Antisemitischer Foltermord schockt Frankreich..

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neuester Beitrag: 23.02.06 17:25
eröffnet am: 22.02.06 10:58 von: börsenfüxlein Anzahl Beiträge: 8
neuester Beitrag: 23.02.06 17:25 von: jungchen Leser gesamt: 279
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22.02.06 10:58
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18298 Postings, 7125 Tage börsenfüxleinAntisemitischer Foltermord schockt Frankreich..

Entsetzen in Frankreich

Entsetzen in Frankreich über Mord an Juden durch "Barbaren"-Bande.




  Rund drei Wochen wurde der 23-jährige Ilan Halimi in einem Keller als Geisel gehalten, ehe er - übersät mit Brand- und Schnittwunden - sterbend bei einem Bahnhof nahe Paris gefunden wurde.

Seit der brutalen Ermordung des jungen Juden fürchtet man nun in Frankreich eine Brutalisierung des Antisemitismus und eine Verschärfung des Konflikts zwischen den Religionsgemeinschaften.


Rassistischer Hintergrund


Als Motiv für die brutale Ermordung des jungen Juden wird ein rassistischer Hintergrund vermutet, wobei auch die laufenden Ermittlungen diesen Verdacht immer mehr erhärten.


"Ilan wäre nicht getötet worden, wenn er kein Jude wäre", gab sich die Mutter des Opfers, Ruth Halimi, in der israelischen Zeitung "Haaretz" überzeugt.


"Ihr seid Juden"


Auch offenbarten die Täter in ihrem Verhalten ihren Antisemitismus. "Ihr seid Juden. Sucht das Geld in den Synagogen", erklärten sie Halimis Familie, von der sie 450.000 Euro Lösegeld forderten.


Villepin versichert Aufklärung


Anfang der Woche weiteten schließlich die Pariser Behörden die Ermittlungen um den Tatbestand der antisemitischen Gewalt aus, zuvor vermutete die Polizei noch ein Verbrechen aus reiner Geldgier.


Regierungschef Dominique de Villepin sicherte zudem dem jüdischen Dachverband CRIF zu, alles für die volle Aufklärung des Falles zu tun.


Die Rechtsradikalen sehen sich inzwischen in ihrer Politik bestätigt. Der Mord sei "ein Ergebnis von 40 Jahren unkontrollierter Einwanderung", erklärte der Führer der Nationalen Front, Jean-Marie Le Pen.


"Ganz Frankreich betroffen"


Die Menschenrechtsorganisation SOS Racisme erklärte, wenn der rassistische Hintergrund der Tat sich bestätige, sei ganz Frankreich betroffen. Man könne nicht hinnehmen, dass sich rassistische Klischees wie vom "reichen Juden" in der Gesellschaft verbreiteten.


Gleichzeitig warnte SOS Racisme vor voreiligen Schlüssen, und die Liga für Menschenrechte LDH erklärte: "Es handelt sich um ein kriminelles und kein gesellschaftliches Verbrechen." Doch die Angst steckt allen in den Gliedern.


"Sündenböcke einer kranken Gesellschaft"


Seit den Herbstunruhen in den Einwanderervororten "schwelt die Glut unter der Asche", erklärte der sozialistische Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur, Dominique Strauss-Kahn. "Man sucht Sündenböcke. Und die Juden waren schon häufig Sündenböcke einer kranken Gesellschaft."


Warnung vor voreiligen Schlüssen


Besorgt mahnt der jüdische Dachverband CRIF, keine voreiligen Schlüsse über die Beweggründe der Täter zu ziehen. "Wir müssen fanatische Repressalien vermeiden", so auch Salah M., der aus Ägypten stammende Vater eines 18-jährigen mutmaßlichen Mittäters.


Der kosmopolitisch denkende Korrespondent einer ägyptischen Zeitung ist am Boden zerstört. Er fürchtet, dass sein Traum von der Gemeinschaft der Menschen von seinem eigenen Sohn verraten worden ist.


Nicht erstes Opfer


Unterdessen wurde bekannt, dass vor Halimi mindestens drei weitere Juden Opfer von Entführungsversuchen der "Barbaren" geworden sind. "Wir wissen, dass vor einigen Monaten eine 16-jährige Jüdin entführt wurde", sagte Ruth Halimi der "Haaretz". Die Eltern hätten "100.000 Euro Lösegeld gezahlt", ohne die Polizei zu alarmieren.


Ihr habe die Polizei verboten, auf die Erpressung einzugehen, fügt sie verbittert hinzu.



 

22.02.06 10:59

18298 Postings, 7125 Tage börsenfüxleinHauptäter geflohen...

Dreiwöchiges Martyrium

Opfer nach dreiwöchiger Geiselhaft mit Folterspuren übersät gefunden.


  Die brutale Folterung und Ermordung eines Pariser Juden durch junge Kriminelle aus dem afrikanischen Einwanderermilieu hat in Frankreich Entsetzen und Angst vor einer neuen Ausprägung des Antisemitismus geschürt.

Halimi war am 21. Jänner in Paris von einer jungen Frau in eine Falle gelockt und von der Bande drei Wochen in einer Wohnung und einem Keller gefangen gehalten worden.


Die Verbrecher, die sich selbst "Die Barbaren" nennen, forderten Lösegeld in Höhe von 450.000 Euro. Am 13. Februar wurde Halimi schließlich mit Brand- und Folterwunden übersät sterbend bei einem Bahnhof nahe Paris gefunden.


Körper mit Folterspuren übersät


Entsetzen löste vor allem die grausame Behandlung des 23-jährigen Ilan Halimis aus. Der junge Mann wurde nackt mit verbundenen Augen und überklebtem Mund gefangen gehalten.


Die Täter, großteils Einwanderer aus dem islamischen Nord- und Schwarzafrika, fotografierten ihn nach dem Vorbild der Entführerfotos aus dem Irak.


Als Halimi starb, waren 80 Prozent seines geschundenen Körpers mit Schnitt- und Brandwunden bedeckt.


Antisemitischer Hintergrund


Während Halimis Gemeinde von Anfang an einen antisemitischen Hintergrund befürchtete und Demonstrationen veranstaltete, ging die Polizei zunächst von einem brutalen Verbrechen aus Geldgier aus.


Doch die Ermittlungen brachten andere Fälle ans Licht, bei der die "Barbaren" mit der Entführung von Juden Geld zu erpressen versucht hatten.


Haupttäter ins Ausland geflohen


Sieben Tatverdächtige, darunter eine Frau, wurden inzwischen unter dem Vorwurf des Menschenraubs und des rassistisch motivierten Mordes inhaftiert.


Der 25-Jährige von der Elfenbeinküste stammende Haupttäter Fofana, der sich selbst "The Brain of Barbarians" (Das Gehirn der Barbaren) nannte, konnte sich offenbar in sein Heimatland absetzen. Die Polizei setzte Fahnder auf seine Spur an.

 
 

22.02.06 11:00

18637 Postings, 6725 Tage jungchenwie?

schon wieder?  

22.02.06 11:05

61594 Postings, 6182 Tage lassmichreinQuelle, jungchen. QUELLE !!

http://www.ariva.de/board/...search_full=%2BHalimi%20%2Btime%3A6month  

22.02.06 11:08

18298 Postings, 7125 Tage börsenfüxleinups ...

23.02.06 17:11

18298 Postings, 7125 Tage börsenfüxleinChef-Folterknecht festgenommen..

Nach Mord an Pariser Juden
Chef-Folterknecht festgenommen

Der mutmaßliche Führer einer Bande, die einen Pariser Juden wochenlang gefoltert und schließlich ermordet haben soll, ist in Afrika gefasst worden. Der Mord an dem jungen Juden Ilan Halimi hatte in Frankreich großes Entsetzen ausgelöst. An der Trauerfeier an diesem Donnerstagabend in einer Pariser Synagoge werden Premierminister Dominique de Villepin, Präsident Jacques Chirac und Führer der muslimischen Gemeinde teilnehmen.

Der mutmaßliche Drahtzieher Youssef Fofana wurde in einem Vorort von Abidjan an der Elfenbeinküste festgenommen, wie die Polizei in der Hauptstadt bestätigte. Frankreichs Innenminister Nicolas Sarkozy forderte die sofortige Auslieferung des 25-Jährigen. Fofana stammt aus dem westafrikanischen Land, hat aber einen französischen Pass.

Halimi war am 21. Januar in eine Falle gelockt und am 13. Februar sterbend nahe Paris gefunden worden. Die Bande um Fofana soll ihn als Opfer ausgesucht haben, weil er Jude war, und sie annahmen, von "reichen Juden" 450.000 Euro erpressen zu können. Gegen insgesamt 13 Verdächtige wurden Verfahren eingeleitet.



 

23.02.06 17:23

18637 Postings, 6725 Tage jungchenwie?

noch einer festgenommen? *g*  

23.02.06 17:25

18637 Postings, 6725 Tage jungchenach ja

http://www.ariva.de/board/247764  

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