Angst vor dem "Regime Bush"

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 24.04.03 19:53
eröffnet am: 24.04.03 15:04 von: ottifant Anzahl Beiträge: 16
neuester Beitrag: 24.04.03 19:53 von: Happy End Leser gesamt: 751
davon Heute: 1
bewertet mit 1 Stern

24.04.03 15:04
1

21368 Postings, 6918 Tage ottifantAngst vor dem "Regime Bush"



US-Amerikaner in Deutschland mobilisieren gegen den US-Präsidenten

Sie sind ziemlich sauer. Und sie haben Angst. Zahlreiche Amerikaner im Ausland sind nicht nur fassungslos über den Einmarsch der US-Truppen im Irak, sondern auch über antidemokratische Veränderungen in den USA. Sie zögern, nach Hause zu fahren und sei es nur für einen Kurzbesuch. Eine Gruppierung in Berlin organisiert den amerikanischen Frust gegen das "Regime Bush".  

 

24.04.03 15:14

4561 Postings, 6482 Tage lutzhutzlefutzGeile Quelle!

Hast Du das aus dem Clausthal-Zellerfelder Stadtblatt Ortsgruppe West?  

24.04.03 15:22

4561 Postings, 6482 Tage lutzhutzlefutzJetzt auch noch grün

Für einen unkommentierten Beitrag ohne Quellenangabe!

Es wird Zeit daß ich mich verabschiede.  

24.04.03 15:26

13436 Postings, 7292 Tage blindfishmit deiner undemokratischen einstellung...

...ohne weitblick, die du auch schon oft zum besten gegeben hast, lieber lutz, wird dir da wohl niemand nachtrauern... würde an deiner stelle mal über einiges nachdenken...  

24.04.03 15:35

4561 Postings, 6482 Tage lutzhutzlefutzDenke oft nach

insbesonders, wenn es bei den Nachrichten um Innenpolitik geht, bloß fällt mir dann schnell nix mehr ein, weil man einfach nicht mehr falsch machen kann...

Trauer und anonymes Aktienboard im Internet mit Typen wie Sieger, mal ehrlich, meinst Du das ernst?  

24.04.03 15:35

8215 Postings, 6971 Tage SahneWie dem auch sei

mich würde die Quelle auch interessieren...  

24.04.03 15:36

21368 Postings, 6918 Tage ottifant@Lutz

Quelle: ZDF  

24.04.03 15:39
1

13436 Postings, 7292 Tage blindfishlutz...

in der innerpolitik stimme ich dir sogar zu, und auch mit deinem musikgeschmack (siehe den waver-thread), aber was du zu usa-irak gepostest hattest, war nicht wirklich prickelnd...

gruss, blindfish :-)  

24.04.03 15:44

33533 Postings, 7217 Tage DarkKnightder lutzfurz redet halt gerne über Dinge, von

denen er keine Ahnung hat: also von allem.

Meine Nachbarn sind Amerikaner, ich kann Posting Nr. 1 100%ig aus eigener Erfahrung bestätigen. Die bleiben erstmal hier.  

24.04.03 15:57

4561 Postings, 6482 Tage lutzhutzlefutzDas ist ja das tolle hier!

Jeder kann seinen Mist zum Besten geben, weil anonym und zuvor kein Intelligenztest verlangt wird.

Da bei Diskussionen jedoch selten die Emotionen außen vor bleiben, wird oftmals der wahre Sachverhalt vom Empfänger nicht erkannt, so etwas nennt man dann selektive Wahrnehmung! Hat jeder!

DN deine Nachbarn sind alle Amis (Baumholder, Rammstein?) und haben alle die gleiche Meinung und wollen alle nicht so schnell zurück? Kann ich laum glauben!  

24.04.03 16:01

196 Postings, 6475 Tage Mat SaneKleiner Wink vom Quellgeist ..

.. klick: Angst vor dem "Regime Bush"
;-)  

24.04.03 16:09

33533 Postings, 7217 Tage DarkKnightlutz: Emotion schützt vor Dummheit nicht.

Sei froh, daß es keine IQ-Tests hier gibt. Am Ende wärst Du ganz alleine hier, die Intelligenzbestie.  

24.04.03 16:12

4561 Postings, 6482 Tage lutzhutzlefutzHast recht!

Wenn ich mir hier so Führungskräfte betrachte, ist´s sicherlich auch besser so, daß nicht so oft derartige Tests durchgeführt werden. Bei einer Bank zählen eben nur Titel (Dr. von, Graf, Freifrau etc..) und der Schleimfaktor beim Vorstand!  

24.04.03 19:40
1

95440 Postings, 7088 Tage Happy End...und hier der Rest des Textes:

Die Runde ist in Aufregung und sie wird immer lauter. 18 Leute sind an diesem Abend in das Lokal im Berliner Stadtteil Schöneberg gekommen, um über die USA zu reden - ihr eigenes Land.

Ob sie schon von den neuen Finanzplänen gehört hätten, fragt einer. "Die wollen unbegrenzten Zugriff auf den Haushalt." - "Fürs Militär?" - "Ja, und das ohne Angabe von Gründen." - "Was?" - "Na dann weiß ich, was die nächste Nachricht ist: Bush wird Massenvernichtungsmittel finden." - "Ja, in Syrien." - "Ohje und ob das stimmt, das weiß der Himmel."    
 
  Im Hinterzimmer des Lokals sitzen sie, hinter der Küche und diskutieren die Zukunftspläne des US-Präsidenten. Sie kommen aus Californien, aus Ohio, New York, Indiana und Georgia. Alle einigt die Sorge um das paralysierte Amerika. Bushs Wahlsieg halten sie für Betrug. Deutschland bezeichnen sie als "Peace-Phenomenon". Dazu gibt es schwäbische Spätzle und Bier.

Betroffen von der US-Aggression

    Nicolas, Isabel, Gwendolyn, David und die anderen kannten sich vorher nicht. Erst die Rhetorik Bushs vom "endlosen Krieg", von "taktischen Atomwaffen" und "Präventivschlägen" hat die Gruppe zusammengebracht. Sie fühlen sich betroffen, dass die eigene Heimat von vielen Ländern als Ort der Aggression, der Intoleranz und des Imperialismus gesehen wird. Und sie können es der Welt nicht verdenken. Regierungsanweisungen wie der "Patriot Act", der die Freigabe aller Informationen über Jedermann bei Terrorverdacht zulässt, oder die "Total Information Awareness", welche die Bekanntmachung der Daten wiederum verheimlichen soll, lassen die Gruppe schnell an eine Diktatur mit Geheimdienstapparat denken.    
 
    "Wir sind jetzt ständig auf Orange", sagt Gwendolyn und meint den innenpolitischen Ausnahmezustand in den USA. Am schlimmsten sei die Lähmung der Bevölkerung. Jede Debatte und Opposition würde als Zersetzung tabuisiert. Ständig entwickle die Regierung neue Drohszenarien, um soziale Normalität bis auf Weiteres zu verbannen.    
 
    Schlechte Zeit für Kriegszweifler

    "Die Regierung veranstaltet Angst", findet auch Nicolas. Für ihn ist diese Panik Bestandteil der lang geplanten Bush-Doktrin. Von den Verbindungen zwischen Paul Wolfowitz mit Bush Senior erzählt er, von Dick Cheney und Donald Rumsfeld. "Eigentlich hätten wir den Krieg vorhersehen können", sagt Nicolas und gibt sich ein wenig selbst die Schuld, nicht auf die Demokratie aufgepasst zu haben. Doch für wirklich verantwortlich hält er die Opposition. Die Demokraten hätten es verpasst, dem Angriff auf die Bürgerrechte in Amerika eine Stimme entgegenzusetzen, sagt Nicolas. Und nun seien sie in Sorge, als Kriegszweifler, Verräter und Schwächlinge dazustehen.    
 
  Die Gruppe bestellt im Lokal die zweite Runde. Einige Wenige sind etwas später dazugekommen, auch zwei Amerikaner, die derzeit in Prag leben. Vernetzen wollen sie sich, auch mit denen aus Amsterdam und London und vielleicht einen Wahlaufruf starten. Doch derzeit werden noch Erfahrungen ausgetauscht und Witze. Es gäbe da zum Beispiel eine CNN-Meldung über die Neuaufteilung des Irak. Mit der Ölindustrie habe man sich auf die Regionen Standard (Normal), Unleaded (Bleifrei) und Premium (Super) geeinigt. Lautes Gelächter. Außerdem gebe es noch die 50-prozentige Chance, dass Bush den Irak mit dem Iran verwechselt habe.    
 
    Angst vor der Heimreise

    Wenig später wird wieder mit dem Kopf geschüttelt. Man könne doch keinen Politiker mehr Ernst nehmen, der eine Namensänderung der French Fries in "Freedom Fries" zulasse, sagt Vincent. Und was er von den Flaggen über jedem Hauseingang halten solle, das wisse er auch nicht. Früher seien die Leute belächelt worden, die die Stars and Stripes aufgehängt hätten. "Heute machst du dich verdächtig, wenn du's nicht tust."    
 
  Der junge Amerikaner ist unruhig. In einem Monat will er nach Hause fliegen und er weiß nicht, was ihn erwartet. Dass er sein Anti-Kriegs-Abzeichen ablegen muss, scheint für ihn sonnenklar. Doch muss er als Kritiker des Systems sogar mit Untersuchungshaft rechnen? Von 44 Verhafteten hat er gehört, die der amerikanische Geheimdienst ohne Prozess und Verteidigung angeblich "verschwinden ließ". Gerüchte über sogenannte Enemy Combatants (Feind ohne Rechtsstatus) haben die Runde gemacht und lassen den Verdacht aufkommen, dass sich selbst Amerikaner bald in Guantanamo wiederfinden.    
 
    Wer steht auf der "No-fly-list?"

    Auch Agi erwartet Stress bei ihrer nächsten Heimreise. Eine Hochzeit stehe in ihrer Verwandtschaft an, ausgerechnet mit Army-Angehörigen. "Das wird sehr anstrengend", sagt die korpulente Frau. Es sei denn, sie stehe auf der "No-fly-list". Diese Liste soll angeblich aufzählen, welche Passagiere sich politisch auffällig verhielten und wer schon einmal ein verdächtiges Gebiet betreten habe. Sie liefen Gefahr, in Amerika weder ein-, noch ausgelassen zu werden.    
 
    Nur ein Gerücht? Am Donnerstag vergangener Woche teilte das US-Heimatschutzministerium in Washtington mit, dass die "No-fly-list" öffentlich nicht einzusehen sei.    

24.04.03 19:46

5937 Postings, 6581 Tage BRAD PITDie Story klingt in meinen Augen zwar gut Happy,

aber gerade als Bush-Kritiker interessieren mich genaue Quellenangaben.

Habe ich etwas übersehen?

Gruß  

24.04.03 19:53

95440 Postings, 7088 Tage Happy EndJa, und zwar

das Posting von Mat Sane:

http://www.heute.t-online.de/ZDFheute/artikel/22/...0-2041910,00.html

;-)  

   Antwort einfügen - nach oben