BAP und Spider Murphy Gang

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eröffnet am: 24.11.04 14:14 von: MD11 Anzahl Beiträge: 1
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Radiosender spielen mehr deutsche Musik

Hamburg   - Die Radiosender in Deutschland spielen wieder mehr deutschsprachige Musiktitel. Im Oktober dieses Jahres stieg die Quote bei den öffentlich-rechtlichen Programmen auf 9,96 Prozent nach 7,65 Prozent im Vergleichsmonat Oktober 2003, bei den Privatsendern von 8,12 auf 9,59 Prozent. Diese Werte veröffentlichte die Baden-Badener Firma Nielsen Music Control, die alle gespielten Titel von 110 deutschen Hörfunkprogrammen rund um die Uhr auswertet.
Ob diese Entwicklung eine Auswirkung der breiten Diskussion über eine Radioquote für deutschsprachige Musik ist, bleibt offen. Ende September hatten sich während der internationalen Musikmesse Popkomm in Berlin Musiker, Plattenbosse, Politiker und Senderverantwortliche vehement über die Einführung einer solchen Quote gestritten; im Bundestag hatte es eine Anhörung zu dem Thema gegeben. Zugleich dominierten im Oktober deutschsprachige Interpreten die Hitparaden, darunter etablierte Bands wie Die Fantastischen Vier und Die Toten Hosen, aber auch Newcomer wie Juli und Silbermond.

Unter den Privatsendern stieg die Quote der deutschsprachigen Musik besonders bei den Sendern der Energy-Kette: Bei Energy Berlin von 4,7 auf 11,3 Prozent im Vergleichszeitraum, bei Energy Hamburg von 4,4 auf 9,4 Prozent, bei Energy München 93,3 von 4,9 auf 9,7 Prozent. Radio Hamburg brachte es auf 11,2 Prozent (Oktober 2003: 5,2 Prozen) nationale Quote, 104,6 RTL Berlin sogar auf 16,8 Prozent (6,2 Prozent) und 94,3 R.S.2 (Berlin) auf 13,5 Prozent (8,7 Prozent).

Bei den öffentlich-rechtlichen Anbietern legte besonders Radio Unser Ding auf 18,8 Prozent (12,8 Prozent) zu, Radio Bremen (4. Programm) von 5,0 auf 9,4 Prozent, Fritz FM (Babelsberg) von 15,7 auf 21,8 Prozent und N-Joy Radio (Hamburg) von 11,3 auf 13,9 Prozent. Es waren allerdings auch Rückgänge zu verzeichnen: Beim privaten Berliner Radiosender JamFM fiel der nationale Anteil von 13,0 auf 6,5 Prozent und bei Radio Arabella in München von 14,2 auf 8,8 Prozent.
 

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