Banken radikal verkleinern

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neuester Beitrag: 08.05.09 11:08
eröffnet am: 02.05.09 12:03 von: Libuda Anzahl Beiträge: 4
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02.05.09 12:03

53389 Postings, 5814 Tage LibudaBanken radikal verkleinern

und das Eigenkapital verwässern. Zum Beispiel sollte der amerikanische Staat darauf dringen, dass seine Vorzugsaktien in normale Aktien umgewandelt werden - dann sind die Eigenkapitalanforderungen erfüllt. Gut ist, dass die City das japanische Borkerage verkaufen will oder muss. Hier müssen noch weitere Taten folgen, um die einzelne Banken wieder auf kleinere Einheiten zurückzustutzen, dass sie weniger Systemrisiken mehr darstellen. In Deutschland sollte die Bundesregierungen ihre Beteiligung an der Commerczbank nutzen, um diese wieder zu verkleinern, wo immer das auch geht. Vermutlich ist auch für deutsche Banken ein Stresstest sinnvoll - ob das Eigenkapital der Deutschen Bank ausreicht, müsste sich dann erweisen. Vielleicht könnte dann der Sündenfall wieder rückgängig gemacht werden, dass dem schweizer Seppi die Postsparbücher zum Spekulieren weitergereicht wurden. Ganz generell muss es weltweit zu einer Trennung von Investmentbanking und anderen Bankgeschäft gekommen - also zu einer neuen Art Glass Stegal-Act.


Report: Citigroup may need $10B in extra capital
Report: Citigroup may need to raise $10 billion in extra capital to meet new gov't standards
On Saturday May 2, 2009, 4:34 am EDT
      Buzz up! Print Related:Bank of America Corporation, Citigroup, Inc.
NEW YORK (AP) -- Citigroup Inc. may need to raise as much as $10 billion to meet the government's increased capital standards for banks outlined in its stress tests, according to a report.

The New York-based bank is negotiating with the Federal Reserve and may need less capital if it is able to convince regulators of its financial health, The Wall Street Journal said on its Web site. The report cited people familiar with the matter.

A Citigroup spokeswoman said the bank had no comment on the Journal story.

On Friday, the government pushed back its expected release date of the stress test results to Thursday from Monday, as regulators negotiate with the banks over the findings.

Last week, Fed officials said all 19 banks that underwent the stress tests will need to keep extra capital on hand beyond what's now required in case losses on loans and other assets continue to climb. That was a signal some banks would have to raise more cash. Initial results indicated that both Citigroup and Bank of America Corp. would be among that group, sources told The Associated Press earlier this week.

Banks will have up to six months to raise money from private sources, Federal Reserve Chairman Ben Bernanke has said. If they can't, the government would provide aid.

Citigroup has already received $45 billion in federal funds.

The government, which will soon own a 36 percent stake in the bank, also has agreed to insure a pool of more than $300 billion of its riskiest assets.

Earlier Friday, Citigroup announced that it was selling its Japanese brokerage business to Sumitomo Mitsui Financial Group Inc. for about $5.6 billion. The troubled bank has been shedding businesses over the past year to slim down and raise cash.

Citigroup posted a first-quarter loss to common shareholders of $966 million, or 18 cents per share. The loss was smaller than analysts had forecast.

Citigroup shares closed regular trading Friday down 8 cents, or 2.6 percent, to $2.97.  

02.05.09 13:07

53389 Postings, 5814 Tage LibudaÜber geile Spekulanten, die nur arme Seppi's sind

Köhler rechnet mit dem Casino-Kapitalismus ab
(110) 1. Mai 2009, 16:55 Uhr
Die Geschäftemacherei "ohne Regeln, Augenmaß und innere Werte", kurz der "angloamerikanische Casino-Kapitalismus" sei gescheitert, sagt Bundespräsident Horst Köhler. Bei den verantwortlichen Bankern vermisst er Reue und Einsicht ? und verlangt eine Debatte über deren "Fehlverhalten und Sozialkompetenz".


Bundespräsident Horst Köhler hat kein Verständnis für das Verhalten der Bankmanager


Mit scharfen Worten hat Bundespräsident Horst Köhler die Rolle und das Verhalten der Bankmanager kritisiert. Angesichts der von ihnen ausgelösten Finanzkrise forderte Köhler von den Bankern mehr Reue und Einsicht. ?Bedauerlicherweise bleibt die Finanzelite im Wesentlichen stumm?, kritisierte das Staatsoberhaupt in der ?Bild?-Zeitung.


?Manche klagen sogar auf Auszahlung von Millionen-Vergütungen. Dabei spüren sie materiell kaum etwas von der Krise ? während normale Angestellte, etwa die Frau an der Supermarkt-Kasse, bei kleinen Fehlern harte Konsequenzen erleben.? Und er fügte hinzu: ?Ich hoffe sehr, dass aus der Wirtschaft selbst noch der Anstoß für eine offene Debatte über Fehlverhalten und Sozialkompetenz kommt.?

Doch der Bundespräsident will nicht nur kritisieren, sondern auch Mut machen. Er begreift die beispiellose Finanzkrise nämlich zugleich als Chance für Reformen. ?Die Krise, so schlimm sie ist, wird Neues und auch Gutes hervorbringen?, sagte Köhler. Die Wirtschaft stelle sich schon voll auf den notwendigen ökologischen Umbau der Weltwirtschaft ein. Es geht um Lösungen für eine neue Zeit. ?Wir wollen sparsamer mit den Rohstoffen der Erde umgehen und gesündere Energiequellen erschließen?, sagte Köhler.


Es gebe keinen Zweifel daran, dass vor allem die US-Wirtschaft die weltweite Krise ausgelöst habe. ?Der angloamerikanische Casinokapitalismus ist gescheitert?, sagte der Bundespräsident. Er fügte allerdings hinzu: ?Ein Großteil der inzwischen wertlosen Finanzpapiere steht in den Büchern europäischer Institute, nicht zuletzt der deutschen Landesbanken. Dabei war niemand gezwungen, mit der Herde mitzulaufen.?

Auf die Frage, ob er den Kapitalismus als gescheitert betrachte, sagte das Staatsoberhaupt: ?Nein. Gescheitert ist die Geschäftemacherei ohne Regeln, Augenmaß und innere Werte.?

Das Staatsoberhaupt würdigte zugleich die Rolle der Gewerkschaften in der Krise. ?Wir haben es diesmal nicht mit vorschnellen Entlassungen zu tun bekommen. Früher hieß es: keine Aufträge, zack, Kündigung. Heute gibt es neue flexible Instrumente für Belegschaft und Management in den Betrieben. Das haben wir auch der Besonnenheit der Gewerkschaften zu verdanken.?

Auch das Vorgehen der Bundesregierung stößt beim Bundespräsidenten auf Zustimmung. Köhler: ?Es gab ja einen Moment, wo die Bankenkrise die Ersparnisse der Menschen in Gefahr zu bringen drohte. Darauf hat die Bundesregierung kraftvoll reagiert.?

Zugleich mahnte Köhler allerdings, für die Zeit nach der Krise den Abbau der Staatsverschuldung zu planen. ?Es ist richtig, sich der Rezession mit aller Kraft entgegenzustemmen, und dafür muss auch eine höhere Staatsverschuldung in Kauf genommen werden. Aber zugleich brauchen wir ein glaubwürdiges Konzept zum Schuldenabbau nach der Krise, und wir können uns dabei nicht von Wachstum als alleinigem Friedensstifter in der Gesellschaft abhängig machen.?

Keywords
Bankenrettungsplan Staatsverschuldung Giftige Papiere Berlin Managergehälter Zur Stabilität der Demokratie in der Krise sagte der Bundespräsident: ?Es wird eine Bewährungsprobe. Aber Deutschland lässt sich davon doch nicht aus den demokratischen Gleisen werfen. Warum sollten wir ausgerechnet auf demokratische Selbstbestimmung verzichten, wenn es um den Weg aus der Krise geht?? Den Unternehmen gab er auf den Weg: ?Wenn Ihr wirklich entlassen müsst, haltet Kontakt zu Euren Mitarbeitern. Verliert sie und ihre Familien nicht aus den Augen. Sie werden gebraucht.?  

07.05.09 12:34

53389 Postings, 5814 Tage LibudaEU liest auch bei Libuda mit

http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...eren/510450.html

Ein sehr guter Vorschlag, um die Systemrisiken, die von zu großen Banken ausgehen, zu verkleinern.  

08.05.09 11:08

53389 Postings, 5814 Tage LibudaSogar in Bayern liest man jetzt Libuda

Sanierungsplan für BayernLB steht
Fast alle Töchter soll das Institut abgeben - so will es die Europäische Kommission. Die Landesbank würde damit praktisch halbiert. Gutachter warnen laut einem Zeitungsbericht jedoch: Frühestens 2013 dürften sich annehmbare Preise erzielen lassen.

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ZUM THEMA
Neue Bonitätsbewertung: S&P stuft Landesbanken herunter (http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...ter/509754.html)
Nach Milliarden-Verlust: BayernLB verweigert Prognose (http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...ose/492031.html)
Wegen Milliardenspritze des Landes: Brüssel will BayernLB halbieren (http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...ren/489370.html)
Diesen Artikel jetzt anhören Die Bayerische Landesbank (BayernLB) soll einem Zeitungsbericht zufolge nahezu halbiert werden. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete am Freitag, der Sanierungsplan sehe vor, dass das staatliche Kreditinstitut nahezu alle Tochterbanken verkaufen solle. Das sei einem Gutachten zu entnehmen, das im Auftrag des Verwaltungsrates der BayernLB entstanden sei und in dem der Sanierungsplan beschrieben und analysiert werde.

Die Bilanzsumme solle von 485 Mrd. Euro im Jahr 2008 auf 271 Mrd. Euro im Jahr 2013 verringert werden. Auf der Verkaufliste stünden die SaarLB in Saarbrücken, die LBLux in Luxemburg und die GWB Immobilien AG in München. Bis 2013 oder 2014 sei auch die Abgabe der MKB in Ungarn und der Kärntner Hypo Group Alpe Adria (HGAA) vorgesehen.

Eine "wesentliche Verkleinerung" der BayernLB ist eine Vorgabe der Europäischen Kommission für die staatliche Rettungsaktion. Das Land Bayern stützt seine Landesbank mit 10 Mrd. Euro. Die Erlöse aus dem Verkauf der Tochterbanken der BayernLB sollen laut Gutachten dazu verwendet werden, eines Teil dieses Geldes zurückzuzahlen.


Die BayernLB steht vor einer radikalen SchrumpfkurEine Sprecherin des bayerischen Finanzministeriums sagte der Zeitung, Minister Georg Fahrenschon (CSU) wolle die Empfehlungen der Berater zur Basis der weiteren Arbeit machen. Die Gutachter warnen dem Bericht zufolge davor, die Tochterbanken zu früh abzustoßen. Das könne dazu führen, dass die Verkaufserlöse niedriger ausfielen als die Werte, mit denen diese Beteiligungen derzeit in den Büchern der BayernLB stehen. Solche Buchwertverluste könnten den Sanierungsprozess gefährden.

Angesichts der noch länger andauernden Wirtschafts- und Finanzkrise dürften sich wohl erst 2013 oder 2014 wieder annehmbare Preise bei der Veräußerung von Kreditinstituten erzielen lassen, zitierte die Zeitung die Gutachter.

Die BayernLB will sich künftig vor allem auf das Mittelstandsgeschäft, Großkunden, gewerbliche Immobilien und Privatkunden konzentrieren. Die Risikoaktiva sollen um etwa ein Drittel reduziert, riskantes Investmentbanking soll ganz aufgegeben werden. Bis 2013 würden 5600 der 19.200 Stellen wegfallen.  

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