Betrügereien deutscher Banken und Broker

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neuester Beitrag: 19.09.05 16:12
eröffnet am: 01.04.05 20:39 von: Corypheana Anzahl Beiträge: 12
neuester Beitrag: 19.09.05 16:12 von: ms2912a Leser gesamt: 1117
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01.04.05 20:39
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1113 Postings, 5746 Tage CorypheanaBetrügereien deutscher Banken und Broker

Kapitel Turbo-Optionsscheine - mit Bezug auf den heutigen rip off

banken wissen ganz genau, wieviele welcher turbos wann gekauft, verkauft und gehalten werden. sie können spekulanten damit nicht nur auf den allgemein bekannten wegen betrügen, sondern zusätzlich psychologisch täuschen und austricksen. darüber hinaus stehen ihnen noch ganz andere methoden zur verfügung, die unwissende nicht mal im entferntesten erahnen.
übrigens: in den usa wird in bank- und börsenkreisen im fachjargon ein kunde als eine person definiert, die es gilt bis zum maximum auszunehmen!


heutiger ablauf
zuerst wurden bei steigendem dax riesige mengen enger turbo puts (z.b. strike 4400 p) umgesetzt, ohne daß es nennenswerte gegenbewegungen gab. mit den us-zahlen um 15:30 uhr gab es eine korrektur die zum ausstieg hätte genutzt werden können. doch ausgerechnet zu diesem zeitpunkt traten systemausfälle bei diversen banken und börsenplätzen auf (womit einmal mehr bewiesen ist, daß diese hand in hand arbeiten). für käufer solcher engen turbo puts gab es also keine möglichkeit zu diesem zeitpunkt verlustfrei oder gar mit gewinn zu veräußern. anschließend stieg der dax weiter bis kurz vor die genannte ko grenze. der dax future wurde zusätzlich ordentlich aufgepumpt um ja alles abzugrasen, was nicht niet- und nagelfest war. zu diesem zeitpunkt fanden sich auf der anderen seite massenweise käufer von turbo calls, die auf die "sicheren" 10 - 15 punkte bis zum knock out der 4400er turbo-puts spekulieren wollten. da zu diesem zeitpunkt die meisten turbo-puts mit strike 4400 bereits herausgezogen waren, drehte das verhältnis von puts zu calls, so daß die kosten-/nutzungsrechnung der market maker nun den rip off in die gegenrichtung nahelegte. d.h. der besagte strike 4400 wurde nicht erreicht - statt dessen gab es einen kleinen aber effizienten absturz um die käufer der betreffenden turbo calls ebenfalls zu schröpfen.
damit erklären sich auch unmißverständlich plötzlich stark divergierende bewegungen des dax zu den us-märkten, exaktes timing für systemausfälle bei banken und börsenplätzen zu entscheidenden zeitpunkten, insiderhandel, falsche kursstellungen, nachweisbare lügen seitens der verantwortlichen zwecks rechtfertigung und ausrede u.a. betrügereien, die an maßlosigkeit kaum noch überbietbar scheinen.


desweiteren möchte ich hier nochmals darauf hinweisen, daß banken- und broker"kunden" in deutschland gläserne kunden sind. banken und broker tauschen nach bedarf informationen ihrer kunden und deren profile untereinander aus und sie haben noch viel weiter reichende möglichkeiten. darüber hinaus können sie ihre kunden zumindest temporär (minuten, stunden, tage, aber auch wochen bis zu monate) enteigenen und ihnen jeglichen zugriff zu ihren konten und depots, sowie den darin enthaltenen wertpapier- und barbeständen durch unbegründbare sperrungen verweigern, ohne daß es den "kunden" möglich ist, dies im nachhinein zu beweisen.
ich habe noch andere nachweisbare lug- und betrugmethoden, pflichtverletzungen und nachlässigkeiten dieser betrüger in nadelstreifen parat, da ich diese präzise aufzeichne und sammel und biete jedem der gewillt ist, möglichkeiten konsequent dagegen vorzugehen.
in zeiten die von krisen, vertrauensbrüchen und universalbetrügereien geprägt sind, ist es einfacher als je zuvor die betreffenden banken erheblich zu schädigen, statt jahrelange nervenzehrende, zumeist sinnlose verfahren gegen sie zu führen, z.b. durch umsatzeinbußen in 3 stelliger millionenhöhe. jeder der gewillt ist dagegen vorzugehen ist hiermit dazu aufgerufen dies zu tun. im verbund ist es leichter als ihr glaubt, heute mehr denn je. die interessengemeinschaft wächst rapide.
wer hier etwas dazu beitragen möchte, in welcher form auch immer, soll dies bitte tun.  

01.04.05 20:49

6337 Postings, 7283 Tage hardymanJa cory stimme Dir

da in den meisten Fällen zu.
Du musst sie nur mit Ihren eigenen Waffen schlagen und da gehört leider jahrelange Beobachtung dazu bis man die ganzen Betrügereien im Vorfeld für sich nutzen kann.
Ich handele grundsätzlich nicht mehr den Dax sondern nur Einzelwerte bzw. die Amis.

 

 

Gruß, hardyman

Idee

 

01.04.05 20:56

1872 Postings, 5777 Tage alloawillycory, wenn ich

grüne sternchen verteilen dürfte, hättest jetzt eins von mir
verpasst bekommen.So ist das!

....kann mal bitte jemand für mich nen grünen an cory aus-ver-geben?
danke.  

01.04.05 21:04

2621 Postings, 5900 Tage Nostra2Nein 3 Grüne für Cory.

Gruss Nostra2

 

01.04.05 21:10

25551 Postings, 7020 Tage Depothalbiererwenn noch mal andere zeiten kommen,

werden diese ganzen schlipsträger gelyncht.

vielleicht erlebe ich es ja noch...  

01.04.05 21:37

99218 Postings, 7449 Tage KatjuschaMan könnte die heute stark unterschiedlichen

Bewegungen bei Dax vs. S&P aber auch mit dem schwankenden Euro erklären. Wenn man den in die heutigen Bewegungen einrechnet, sinds sie durchaus plausibel.  

01.04.05 21:46

4007 Postings, 6363 Tage hippeland@hardy

Mit OS auf Aktien treiben sie es genau so bunt.
Beispiel: CB6DXS
Underlying heute bei 51,99. OS bei 0,078/0,088
Underlying jetzt 0,38% tiefer. OS müsste beim heutigen Omega um knapp 8% tiefer bei
0,072 Geld stehen. Aktuell steht er bei 0,065 Geld. Vielleicht richten sie sich ja nach den paar ADRs, die in Amiland gehandelt werden. Davon habe ich keine RT-Quotes. Vielleicht ist es auch nur Beschiss, um den ein oder anderen noch vor dem WE aus dem Schein zu treiben. Kaufen kann man ihn wegen des hohen Spreads ja eher nicht. Ein identischer Schein ist bei der Citi wesentlich höher gepreist.

 

 

ariva.de Grüße
-hippeland-

 

01.04.05 22:14

7114 Postings, 6940 Tage KritikerHabt ihr schon einmal überlegt,

wer bei Optionsscheinen verdient? - und warum diese Handels-Form eingerichtet wurde? - wie alle anderen Termingeschäfte?
Die Banken geben doch solche Scheine nicht aus, um am Ende draufzuzahlen!
Der Geldgierige wird dabei abgezockt! - logisch!
Auch bei Aktien mit höheren Umsätzen wird von den Multi's geschoben.
Warum poste ich hier ständig: Setzt KEINE Stopp-Losse - weil diese ausspioniert werden und zum Kursdruck benützt.

Und noch eins: Der Multi verdient an der Börse bereits bei 2% Vol., ich hingegen habe 4% Spesen! - immer kritisch bleiben!
Trotzdem, schönes Wochenende! - Kritiker.  

01.04.05 22:20

6337 Postings, 7283 Tage hardymanGenau Kritiker

und möglichst Scheine wo die Vola unten ist und in der Nähe des Geldes liegen.
Im Normalfall sind Scheine unter 10 Cent zum Totalverlust verdammt.

 

 

Gruß, hardyman

Idee

 

02.04.05 04:45
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79 Postings, 5898 Tage ms2912aAbhilfe US Futures

Bevor ihr Euch von den Emis abzocken läßt, überlegt doch einmal, US Futures zu handeln. Ich handele jetzt meist den Mini Dow Future YM. Das bringt 5$ / Dowpunkt bei einem Kontrakt. Bei IB kostet das pro Kontrakt 4,12$ Roundturngebühren bei einem Anfangsmargin von ca. 1250$ während der US Kassa Börsenzeiten bis 15 Min vor Schluß, sonst verdoppelt sich der Margin. Man handelt dort direkt an der Börse und ist nicht mehr von irgendwelchen Steckerziehenden Emis abhängig. Allein, daß man beim Eingeben der Position Limit und Stop Limit gleichzeitig eingeben kann, ist ein immenser Vorteil.
Nähere Informationen www.interactivebrokers.de (ich weiß, es gubt auch andere Broker).

Der Daxfuture ist für viele leider sehr teuer mit 25 Euro / Daxpunkt, es gibt zwar auch neuerdings einen Future auf den DAX ETF mit 1 Euro / Daxpunkt, dort läuft aber nichts. Das wär also nur für diejenigen interessant, die mit nicht zu engen Scheinen jetz in Portionen zu 2500 Stück handeln. Eine Alternative wären auch CFDs, die ich selbst aber noch nicht gehandelt habe. Auch dort ist man allerdings wieder von dem Broker abhängig.
 

19.09.05 10:45

63320 Postings, 5935 Tage Anti LemmingMargin

Weißt Du, warum bei Futures der Anfangsmargin um 15 Min. vor Schluss verdoppelt wird? Bleibt er auch über Nacht verdoppelt? Halbiert er sich dann wieder am nächsten Handelstag während der Börsenöffnungszeiten?

Zu den Futures: Leider ist man damit "dran", wenn es gegen einen läuft (unbegrenzte Nachschusspflicht). Der Engländer Nick Leeson hat vor 10 Jahren mit Nikkei-Futures seinen Arbeitgeber, die britische Baring-Bank, ruiniert, nachdem er Milliarden nachgeschossen hatte:
http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/...gs-Bank/536821.html
(Das hat ihn übrigens berühmt gemacht; heute ist er in der Finanzwelt wieder ein angesehener und gefragter Mann!).

Eine Alternative zu den Optionsscheinen sind richtige Options-Kontrakte (Eumex, CBOE, ISE), die zwar Zeitwertverfall haben, aber nicht gegen einen laufen, wenn man falsch liegt. Sie verfallen einfach nur wertlos. "Richtige" Optionen sind zu Börsenöffnungszeiten fast immer handelbar (kein Emittent "zieht den Stecker raus" - das passiert "komischerweise" meistens, wenn der Verkaufszeitpunkt für den Halter günstig und für den Emittenten ungünstig ist!). Außerdem haben sie den Vorteil, dass man die "Underlyings" für Gewinnmitnahmen dagegen kaufen bzw. shorten kann. Hat man z. B. QQQQ-Puts mit Basis-Preis 40 gekauft, als QQQQ bei 40 stand, und fällt QQQQ dann auf 38, so kann man - auch außerbörslich - die entsprechende Zahl QQQQs (1 Optionskontrakt entspricht 100 QQQQ-Aktien) long dagegen kaufen, womit man den Gewinn aus den Puts gesichert hat. Dann kann man in Ruhe abwarten, bis die Optionen handelbar werden bzw. der zu Handelsbeginn oft hohe Spread auf ein erträgliches Maß sinkt.

Außerdem bieten richtige Options-Kontrakte die Möglichkeit des "Covered Call"-Verkaufs: Bei Aktien, die man long hat, kann man Calls (als Stillhalter) leer dagegen verkaufen - wobei der Zeitwertverfall FÜR einen arbeitet und man schlimmstenfalls bei einem plötzlichen unerwarteten Anstieg der Aktien diese an den Call-Käufer abgeben muss. Dies lohnt sich vor allem, wenn man glaubt, die Aktien haben ihr Potenzial nach oben bereits weitgehend ausgeschöpft. Dann kann solch ein Covered-Call-Verkauf sogar steuergünstig sein, weil man Aktien damit evtl. über die Haltefrist von einem Jahr im Depot lassen kann und die Gewinne zumindest in Höhe der vereinnahmten Optionsprämie gesichert hat.

 

19.09.05 16:12

79 Postings, 5898 Tage ms2912aÜbernacht Margin

Je nach Börse wird vor Börsenschluß (US Futures 21:45h, DAX 18:45h) der Margin verdoppelt. Übernacht heißt also bis zum nächsten aktiven Börsenhandel der Präsenzbörse. Der Doppelte Margin soll gegen größere Übernacht mögliche Ereignisse absichern.
 

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