Ausgesuchte nachbörsliche Meldungen

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neuester Beitrag: 06.03.03 00:38
eröffnet am: 06.03.03 00:02 von: first-henri Anzahl Beiträge: 3
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06.03.03 00:02

36803 Postings, 6901 Tage first-henriAusgesuchte nachbörsliche Meldungen

05.03. 21:37    
US-Finanzminister zum Irakkonflikt & Wirtschaft  

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(©BörseGo - http://www.boerse-go.de)
US-Finanzminister John Snow hält eine Steuersenkung für unerlässlich, um der Wirtschaft vor dem Hintergrund eines möglichen Krieges und der massiven Haushaltsverschuldung auf die Sprünge zu helfen.

?Ob es nun einen Krieg geben wird, oder nicht, wir müssen uns auf die Fundamente der Wirtschaft konzentrieren?, sagt Snow am Mittwoch. Das über $700 Milliarden schwere Konjunkturstimulierungs- und Steuerkürzungsprogramm von US-Präsident George W. Bush wird die Wirtschaft ?beim Wachstum unterstützen?.

Die geplanten Steuerkürzungen würden über die nächsten 10 Jahre $1.57 Billionen kosten, so eine Schätzung des Congress' Joint Committee on Taxation. Bezüglich einer Schätzung der Kosten eines Irakkrieges wollte sich Snow nicht äußern.

?Es gibt einfach so viele Unsicherheiten?, sagt er. ?Ich denke es ist einfach sinnlos es zu versuchen und zu spekulieren.?


05.03. 21:55    
S&P: Warum Aktien nicht günstig sind  

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Nachdem der Bär an der Börse tobte und $7.9 Billionen oder 46% der Marktkapitalisierung des Wilshire 5000 vernichtete, lebt das Argument in den Herzen der Bullen, dass Aktien jetzt attraktiv sind. David Blitzer, Chairman des Standard & Poor's Ausschusses, dass sich mit der Zusammensetzung des S&P 500 Index befasst, ist da anderer Meinung.

?Ich kann nicht sagen, dass dieser Markt günstig ist?, sagt er. ?Ich kann sagen dass er teuer ist, aber ich kann nicht sagen, dass er absolut überteuert ist.?

Die am weitesten verbreitete Richtlinie für die Messung der Bewertung des US-Aktienmarktes ist das KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) des S&P 500 Index, das seit 1935 bis zum dritten Quartal 2002 bei durchschnittlich 15.36 lag. Das bedeutet, das die Unternehmen durchschnittlich mit dem 15.36 fachen ihres Gewinnes bewertet waren. Aktuell geht man von einem KGV von rund 15 aus, was jedoch je nach Rechenweise höher oder niedriger ausfallen kann.

Das KGV erhält man, wenn man den Aktienkurs eines Unternehmens durch den erwarteten oder aktuellen EPS (Gewinn je Aktie) dividiert. Je nach Einrechnung von Sonderkosten wie Abschreibungen fällt das KGV jedoch höher oder niedriger aus.

Blitzer weist darauf hin, dass der historische Durchschnitt von 15.36 auf den operativen Gewinnen der Unternehmen basiere, die Abschreibungen ausklammern. Somit sei diese Zahl nicht repräsentativ für die Gewinne der Unternehmen und sollte bei 10 oder 12 liegen, so Blitzer. Das sei der Grund, warum Aktien zurzeit nicht günstig sind.

?Das ist ein weit verbreiteter Fehler oder schlichtweg Unsinn?, sagt er. ?Wir kennen es nur so, dass 15 normal ist.?



05.03. 22:38    
Storage Networks beauftragt Investmentbanken  

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Das Datenlagerungsunternehmen Storage Networks (WKN: 936277, Nasdaq: STOR) hat eigenen Angaben zufolge verschiedene Investmentbanken konsultiert, die nun strategische Alternativen für den weiteren Geschäftsverlauf des Unternehmens abwägen sollen. Die Investmentbanken seien beauftragt worden, um ?alle offen stehenden Alternativen zu identifizieren und zu bewerten, die den Shareholder Value erhöhen.? Darüber seien die beiden Aufsichtsratsmitglieder George McClellan und William Weyland zurückgetreten. Weitere Details waren zur Stunde nicht verfügbar.


05.03. 22:51    
Aktionär verklagt ADC Telecommunications  

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Der Kommunikations Equipment Anbieter ADC Telecommunications (WKN: 874764, Nasdaq: ADCT) wurde laut einer Pressemitteilung vom Mittwoch von einem Aktionär verklagt, der das Unternehmen beschuldigt, irreführende Zukunftsprognosen während des Abschwungs der Telekommunikationsindustrie gegeben zu haben. ADC teilte mit, dass die Anschuldigungen jeglicher Grundlage entbehren und dass man sich nun ?energisch? verteidigen wolle.



05.03. 23:16    
Genesis Microchip kaufen oder verkaufen?  

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RBC stufen die Aktien von Genesis Microchip (WKN: 541787, Nasdaq: GNSS) deutlich von Underperform auf Outperform auf und erhöhen das Kursziel von $16 auf $18. Die Analysten weisen darauf hin, dass ein Konsolidierungsprozess im Sektor stattfinde und Genesis sei hier langfristig fest aufgestellt. Ferner beziehen sich die Experten mit ihrem Upgrade auf die neuen Gewinnprognosen des Unternehmens. Das Kursziel von $18 basiere auf einem KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) von 25 basierend auf der EPS (Gewinn je Aktie) Prognose für 2004 von $0.72.

Anderer Meinung sind jedoch die Analysten von Piper Jaffray.

Piper Jaffray empfehlen Anlegern, die jüngste Kursstärke bei den Aktien von Genesis Microchip zum Verkauf zu nutzen, obwohl das Unternehmen seine Umsatzprognose von $52 auf $54 Millionen erhöht hat (BörseGO berichtete). Die Analysten weisen darauf hin, dass das Unternehmen mit einem Aufpreis von 25% über dem Marktdurchschnitt bewertet ist und weist darauf hin, dass die Genesis Aktie somit ein Abwärtspotential bis $8-$10 habe.

 

06.03.03 00:33

36803 Postings, 6901 Tage first-henriBMC Software meldet Entlassungen

05.03. 23:34    
BMC Software meldet Entlassungen  

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BMC Software (WKN: 875716, Nasdaq: BMC) wird innerhalb einer Neuausrichtung der Investitionsplanung nach dem mittlerweile 2 Jahre andauernden Abschwung im Softwaresektor 232 Mitarbeiter oder 3.5% der Belegschaft entlassen. Vor kurzem hat das Unternehmen die Notbremse bei dem Datenlagerungssoftwareprodukt Patrol Storage Manager gezogen und rund 20% der Mitarbeiter entlassen. Die jüngsten Entlassungen seien Teil eines unternehmensweit durchgeführten Kostensenkungsprogramms, hieß es.

 

06.03.03 00:38

36803 Postings, 6901 Tage first-henriImClone erhält Zahlung von Bristol-Myers

05.03. 22:35    
ImClone erhält Zahlung von Bristol-Myers  

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ImClone Systems (WKN: 883074, Nasdaq: IMCL) hat innerhalb des im März 2002 geschlossenen Entwicklungsabkommens für das Krebsmedikament Erbitux eine Barzahlung von $60 Millionen von Bristol-Myers Squibb (WKN: 850501, US: BMY) erhalten. Bristol-Myers habe sich dazu entschlossen, diese Zahlung zur Feier des einjährigen Bestehens der Kooperation durchzuführen. Das gegenseitige Abkommen wurde von Bristol-Myers geändert, nachdem ImClone im Dezember 2001 überraschenderweise keine Vermarktungszulassung für Erbitux von der US-Gesundheitsbehörde FDA erhielt. Bristol-Myers hatte zuvor mit $1 Milliarde ein 20 prozentiges Aktienpaket von ImClone gekauft und zur Gründung der Kooperation weitere $200 Millionen gezahlt.

 

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