Baan- weiß genaueres zum jetzigen Absturz o.T.

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neuester Beitrag: 17.02.00 17:02
eröffnet am: 17.02.00 13:12 von: nemaz Anzahl Beiträge: 9
neuester Beitrag: 17.02.00 17:02 von: Al Bundy Leser gesamt: 1197
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17.02.00 13:12

131 Postings, 7770 Tage nemazBaan- weiß genaueres zum jetzigen Absturz o.T.

17.02.00 13:14

131 Postings, 7770 Tage nemazSorry-- weiß jemand etwas genaueres zum jetzigen Absturz o.T.

17.02.00 14:05

744 Postings, 7562 Tage Fritz the catRe: Baan- weiß genaueres zum jetzigen Absturz

schlechte Zahlen  

17.02.00 15:21

1995 Postings, 7596 Tage IZStopp losses geknackt - doppeltief - also abwarten. Info:


    Handelsblatt schreibt :

    Unternehmen und Märkte: Hintergrund


    Der neue Deutschland-Chef glaubt weiter an eine eigenständige Zukunft des Software-Konzerns
    Baan sieht sich bei Internet-Integration vorn
    Während einige in der Software-Branche schon die Tage zählen, die dem Baan-Konzern noch
    bleiben, verbreitet der neue Deutschland-Chef Optimismus. Bei den Produkten sieht Stefan
    Exner die Niederländer ganz vorn, jetzt sei vor allem Vertrauensarbeit angesagt.
    HANDELSBLATT, Mittwoch, 16. Februar 2000
    stw HANNOVER. Nach den Schlagzeilen der vergangenen Wochen und Monate hat der
    niederländische Software-Anbieter Baan N.V. vor allem Vertrauensarbeit zu leisten. Stefan
    Exner, seit Dienstag neuer Geschäftsführer der Baan Deutschland GmbH mit Sitz in Hannover,
    sieht auf diesem Gebiet die größte Herausforderung. Strategisch sei Baan gerade beim großen
    Thema E-Commerce besser gerüstet als die Konkurrenz, sagte er im Gespräch mit dem
    Handelsblatt.
    Baan hatte in der vergangenen Woche völlig überraschend die Ablösung seines
    Deutschland-Statthalters Jürgen Richter gemeldet (Handelsblatt v. 11.2.). Die Niederländer
    machen hier knapp 15 % ihres Konzernumsatzes, der 1999 um 14 % auf 635 Mill. $ gesunken
    ist. Nach Exners Aussage war der Wechsel seit Monaten geplant. Der 41-Jährige kommt vom
    hannoverschen Elektronikunternehmen Sennheiser, wo er seinen Vertrag als Geschäftsführer für
    Finanzen und Marketing im vergangenen Herbst nicht mehr verlängerte. Vorher vermarktete er
    bei IBM unter anderem Konkurrenzprodukte zur Baan-Software.
    Exner glaubt trotz eines Konzernverlusts von 289 Mill. $ im vergangenen Jahr weiter an eine
    unabhängige Zukunft: ?Ich bin unter der Maxime angetreten, dass Baan selbstständig bleibt.?
    Wegen der breiten Produktpalette hätten Käufer aus der Branche immer Überschneidungen zum
    eigenen Programm. Andererseits könne man den Konzern nicht ohne weiteres zerlegen, weil
    die Produkte aufeinander abgestimmt seien.
    In der Integration der Software sieht Exner die größte Chance. Baan habe als erster die
    Programme zur Unternehmenssteuerung, ERP-Software genannt, direkt mit Internet-
    Schnittstellen versehen und Programme für den Kunden- und Lieferantenkontakt via Netz darauf
    abgestimmt. ?Das unterscheidet uns von allen Anbietern?, behauptet Marketing-Chefin Susanne
    Melchior. Die Unternehmen hätten immer mehr Mühe mit der Integration ihrer
    Software-Systeme. Baan könne sie bereits integriert liefern, brauche dafür keine
    Kooperationspartner und könne die Weiterentwicklung im Gesamtsystem betreiben.
    Entsprechend sieht Exner die Zukunft in ?allem, was mit E- anfängt?. Der Vertrieb müsse darauf
    noch ausgerichtet werden, sagt er. Die vorhandenen Partner seien stark auf das ERP-Umfeld
    ausgerichtet, und offenbar wird nicht jedem der Wechsel zu den neuen Produkten zugetraut.
    Eine erste Vertriebspartnerschaft für diesen Bereich gibt es mit der hannoverschen
    Neugründung Netshare. Exner mag sich allerdings noch nicht auf Umsatzziele festlegen.
    Mit der eigentlichen Sanierung wird er nach eigener Einschätzung nur noch in Maßen zu tun
    haben. Der Konzern sei ein ?erhebliches Stück? voran gekommen, und auch in Deutschland hat
    sein Vorgänger Richter Weichen gestellt: Stellen wurden gestrichen, Tochtergesellschaften
    verkauft. Richter hatte für Ende dieses Jahres das Erreichen schwarzer Zahlen in Aussicht
    gestellt. In der Strategie jedenfalls entdeckt Exner keinen Makel. Auch für das Personal auf
    allen Ebenen findet er nur lobende Worte, obwohl mitten in seinen Vertragsverhandlungen
    Konzernchefin Mary Coleman ging.
    Es sei eine ?sicher nicht leichte Situation?, sagt Exner, aber das ist auch schon alles
    Zweifelnde, was man ihm entlocken kann. Das vierte Quartal 1999 habe im Neugeschäft eine
    ?deutliche Trendwende? gebracht. Die Ursachen der aktuellen Krise sieht er im Wildwuchs der
    Jahre 1996/97. Damals hätten sich Strukturschwächen eingeschlichen, die er für weitgehend
    beseitigt hält. Außerdem hätten schlechte Nachrichten ein langes Leben in einer Branche, wo
    sich der Kunde auf Jahre festlegen muss. Hinzu kam Athmosphärisches: ?Wir sind manchmal
    vielleicht zu selbstbewusst aufgetreten.? Richter hatte lange mit dem Investitionsstau wegen des
    Jahr-2000-Problems argumentiert, aber das ist Exner ?ein bisschen zu einfach?.  

17.02.00 15:38

1995 Postings, 7596 Tage IZBAAN ad-hoc!! trotzdem finger weg, sonst evt. hand ab!

http://finance.yahoo.com/q?s=baanf&d=v1

un usa auch bei $6  

17.02.00 16:46

131 Postings, 7770 Tage nemazVielen Dank für die Info, IZ. Die Frage lautet jetzt:

Halten oder nicht halten. Habe bei 6,83 ein Paket ins Depot gelegt. Von Kaufen kann sicherlich nicht die Rede sein  

17.02.00 16:50

133 Postings, 7743 Tage NikiErst bei 3 - 4 Euro einsteigen, eventuelle Übernahme von Microsoft o.T.

17.02.00 16:58

131 Postings, 7770 Tage nemazHallo niki. Warum soll sich der Riese Microsoft baan ans Bein binden? o.T.

17.02.00 17:02

10739 Postings, 7847 Tage Al BundyIch hatte Euch bei 9? schon gewarnt,

aber in 2 Jahren wird dann wahrscheinlich eine Mantelspekulation auf den Boards losgehen. Umschichten in Oracle und SAP. Baan hat bei den Anlegern auf sehr lange Sicht sämtliche Sypathien verspielt.

Ist nur noch zum Zocken gut, aber nicht zum Geld anlegen.

Dies war mein letztes Statement zu Baan.

Al grüßt  

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