Bafin-Sanio rausschmeissen: Daimler nach Conti

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neuester Beitrag: 03.08.08 18:55
eröffnet am: 02.08.08 18:16 von: Libuda Anzahl Beiträge: 5
neuester Beitrag: 03.08.08 18:55 von: Libuda Leser gesamt: 335
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02.08.08 18:16

53800 Postings, 5866 Tage LibudaBafin-Sanio rausschmeissen: Daimler nach Conti

Es wird endlich Zeit, dass dieser unerträglich arrogante und unfähige Bafin-Chef rausgeschmissen wird und durch jemand ersetzt wird, der seiner Belegschaft beibringt, dass Gesetzt nicht da sind, damit sie gebeugt werden.

Die Umgehung der Eigenkapitalvorschriften durch nicht zulässige Zweckgesellschaften wurde toleriert und kostete die Steuerzahler allein bei der IKB acht Milliarden.

Dann wurde bei Conti die Einhaltung der Meldevorschriften nicht eingefordert und das Insider-Handeln der beteiligten Banken nicht verfolgt. Die FSA in Großbritannien wird in solchen Fällen tätig und die untätige SEC wurde in den USA im Fall von CSX durch ein Gericht korrigiert. Wo ist die zuständige Staatsanwaltschaft hier bei uns, obwohl eindueutig ein Offizialdelikt vorliegt?

Nun kann man gerade auf den Laufbändern bei ntv lesen, dass sich der Conti-Fall bei Daimler zu wiederholen scheint und die Anleger, die in der letzten Zeit ohne Kenntnis des Anschleichens verkauft haben, von Sanio offensichtlich wie die ehemaligen Conti-Aktien-Verkäufer verkauft werden.  

02.08.08 18:35

53800 Postings, 5866 Tage LibudaSollte auch hier wieder ein "acting in concert"

vorliegen wie im Fall Conti, ist das meines Erachtens auch ein Fall für die Bundesstaatsanwaltschaft, da nach meinem Dafürhalten hier auch alle Kriterien von Bandenkriminalität gegeben sind - einen Unterschied zur Mafia oder Al Capone kann ich da nicht erkennen.  

02.08.08 21:18

7885 Postings, 7699 Tage ReinyboyEs steht dir frei nicht nur zu nörgeln

sondern tatkräftig die BSA einzuschalten.
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Je genauer du planst, umso härter trifft dich der Zufall

03.08.08 18:52

53800 Postings, 5866 Tage LibudaIm Gegensatz zu Sanio hat Cox dazugelernt

SEC-Chef Christopher Cox hat es jetzt kapiert, denn er will jetzt dem kriminellen nackten Shortselling einen Riegel vorschieben, wie man im Wall Street Journal lesen kann:

"Was wir jetzt brauchen ist eine Marktaufsicht, die verlässliche Informationen für Investoren garantiert, und das Vertrauen, dass Handel ohne illegale Beeinflussung stattfinden kann. Durch nacktes Leerverkaufen wurde viel Schaden angerichtet. Durch die in der vergangenen Woche in Kraft getretenen Regeln unterstutzt die SEC nun legales, wirkliches Leerverkaufen, das irrationale Übertreibungen und Blasenbildung verhindert und Investoren ermöglicht, auf einen Abwärtstrend zu setzen und andere Positionen zu hedgen. Investoren können wieder auf den Markt vertrauen und sicher sein, nicht auf Marktmanipulationen hereinzufallen. Das Prinzip soll auf alle Unternehmen anwendbar sein. Die SEC will einen geregelten Wertpapiermarkt bewahren und kann und sollte nicht Einfluss auf die Fluktuation im Markt ausüben, sondern einen stetigen Zufluss an Liquidität in die Märkte sichern - und zwar von Anlegern, die sicher sein können, nicht hinters Licht geführt zu werden."

Insbesondere den letzten Satz von Cox sollte sich der Sanio einmal hinter die Ohren schreiben: "Die SEC will einen geregelten Wertpapiermarkt bewahren und kann und sollte nicht Einfluss auf die Fluktuation im Markt ausüben, sondern einen stetigen Zufluss an Liquidität in die Märkte sichern - und zwar von Anlegern, die sicher sein können, nicht hinters Licht geführt zu werden." Anleger sollen also nicht hinters Licht geführt werden, aber genau das lässt der Sanio, wie der Fall Conti gezeigt hat, zu - er ignoriert einfach die ihm aufgetragene Überwachung von Gesetzen und bescheisst die Anleger, die ohne Kenntnis des Anschleichens von Schäffler gekauft oder als Stillhalter Calls geschrieben haben. Auch der Cox hatte in Sachen Meldepflichen da seine Probleme und ging bei der Umgehung mittels Swaps bei der Eisenbahnfirma CSX nicht gegen kriminelle Machenschaften vor, sodass erst ein Gericht dann diesen Deal stoppte - inzwischen überlegt die SEC aber, wie sie dem Gerichtsbeschluss in Zukunft Folge leistet. Leider stoppen die zuständigen Staatsanwälte bei uns, obwohl das meiner Meinung ihre Aufgabe ist, den Herrn Sanio nicht. Ich halte die Angelegenheit für ein Offizialdelikt, in dem die Staatsanwaltschaft selbst ohne Strafanzeige selbständig tätig werden muss.


 

03.08.08 18:55

53800 Postings, 5866 Tage LibudaKorrektur des letzten Posting

An einer Stelle muss es statt "gekauft" umgekehrt "verkauft" heißen:

. Im Gegensatz zu Sanio hat Cox dazugelernt   Libuda  03.08.08 18:52  

SEC-Chef Christopher Cox hat es jetzt kapiert, denn er will jetzt dem kriminellen nackten Shortselling einen Riegel vorschieben, wie man im Wall Street Journal lesen kann:

"Was wir jetzt brauchen ist eine Marktaufsicht, die verlässliche Informationen für Investoren garantiert, und das Vertrauen, dass Handel ohne illegale Beeinflussung stattfinden kann. Durch nacktes Leerverkaufen wurde viel Schaden angerichtet. Durch die in der vergangenen Woche in Kraft getretenen Regeln unterstutzt die SEC nun legales, wirkliches Leerverkaufen, das irrationale Übertreibungen und Blasenbildung verhindert und Investoren ermöglicht, auf einen Abwärtstrend zu setzen und andere Positionen zu hedgen. Investoren können wieder auf den Markt vertrauen und sicher sein, nicht auf Marktmanipulationen hereinzufallen. Das Prinzip soll auf alle Unternehmen anwendbar sein. Die SEC will einen geregelten Wertpapiermarkt bewahren und kann und sollte nicht Einfluss auf die Fluktuation im Markt ausüben, sondern einen stetigen Zufluss an Liquidität in die Märkte sichern - und zwar von Anlegern, die sicher sein können, nicht hinters Licht geführt zu werden."


Insbesondere den letzten Satz von Cox sollte sich der Sanio einmal hinter die Ohren schreiben: "Die SEC will einen geregelten Wertpapiermarkt bewahren und kann und sollte nicht Einfluss auf die Fluktuation im Markt ausüben, sondern einen stetigen Zufluss an Liquidität in die Märkte sichern - und zwar von Anlegern, die sicher sein können, nicht hinters Licht geführt zu werden." Anleger sollen also nicht hinters Licht geführt werden, aber genau das lässt der Sanio, wie der Fall Conti gezeigt hat, zu - er ignoriert einfach die ihm aufgetragene Überwachung von Gesetzen und bescheisst die Anleger, die ohne Kenntnis des Anschleichens von Schäffler verkauft oder als Stillhalter Calls geschrieben haben. Auch der Cox hatte in Sachen Meldepflichen da seine Probleme und ging bei der Umgehung mittels Swaps bei der Eisenbahnfirma CSX nicht gegen kriminelle Machenschaften vor, sodass erst ein Gericht dann diesen Deal stoppte - inzwischen überlegt die SEC aber, wie sie dem Gerichtsbeschluss in Zukunft Folge leistet. Leider stoppen die zuständigen Staatsanwälte bei uns, obwohl das meiner Meinung ihre Aufgabe ist, den Herrn Sanio nicht. Ich halte die Angelegenheit für ein Offizialdelikt, in dem die Staatsanwaltschaft selbst ohne Strafanzeige selbständig tätig werden muss.


 

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