Ausblick: Die Märkte in der nächsten Woche

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eröffnet am: 18.04.03 14:14 von: Nassie Anzahl Beiträge: 1
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15990 Postings, 6768 Tage NassieAusblick: Die Märkte in der nächsten Woche

Nach einer recht turbulenten vorösterlichen Woche verabschiedete sich der DAX mit einem Aufschlag von 2,7 Prozent auf 2.900 Punkte ins verlängerte Osterwochenende. Der MDAX konnte einen leichten Zugewinn von 0,3 Prozent auf 3.056 Stellen erzielen. Der TecDAX notierte gegen Handelsschluss mit einem Aufschlag von 1,2 Prozent bei 374 Zählern.
In den USA verteuerte sich der Dow Jones um fast 1 Prozent auf 8.338 Punkte und die NASDAQ stieg um 2,2 Prozent auf 1.426 Zähler.

Der zu Ende gehende Irak-Krieg, die nicht zu unterschätzenden Konfliktherde Syrien und Nordkorea, die Quartalszahlen wichtiger Unternehmen, die Lungenkrankheit SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome) und relevante Konjunkturmeldungen werden die weitere Entwicklung der internationalen Aktienmärkte bestimmen. Dabei sieht es die nächsten Monate nicht allzu rosig aus. Insbesondere die jüngsten heimischen Konjunkturdaten signalisieren noch keine nachhaltige wirtschaftliche Erholung. Das zuletzt veröffentlichte Frühjahrsgutachten der sechs führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute fiel entsprechend ernüchternd aus.

Die Quartalsberichtssaison in den USA läuft auf Hochtouren. Dabei waren die Unternehmenserwartungen bislang so niedrig gesteckt, dass viele große marktführende Konzerne wie Intel, Citigroup oder Microsoft die Prognosen der Analysten schlagen konnten. Seit Donnerstag hat mit der Ergebnisveröffentlichung von SAP auch die Berichtssaison der DAX30 Werte begonnen. In der vorösterlichen Woche konnte das wichtigste deutsche Börsenbarometer rund 5 Prozent an Wert zulegen. Ob es die nächste Woche so weiter geht ist fraglich. Auf dem heimischen Parkett werden unter anderem DaimlerChrysler, Infineon und Siemens ihre Zahlen für das abgelaufene Quartal präsentieren. Auf internationaler Ebene werden Boeing, Eastman Kodak, AT&T, AOL Time Warner, 3M, eBay, Pfizer, Eli Lilly, Amgen, Siebel Systems und Starbucks für Gesprächsstoff sorgen.

Aus konjunktureller Sicht stehen nächste Woche die deutschen Erzeugerpreise und die französischen Verbraucherpreise für März auf dem Programm. In Frankfurt findet die Ratssitzung der Europäischen Zentralbank statt. Aus den USA wird die US-Notenbank Fed das Beige Book veröffentlichen. Ebenso werden die Auftragseingänge langlebiger Güter für März, die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für die Woche zum 19. April, das Bruttoinlandsprodukt für das erste Quartal und der vielbeachtete Index des Verbrauchervertrauens der Universität Michigan für April weiteren Aufschluss über die konjunkturelle Verfassung des Landes geben.
   

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