabei jede überflüssige Versicherung zu kündigen.
Mit meinen Beiträgen hätte ich alle Schäden 50 Mal bezahlen können.
Ich behalte nur noch meine KFZHaftplicht, Familienhaftplicht und sone Kindersorglosversicherung. Die Risikolebens und die Gebäudeversicherung muß ich leider auch noch behalten bis die Bude entgültig bezahlt ist. Ne KLV habe ich auch noch, aber die ist in 5 oder 6 Jahren fällig, die zu kündigen lohnt nicht mehr. Davon können meine Kinder(wenn sie denn schlau genug sind) studieren ohne jobben zu müssen.
Aber Hausrat mit allem Schickimicki, Rechtschutz, 2 Unfallversicherungen, Hundhaftpflicht, Rentenzusatzversicherung, KFZ Teil und Vollkasko habe ich weggehauen oder bin dabei.
Meinen letzten Bausparvertrag bin ich auch gerade am ablösen. Und dann ist Ruhe, sollen sie zusehen, wem sie danach die Kohle aus der Tasche ziehen.
Und das eingesparte Geld kommt schön im Sparsocken unter die Matratze. Damit Vater Staat nie wieder etwas davon hört.
 

07.07.04 19:23

10314 Postings, 7259 Tage chartgranateSolidargedanke?

Der ist doch schon längst pervertiert worden....allerdings von denen die ihn auf der dienstleistenden Seite repräsentieren und leben sollten.....den Argumenten von zombi gäbe es noch so manches hinzuzufügen,aber das wäre wohl abendfüllend.....
Irgendwann haben es dann diejenigen gecheckt die das alles über jahrzehnte finanziert haben und noch finanzieren werden...wer will es denen jetzt verübeln,daß sie entsprechend reagieren.....
Und jetzt haben wir den Salat und weil alle Seiten jetzt in ein perpetuum mobile aus Ansprüchen,Macht,Geschäft,Geld und medizinischem Lobbyismus allerlei Coloeur verfallen sind und Pharmaindustrie/Pharmamafia auch ihren grossen Reibach machen will und muss haben wir den administrativen Part dieser Welt aufgeblasen bis zum Exzess und Leben alle in der bedauerlichen Lage,daß dieses System inzwischen nur noch mit möglichst vielen Kranken Menschen weiterexistieren kann........der Turn vom vorbeugenden und präventiven Ansatz der Medizin zum rein behandelnden ward vollzogen....hier speisst sich,in einem überwiegend wettbewerbfreien Raum,die Seuche selbst weiter.
Der Solidargedanke ist doch da schon längst die Toilette runtergespült worden und Darwins Gesetze greifen.Das ist hart und teilweise unfair,keine Frage,aber wenn ich mir meine zweijährige Tochter anschau,die dafür nix kann,ist mir das scheissegal.....jeder ist sich im Endeffekt selbst der nächste und der seines eigenen Clans...war schon in allen anderen historischen Zeitaltern so.Der verträumte Blümchensex-Kommunen-Ansatz ist hier doch völlig deplatziert.
Im Gegenteil,Wettbewerb auf breiter Front zwischen Anbietern,Dienstleistern und sonstigen "Nutzniessern"diesesSystems würde uns allen am ehesten wieder einen positiven Schwenk in Sachen vernünftiger Preis-Leistungs-Mechanik verschaffen.
habe mich beruflich bedingt gestern drei Stunden lang mit der Vorsitzenden der Gesundheitsakademie Berlin/Brandenburg unterhalten......traurig und wenn man nicht schon so abgestumpft wäre könnte man ausflippen.
Nene AN...dick im Plus rauskommen ist doch schon längst abgehakt....aber wenigstens die Erfüllung des imaginären Paktes mit denen die meine Kohle kriegen hätte ich dann schon gern.
Wenn man dann als Gipfel der Gefühle diese lächerlichen politischen Knallchargen sich zu diesem Themenkomplex äussern sieht,hört oder liest (allen voran unsere Ulla)....dann fällt einem schon mal das Gesicht in die Suppe!  

07.07.04 20:26

26159 Postings, 6170 Tage AbsoluterNeuling@chartgranate

Rhetorisch geschickt, aber Du machst es Dir zu einfach, wenn Du alles auf die Anbieterseite schiebst.

Weisst Du eigentlich, was für ein Anspruchsdenken mittlerweile bei Patienten herrscht?  

07.07.04 20:40

26159 Postings, 6170 Tage AbsoluterNeulingNoch zm Thema

Gesundheitssystem verschlingt 224 Milliarden
Herz-Kreislaufkrankheiten größter Faktor - Statistisches Bundesamt sieht keine Kosten-Explosion
von Dorothea Siems

Berlin - -  Herz-Kreislaufkrankheiten sind der größte Kostenverursacher im deutschen Gesundheitswesen. Dies ergab die erste detaillierte Aufstellung der Krankheitskosten in Deutschland, die das Statistische Bundesamt in Berlin vorgelegt hat. An zweiter Stelle folgen Krankheiten des Verdauungssystems, unter die allerdings auch die Zahnschäden fallen. Den dritten Platz nehmen die Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems ein.


Insgesamt sind 2002 bundesweit rund 224 Milliarden Euro für die Behandlung von Krankheiten ausgegeben worden. Dies entspricht durchschnittlich 2710 Euro pro Kopf vom Säugling bis zum Greis.


Mit 35,4 Milliarden Euro, floss statistisch gesehen, jeder sechste Euro in die Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen Als Nummer zwei folgten 2002 Störungen des Verdauungssystems mit 30,1 Milliarden Euro. Dabei schlagen allein die Zahn- und Zahnersatzbehandlungen mit 18,6 Milliarden Euro zu Buche. An dritter Stelle bei den Kostentreibern lagen Muskel-Skelett-Erkrankungen, für deren Heilung 25,2 Milliarden Euro ausgegeben wurden. Jeder zehnte Euro - 22,4 Milliarden insgesamt - wurde für die Behandlung von psychischen Störungen oder Krankheiten aufgewendet. Viel Geld benötigt zudem die Behandlung von Krebs und gutartigen Geschwulsten (14,7 Milliarden Euro) sowie Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten (12,9 Milliarden Euro). Mit 108 Milliarden Euro blieb knapp die Hälfte der Gesamtausgaben in der ambulanten Behandlung, also beim Arzt, Zahnarzt oder in der Apotheke, der Rest bei der Versorgung in Krankenhäusern und Heimen.


Von der viel beschworenen Kostenexplosion im Gesundheitswesen ist nach Angaben der Statistiker noch nichts zu spüren. Der Anteil der Gesundheitskosten am Bruttoinlandsprodukt stieg demnach zwischen 1992 und 2002 nur unwesentlich von 10,1 auf 11,1 Prozent. In den nächsten Jahren könnte sich das allerdings ändern: Schon heute fallen für die über 65-Jährigen, die rund 17 Prozent der Bevölkerung ausmachen, knapp 43 Prozent der Krankheitskosten an, wie der Präsident des Bundesamts, Johann Hahlen, darlegte. Der Anteil dieser Altersgruppe soll sich bis 2050 verdoppeln. Ein 85-Jähriger benötigt derzeit mit 12.430 Euro im Durchschnitt zwölfeinhalb Mal höhere Ausgaben als ein unter 15-Jähriger. Dies lasse die Herausforderungen erkennen, vor denen das Gesundheitssystem" stehe, so Hahlen.


In den verschiedenen Altersgruppen herrschen unterschiedliche Krankheitsbilder vor. Bei Kindern werden die höchsten Kosten durch Atemwegserkrankungen verursacht. Im Erwerbsleben hingegen schlagen die Kosten zur Behandlung von Krankheiten des Verdauungssystems am stärksten zu Buche. Bei Älteren schnellen hingegen die Kosten, die durch Herz-Kreislauferkrankungen verursacht werden, in die Höhe.


Ins Gewicht fallen auch Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Frauen verursachen fast über den gesamten Lebenszyklus hinweg deutlich mehr Kosten als Männer, nämlich durchschnittlich 3.160 Euro pro Kopf und Jahr im Vergleich zu 2.240 Euro beim Durchschnittsmann. Gleichzeitig leben Frauen länger - in der Bevölkerung über 85 Jahre machen sie drei Viertel aus. Und gerade diese Altersgruppe benötigt mit Gesundheitskosten von 12.430 Euro pro Kopf besonders viel Hilfe, wie Deutschlands oberster Statistiker erklärte.

http://www.welt.de/data/2004/07/07/301790.html
 

08.07.04 05:07

9161 Postings, 7768 Tage hjw2Käuflicher Kanzler

Rainer Balcerowiak
 
Milliardenprofite der Pharmaindustrie unangetastet
 
Die »Gesundheitsreform« sei von allen bisher umgesetzten Elementen der »Agenda 2010« die »größte Erfolgsstory«, erklärte Karl Lauterbach, Chefberater von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) am Mittwoch in Berlin. Damit hat er sicherlich recht, denn in keinem Bereich der sozialen Daseinfürsorge funktioniert die direkte Umverteilung von unten nach oben zur Zeit ähnlich reibungslos. Während die gesetzlich Versicherten durch Praxisgebühren, erhöhte Zuzahlungen und komplett privat zu finanzierende Gesundheitsleistungen um mehrere Milliarden erleichtert werden, schwingen sich die großen Pharmakonzerne von einem Umsatz- und Gewinnrekord zum nächsten. Der Bundeskanzler hat nun am Mittwoch nach einer »Rotweinrunde« mit den Pharmabossen unmißverständlich klargestellt, daß das auch so bleiben wird und »Entgegenkommen« bei der Frage patentgeschützter Medikamente angekündigt.

Die im »Gesundheitsmodernisierungsgesetz« getroffene Festlegung, daß teure, patentgeschützte Medikamente ohne therapeutischen Zusatznutzen ab Januar 2005 unter die Festbetragsregelung fallen, d.h. nur noch bis zur Höhe des Preises in der Wirkung gleicher Präparate erstattet werden, sollte den Krankenkassen Einsparungen von einer Milliarde Euro pro Jahr bringen. Die kämen vermutlich schnell zusammen. Ein preiswertes Medikament gegen die Volkskrankheit Bluthochdruck beispielsweise kostet pro Jahr 33 Euro, ein vergleichbares, vermeintlich »innovatives« Mittel schlägt dagegen mit 221 Euro zu Buche. Da derartige Scheininnovationen zirka 80 Prozent aller Neuzulassungen ausmachen, ist das Argument der Unternehmen, man müsse mit den hohen Preisen die Forschungsinvestitionen refinanzieren, bereits auf den ersten Blick nicht besonders belastbar.

Das alles ist dem Kanzler natürlich wohlbekannt. Doch die Pharmalobby hat in ihm stets einen willfähigen Handlanger gehabt, wenn es um die Verteidigung ihrer Profitinteressen geht. Bereits 2001 ließ sich die Bundesregierung die geplante Einführung einer Positivliste verschreibungsfähiger Medikamente für läppische 200 Millionen Euro abkaufen. Inzwischen ist Schröder offensichtlich wesentlich billiger zu haben. Die Weichen für die erneute Profitgarantie für die Pharmalobby wurden laut Presseberichten auf einem gemeinsamen Gelage von Kanzler und Bossen im Bordelaiser Nobelweingut Chateau Lafite des Baron Rothschild bereits im März dieses Jahres gestellt. Und der ihm bei dieser Gelegenheit kredenzte 1940er Grand Cru war zwar sicherlich teuer, aber 200 Millionen Euro kostete er wohl nicht.
     

 

09.07.04 08:11

Clubmitglied, 45422 Postings, 7443 Tage vega2000@AN Zombi hat recht mit seinen Vermutungen

in Pos. Nr.8.
Allein die Personalkosten der Krankenkassen belaufen sich auf über 40%! Wie hoch die Kosten bei den Pharmariesen & im Gesundheitsministerium sind entzieht sich meiner Kenntnis, aber die ganzen Kontrollinstanzen (BLEISTIFTANSPITZER!!!!!) müssen ja bezahlt werden.  

09.07.04 08:38

21368 Postings, 7155 Tage ottifantAllianz-Wahnsinn

Der aktuelle Fall: Allianz-Wahnsinn

Thomas Krause hat schon lange eine Berufsunfähigkeitsversicherung bei der Allianz, für die er brav Jahr um Jahr seine Beiträge bezahlt. 2002 hat Krause einen Motorradunfall. Seine Schulter ist kaputt, die Ärzte erklären den Fliesenleger für berufsunfähig. Doch die Allianz verlangt weitere Gutachten. Drei Ärzte bestätigen die Berufsunfähigkeit. Die Allianz allerdings schweigt. Auf Nachfragen Krauses sind die Unterlagen im Haus unterwegs - von einer Abteilung zur nächsten und wieder zurück.

Nach einem Jahr gibt es endlich ein persönliches Gespräch in der Münchner Allianz-Zentrale. Das Angebot an Krause: Eine Einmal-Zahlung, wenn der Vertrag aufgelöst wird. Krause lehnt ab. Doch der Wahnsinn geht in die nächste Runde: Die Allianz verlangt weitere Gutachten und fordert, Krause könne doch als Fliesenfachverkäufer im Baumarkt arbeiten. Nun klagt Krause - mit einer Rechtsschutzversicherung, die er bei der Allianz abgeschlossen hat!

 

09.07.04 09:41

26159 Postings, 6170 Tage AbsoluterNeuling@vega

Ohne jetzt den sicher hohen Bürokratieaufwand der GKV verteidigen zu wollen, der jetzt ja auch limitiert wurde, sind Deine Zahlen falsch (wenn ich sie richtig verstehe). Die Verwaltungskosten der GKV betragen niemals 40% der Einnahmen.

"10. Woher weiß ich, wofür meine Krankenkasse das Geld ausgibt?

Von 2004 an müssen die Kassen jedes Jahr in ihren
Mitgliederzeitschriften berichten, wie viel Geld sie zum Beispiel für
ärztliche Behandlungen, Krankenhausbehandlungen oder Arzneimittel
ausgeben ? und wie viel für Verwaltungs- und Personalkosten. Auch
Gehälter, Versorgungsregelungen und sonstige Bezüge der
Vorstandsmitglieder gehören dazu. Das schafft Transparenz. Versicherte
können das künftig bei der Wahl einer Krankenkasse als
Entscheidungskriterium heranziehen.

11. Was wird unternommen, um die Verwaltungskosten der
gesetzlichen Krankenkassen zu begrenzen?

Weil die Verwaltungskosten in den letzten Jahren weit überproportional
angestiegen sind, werden sie durch die Gesundheitsreform begrenzt.
Bereits im Januar 2003 hat der Gesetzgeber eine entsprechende
Nullrunde unter anderem für die Kassen verordnet. Durch die
Gesundheitsreform werden in Zukunft die Verwaltungskosten pro Mitglied
? das waren 2002 durchschnittlich etwa 157 Euro ? eingefroren, wenn sie
mehr als zehn Prozent über dem Durchschnitt liegen."

http://www.die-gesundheitsreform.de/hintergruende/...rankenkassen.pdf
 

09.07.04 09:46

26159 Postings, 6170 Tage AbsoluterNeulingSo jetzt ha ich's: 5,6%

http://www.aok-bv.de/presse/infos/index_00986.html
 

09.07.04 09:47

26159 Postings, 6170 Tage AbsoluterNeulingOh no!

ei meiner Tastatur kann ich das  nicht mehr enutzen.

Daei muss ich doch heute esonders viel schreien.

Scheieenkleister!  

09.07.04 09:51

16576 Postings, 6772 Tage MadChart@AN: Wieso sollen vegas 40% nicht stimmen?

Ich war früher bei der BARMER. Wenn ich sehe, dass die pro 10 Quadratkilometer mindestens eine Filiale haben, inklusve ein paar Angestellten, einem Filialleiter, Miete, Strom, Telefon, usw., kann ich mir das sehr wohl vorstellen.  

09.07.04 09:55

16576 Postings, 6772 Tage MadChartHabe gerade erst den Link gelesen

Die 5,6 % sind eine geauso inbelegte Behauptung wie die 40%.

Bloß, weils da steht, glaube ich das noch lange nicht. Schon gar nicht bei der AOK.  

09.07.04 09:56

26159 Postings, 6170 Tage AbsoluterNeulingIch suche noch

09.07.04 10:03

26159 Postings, 6170 Tage AbsoluterNeulingIch denke, die 5-6% stimmen.

Alle Quellen sagen etwa das gleiche.

Ausserdem klingt 156 Euro/Patient nach wenig, aber für alle GKV sind das um die 8 Milliarden. Da kann man schon ein paar Filialen von betreiben...

http://www.wdr.de/themen/gesundheit/...jhtml?rubrikenstyle=gesundheit

http://www.diabetes-news.de/apotheke/nachrichten/pa021104.htm

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=37896

Vega/Mad: wenn Ihr die 40% mit Quellen belegen könnt, wäre ich da SEHR interessiert dran (nicht ironisch gemeint!).

Danke im Voraus,
AN  

09.07.04 10:05

36845 Postings, 6341 Tage TaliskerDie Zeiten ändern sich,

vielleicht sollte man mal ein paar alte (Vor-)Urteile überdenken, ggf. ändern. AN ist mir beim Anzweifeln der 40% (wovon eigentlich? Etwa der Mitgliedsbeiträge? Ist ja wohl ein Witz) zuvorgekommen. Nen Kumpel ist Scherge bei der AOK. Die sitzen in einem Palast. Aber inzwischen steht der halb leer, ist der Kasse nur noch ein Klotz am Bein. Auch die haben von solchen Begriffen wie Umstrukturierung, Rationalisierung, Verschlankung etc. schon mal gehört. Allerdings weiß ich nicht, ob bereits über einen Verkauf des Tempels nachgedacht wird.
Klar, im Gesundheitssektor fließt in quasi allen Bereichen noch viel zu viel Geld in ominöse Richtungen. Speziell die Pharmalobby ist für mich eines der größten Phänomene überhaupt, man muss schon Respekt haben vor deren Effektivität :-( Aber immer diese platten, überkommenden Allgemeinplätze (BLEISTIFTANSPITZER!!!!!) sind einfach nur billig.
Talisker  

09.07.04 10:06

16576 Postings, 6772 Tage MadChartMal sehen...

Ich hab gerade ne EMail an meine KV geschrieben und angefragt, wie hoch der Verwaltungskostenanteil ist. Mal sehen, ob die 12,8% stimmen...wenn sie's mir überhaupt sagen....sobald ich ne Antwort habe, stelle ichs rein  

09.07.04 11:10

2101 Postings, 6958 Tage ribaldTatsache ist, dass es

zu viele GVs gibt.
Bei 30 bis 40 würden die Fixkosten pro Mitglied sinken.
- Die Pharmakonzerne abkassieren.
- Die Krankenhäuser überwiegend chaotisch organisiert sind.
- Die Kassenärztliche Vereinigung überflüssig und
  unsinnig ist.
- Die Ärzte auf hohem Niveau jammern. Sie sollten
   einmal auch etwas finanziell bluten.

und   ... und ...

Ulla pack das endlich an.
Wir sind hier in keiner Pornobar!
 

12.07.04 08:23

Clubmitglied, 45422 Postings, 7443 Tage vega2000@AN

zu Pos.15: Die 40% beziehen sich auf den Verwaltungskostenanteil, nicht an den Gesamteinnahmen der KK`s. Bei einigen Kassen liegt der Anteil bei über 50%.  

13.07.04 13:12

58960 Postings, 6551 Tage Kalli2003Verwaltungskosten der GKV


Bürgerversicherung und Kopfpauschale Wer profitiert von welchem Modell?
Hintergrund Eckpunkte der Gesundheitsreform
Hintergrund Krankenkassenwechsel
Aktuelle Beitragssätze krankenkasseninfo.de  
n-tv.de Forum Gesundheit  
Dienstag, 13. Juli 2004
Krankenkassen-Rekord
Verwaltungskosten gestiegen  

Die Verwaltungskosten der gesetzlichen Krankenkassen haben nach einem Zeitungsbericht im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Sie lägen mit 8,2 Mrd. Euro um 2,3 Prozent über denen des Vorjahrs, berichtet die "Welt" unter Berufung auf die Abschlussstatistik des Bundesgesundheitsministeriums.
 
Demnach betrug der Anteil der Verwaltungsausgaben an den gesamten Leistungsausgaben im vergangenen Jahr 5,66 Prozent.
 
Der Präsident des Deutsche Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Ludwig Georg Braun, kritisierte die Entwicklung. "Die Verwaltungskosten der gesetzlichen Krankenkassen müssen endlich sinken, anstatt ständig zu steigen", sagte er dem Blatt.

So long (oder doch besser short?)

Kalli  

 

13.07.04 13:28

26159 Postings, 6170 Tage AbsoluterNeulingCool, Kalli, vielen Dank!

@vega: Dein Posting verstehe ich nicht ganz. Auf was bezeihst Du denn denn Anteil (=was steht im Zähler und Nenner?)  

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