Bauland wird immer teurer

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 22.08.06 08:55
eröffnet am: 22.08.06 08:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 5
neuester Beitrag: 22.08.06 08:55 von: popelfuchs Leser gesamt: 272
davon Heute: 1
bewertet mit 1 Stern

22.08.06 08:16
1

20752 Postings, 5930 Tage permanent Bauland wird immer teurer

Diesen Artikel vorlesenDieser Artikel als DruckversionSchlagzeile per E-Mail verschicken
HANDELSBLATT, Dienstag, 22. August 2006, 07:00 Uhr
Wert in zehn Jahren verdoppelt

Bauland wird immer teurer

Bauherren müssen für Bauland immer tiefer in die Tasche greifen: Im Bundesschnitt kostete jeder Quadratmeter Land im Jahr 2005 rund 115 Euro. Seit Mitte der 1990er-Jahre haben sich die Baulandpreise in Westdeutschland annähernd verdoppelt.


HB NÜRNBERG. In den neuen Bundesländern seien sie hingegen nur um knapp ein Viertel gestiegen. Dies berichtet das Institut für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen (IfS). Allein zwischen 2002 und 2005 stiegen die Preise im Bundesschnitt um 43,8 Prozent von rund 80 auf etwa 115 Euro pro Quadratmeter. Im westdeutschen Durchschnitt waren rund 135 Euro pro Quadratmeter zu entrichten - ein Plus von 46,7 Prozent im Vergleich zum Jahr 2002, als noch etwa 92 Euro zu zahlen waren. In Ostdeutschland kostete Bauland 2002 rund 50 und 2005 etwa 51 Euro pro Quadratmeter. Allerdings gab es im Osten der Republik eine Preisdelle: 2004 betrug der Quadratmeterpreis durchschnittlich nur 45 Euro, so dass es binnen Jahresfrist zu einem deutlichen Anstieg um 13,3 Prozent kam.

<!--nodist-->
>>> Zur Wohnungssuche und Immobilien-Datenbank
<!--/nodist-->

Die höchsten Quadratmeterpreise sind nach Angaben des Instituts in Bayern zu zahlen: durchschnittlich 235 Euro pro Quadratmeter musste der bayerische Häuslebauer 2005 berappen, nach 218 Euro im Jahr 2004. An zweiter Stelle rangiert Baden-Württemberg mit 185 Euro (2004: 175 Euro), gefolgt von Bremen mit 138 Euro (2004: 118 Euro). Am preiswertesten seien Baugrundstücke in Thüringen mit durchschnittlich 40 Euro pro Quadratmeter, Sachsen-Anhalt mit 46 Euro pro Quadratmeter und Mecklenburg-Vorpommern mit 53 Euro pro Quadratmeter.

Zwar hätte man angesichts der seit 1995 deutlich rückläufigen Neubautätigkeit sinkende Baulandpreisen erwarten müssen. Doch offensichtlich hätten die Kommunen das Bauland-Angebot künstlich verknappt, mutmaßt das IfS. Denn die Verkaufszahlen von Grundstücken seien seit Jahren rückläufig. Gegenüber 1999 wurden in Westdeutschland fast 40, in den neuen Ländern sogar über 50 Prozent weniger Baugrundstücke verkauft.

Die Preisdifferenz bei Grundstücken in den alten und in den neuen Bundesländern werde nach Ansicht des Instituts noch viele Jahre bestehen bleiben. Grund: Im Osten gebe es deutlich größere Flächenreserven.

<!--nodist-->
Quelle: Immowelt. Bei unserem Partner finden Sie unter finanzieren weitere Beiträge zum Thema Hausbau.
 

22.08.06 08:30

39889 Postings, 5080 Tage biergott...

"Die Preisdifferenz bei Grundstücken in den alten und in den neuen Bundesländern werde nach Ansicht des Instituts noch viele Jahre bestehen bleiben. Grund: Im Osten gebe es deutlich größere Flächenreserven."


--> zumal der Osten ja auch ein wenig unattraktiver ist....
 

22.08.06 08:39

742 Postings, 4961 Tage popelfuchsAngebot und Nachfrage

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis und die Bewohner von Bayern und Baden Würt. wollen ebend bei Ihrem Bauland-Kauf beschissen werden :o)...Siehe auch Heizöl und Wassergeld-Preise.Der Beste Spruch kam von einem bayerischen PHM (Polizeihauptmeister) in einer Fernsehen-Reportage.Er verdient nur 3150,- Euro Netto im Monat und kann nur noch 950,- Euro im Monat aufs Konto zurücklegen und Bayern ist mit seinen Lebenshaltungskosten so teuer geworden.Also es gibt schon arme Mitbürger in Bayern.  

22.08.06 08:43

39889 Postings, 5080 Tage biergottwirklich ne arme Sau....

Ich halt mich jetzt mal zurück. Ich schreib a net was man im Osten so an Netto verdient. Denn sobald ich drüber nachdenke wird´s mir schlecht...  

22.08.06 08:55

742 Postings, 4961 Tage popelfuchsDas verdient der Osten netto

Ja der Verdienst im Osten ist richtig wenig gegenüber Westdeutschland...z.B.in Berlin hat der normale Bürger bei einer 40 Stunden Woche ca.750,- bis 1150,- Euro Netto im Monat raus,aber Lebenshaltungskosten steigen genauso wie in anderen Bundesländern.Nur die Bauland-Preise in Berlin wurde in der Zeit von 1991 bis 2003 künstlich (damals 320,- bis 500,- DM pro qm) nach oben gepusht und liegen jetzt im Schnitt pro qm zwischen 80,- bis 200,- Euro je nach Wohngegend.Die Grunderwerbssteuer ist auch gestiegen auf 3.5 % !!! Aber dafür kaufen die Polen jetzt wie verrückt das Bau & Ackerland von Meckl.Vorp. auf :o)  

   Antwort einfügen - nach oben