Atomkraft ist sicher!

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neuester Beitrag: 08.07.04 16:43
eröffnet am: 08.07.04 09:53 von: Happy End Anzahl Beiträge: 7
neuester Beitrag: 08.07.04 16:43 von: danjelshake Leser gesamt: 503
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08.07.04 09:53

95440 Postings, 7317 Tage Happy EndAtomkraft ist sicher!



Herzlich Willkommen bei den Kernkraft-Kids! Bei »?Total einfach? erklären wir Dir von A-Z was Kernkraft ist. Megainteressant wird es dann auch bei »?Saustark?. Da gibt es über 30 süße Tierchen, die Dir weitere coole Infos zur sicheren Kernkraft geben.

Das Kernkraft-Kids-Team ist absolut und völlig unabhängig. Garantiert! Falls Du gerne Post an uns schicken willst, richte sie bitte an mail@kernkraft-kids.de (frage aber besser Deine Eltern vorher um Erlaubnis). Diese Website wird herausgegeben von Atomindustrie.de.  

08.07.04 10:09

13393 Postings, 6259 Tage danjelshakewas machen die eisbären auf der seite???

sind die auch für atomkraft?  

08.07.04 10:11

13393 Postings, 6259 Tage danjelshakeund die göre

auf http://www.kernkraft-kids.de/
sieht auch aus, als wär sie ne kühlwassergeburt :D

mfg ds  

08.07.04 10:17

1287 Postings, 6304 Tage Tobbernanu ...

http://www.kernenergie-online.de/

Längerfristige Eignung des Gorlebener Salzstockes de facto irrelevant

Gorleben ist nach unserer Einschätzung wirklich der perfekte Standort für eine unterirdische Lagerung von Atommüll. Wir finden es jedoch eine Zumutung, irgendwelche Aussagen über den längerfristige geologische Sicherheit abgeben zu sollen, speziell im Hinblick aus Zeiträume von vielleicht 10.000 Jahren! Selbstverständlich kann kein einigermaßen seriöser Geologe garantieren, dass auch nur in einigen Hundert Jahren der Gorlebener Salzstock so überhaupt noch existiert oder das direkt an der Elbe liegende unterirdische Endlager nicht durch ein neues Jahrhundert-Hochwasser überflutet wird und »absäuft«. Aber, wen stört es?

Selbst wenn im Jahr 2100 durch eine Katastrophe im Zwischen- oder Endlager halb Norddeutschland theoretisch unbewohnbar würde, was macht es schon? Erstens leben wir dann nicht mehr und zweitens wird die Welt, so wie wir Sie kennen, in einigen Jahrzehnten wohl ohnehin nicht mehr existieren: Beispielsweise durch einen Atomkrieg wird sich die Menschheit mit hoher Wahrscheinlichkeit selbst ausgerottet haben. Außerdem haben wir spätestens in einem Jahrhundert subtropisches oder tropisches Klima hier in Mitteleuropa und dann bleibt kein Stein mehr auf dem anderen (auch nicht im elbnahen Salzstock Gorleben). Kümmern wir uns um wichtigere Dinge als die ungelöste Entsorgungsfrage, sorgen Sie sich nicht um Sachen, die Sie sowieso nicht ändern können und machen Sie sich ein schönes Leben, nicht zuletzt dank des günstigen Atomstroms hier bei uns in Deutschland!



verstehe ich da irgendwas falsch?

gruß der tobber  

08.07.04 10:38

4971 Postings, 7475 Tage ApfelbaumpflanzerTobber: nein

und dass danjelshake auf Satire reinfällt ist ja nicht das erste Mal....

Grüße

Apfelbaumpflanzer

 

08.07.04 14:04
1

8215 Postings, 7200 Tage SahneGute Idee - Was wurde daraus?

6.7.2004 Schnell-Schredder für Atommüll Sendereihe: Tolle Idee! - Was wurde daraus? Von Frank Grotelüschen

Carlo Rubbia will Atommüll wegstrahlen. (Foto: nobel.se)

Physik. - Mitte der 90er Jahre trat der italienische Nobelpreisträger Carlo Rubbia mit einer ungewöhnlichen Idee an die Öffentlichkeit: Er präsentierte das Konzept einer Maschine, die langlebigen Atommüll gleichsam klein mahlt und in weniger gefährliche Substanzen verwandelt - Stoffe, die statt nach Jahrmillionen bereits in Jahrzehnten zerstrahlen. Damals meinte Rubbia, man könne innerhalb von fünf Jahren einen Prototypen bauen.

Wir erzeugen einen Strahl aus schnellen Wasserstoffkernen und schießen sie auf eine Zielscheibe, die zum Beispiel aus Blei besteht. Die Wasserstoffkerne bringen das Blei dazu, Neutronen abzuspalten. Und zwar erzeugt jeder Wasserstoffkern rund 30 schnelle Neutronen. Mit diesen Neutronen bestrahlen wir dann langlebigen nuklearen Abfall, Plutonium etwa. Und die Neutronen sind wie schnelle Projektile, die das Plutonium spalten.

Neutronen als Spaltwerkzeug für Atommüll. Das ist in Kurzform die Idee, die Carlo Rubbia in den 90ern ins Gespräch brachte. Neutronen gibt es natürlich in jedem Reaktor. Sie sind ja schließlich die Teilchen, die die atomare Kettenreaktion aufrechterhalten und damit den Meiler überhaupt brennen lassen. Nur: Im Laufe der Zeit bildet sich in jedem Brennelement Atommüll. Dieser Atommüll vergiftet das Brennelement, sodass die Neutronen die Kettenreaktion nicht mehr aufrechterhalten können. Die Folge: Das Brennelement muss ausgetauscht werden, und zwar mitsamt dem langlebigen Atommüll. Würde man nun dem Reaktor mit einem Beschleuniger zusätzliche Neutronen zuführen, so könnten die Brennelemente deutlich länger im Meiler bleiben - und zwar solange, bis die langlebigen Bestandteile des Atommülls verbrannt wären.

Die Zeiten, in der dieser Müll gefährlich ist, in denen er strahlt, kann man erheblich reduzieren. Sodass man in Größenordnungen von einigen Generationen landet, statt Millionen Jahre.

... sagt Karl-Heinz Schmidt von der Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt, kurz GSI. Transmutationsanlage oder schlicht Kernmühle - so nennt sich das Konzept, bei dem ein an den Reaktor angebauter Beschleuniger den Atommüll entschärft. Doch was ist aus den ehrgeizigen Plänen von Carlo Rubbia geworden? Nun, ein funktionstüchtiger Prototyp steht noch nicht. Zumindest aber wurden die wissenschaftlichen Grundlagen weiter erforscht, und zwar auf Betreiben der Europäischen Union.

Da wurden die grundlegenden Fragen zum großen Teil geklärt, die von der wissenschaftlichen Seite noch im Wege standen. Und jetzt ist geplant, eine erste Demonstrations-Facility zu bauen: einen Reaktor mit einem Beschleuniger gekoppelt. Das ist unter Leitung von Herrn Rubbia in Italien. Es wird ein bestehender Reaktor in dem Forschungszentrum Casaccia nahe Rom dazu benutzt und umgebaut.

"Trade", so heißt die noch recht kleine Anlage mit einem Kreisbeschleuniger, der nur ein paar Meter misst, und der in vier Jahren loslegen soll. Für eine richtige Kernmühle aber wäre ein viel größerer Beschleuniger nötig. Und auch der ist schon angedacht, und zwar in Belgien.

Das ist der Reaktor Myrra in Geel. Der wird von der Europäischen Union betrieben. Der geht schon einen Faktor 100 größer in der Leistung. Also es geht Schritt für Schritt.

Damit ist klar: In diesem Jahrzehnt wird's nichts mehr mit der Kernmühle. Ob sie überhaupt kommt, hängt weniger von der Technik ab als vielmehr vom Preis. Immerhin dürfte ein geeigneter Beschleuniger einen zwei- bis dreistelligen Millionenbetrag verschlingen. Karl-Heinz Schmidt:

Es ist eine Frage, wie viel die Gesellschaft dazu zu investieren bereit ist. Man könnte sich aber in Zukunft denken, dass eine Reihe von herkömmlichen Reaktoren weiter betrieben wird. Und dass man die Abfälle aus diesen Reaktoren in solch einem beschleunigergestützten System behandelt und damit die Abfallfrage wesentlich entschärft.

Nicht zuletzt könnte die Kernmühle zum Gegenstand hitziger politischer Diskussionen werden. Immerhin würde sie das leidige Problem der Atommüll-Endlagerung entschärfen oder sogar beseitigen. Das könnte die Kernkraft durchaus wieder salonfähig machen - was natürlich nicht jeder politischen Kraft genehm sein dürfte.

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/283150/

 

08.07.04 16:43

13393 Postings, 6259 Tage danjelshake@ Apfelbaumpflanzer

und das du den sinn oder unsinn meiner postings nicht verstehst ist auch nix neues ;)

mfg ds  

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