Analystenempfehlungen vom 22.11.2004

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 24.12.04 13:04
eröffnet am: 22.11.04 19:30 von: moya Anzahl Beiträge: 17
neuester Beitrag: 24.12.04 13:04 von: moya Leser gesamt: 768
davon Heute: 1
bewertet mit 0 Sternen

22.11.04 19:30

727420 Postings, 5713 Tage moyaAnalystenempfehlungen vom 22.11.2004

SAP AG: outperformer (Merrill Lynch)
Die Analysten der amerikanischen Investmentbank Merrill Lynch haben ihre "outperformer" Einstufung für die Aktien der Walldorfer SAP AG nochmals bestätigt. Aufgrund der anstehenden Kosten für das Mitarbeiter-Bonusprogramm haben sie jedoch ihre Gewinnschätzung je Aktie für das kommende Jahr 2005 von 5,05 Euro auf 4,92 Euro leicht reduziert. Das Unternehmen dürfte auch 2005 von dem freundlichen europäischen Markt profitieren und die Experten prognostizieren insgesamt ein zwölfprozentiges Wachstum der Lizenzeinnahmen. Das langfristige Aufwärtspotenzial für die Aktie sehen sie bis zu einem Kurs von 150 Euro. [WKN 716460]


Allianz AG: buy (UBS Warburg)
Angesichts der in der Vorwoche vorgelegten Zahlen zu den ersten neun Monaten des Allianz Konzerns sind die Analysten der Schweizer Investmentbank UBS Warburg zuversichtlich, dass dem Unternehmen bei der Tochter Dresdner Bank die Rückkehr in die Gewinnzone gelingt. Auch das Schaden- und Unfallgeschäft hat sich zufriedenstellend entwickelt. Zudem erwarten sie für 2004 und 2005 eine geringere kombinierte Schaden-Kosten-Quote. Daher erhöhen sie auch ihre Gewinnschätzung je Aktie für das Jahr 2004 von 6,57 Euro auf 6,85 Euro und für das Jahr 2005 von 9,44 Euro auf 9,69 Euro. Die Experten stufen die Allianz Aktie unverändert mit "buy" ein und passen ihr Kursziel für den Wert von 102 Euro auf nun 110 Euro nach oben an. [WKN 840400]


Bayer AG: outperformer (LRP)
Nach Auffassung der Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz dürfte der Gewinn pro Aktie bei der Bayer AG im Jahr 2005 durch die Übernahme der Consumer-Health-Sparte von Roche verwässert werden, jedoch sollte die Ergebnisentwicklung aber ab dem Jahre 2006 von dieser Transaktion profitieren. Zudem verweisen die Experten auf die zusätzlichen EU-Auflagen zur Veräußerung der regionalen Rechte für drei Roche-Produkte, wobei hier allerdings nur eine geringe Auswirkung erwartet wird. Sie stufen die Bayer Aktie daher weiterhin unverändert mit einem Kursziel von 28 Euro mit "outperformer" ein. [WKN 575200]

Salzgitter AG: kaufen (LBBW)
Bei ihrer erstmaligen Bewertung der Aktien der Salzgitter AG stufen die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg den Wert mit "kaufen" ein. Salzgitter dürfte nicht nur mit Rekordergebnissen aufwarten, sondern auch mit sehr guten Free Cashflows. Dadurch verbessert sich einerseits die Bilanzqualität, andererseits dürften davon auch die Aktionäre in Form einer deutlich höheren Dividende profitieren. Zudem ist das Unternehmen aufgrund des Röhrengeschäfts und des hohen Anteils an Jahresverträgen ein Spätzykliker unter den Stahlwerten, so dass die Gewinne länger als bei den Konkurrenten auf hohem Niveau bleiben sollten. Das Kursziel für den Titel sehen sie bei 19 Euro. [WKN 620200]


BASF AG: kaufen (M.M. Warburg)
Die BASF AG konnte zuletzt das Erreichen von nahezu zwei Drittel der geplanten Einsparungen am Stammwerk Ludwigshafen vermelden. Diese Tatsache wird von den Analysten des Bankhauses M.M. Warburg positiv beurteilt, da das Chemieunternehmen damit im Fahrplan liegt und auch seinen Unternehmenszielen deutlich näher kommt. Trotz der aktuellen Kursverluste der Aktie sind die Experten weiterhin zuversichtlich für das Unternehmen gestimmt und stufen die BASF Aktie aus diesem Grund erneut mit "kaufen" ein. Dabei sehen sie ein mittelfristiges Kursziel für den Wert von 59 Euro. [WKN 515100]


SAP AG: outperformer (JP Morgan)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten des amerikanischen Investmenthauses JP Morgan die Aktien der SAP AG von ihrer Fokusliste genommen. Das Management des Unternehmens hatte zuletzt wegen Investitionen vor einer möglicherweise gebremsten Margenentwicklung gewarnt. Außerdem leidet SAP unter dem zunehmend schwachen US-Dollar. Denn dem vierten Quartal liegt nach wie vor ein Wechselkurs von 1,22 US-Dollar zugrunde. Dennoch haben die Experten ihre Einstufung "outperformer" für die SAP Aktie beibehalten und sehen das Kursziel für den Titel unverändert bei 170 Euro. [WKN 716460]

 

Deutsche Telekom AG: outperformer (HypoVereinsbank)
Im Anschluss an die Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal haben die Analysten der HypoVereinsbank nochmals ihre "outperformer" Einstufung für die Aktien der Deutschen Telekom AG bestätigt. Für das laufende Jahr senkten die Experten ihre Umsatzschätzung und hoben aber zugleich die Prognose für den Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) leicht an. Die für das Jahr 2004 angekündige Dividende wird mit 62 Cent je Aktie überraschend hoch ausfallen. Zudem sollte diese Dividende auch für die kommenden Jahre einen Boden darstellen. Die Experten erhöhen daher ihr Kursziel für den Wert von 17 Euro auf nun 18 Euro. [WKN 555750]


DaimlerChrysler AG: neutral (Sal. Oppenheim)
Vor dem Hintergrund einer weiter anhaltenden schwachen Entwicklung des US-Dollars gegenüber dem Euro haben die Analysten des Bankhauses Sal. Oppenheim ihre Gewinnprognosen für den DaimlerChrysler Konzern gesenkt. Die Experten gehen nun für 2005 von einem Dollar-Euro-Kurs von 1,35 statt bisher 1,30 USD aus. So wurde die Schätzung für 2005 für den Gewinn je Aktie von 3,99 Euro auf 3,66 Euro reduziert. Zudem haben sie ihren fairen Wert für die Aktie von 36,30 Euro daher auf 35,30 Euro gesenkt. Allerdings stufen sie den Titel auf dem gegenwärtigen Kursniveau weiterhin unverändert mit "neutral" ein. [WKN 710000]


Stada Arzneimittel AG: buy (Merrill Lynch)
Die von der Stada Arzneimittel AG zuletzt veröffentlichten Zahlen zu den ersten neun Monaten fielen nach Meinung der Analysten der amerikanischen Investmentbank Merrill Lynch überzeugend aus und lagen über den Schätzungen der Experten. Auch im kommenden Jahr dürfte sich die operative Gewinnentwicklung des Unternehmens weiter verbessern, und eine Übernahme des russischen Generikaherstellers Nizhpharm könnte die Gewinndynamik noch erhöhen. Sie stufen die Stada Aktie daher weiterhin unverändert mit "buy" ein und erhöhen zugleich ihr Kursziel für den Wert von 21 Euro auf nun 23 Euro. [WKN 725180]


Deutsche Börse AG: outperformer (WestLB)
Die Aktien der Deutschen Börse AG konnten sich in den letzten Wochen recht gut entwickeln und lagen auch über der Performance des Marktes. Das Unternehmen ist im europäischen Sektor am besten diversifiziert, so dass die Aktie immer noch mehr Chancen als Risiken bietet. Zu dieser Ansicht gelangen die Analysten der WestLB und sie sind weiterhin optimistisch für das Unternehmen gestimmt. Allerdings senken sie ihr Anlagerating für den Wert von zuvor "kaufen" auf jetzt nur noch "outperformer" und sehen das Kursziel für den Titel bei 53 Euro. Für das Jahr 2004 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 2,47 Euro, für das Jahr 2005 von 3,71 Euro und für das Jahr 2006 von 4,22 Euro. [WKN 581005]

Viel Erfolg an der Börse!

Gruß Moya

 

23.11.04 18:44

727420 Postings, 5713 Tage moyaAnalystenempfehlungen vom 23.11.2004

RWE AG: in line (Goldman Sachs)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten der amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs ihre "in line" Einstufung für die Aktien des Energieversorgers RWE AG nochmals wiederholt. Das Unternehmen verfügt über eine stabile Profitabilität, wobei allerdings die gleichzeitig steigenden Akquisitionskosten noch ein Risiko für den Titel darstellen. Aus diesem Grund haben die Experten ihre Gewinnschätzung je Aktie für das laufende Jahr 2004 von 3,26 Euro auf 3,56 Euro angehoben und für das kommende Jahr 2005 von 4,70 Euro auf 4,43 Euro reduziert. [WKN 703712]


Volkswagen AG: neutral (Sal. Oppenheim)
Nach Auffassung der Analysten des Bankhauses Sal. Oppenheim dürfte der Automobilbauer Volkswagen AG unter dem anhaltend schwachen US-Dollar bei der Gewinnentwicklung zu leiden haben. So gehen die Experten nun für das Jahr 2005 von einem Dollar-Euro-Kurs von 1,35 USD statt bisher 1,30 USD aus. Aus diesem Grund senken sie auch ihre Gewinnprognose je Aktie für das Jahr 2005 von 3,24 Euro auf 2,94 Euro und für das Jahr 2006 von 4,76 Euro auf 3,95 Euro. Dennoch stufen sie die Volkswagen Aktie auf dem gegenwärtigen Kursniveau weiterhin unverändert mit "neutral" ein. [WKN 766400]


Deutsche Telekom AG: neutral (JP Morgan)
Die Analysten der amerikanischen Investmentbank JP Morgan haben ihre Einstufung für die Aktien der Deutschen Telekom AG von zuvor "outperformer" auf jetzt nur noch "neutral" gesenkt. Nach den jüngsten Kursgewinnen erscheint die Bewertung der Aktie inzwischen recht anspruchsvoll. Der Ausblick des Unternehmens auf das Jahr 2005 ist zudem eher zögerlich, so dass die Prognosen fürs Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) für 2005 und 2006 gesenkt worden sind. Erst ab dem Jahre 2007 ist wieder mit positiven Überraschungen zu rechnen. Das Kursziel für die Telekom Aktie sehen sie aber unverändert bei 17,30 Euro. [WKN 555750]

DaimlerChrysler AG: trading sell (CSFB)
Sowohl die aktuellen Berichte der SEC über die Pensionen als auch die derzeitigen Rabattsätze deuten nach Meinung der Analysten der Investmentbank Credit Suisse First Boston auf eine zunehmende Verschuldung der DaimlerChrysler AG hin. Dies könnte auch die Gewinnentwicklung des Unternehmens in den kommenden Jahren gefährden. Daher sind die Experten weiterhin vorsichtig für den Automobilkonzern gestimmt und stufen die Aktie nur mit "trading sell" ein. [WKN 710000]


Bayer AG: outperformer (LRP)
Die neuesten US-Studien zu den Lipobay/Baycol-Gefahren von Bayer sollten nach Ansicht der Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz nicht überinterpretiert werden. Allerdings steht die Aktie aus psychologischen Gründen unter Druck. Es stelle sich die Frage, warum die Experten gerade jetzt gegen Bayer aussagten. Der Zeitpunkt ist daher für Bayer sehr ungünstig. Dennoch halten sie an ihrer "outperformer" Einstufung für die Bayer Aktie fest und sehen auch das mittelfristige Kursziel für den Wert unverändert bei 28 Euro. [WKN 575200]


BMW AG: neutral (Sal. Oppenheim)
Der Automobil-Hersteller BMW AG dürfte wie die Wettbewerber auch unter dem anhaltend schwachen US-Dollar zu leiden haben. Da die Analysten des Bankhauses Sal. Oppenheim in ihrer neuesten Prognose für 2005 von einem Dollar-Euro-Kurs von 1,35 USD statt bisher 1,30 USD ausgehen, haben sie ihren fairen Wert für die BMW Aktie von 36,40 Euro auf nun 36,00 Euro gesenkt. Auch die Gewinnprognose je Aktie wurde für das Jahr 2005 von 3,41 Euro auf 3,32 Euro reduziert. Das Unternehmen hat zwar die beste Produktstory im Sektor, dies ist jedoch schon ausreichend im Kursniveau eingepreist. Daher stufen sie die BMW Aktie unverändert mit "neutral" ein. [WKN 519000]

Micronas AG: neutral (WestLB)
Nach Meinung der Analysten der WestLB dürfte das Book-to-Bill-Ratio der Micronas AG im Monat November schwach ausfallen. Da im Bereich Halbleiter für Verbraucheranwendungen noch immer Lagerbestände abgebaut werden, dürfte dies jedoch keine nennenswerte Überraschung darstellen. Vor diesem Hintergrund haben die Experten nochmals ihre "neutral" Einstufung für die Micronas Aktie bekräftigt. Dabei sehen sie das mittelfristige Kursziel für den Wert ebenso unverändert bei 48 CHF. [WKN 910354]


Karstadt Quelle AG: marketperformer (LRP)
Die geplante Kapitalerhöhung bei der Karstadt Quelle AG ist zwar beschlossen worden, die zu Protokoll gegebenen Widersprüche könnten jedoch deren geplante Durchführung blockieren. Zudem hatte der Konzern die bisherigen, von den Analysten der Landesbank Rheinland Pfalz als zu hoch bewerteten, Planungen für das Jahr 2005 erneut reduziert. Obwohl die rückläufigen Umsätze weiterhin eine Belastung darstellten, bestätigten die Experten ihr "marketperformer" Rating für die Aktie. So rechnen sie jedoch damit, dass die Widersprüche bis Freitag zurückgezogen werden und damit nicht die Existenz des Konzerns in Frage gestellt ist. [WKN 627500]


AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG: outperformer (JP Morgan)
Bei ihrer erstmaligen Bewertung der Aktien der AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG stufen die Analysten des amerikanischen Investmenthauses JP Morgan den Wert mit "outperformer" ein. Das Unternehmen dürfte angesichts der breiten Kundenbasis von den Marktanteilsschwankungen großteils verschont bleiben. Erfolgreich ist vor allem das organische Wachstum der Gruppe. Es wird massiv in China investiert, wobei sich bereits überraschend positive Resultate gezeigt haben. Somit bleiben auch die mittelfristigen Wachstumsaussichten positiv und der Titel ist für Investoren attraktiv. [WKN 922230]


Karstadt Quelle AG: underperformer (HypoVereinsbank)
Trotz der derzeitigen gefährdeten Kapitalerhöhung von Karstadt Quelle gehen die Analysten der HypoVereinsbank von einer Lösung des Problems aus, so dass die Kapitalerhöhung stattfinden kann. Dagegen bezeichnen die Experten die vom Unternehmen bekannt gegebene weitere Senkung des ohnehin schon konservativen Ausblicks als Enttäuschung. Der Verkauf der Anteile an Starbucks Germany wird positiv beurteilt, wenngleich die Auswirkungen auf den Gewinn des Unternehmens sehr begrenzt sind. Sie stufen die Karstadt Quelle Aktie daher erneut nur mit "underperformer" ein und sehen das Kursziel für den Wert bei 8 Euro. [WKN 627500]

Viel Erfolg an der Börse!

Gruß Moya  

24.11.04 18:20

727420 Postings, 5713 Tage moyaAnalystenempfehlungen vom 24.11.2004

Continental AG: kaufen (HypoVereinsbank)
Die Continental AG hatte zuletzt vermeldet, dass das Unternehmen den Absatz von ESP-Systemen in den USA bis zum Jahre 2006 verdreifachen will. Nach Meinung der Analysten der HypoVereinsbank kam diese Meldung zwar nicht überraschend, wird aber dennoch positiv bewertet. Zudem wird dadurch belegt, dass sich Conti den Löwenanteil der in den USA zu vergebenden Aufträge gesichert. Insgesamt liegen die Conti Ausblicke auf diesen Bereich im Rahmen der Prognosen der Experten. Diese stufen die Conti Aktie daher weiterhin mit einem Kursziel von 55 Euro mit "kaufen" ein. [WKN 543900]


Metro AG: outperformer (WestLB)
Die Metro AG hatte zuletzt den Verkauf der Supermarktkette "Extra" vermeldet. Dieser Schritt wird von den Analysten der WestLB grundlegend positiv beurteilt. Trotz des weiterhin schwierigen Marktumfeldes für den Einzelhandel sollte das Unternehmen aber sein starkes Wachstum des Cash-And-Carry-Geschäfts auch in den kommenden Monaten fortsetzen können. Vor diesem Hintergrund stufen die Experten die Metro Aktie weiterhin unverändert mit "outperformer" ein. Zugleich erhöhen sie ihr mittelfristiges Kursziel für den Wert von 39,60 Euro auf nun 44,00 Euro. [WKN 725750]


Karstadt Quelle AG: verkaufen (M.M. Warburg)
Im Zusammenhang mit den weiterhin anhaltenden großen Schwierigkeiten der Karstadt Quelle AG bei dem eingeleiteten Restrukturierungsprogramm haben die Analysten des Bankhauses M.M. Warburg nochmals ihre "verkaufen" Einstufung für den Wert bekräftigt. Dabei verweisen die Experten auf die letzten Äußerungen des Managements zur Ergebnisentwicklung 2005/2006 und die Verzögerungen bei den geplanten Desinvestments. Lediglich Veräußerungsgewinne könnten einen schlechteren operativen Ergebnisverlauf kompensieren. Daher senken sie ihre Gewinnprognose je Aktie für das Jahr 2004 von -13,00 Euro auf -13,16 Euro. Für das Jahr 2005 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 0,35 Euro und für das Jahr 2006 von 1,11 Euro. [WKN 627500]

Infineon Technologies AG: verkaufen (Deutsche Bank)
Auch für das kommende Jahr 2005 halten die Analysten der Deutschen Bank an ihrer negativen Einstellung gegenüber der Preisentwicklung bei DRAM-Speicherchips fest. In 2005 wird die DRAM-Industrie erstmals seit 2001 unter einem strukturellen Überangebot leiden, das mit einem Rückgang der derzeitigen DRAM-Preise bis zum dritten Quartal 2005 um 45 bis 50 Prozent einhergehen dürfte. Darunter hat auch die Infineon Technologies AG zu leiden, so dass die Experten ihr Anlagerating für den Wert von zuvor "halten" auf jetzt nur noch "verkaufen" gesenkt haben. Auch die Gewinnschätzung je Aktie wurde für das Jahr 2005 von 0,28 Euro auf 0,14 Euro und für das Jahr 2006 von 0,27 Euro auf 0,13 Euro reduziert. Zugleich haben sie ihr Kursziel für den Wert von 8 Euro auf nun 7 Euro nach unten angepasst. [WKN 623100]


Rheinmetall AG: outperformer (LRP)
Im Anschluss an die angekündigte geplante Zusammenlegung der Aktiengattungen haben die Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz nochmals ihre "outperformer" Einstufung für die Aktien der Rheinmetall AG bekräftigt. Eine Wandlung der Vorzugs- in Stammaktien dürfte die Aktie attraktiver machen und ihr Gewicht im MDAX erhöhen. Die Gesellschaft hatte darüber hinaus mitgeteilt, die Unternehmerfamilie Röchling will ihre Beteiligung an dem Rüstungskonzern vollständig abbauen. Dennoch dürfte damit eine komplette Übernahme von Rheinmetall immer unwahrscheinlicher werden. Das Kursziel für den Titel sehen sie bei 44 Euro. [WKN 703000]


Metro AG: neutral (CSFB)
Aufgrund der anstehenden Veräußerung der 137 Extra-Verbrauchermärkte und den damit verbundenen Einmalkosten haben die Analysten der Investmentbank Credit Suisse First Boston ihre Gewinnschätzung für die Metro AG für das laufende Jahr von 2,57 Euro auf 2,52 Euro nach unten angepasst. Dennoch sehen die Experten diesen Schritt positiv, da das Unternehmen mit der Neuordnung der Problemsparte damit einen Schritt vorwärts kommt. Sie stufen die Metro Aktie weiterhin unverändert mit "neutral" ein und sehen das Kursziel für den Wert bei 35 Euro. [WKN 725750]

Karstadt Quelle AG: verkaufen (Independent Research)
Nach Auffassung der Analysten von Independent Research dürfte die geplante Kapitalerhöhung bei der Karstadt Quelle AG weiterhin möglich sein, auch wenn der Widerstand einiger Großaktionäre noch andauern sollte. Allerdings sind die zunehmenden Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Unternehmen eher negativ zu werten und dürften den Aktienkurs weiterhin belasten. So verweisen die Experten auf den erneut gesenkten Ausblick auf das kommende Jahr 2005. Sie senken daher ihre Gewinnschätzung je Aktie für das Jahr 2005 von +0,34 Euro auf -1,62 Euro und stufen die Karstadt Quelle Aktie erneut nur mit "verkaufen" ein. [WKN 627500]


Rheinmetall AG: underperformer (Cheuvreux)
Vor dem Hintergrund, dass der Hauptanteilseigner seinen Anteil an der Rheinmetall AG für eine Platzierung anbietet haben die Analysten von Cheuvreux ihr Anlageurteil für den Wert von zuvor "outperformer" auf jetzt nur noch "underperformer" gesenkt. Zudem hat die Aktie bereits das mittelfristige Kursziel der Experten von 41 Euro nahezu erreicht. Auch die Übernahmespekulationen sollten nun wieder abnehmen. Die Zusammenlegung der Aktiengattungen bedarf zudem noch der Zustimmung der Gremien und dürfte somit erst gegen Ende des kommenden Jahres vollzogen werden. [WKN 703000]


Hypo Real Estate Holding AG: outperformer (MSDW)
Die Analysten der amerikanischen Investmentbank Morgan Stanley Dean Witter stufen die Aktien der Hypo Real Estate AG weiterhin unverändert mit "outperformer" ein. Dabei verweisen die Experten auf die weiter voran schreitenden Restrukturierungen im Heimatmarkt Deutschland durch die Veräußerung weiterer Kredite. Die zuletzt vorgelegten Zahlen zum dritten Quartal konnten die Erwartungen der Experten leicht übertreffen. Diese erhöhen vor diesem Hintergrund auch ihr mittelfristiges Kursziel für den Wert von 32 Euro auf nun 35 Euro. [WKN 802770]


Deutsche Telekom AG: outperformer (Goldman Sachs)
Aufgrund eines niedrigeren Szenarios für den Dollar-Euro-Wechselkurs und einem verhaltenen Ausblick der Tochter T-Online haben die Analysten des amerikanischen Investmenthauses Goldman Sachs ihre Gewinnschätzung je Aktie für die Deutsche Telekom AG für das Jahr 2005 von 0,92 Euro auf 0,86 Euro reduziert. Dagegen wurde die Prognose für das laufende Jahr 2004 aufgrund höherer Schätzungen für MTS von 0,74 Euro auf 0,75 Euro leicht angehoben. Auf dem derzeitigen Kursniveau sind die Telekom Aktie weiterhin attraktiv bewertet, so dass die Experten unverändert an ihrer "outperformer" Einstufung für den Wert festhalten. [WKN 555750]

Viel Erfolg an der Börse!

Gruß Moya  

25.11.04 19:41

727420 Postings, 5713 Tage moyaAnalystenempfehlungen vom 25.11.2004

Henkel KGaA: outperformer (LRP)
Nach Ansicht der Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz ist die Henkel KGaA mittlerweile auch auf dem amerikanischen Markt gut positioniert und der Favorit im Geschäft mit Kosmetika. Der Preistrend nach unten ist zudem gebrochen, wo Henkel bereits positiv überraschen konnte. Erfreulich ist auch die Entwicklung auf dem deutschen Markt. Lediglich der gesenkte Jahresausblick für das operative Geschäft im Waschmittelsegment stimmt die Experten etwas pessimistisch. Dennoch erhöhen sie ihre Einstufung für den Wert von zuvor "marketperformer" auf jetzt wieder "outperformer". Das Kursziel für den Titel sehen sie bei 78 Euro. [WKN 604840]


HypoVereinsbank AG: underperformer (MSDW)
Die Analysten der amerikanischen Investmentbank Morgan Stanley Dean Witter haben ihre Einstufung für die Aktien der HypoVereinsbank AG von zuvor "marketperformer" auf jetzt nur noch "underperformer" zurück. Die Erträge der Bank sollten zwar ansteigen, der Markt ist allerdings zu optimistisch. Die Umsätze werden sich weiter schwerfällig entwickeln. Dies führen sie auf die schleppende Vergabe von Mittelstandskrediten und die verringerten kommerziellen Immobilien-Haftungssummen in Deutschland zurück. Die positiven Effekte von der Beteiligung Bank Austria rechtfertigen den Kursanstieg der letzten Wochen jedoch nicht. Auch Sparmaßnahmen allein reichen nicht aus, um den Höhenflug zu rechtfertigen. [WKN 802200]


Rheinmetall AG: kaufen (Merck Finck)
Angesichts der angekündigten Beteiligungsveränderungen haben die Analysten des Bankhauses Merck Finck & Co. nochmals ihre "kaufen" Einstufung für die Aktien der Rheinmetall AG bestätigt. Gerade mit diesen geplanten Umstrukturierungen ist es zu erwarten, dass Rheinmetall den Auftrag für den neuen Schützenpanzer "Puma" der Bundeswehr erhalten wird. Rheinmetall will nun zudem als Konsequenz die nicht stimmberechtigten Vorzugsaktien der Gesellschaft in stimmberechtigte Stammaktien umwandeln. Die viel versprechende Prognose des Unternehmens für das operative Geschäft werden durch diese Transaktionen noch verbessert. Das Kursziel sehen die Experten bei 45 Euro. [WKN 703000]

T-Online International AG: neutral (Goldman Sachs)
Die kurzfristige Rentabilität der T-Online International AG dürfte unter der neuen langfristigen Strategie des Unternehmens zu leiden haben. Aus diesem Grund haben die Analysten der amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs ihre Gewinnschätzungen für das Jahr 2005 von 0,29 Euro auf 0,17 Euro je Aktie reduziert. Dagegen haben sie ihre Prognosen für den Umsatz im Jahr 2005 und 2006 leicht angehoben. Zur Begründung verweisen sie auf niedrigere Gewinne wegen der Anlaufkosten beim DSL-Wiederverkauf und die höheren Marketingkosten in Frankreich und Spanien. Sie stufen die T-Online Aktie aber weiterhin mit "neutral" ein. [WKN 555770]


Bayer AG: outperformer (LRP)
Nach den überraschend positiv ausgefallenen Geschäftszahlen haben die Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz die Aktien der Bayer AG nochmals mit "outperformer" eingestuft. Die Bilanz des dritten Quartals hatte dabei sowohl die Markterwartung als auch die eigenen, optimistischeren Schätzungen übertroffen. Dies war vor allem auf Preis- und Mengensteigerungen in den Industriesegmenten zurückzuführen. Zudem heben sie die Entwicklung bei dem Cholesterinsenker Lipobay hervor. Man sieht, dass Bayer kontinuierlich bei den Vergleichen voranschreiten kann und ein restliches Risiko zwar nicht ganz auszuschließen ist, aber dennoch versucht wird, dies in Grenzen zu halten. Das Kursziel für den Wert sehen die Experten bei 28 Euro. [WKN 575200]


Leoni AG: kaufen (Equinet)
Bei ihrer erstmaligen Bewertung der Aktien der Leoni AG stufen die Analysten von Equinet den Wert mit "kaufen" ein. Dabei verweisen sie auf die hohe Umsatz- und Ertragsdynamik des Unternehmens und die konsequente Kostenoptimierung. Aber auch die Auftragslage lässt auf ein stabiles Ertragswachstum in den kommenden Jahren schließen. Dies dürfte sich bereits in positive Absatzzahlen für die Neuanläufe der durch Leoni belieferten Modelle sowie weitere Bordnetzaufträge niederschlagen. Die Experten erwarten für das Jahr 2004 einen Gewinn je Aktie von 3,65 Euro, für das Jahr 2005 von 6,04 Euro und für das Jahr 2006 von 6,71 Euro. Das Kursziel für die Aktie sehen sie bei 58 Euro. [WKN 540888]

Porsche AG: underperformer (LRP)
Auch in den kommenden Monaten sollte sich die positive Unternehmensentwicklung bei dem Sportwagen-Hersteller Porsche AG fortsetzen. Dennoch sehen die Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz noch einige Belastungsfaktoren für die Entwicklung der Aktie, wie die Währungsunsicherheit bezüglich des US-Dollars, da für Porsche Nordamerika und besonders die USA der wichtigste Absatzmarkt bleibt. Vor diesem Hintergrund stufen die Experten die Porsche Aktie weiterhin unverändert nur mit "underperformer" ein. Zugleich senken sie ihr mittelfristiges Kursziel für den Wert von 550 Euro auf nun 450 Euro. [WKN 693773]


comdirect bank AG: neutral (Equinet)
Auf dem derzeitigen Kursniveau sehen die Analysten von Equinet auf Basis eines Kennzahlenvergleichs und einem Dividenendiskontierungs-Modell kein signifikantes Auf- oder Abwärtspotenzial für die Aktien der comdirect bank AG. Im laufenden Jahr dürfte das Unternehmen aufgrund sinkender Kosten steigende Erträge verzeichnen. Dieser Trend sollte sich auch im kommenden Jahr in einem sich verbessernden Kapitalmarktumfeld noch verstärken. Dennoch bleibt die Reduzierung der Börsenabhängigkeit ein wichtiger Schritt. Daher stufen sie die comdirect bank Aktie derzeit erneut nur mit "neutral" ein und sehen das Kursziel für den Wert bei 7,30 Euro. [WKN 542800]


Karstadt Quelle AG: sell (Merrill Lynch)
Vor dem Hintergrund der enttäuschenden Quartalsergebnisse haben die Analysten der amerikanischen Investmentbank Merrill Lynch ihre Gewinnschätzungen für die Karstadt Quelle AG für das Jahr 2005 auf Null gesenkt. Dagegen wurde die Prognose für das Jahr 2006 angehoben. Zur Begründung verweisen die Experten auf die schwache Verbrauchernachfrage und erwarteten Verzögerungen im Sanierungsprogramm. Außerdem werden die Banken wahrscheinlich ihre Zinsraten an die Kreditrisiken der Gruppe anpassen. Trotz der Bemühungen des Managements bleibt das Schicksal der Aktionäre in den Händen der Banken. Sie stufen die Aktie daher unverändert nur mit "sell" ein. [WKN 627500]


Infineon Technologies AG: reduzieren (Independent Research)
Auch in den kommenden Monaten dürfte nach Ansicht der Analysten von Independent Research der Druck auf die DRAM-Preise anhalten. Zudem mehren sich die Anzeichen für ein hinter den Erwartung bleibendes Weihnachtsgeschäft mit PCs sowie der Ansicht, dass der Halbleiterzyklus seinen Höhepunkt bereits erreicht haben könnte. Aus diesem Grund senken sie ihre Gewinnprognose je Aktie für die Infineon Technologies AG für das Jahr 2004/2005 von 0,51 Euro auf 0,42 Euro. Auch das Anlagerating für den Wert wurde von zuvor "halten" auf jetzt nur noch "reduzieren" gesenkt. Zugleich passen sie ihr Kursziel für die Infineon Aktie von 8,00 Euro auf nun 7,20 Euro nach unten an. [WKN 623100]

Viel Erfolg an der Börse!

Gruß Moya  

29.11.04 18:32

727420 Postings, 5713 Tage moyaAnalystenempfehlungen vom 29.11.2004

Thyssen Krupp AG: verkaufen (Helaba)
Im Vorfeld der anstehenden Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr haben die Analysten des Helaba Trust nochmals ihre "verkaufen" Einstufung für die Aktien der Thyssen Krupp AG bekräftigt. Zwar ist im vierten Quartal und im Gesamtjahr ein Gewinnsprung zu erwarten, allerdings dürfte die Nachfrage nach Stahl wieder zurückgehen. Für die weitere Aktienkursentwicklung wird somit der Ausblick des Konzerns entscheidend sein. Dabei dürfte 2005 das im abgelaufenen Geschäftsjahr erreichte Ertragsniveau, angesichts eines voraussichtlich schwächeren Wirtschaftswachstums, nur schwer zu halten sein. [WKN 750000]


Krones AG: kaufen (Sal. Oppenheim)
Die Krones AG konnte zuletzt eine Vereinbarung über flexiblere Arbeitszeiten im Konzern vermelden. Diese Maßnahmen sollten zu einer Absenkung der Stundenlohnkosten führen. Zudem liegt eine der Haupteinsparungen im Wegfall außertariflich zu zahlender Überstunden. Aus diesem Grund erhöhen die Analysten des Bankhauses Sal. Oppenheim ihre Gewinnschätzung für das Unternehmen für das Jahr 2005 von 6,54 Euro auf 6,80 Euro und für das Jahr 2006 von 7,03 Euro auf 7,30 Euro je Aktie. Auf dem derzeitigen Kursniveau ist die Krones Aktie zudem günstig bewertet, so dass die Experten auch unverändert an ihrer "kaufen" Einstufung für den Wert festhalten. Dabei sehen sie den fairen Wert der Aktie bei 102 Euro. [WKN 633500]


Henkel KGaA: aufstocken (DKW)
Vor dem Hintergrund der geplanten Umstrukturierungen des Henkel-Konzerns haben die Analysten der Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein ihr Anlagerating für den Wert von zuvor "halten" auf jetzt "aufstocken" angehoben. Die anvisierten Kosteneinsparungen sind positiv für den Shareholder Value. Viele der Fragen wegen der anvisierten Margen-Verbesserung in den nächsten drei Jahren sind damit nun beantwortet und die Unsicherheiten dürften sich legen. Trotz der dadurch bereits in diesem Jahr anfallenden zusätzlichen Belastungen hielt das Unternehmen erfreulicherweise an seinen Prognosen für 2004 fest. [WKN 604840]

Schwarz Pharma AG: neutral (Merrill Lynch)
Die Analysten der amerikanischen Investmentbank Merrill Lynch stufen die Aktien der Schwarz Pharma AG trotz der geringfügigen Verzögerung bei der Bearbeitung der US- Unterlagen für das Parkinsonpflaster Rotigotin/Neupro unverändert mit "neutral" ein. Die elektronische Einreichung von Zulassungsanträgen ist ein neuer Prozess für Schwarz Pharma wie auch für die FDA. Dennoch peilt das Unternehmen weiterhin die US-Markteinführung von Neupro für das 1. Quartal 2006 an. Statt Anfang Januar könnte es nun allerdings auch März werden. Auch wenn der finanzielle Einfluss durch die Verzögerung klein sein dürfte, erwarten die Experten derzeit leichte Gewinnmitnahmen in dem Titel. [WKN 722190]


IDS Scheer AG: kaufen (Equinet)
Aufgrund anstehender höherer Vertriebsaufwendungen im Zusammenhang mit der ARIS/SAP-Netweaver-Einführung haben die Analysten von Equinet ihre Schätzungen für die EBIT-Marge der IDS Scheer AG für die kommenden drei Jahre leicht gesenkt. Dagegen sehen die Experten von der Nachricht über den Rücktritt des Co-Vorstandsvorsitzenden Ferri Abolhassan zum Jahresende keine nennenswerten Einflüsse auf den Kursverlauf der Aktie. Sie stufen die IDS Scheer Aktie daher weiterhin unverändert mit "kaufen" ein. Jedoch senken sie ihr mittelfristiges Kursziel für den Wert leicht von 17,50 Euro auf nun 17,00 Euro. [WKN 625700]


Hochtief AG: kaufen (M.M. Warburg)
Die von der Hochtief AG zuletzt veröffentlichten Zahlen zu den ersten neun Monaten werden von den Analysten des Bankhauses M.M. Warburg leicht positiv bewertet. Lediglich das EBITA lag leicht unter den Schätzungen der Experten. Dagegen könnte das Gerücht über eine Übernahme eines Maschinenbauers durch die australische Tochter Leighton den Kursverlauf der Aktie in den kommenden Tagen belasten, wenngleich Leighton bereits das Gerücht zurückgewiesen hat. Zwar ist die Hochtief Aktie derzeit bereits recht gut bewertet, jedoch halten die Experten unverändert an ihrer "kaufen" Einstufung und dem Kursziel von 23 Euro für den Wert fest. [WKN 607000]

Heidelberger Druckmaschinen AG: outperformer (HypoVereinsbank)
Nach Auffassung der Analysten der HypoVereinsbank ist in den kommenden Monaten eher mit einer verlangsamten Dynamik im Druckmaschinensektor zu rechnen. Im Zuge der Umstrukturierung und weiterer Kostensenkungen ist die Heidelberger Druckmaschinen AG aber auf dem besten Weg, wieder eines der profitabelsten Unternehmen im Sektor zu werden. Die Experten stufen die Heidelberger Druck Aktie daher weiterhin unverändert mit "outperformer" ein. Allerdings passen sie ihr mittelfristiges Kursziel für den Wert von 30 Euro auf nun 29 Euro leicht nach unten an. [WKN 731400]


Salzgitter AG: underperformer (LRP)
Durch die Kurssteigerungen der letzten Wochen haben die Aktien der Salzgitter AG nun das Kursziel von 15 Euro der Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz erreicht. Zwar ist die fundamentale Entwicklung des Unternehmens weiterhin prostiv zu beurteilen, jedoch hat sich der Titel inzwischen deutlich von der Bewertung der europäischen Wettbewerber entfernt. Vor diesem Hintergrund senken die Experten ihr Anlageurteil für die Salzgitter Aktie von zuvor "marketperformer" auf jetzt nur noch "underperformer". Für das laufende Jahr 2004 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 2,35 Euro und für das kommende Jahr 2005 von 2,15 Euro. [WKN 620200]


Karstadt Quelle AG: kaufen (Deutsche Bank)
Aufgrund der kürzlich vorgenommenen Rücknahme des Ausblicks der Karstadt Quelle AG haben auch die Analysten der Deutschen Bank ihre Gewinnschätzungen für das Unternehmen gesenkt. So erwarten sie nun für das kommende Jahr 2005 einen Gewinn je Aktie von -0,08 Euro nach +0,37 Euro und für das Jahr 2006 von +1,14 Euro nach +1,20 Euro. Dagegen wird die Überwindung des Widerstands der Handvoll Aktionäre gegen die Kapitalerhöhung positiv beurteilt. Lediglich der Bezugspreis für die neuen Aktien ist etwas höher ausgefallen als erwartet. Die Experten stufen die Aktie aber erneut mit "kaufen" ein und senken ihr Kursziel für den Wert leicht von 15,00 Euro auf nun 14,60 Euro. [WKN 627500]


Thyssen Krupp AG: underperformer (Lehman Brothers)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten des amerikanischen Investmenthauses Lehman Brothers nochmals ihre "underperformer" Einstufung für die Aktien der Thyssen Krupp AG wiederholt. Im Vorfeld der anstehenden Zahlen für das Geschäftsjahr 2003/2004 haben sie jedoch ihre Gewinnprognose leicht angehoben. So erwarten sie nun für das Jahr 2003/2004 einen Gewinn je Aktie von 1,48 Euro nach 1,43 Euro und für das Jahr 2004/2005 von 1,75 Euro nach 1,70 Euro. Für das Jahr 2005/2006 wurde die Prognose dagegen von 1,91 Euro auf 1,90 Euro leicht gesenkt. Das Kursziel für den Wert sehen sie unverändert bei 15 Euro. [WKN 750000]

Viel Erfolg an der Börse!

 

 

Gruß Moya

 

06.12.04 19:02

727420 Postings, 5713 Tage moyaAnalystenempfehlungen vom 06.12.2004

Thyssen Krupp AG: underperformer (BNP Paribas)
Das vorgelegte Ergebnis der Thyssen Krupp AG zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2003/2004 lag unter den Erwartungen der Analysten der französischen BNP Paribas. Auch der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr fiel vorsichtiger als erwartet aus. Zwar dürfte das Umfeld für Kohlenstoffstahl unverändert stabil bleiben, jedoch könnte es zu Enttäuschungen in den Bereichen Edelstahl und Automotive kommen. Aus diesem Grund stufen die Experten die Thyssen Krupp Aktie von zuvor "neutral" auf jetzt nur noch "underperformer" herab. Auch das Kursziel für den Wert haben sie von 14,50 Euro auf nun 13,50 Euro gesenkt. [WKN 750000]


Deutsche Bank AG: kaufen (M.M. Warburg)
Im Rahmen der verabschiedeten Restrukturierungsmaßnahmen der Deutschen Bank AG haben die Analysten des Bankhauses M.M. Warburg ihre Gewinnschätzung je Aktie für das Jahr 2004 aufgrund der dafür anfallenden Kosten von 5,34 Euro auf 5,01 Euro gesenkt. Dagegen wurden die Prognosen für das Jahr 2005 von 5,77 Euro auf 6,12 Euro und für das Jahr 2006 von 6,63 Euro auf 7,27 Euro angehoben. Ab 2005 dürften somit die Kostenersparnisse die Restrukturierungskosten überkompensieren. Sie stufen die Deutsche Bank Aktie daher erneut mit "kaufen" ein und erhöhen zugleich ihr mittelfristiges Kursziel für den Wert von 69 Euro auf nun 75 Euro. [WKN 514000]


Software AG: kaufen (WestLB)
Nach Meinung der Analysten der WestLB dürften die Auswirkung der BAe-Klage für die Software AG gering sein. BAe Systems beschuldigt die Software AG mit dem Produkt EntireX Communicator ein BAe-Patent zu verletzten. Bereits Anfang des Jahres hatte die Software AG BAe Systems mit derselben Anschuldigung konfrontiert, so dass es sich eindeutig um eine Gegenklage handelt. Da es sich nur um den US-Markt handelt, sollte die Patentverletzung die Software AG nur 2 Prozent der Gesamtumsätze kosten. Die Experten stufen den Wert daher unverändert mit "kaufen" ein und sehen das Kursziel für den Titel bei 32 Euro. Für das Jahr 2004 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 2,01 Euro und für das Jahr 2005 von 2,25 Euro. [WKN 330400]

 

DaimlerChrysler AG: neutral (CSFB)
Trotz der derzeitigen ausgeprägten Dollar-Schwäche haben die Analysten der Investmentbank Credit Suisse First Boston nochmals ihre Einstufung "neutral" für die Aktien der DaimlerChrysler AG bestätigt. Allerdings haben sich ihr Kursziel für den Wert von 40 Euro auf nun 36 Euro gesenkt. Die Talfahrt der amerikanischen Währung dürfte weitere Fragen über die Perspektiven der exportlastigen europäischen Autobauer aufwerfen. Somit haben sie auch ingesamt ihre Gewinnprognosen für Mercedes Benz und Chrysler reduziert. [WKN 710000]


MLP AG: neutral (HypoVereinsbank)
Die Aktien der MLP AG konnten sich in den vergangenen Monaten sehr gut entwickeln und haben nun nach Ansicht der Analysten der HypoVereinsbank ihre Unterbewertung beinahe abgebaut. Nach dem DCF-Modell sehen die Experten den fairen Wert der MLP Aktie bei 16 Euro. Lediglich Übernahmefantasien für die Versicherungstöchter könnten den Kurs derzeit noch über diesen fairen Wert treiben. Aus diesem Grund senken sie ihr Anlagerating für den Titel von zuvor "outperformer" auf jetzt nur noch "neutral". Sie erwarten für das laufende Jahr 2004 einen Gewinn je Aktie von 0,52 Euro und für das kommende Jahr 2005 von 0,58 Euro. [WKN 656990]


BMW AG: outperformer (CSFB)
Angesichts der anhaltenden Schwäche des US-Dollars gegenüber dem Euro haben die Analysten der Investmentbank Credit Suisse First Boston ihre Gewinnschätzungen für den Automobilbauer BMW AG gesenkt. So erwarten sie nun für das Jahr 2004 einen Gewinn je Aktie von 3,18 Euro nach 3,24 Euro und für das Jahr 2005 von 3,36 Euro nach 3,51 Euro. Im laufenden jahr ist das Unternehmen noch mit nahezu 100 Prozent abgesichert, was sich im kommenden Jahr aber nahezu halbieren dürfte. Dennoch ist die Absicherung noch höher als bei den deutschen Wettbewerbern. Da die BMW Aktie damit der defensivste Titel im Sektor ist, stufen sie den Wert erneut mit einem Kursziel von 40 Euro mit "outperformer" ein. [WKN 519000]

Aareal Bank AG: neutral (HypoVereinsbank)
Der angekündigte Vorstandswechsel bei der Aareal Bank AG wird von den Analysten der HypoVereinsbank grundlegend positiv beurteilt. Mit diesem Schritt dürfte das Institut wieder einen Großteil des verlorengegangenen Vertrauens zurückgewinnen, da Herr Schumacher bereits über eine beträchtliche Erfahrung im Sektor verfügt. Da aber weiterhin noch erhebliche Risiken im Geschäft der Aareal Bank liegen, stufen die Experten den Wert weiterhin unverändert nur mit "neutral" ein. Dabei sehen sie das mittelfristige Kursziel für den Titel bei 24 Euro. [WKN 540811]


Commerzbank AG: neutral (UBS Warburg)
Die Umstrukturierung Geschäftskunden-Segment und im Investmentbanking der Commerzbank AG werden von den Analysten der Schweizer Investmentbank UBS Warburg begrüßt. Somit bleibt der Bereich Corporate Banking auf dem heimischen Markt der wichtigste Geldbringer bei dem Institut. Dabei sollten nun auch noch die Anstrengungen für eine bessere Profitabilität verstärkt werden. Da auch die Abwärtsrisiken aufgrund der fundamentalen Bewertung der Aktien begrenzt sind, stufen die Experten den Wert von zuvor "reduce" auf jetzt wieder "neutral" herauf. Auch das Kursziel für den Titel wurde von 14,25 Euro auf 16,00 Euro angehoben. [WKN 803200]


Qiagen N.V.: kaufen (Helaba)
Angesichts weiterer negativer Währungseffekte haben die Analysten des Helaba Trust ihre Gewinnschätzung je Aktie für das Biotech-Unternehmen Qiagen N.V. für das kommende Jahr 2005 von 0,38 Euro auf 0,35 Euro reduziert. Für das laufende Jahr erwarten sie aber unverändert einen Gewinn von 0,27 Euro je Aktie. Zudem sollte im Jahr 2005 auch wieder das Erlöswachstum anziehen und die günstigere Kostenstruktur die Ertragslage überproportional verbessern. Vor diesem Hintergrund stufen die Experten die Qiagen Aktie unverändert mit "kaufen" ein. [WKN 901626]


Volkswagen AG: outperformer (CSFB)
Der Automobilbauer Volkswagen AG wird nach Meinung der Analysten der Investmentbank Credit Suisse First Boston am stärksten unter den deutschen Wettbewerbern von der aktuell anhaltenden Schwäche des US-Dollars belastet. Aus diesem Grund senken die Experten ihre Gewinnschätzung für das Unternehmen für das laufende Jahr 2004 von 2,45 Euro auf 2,15 Euro und für das kommende Jahr 2005 von 3,63 Euro auf 2,71 Euro. Auf dem derzeitigen Kursniveau ist die VW Aktie aber unverändert günstig bewertet, so dass sie an ihrem "outperformer" Anlageurteil für den Wert festhalten. Auch das Kursziel für den Titel sehen sie unverändert bei 41 Euro. [WKN 766400]

Viel Erfolg an der Börse!

Gruß Moya

 

08.12.04 18:47

727420 Postings, 5713 Tage moyaAnalystenempfehlungen vom 08.12.2004

Celesio AG: marketperformer (LRP)
In den letzten Wochen haben sich die mittel- und langfristigen Aussichten der Celesio AG wieder verbessert. Zudem konnte sich das Unternehmen resistenter gegenüber staatlichen Eingriffen und der Wettbewerbssituation im Großhandel zeigen, als zuvor von den Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz angenommen. Diese stufen die Celesio Aktie daher von zuvor "underperformer" auf nun wieder "marketperformer" herauf. Auch das Kursziel für den Wert haben sie von 50 Euro auf nun 65 Euro erhöht. Für das Jahr 2004 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 3,62 Euro, für das Jahr 2005 von 4,09 Euro und für das Jahr 2006 von 4,48 Euro. [WKN 585800]


comdirect bank AG: kaufen (M.M. Warburg)
Die von der comdirect bank AG kürzlich vorgelegten Zahlen für den Monat November sind nach Ansicht der Analysten des Bankhauses M.M. Warburg positiv zu beurteilen. Der Online-Broker konnte auf ein zweistelliges Wachstum verweisen, so dass auch die Daten zur Anzahl der Handelstransaktionen zum gesamten vierten Quartal positiv überraschen könnten. Allerdings zeigt sich durch den Rückgang der Kundenzahl ein negativer Trend, zumal auch der Dezember traditionell der schwächste Monat im Jahr ist. Dennoch halten die Experten zunächst an ihrer "kaufen" Einstufung für die comdirect bank Aktie fest. Dabei sehen sie das Kursziel für den Wert bei 9,00 Euro. [WKN 542800]


Deutsche Telekom AG: buy (Nomura)
Die europäischen Telekom-Aktien sind nach Meinung der Analysten von Nomura mehr als angemessen bewertet, zudem bei einigen Wettbewerbern der Deutschen Telekom AG noch viele Unsicherheiten bestehen. Der gute Verlauf bei T-Mobile sollte zudem dafür sorgen, dass das Unternehmen sich in den kommenden sechs Monaten besser als die Wettbewerber entwickelt. Auch die m Branchenvergleich relativ gute Bewertung der Aktie spricht für ein Engagement. Die Experten stufen die T-Aktie daher von zuvor "neutral" auf jetzt wieder "buy" herauf und erhöhen auch ihren fairen Wert für den Titel von 16,00 Euro auf nun 17,90 Euro. Für das Jahr 2004 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 0,91 Euro und für das Jahr 2005 von 1,41 Euro. [WKN 555750]

BASF AG: outperformer (LRP)
Auch nach den neuen Vorwürfen im Zusammenhang mit Preisabsprachen bei Vitaminen aus den 90er Jahren und einer wahrscheinlichen Kartellstrafe durch die EU-Kommission stufen die Analysten der Landesbank Rheinland Pfalz die Aktien der BASF AG unverändert mit "outperformer" ein. Da die EU-Kommission meist Kartellstrafen bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes fordert, gehen die Experten nicht von einer starken Belastung für BASF aus. Die Nachricht, dass BASF wegen des guten Geschäftsverlaufs die Dividende für das Geschäftsjahr 2004 voraussichtlich erhöhen wird, stellt dagegen keine wirkliche Überraschung dar. Das Kursziel für den Wert sehen sie ebenso unverändert bei 59 Euro. [WKN 515100]

Allianz AG: kaufen (SEB Bank)
Die Allianz AG konnten in den letzten Monaten deutliche Fortschritte bei der Restrukturierung erzielen und inzwischen befinden sich alle Geschäftsfelder in einem erfolgreichen Ertrags-Turnaround. Zwar bedeutet die Zahlungsklage im Rechtsstreit um die Anschläge auf das World Trade Center ein Rückschlag, jedoch dürfte diese zusätzliche Belastung keinen allzu großen negativen Effekt haben. Zu dieser Meinung kommen die Analysten der SEB Bank und stufen die Allianz Aktie daher weiterhin unverändert mit "kaufen" ein. Zugleich erhöhen sie ihr mittelfristiges Kursziel für den Wert von 105 Euro auf nun 110 Euro. [WKN 840400]


Münchner Rückversicherung AG: buy (Merrill Lynch)
Die Analysten der amerikanischen Investmentbank Merrill Lynch haben ihr Anlagerating für die Aktien der Münchener Rückversicherung von zuvor "neutral" auf jetzt wieder "buy" angehoben. Trotz der negativen Währungseffekte waren die Zahlen zum dritten Quartal recht stabil. lediglich die Kapitalspritze für die Tochter Victoria Leben stellte dabei einen Makel dar. Durch diese Maßnahme sollten sich aber die Gewinne im Bereich Leben wieder deutlich verbessern lassen. Trotz der bereits guten Kursentwicklung der Aktie erwarten die Experten noch Potenzial und sehen das Kursziel für den Wert bei 101 Euro. Für das Jahr 2004 prognostizieren sie einen Gewinn je Aktie von 8,38 Euro, für das Jahr 2005 von 11,09 Euro und für das Jahr 2006 von 19,11 Euro. [WKN 843002]

RWE AG: halten (Bankhaus Lampe)
Die kürzlich veröffentlichten Neunmonatsszahlen der RWE AG lagen trotz des leichten Umsatzrückgangs im Vergleich zum Vorjahr im Rahmen der Erwartungen der Analysten des Bankhauses Lampe. Dieser Rückgang war aber vor allem auf die Entkonsolidierung der Töchter Heidelberger Druck und Consol zurückzuführen. Das EBITDA blieb stabil und der Nettogewinn konnte von verringerten Abschreibungen profitieren. Daher erhöhen die Experten das Kursziel für den Wert von 40 Euro auf nun 43 Euro und stufen die RWE Aktie erneut mit "halten" ein. Allerdings senken sie ihre Gewinnerwartung für das Jahr 2004 von 4,00 Euro auf 3,81 Euro und für das Jahr 2005 von 4,02 Euro auf 4,01 Euro je Aktie. [WKN 703712]

comdirect bank AG: underperformer (WestLB)
Die zuletzt veröffentlichten Zahlen der comdirect bank AG zum abgelaufenen Monat September fielen nach Auffassung der Analysten der WestLB enttäuschend aus. Vor allem die Handelsaktivität und der Rückgang der Anzahl der Kunden stimmt die Experten pessimistisch, da auch der letzte Monat des Jahres traditionell der schwächste ist. Somit dürfte es für den Online-Borker schwierig werden den Wachstumskurs der Vormonate im vierten Quartal fortzusetzen. Vor diesem Hintergrund stufen sie die comdirect bank Aktie von zuvor "neutral" auf jetzt nur noch "underperformer" zurück. [WKN 542800]


Metro AG: buy (UBS Warburg)
Nach Ansicht der Analysten der Schweizer Investmentbank UBS Warburg dürfte der Einzelhandelskonzern Metro AG im laufenden Geschäftsjahr ein zweistelliges Wachstum bei Umsatz und EBITA verzeichnen. Im kommenden Jahr sollten sogar mehr als die Hälfte des EBITA-Wachstums im internationalen Geschäft generiert werden. Aus diesem Grund stufen die Experten die Metro Aktie unverändert mit "buy" ein. Zugleich erhöhen sie auch ihr mittelfristiges Kursziel für den Wert von 43 Euro auf nun 45 Euro. [WKN 725750]


MLP AG: neutral (Merrill Lynch)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten der amerikanischen Investmentbank Merrill Lynch die Aktien des Finanzdienstleisters MLP AG erneut mit "neutral" eingestuft. Im Zuge eines angedachtes Verkaufs der Sparten Lebensversicherung und Nichtlebensversicherung dürfte das Provisionsniveau des Unternehmens steigen. Die Ergebnisse der Gruppe dürften durch einen Verkauf der Sparten nicht beeinflusst werden, da keine von beiden einen großen Teil zum Ergebnis beitragen. Auch das Maklergeschäft von MLP wird immer transparenter. Die Experten sehen den fairen Wert der Aktie bei 14 Euro. [WKN 656990]

Viel Erfolg an der Börse!

Gruß Moya

 

11.12.04 17:38

727420 Postings, 5713 Tage moyaAnalystenempfehlungen vom 10.12.2004

Deutsche Bank AG: kaufen (Sal. Oppenheim)
Aufgrund der eingeleiteten kostensenkenden Maßnahmen und der Neuausrichtung der Deutschen Bank AG stufen die Analysten des Bankhauses Sal. Oppenheim den Wert unverändert mit "kaufen" ein. Die Hälfte der damit verbundenen Umstrukturierungskosten dürften bereits im laufenden vierten Quartal verbucht werden. Dagegen sollte sich das gute Umfeld für den Aktienmarkt bei den Gewinnen in diesem Zeitraum niederschlagen. Zudem führen die Experten dies auf das Devisenumfeld zurück, wobei sie auf den Trend beim Euro zum Dollar verweisen. [WKN 514000]


MG Technologies AG: halten (Helaba)
Die Aktien der MG Technolgies AG konnten in den vergangenen Wochen die erhoffte Bodenbildung bei 9 Euro nicht vollziehen. Dies dürfte nach Ansicht der Analysten des Helaba Trust vor allem auf die negativen Einflüsse von Konjunkturindikatoren und der Währungsseite zurückzuführen sein. Daraufhin haben sie ihre Gewinnerwartung für das Unternehmen für das Jahr 2005 leicht nach unten angepasst, da sich hier nun das Risiko einer Ergebnisverfehlung erhöht hat. Sie stufen die MG Tech Aktie aus diesem Grund auch von zuvor "kaufen" auf jetzt nur noch "halten" zurück. [WKN 660200]


Salzgitter AG: marketperformer (LRP)
Nach der Outperformance der letzten Monate hatte die Aktie der Salzgitter AG zuletzt wieder deutlich an Boden verloren. Allerdings haben sich die fundamentalen Daten des Unternehmens in dieser Zeit nicht verändert, so dass die Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz auf Basis des aktuellen Kursniveaus immer noch ein leichtes Aufwärtspotenzial für den Wert sehen. Sie stufen die Salzgitter Aktie daher von zuvor "underperformer" auf jetzt wieder "marketperformer" herauf und sehen das Kursziel für den Titel unverändert bei 15 Euro. Für das Jahr 2004 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 2,35 Euro und für das Jahr 2005 von 2,15 Euro. [WKN 620200]

Thyssen Krupp AG: verkaufen (Helaba)
Die Thyssen Krupp AG konnte zuletzt die Verlängerung der Jahresverträge für Stahllieferungen vermelden. Zudem sind kurzfristig noch weitere Preissteigerungen zu erwarten. Aus diesem Grund haben die Analysten des Helaba Trust ihre Gewinnschätzung je Aktie für das Jahr 2004/2005 von 1,75 Euro auf 1,78 Euro angehoben. Da aber das Gewinnwachstum spätestens im zweiten Halbjahr 2005 aufgrund von steigenden Einkaufspreisen nachlassen dürfte, haben sie ihre Prognose für den Gewinn im Jahr 2005/2006 von 1,70 Euro auf 1,65 Euro je Aktie reduziert. Zudem belasteten die kontinuierlichen Marktanteilsverluste in den USA. Daher stufen sie die Thyssen Krupp Aktie erneut nur mit "verkaufen" ein. [WKN 750000]

Deutsche Telekom AG: outperformer (LRP)
Nach Berichten über Fusionspläne von Nextel und Sprint in den USA stellt der Verkauf von T-Mobile USA eine strategische Option für die Deutsche Telekom AG dar. Dies signalisiert zudem eine weiter voranschreitende Konsolidierung im US-Markt. Die Telekom-Strategie, sich als globaler Player zu positionieren, erscheint heute aus der Sicht der Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz sowohl überambitioniert als auch irrelevant. Entsprechend ist ein Verkauf von T-Mobile USA am Ende der Wachstumsphase zwischen 2006 bis 2007 eine sinnvolle strategische Lösung. Sie stufen die T-Aktie daher unverändert mit "outperformer" ein. Das Kursziel für den Wert sehen sie bei 19 Euro. [WKN 555750]


Vossloh AG: halten (Bankhaus Lampe)
Die vorgelegten Geschäftszahlen der Vossloh AG lagen unter den Erwartungen der Analysten des Bankhauses Lampe. In den Folgejahren ist zudem aufgrund der gestiegenen Stahlpreise und der Kosten für die Restrukturierungen mit geringeren Gewinnen zu rechnen. Dennoch ist das Unternehmen ein Nischenanbieter mit wenigen Wettbewerbern und im Markt gut positioniert, so dass es sich nur eine konjunkturelle Delle handelt. Die Experten senken jedoch ihre Gewinnschätzung je Aktie für das Jahr 2004 von 3,91 Euro auf 3,87 Euro, für das Jahr 2005 von 3,86 Euro auf 3,29 Euro und für das Jahr 2006 von 4,09 Euro auf 3,99 Euro. Sie stufen die Aktie aber unverändert mit einem Kursziel von 35 Euro mit "halten" ein. [WKN 766710]

MAN AG: kaufen (Independent Research)
Aufgrund der geplanten Produktionsverlagerung ins Ausland sowie des guten Ausblicks auf das kommende Jahr haben die Analysten von Independent Research ihre Gewinnprognose je Aktie für die MAN AG von 2,58 Euro auf 3,05 Euro angehoben. Für das Jahr 2004 wird unverändert ein Gewinn von 2,13 Euro je Aktie erwartet. Angesichts der anhaltend guten Auftragslage sind die Experten weiterhin optimistisch für die Zielerreichung des Unternehmens gestimmt. Allerdings dürfte die Ankündigung der MAN-Großaktionäre, sich schrittweise von den Industriebeteiligungen zu trennen, den Kurs der Aktie belasten. Dennoch stufen sie den Wert unverändert mit "kaufen" ein. [WKN 593700]

BASF AG: outperformer (LRP)
Die Aktien des Chemiekonzerns BASF AG hatten in den letzten Tagen deutlich unter der verhängten EU-Kartellstrafe wegen Preisabsprachen im Vitamingeschäft zu leiden. Dieser Ausverkauf der Aktie war aber nach Ansicht der Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz deutlich übertrieben. Die Experten verweisen zudem auf die von Unternehmensseiten gebildeten Rückstellungen, die die Strafe deutlich abdecken sollten. Vor diesem Hintergrund halten sie an ihrer optimistischen Einstellung für das Unternehmen fest und stufen die BASF Aktie weiterhin unverändert mit "outperformer" ein. [WKN 515100]

Deutsche Lufthansa AG: outperformer (LRP)
Die von der Deutschen Lufthansa AG zuletzt vorgelegten Verkehrszahlen für den Monat November lagen unter den Schätzungen der Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz. Insbesondere das Absinken des Ladefaktors für die Region Asien-Pazifik im Vergleich zum Vorjahr hat enttäuscht. Dennoch kann aus diesen Daten noch nicht auf eine Trendveränderung geschlossen werden. Aus diesem Grund stufen die Experten die Aktien der Deutschen Lufthansa weiterhin mit "outperformer" ein. Dabei sehen sie auch das Kursziel für den Wert unverändert bei 13 Euro. [WKN 823212]

Singulus Technologies AG: outperformer (SES Research)
Die Entscheidung von vier Hollywood-Studios für das HD-DVD-Format hat die Diskussion um die Nachfolge des bisherigen DVD-Formats neu angefacht. Zwar wäre eine Entscheidung zugunsten der Blu-Ray-Technik für die Singulus AG von Vorteil gewesen, da wegen der technischen Komplexität nur wenige Unternehmen die dafür notwendigen Produktionsanlagen anbieten könnten. Allerdings dürfte der Preis einer Blu-Ray-Anlage über dem einer HD-DVD-Anlage liegen. Dank des sehr guten Kundenstammes sollte auch Singulus bei der Einführung des neuen Formats eine bedeutende Marktstellung erreichen. Die Analysten von SES Research stufen die Aktie daher erneut mit einem Kursziel von 20,20 Euro mit "outperformer" ein. [WKN 723890]


Gruß Moya

 

11.12.04 18:19

2621 Postings, 5581 Tage Nostra2Vielen Dank Moya

für deine unermüdliche Arbeit.

ariva.de      Gruss Nostra2

 

13.12.04 18:27

727420 Postings, 5713 Tage moyaAnalystenempfehlungen vom 13.12.2004

Porsche AG: kaufen (Deutsche Bank)
Die zuletzt veröffentlichten Geschäftszahlen der Porsche AG waren recht gut und lagen leicht über den Erwartungen der Analysten der Deutschen Bank. Insbesondere die Free-Cash-Flow-Marge fiel beim Jahresergebnis beeindruckend aus. Da die Experten nun aber ihre Annahme für den US-Dollar-Entwicklung für das laufende Geschäftsjahr angepasst haben, senken sie ihr Kursziel für die Aktie von 640 Euro auf nun 560 Euro. Für das Jahr 2003/2004 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 38,81 Euro, für das Jahr 2004/2005 von 45,22 Euro und für das Jahr 2005/2006 von 50,24 Euro. Sie stufen die Porsche Aktie daher unverändert mit "kaufen" ein. [WKN 693773]


Krones AG: kaufen (M.M.Warburg)
Die Krones AG konnte zuletzt eine Vereinbarung über ein flexibles Arbeitszeitmodell vermelden, welches ab dem kommenden Jahr für erhebliche Kosteneinsparungen sorgen sollte. Damit dürften auch die Margen bei Krones wieder steigen. Zu dieser Ansicht kommen die Analysten des Bankhauses M.M.Warburg und stufen den Wert von zuvor "halten" auf jetzt wieder "kaufen" herauf. Zugleich erhöhen sie ihre Gewinnprognose je Aktie für das Jahr 2005 von 5,76 Euro auf 6,79 Euro und für das Jahr 2006 von 6,03 Euro auf 7,72 Euro. Die starke Marktposition und die exzellenten Bilanzrelationen werden zudem positiv beurteilt. Das Kursziel für den Titel sehen sie bei 95 Euro. [WKN 633500]


EADS N.V.: in line (Goldman Sachs)
Die Analysten der amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs haben ihr Anlageurteil für die Aktien des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS N.V. von zuvor "outperformer" auf jetzt nur noch "in line" gesenkt. Dabei verweisen die Experten zur Begründung auf den unter den Erwartungen ausgefallenen Ausblicks des Unternehmens für das kommende Jahr. Zudem verweisen sie auf die anhaltenden Managementkonflikte innerhalb des Unternehmens und die Einhaltung des Zeitplans des ersten Flugs des neuen Airbus A380 angesichts der höheren Programmkosten. Für das Jahr 2004 sehen sie den Gewinn je Aktie bei 1,22 Euro und für das Jahr 2005 bei 1,34 Euro. Den fairen Wert der Aktie prognostizieren sie bei 30 Euro. [WKN 938914]

 

Salzgitter AG: kaufen (NordLB)
Die jüngsten Kursverluste der Aktien der Salzgitter AG sind nach Ansicht der Analysten der NordLB auf die steigenden Kosten für Kohle und den Warentransport sowie die leicht rückläufigen Stahlpreise zurückzuführen. Dennoch sollte sich die weltweite Stahlknappheit auch weiterhin positiv auf die Stahlanbieter auswirken, zumal weitere Preiserhöhungen bereits beschlossen worden. Zudem verweisen sie auf die hervorragende Entwicklung im Röhrengeschäft des Unternehmens. Aus diesem Grund stufen sie die Salzgitter Aktie von zuvor "akkumulieren" auf jetzt wieder "kaufen" herauf und sehen das Kursziel für den Titel bei 16,50 Euro. Für das Jahr 2004 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 2,35 Euro und für das Jahr 2005 von 2,11 Euro. [WKN 620200]


Porsche AG: underperformer (Goldman Sachs)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten des amerikanischen Investmenthauses Goldman Sachs die Aktien des Sportwagen-Herstellers Porsche AG trotz der guten Zahlen für das Jahr 2004 erneut nur mit "underperformer" eingestuft. Dies führen sie auf Bedenken über das Verhältnis des Ergebnisses zum durch Währungsoptionen generierten Cashflow zurück. Ohne diese Optionsgewinne wäre der Cashflow im Geschäftsjahr 2004 negativ ausgefallen. Zudem rechnen sie damit, dass die Gewinne ab dem Jahre 2008 wieder sinken werden. Für das Jahr 2004 wird ein Gewinn je Aktie von 42,50 Euro und für das Jahr 2005 von 43,50 Euro prognostiziert. [WKN 693773]


Deutsche Börse AG: marketperformer (LRP)
Nach Auffassung der Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz könnte eine Übernahme der London Stock Exchange durch die Deutsche Börse AG recht teuer werden. Die LSE ist ja offensichtlich einverstanden mit einer Übernahme, nur nicht zu dem gebotenen Preis. Das Risiko eines Gegengebots durch andere europäischen Börsenbetreiber halten sie jedoch für gering. Die LSE verfügt über den größten Kassamarkt in Europa und bietet umfangreiche Wachstumsschancen. Allerdings ist noch mit umfangreichen Restrukturierungsmaßnahmen zu rechnen. Die Experten stufen die Aktie daher zunächst unverändert mit "marketperformer" ein. [WKN 581005]

Thyssen Krupp AG: kaufen (HypoVereinsbank)
Im Anschluss an die Bekanntgabe der Geschäftszahlen 2003/2004 haben die Analysten der HypoVereinsbank ihre Schätzungen für den operativen Gewinn der Thyssen Krupp AG für das Jahr 2004/2005 um 11 Prozent und für das Jahr 2005/2006 um 20 Prozent angehoben. Dabei verweisen sie auf weiter steigende Gewinne und eine Reduzierung der Verschuldung bei dem Unternehmen. Die Kursrückgänge infolge der Unsicherheiten über die Entwicklung in China sollten daher zum Einstieg genutzt werden. Die Experten erhöhen daher ihr Anlageurteil für die Thyssen Krupp Aktie von zuvor "outperformer" auf jetzt wieder "kaufen". Dabei sehen sie das Kursziel für den Wert bei 19,50 Euro. [WKN 750000]


E.ON AG: kaufen (DKW)
Der Versorger E.ON AG dürfte auch in den kommenden Monaten von der aktuellen Schwäche des US-Dollars gegenüber dem Euro profitieren, da das Unternehmen die Rohstoffe in dieser Währung bezahlt. Auch die Auswirkungen der höheren deutschen Energiepreise waren in den zuletzt vorgelegten Neun-Monats-Zahlen des Unternehmens noch nicht enthalten. Zu dieser Meinung kommen die Analysten des Investmenthauses Dresdner Kleinwort Wasserstein und stufen die E.ON Aktie daher von zuvor "aufstocken" auf jetzt wieder "kaufen" herauf. Zugleich haben sie ihr mittelfristiges Kursziel für den Wert von 68 Euro auf nun 74 Euro angehoben. [WKN 761440]


Vossloh AG: outperformer (Commerzbank)
Die Aktien der Vossloh AG sind nach Auffassung der Analysten der Commerzbank auf dem gegenwärtigen Kursniveau günstig bewertet. Die zuletzt aufgetretene negative Stimmung bei Vossloh, war vor allem auf die Unsicherheiten hinsichtlich der Auftragsrückgänge bei den Diesellokomotiven zurückzuführen. Aber auch die möglichen Restrukturierungskosten stehen noch nicht endgültig fest. Dennoch dürfte der Aktienkurs auch von der guten Dividendenrendite unterstützt werden. Daher stufen die Experten den Wert von zuvor "marketperformer" auf jetzt wieder "outperformer" herauf und sehen das Kursziel für den Titel bei 39 Euro. [WKN 766710]


Deutsche Börse AG: reduzieren (Independent Research)
Vor dem Hintergrund des Gebots für die London Stock Exchange haben die Analysten von Independent Research ihr Anlagerating für die Aktien der Deutschen Börse AG von zuvor "kaufen" auf jetzt nur noch "reduzieren" gesenkt. Sie sehen die Unsicherheit, die aus dem Gebot entsteht und zudem einen potenziellen Bieterwettstreit. So sprechen auch Probleme mit den Regulierungsbehörden gehen solch ein Zusammengehen. Eine noch höhere Offerte für die LSE dürfte zudem zu teuer werden. Die Experten senken daher auch ihr mittelfristiges Kursziel für die Aktie von 59,70 Euro auf nun 41,80 Euro. [WKN 581005]

Viel Erfolg an der Börse!
Gruß Moya

 

14.12.04 20:54

727420 Postings, 5713 Tage moyaAnalystenempfehlungen vom 14.12.2004

Bayer AG: akkumulieren (Independent Research)
Die Bayer AG hatte zuletzt die Ausgliederung des Plasma-Geschäfts in eine neu gegründete Gesellschaft bekannt gegeben. Dieser Schritt wird von den Analysten von Independent Research begrüßt, wenngleich das Unternehmen aus diesem Grund einen einen Buchverlust im zweistelligen Millionenbereich im Jahr 2004 verbuchen muss. Angesichts der schwachen Profitabilität der Sparte ist der Verkaufspreis gerechtfertigt. Die Experten senken daher ihre Erwartung für den Gewinn je Aktie im Jahr 2004 von 1,16 Euro auf 1,13 Euro. Für das Jahr 2005 wird unverändert ein Gewinn von 1,23 Euro je Aktie erwartet. Sie stufen die Bayer Aktie weiterhin mit einem Kursziel von 25,40 Euro mit "akkumulieren" ein. [WKN 575200]


DaimlerChrysler AG: outperformer (HypoVereinsbank)
Nach Meinung der Analysten der HypoVereinsbank konnten die Produkt-Präsentationen der DaimlerChrysler AG die Hoffnungen der Experten untermauern, dass sich die Ertragslage bei Mercedes-Benz nach den jüngsten Enttäuschungen ab dem Jahre 2006 wieder erholen dürfte. Ein angesprochener Ausstiegs bei Smart würde zudem das Ergebnispotenzial wesentlich schneller steigen lassen. Vor diesem Hintergrund stufen die Experten die DaimlerChrysler Aktie weiterhin unverändert mit "outperformer" ein. Dabei sehen sie ein mittelfristiges Kursziel für den Wert von 37 Euro. [WKN 710000]


Deutsche Börse AG: neutral (Merrill Lynch)
Die Analysten der amerikanischen Investmentbank Merrill Lynch haben im Zuge des Übernahmeangebots für die London Stock Exchange ihre Einstufung für die Aktien der Deutschen Börse AG von zuvor "buy" auf jetzt nur noch "neutral" gesenkt. Die Experten sehen den fairen Wert der Aktien der LSE sogar noch unter dem Gebot der Deutschen Börse. Der Preis ist damit höher als erwartet, wenngleich nähere Details abgewartet werden müssen. Zudem besteht das Risiko, dass durch das Gebot beträchtliche Management-Zeit aufgezehrt wird. Die Aktie der Deutschen Börse notiert des weiteren nahe ihrem fairen Wert. [WKN 581005]

 

Volkswagen AG: reduzieren (DKW)
Auch nach der Vorlage der Absatzzahlen für die ersten elf Monate stufen die Analysten der Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein die Aktien des Autobauers Volkswagen AG unverändert nur mit "reduzieren" ein. Das Unternehmen reduziert zwar seine Kosten und legt bei seinen Produkten zu, allerdings wird es auch im Jahr 2005 beträchtliche Risiken durch Wechselkursverluste und hohe Materialkosten geben. So wird für das laufende Jahr ein deutliches Minus im US-Geschäft erwartet. Zudem muss Volkswagen wegen der gestiegenen Rohstoffpreise wohl Verträge mit Zulieferern neu aushandeln, um damit die Zulieferungen aufrecht zu erhalten. Das Kursziel für den Wert sehen sie bei 30 Euro. [WKN 766400]


Siemens AG: buy (CSB)
Mit dem Abschied des Vorstandsvorsitzenden bei der Siemens AG und der Amtsübernahme seines Nachfolgers eröffneten sich Möglichkeiten zur schnelleren Umstrukturierung. Die ist nach Meinung der Analysten der amerikanischen Investmentbank Citigroup Smith Barney auch notwendig, angesichts der Situation etwa in der Mobilfunksparte. Auch in anderen Bereichen dürften bislang versteckte Potenziale zum Vorschein kommen. Zudem erwarten die Experten von dem neuen Management mehr Entschlossenheit und den Verkauf einzelner Beteiligungen. Sie stufen die Siemens Aktie daher von zuvor "hold" auf jetzt wieder "buy" herauf und erhöhen auch ihr Kursziel für den Wert von 64 Euro auf nun 75 Euro. [WKN 723610]


Singulus Technologies AG: kaufen (LBBW)
Angesichts eines vermehrten Einsatz der DVD in der Filmindustrie haben die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg nochmals ihre "kaufen" Einstufung für die Aktien der Singulus Technologies AG wiederholt. Zudem erscheint die Aktie auf dem gegenwärtigen Kursniveau günstig bewertet. Die Experten rechnen des weiteren mit einem erfolgreichen Abschluss des Geschäftsjahres 2004. Sie erhöhen ihre Gewinnschätzung für das laufende Jahr 2004 von 1,11 Euro auf 1,19 Euro. Dagegen wurde die Prognose für das Jahr 2005 von 1,33 Euro auf 1,10 Euro gesenkt. Das Kursziel für den Wert sehen sie unverändert bei 16,00 Euro. [WKN 723890]

 

Deutsche Börse AG: halten (DKW)
Nach dem angekündigten Übernahmeplan für die London Stock Exchange haben die Analysten der Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein ihre Einstufung für die Aktien der Deutschen Börse AG von zuvor "aufstocken" auf jetzt nur noch "halten" gesenkt. Die Experten befürchten einen langwierigen Prozess bis zum Abschluss der Verhandlungen mit der LSE. Zudem halten sie einen wertzerstörenden Bieterstreit mit der Vierländerbörse Euronext für möglich. Des weiteren befürchten sie, dass der bislang angebotene und bereits hohe Preis noch weiter nach oben getrieben werden könnte. Zugleich senken sie ihr Kursziel für den Titel von 47,20 Euro auf nun 42,00 Euro. [WKN 581005]


EADS N.V.: marketperformer (MSDW)
Bei ihrer erstmaligen Bewertung der Aktien des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS N.V. haben die Analysten des amerikanischen Investmenthauses den Wert mit "marketperformer" eingestuft. So gehen die Experten davon aus, dass die langfristige Wachstumsrate von EADS vom Markt überschätzt wird. Dagegen dürfte die kurzfristige Ergebnisentwicklung von den Airbus-Auslieferungen profitieren. Aber auch die Gewinne in der Rüstungssparte dürften weiter wachsen, wenn auch langsamer als erwartet. Das Kursziel für den Wert sehen sie bei 25 Euro. [WKN 938914]


Karstadt Quelle AG: underperformer (HypoVereinsbank)
Im Zuge des Rechtsstreits mit der Jewish Claims Conference könnte es bei der Karstadt Quelle AG noch zu einer Zahlung im dreistelligen Millionenbereich kommen. Das Unternehmen war bisher sehr optimistisch, dass die JCC nicht genug Beweismaterial hat, um den Prozess zu gewinnen und hat noch keine Rückstellungen gebildet. Nun droht sich diese Situation angesichts der jüngsten Gerichtsentscheidung zu ändern. Daher senken die Analysten der HypoVereinsbank ihr Kursziel für die Karstadt Quelle Aktie von 8,00 Euro auf nun 6,50 Euro. Sie stufen den Wert auch weiterhin unverändert nur mit "underperformer" ein. [WKN 627500]


Fraport AG: marketperformer (LRP)
Die von dem Fluhafenbetreiber Fraport AG zuletzt vorgelegten Zahlen für den Monat November fielen nach Meinung der Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz schwächer als erwartet aus. Zwar konnte gegenüber dem Vorjahr ein weiterer Anstieg verzeichnet werden, jedoch hat sich dieser auf Monatsbasis abgeschwächt. Dennoch lässt sich daraus noch kein Trend ermitteln, so dass auch erst noch die Zahlen des Dezembers abgewartet werden müssen. Die Experten stufen die Fraport Aktie daher weiterhin mit "marketperformer" ein und sehen das mittelfristige Kursziel für den Wert bei 29,50 Euro. [WKN 577330]

Viel Erfolg an der Börse!
Gruß Moya

 

15.12.04 18:07

727420 Postings, 5713 Tage moyaAnalystenempfehlungen vom 15.12.2004

MLP AG: kaufen (M.M. Warburg)
Die MLP AG hatte zuletzt beschlossen, sich von den eigenen Versicherungstöchtern zu trennen. Dieser Schritt ist nach Meinung der Analysten des Bankhauses M.M. Warburg konsequent, da sich das Unternehmen damit wieder auf seine Wurzeln als unabhängiger Makler besinnt. Zudem ist ab dem kommenden Jahr 2005 mit einem rückläufigen Vermittlungsvolumina zu rechnen, da die kapitalbildenden Lebensversicherungen im Jahr 2004 noch einer Sonderkonjunktur unterlagen. Sie stufen die MLP Aktie daher erneut mit "kaufen" ein und erhöhen ihr Kursziel für den Wert von 14,50 Euro auf nun 18,00 Euro. Für das Jahr 2004 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 0,48 Euro und für das Jahr 2005 von 0,63 Euro. [WKN 656990]


Deutsche Börse AG: halten (Merck Finck)
Auch nach dem Übernahmeangebot für die London Stock Exchange stufen die Analysten des Bankhauses Merck Finck & Co. die Aktien der Deutschen Börse AG unverändert mit "halten" ein. Der angebotene Preis ist sehr großzügig und enthält eine Prämie zwischen 40 bis 60 Prozent. Dass die LSE dieses Angebot ablehnt, aber die Deutsche Börse dennoch zu Gesprächen eingeladen hat, zeigt jedoch nach Meinung der Experten, dass das LSE-Management gegen eine Übernahme ist. Sie erwarten zudem keine nötig werdende Kapitalerhöhung der Deutschen Börse wegen der Übernahme. Die LSE-Aktionäre dürften aber zunächst einmal abwarten, ob die Vierländerbörse Euronext ein höheres Angebot macht. Das Kursziel für den Wert sehen sie unverändert bei 45 Euro. [WKN 581005]


Fraport AG: halten (M.M. Warburg)
Die von der Fraport AG zuletzt veröffentlichten Verkehrszahlen für den Monat November erscheinen auf den ersten Blick zwar nicht besonders aufregend, jedoch waren die Vergleichszahlen des Vormonats künstlich stark aufgebläht. Zu dieser Ansicht kommen die Analysten des Bankhauses M.M. Warburg und stufen die Fraport Aktie weiterhin unverändert mit "halten" ein. Allerdings war der geringe Anstieg des Flughafen Frankfurt-Hahn bei den Passagierzahlen absolut enttäuschend, wenngleich dieser nur minimalen Einfluss auf die Unternehmensergebnisse hat. [WKN 577330]

 

Medion AG: kaufen (Sal. Oppenheim)
Der bevorstehende Weihnachstverkauf des Medion-Notebooks DVB-T über die Supermarktkette Aldi sollte dem Unternehmen ermöglichen, die eigenen Ziele für das Gesamtjahr 2004 doch noch zu erreichen. Die Analysten des Bankhauses Sal. Oppenheim gehen zudem davon aus, dass diese Verkaufskampagne einen positiven Einfluss auf die Kursentwicklung der Aktie haben wird. Des weiteren sollten die Erwartungen für das vierte Quartal durch die Maßnahme übertroffen werden. Daher stufen sie die Medion Aktie von zuvor "neutral" auf jetzt wieder "kaufen" herauf und sehen den fairen Wert der Aktie bei 18 Euro. Für das Jahr 2004 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 1,25 Euro und für das Jahr 2005 von 1,35 Euro. [WKN 660500]


Siemens AG: buy (CSFB)
Trotz einer erwartet schwächeren Nachfrage aus China ist nach Meinung der Analysten der Investmentbank Credit Suisse First Boston global mit einem stark verbesserten Marktumfeld für die Siemens AG zu rechnen. Dies führen sie auf zunehmende Investitionen in USA und Europa zurück. Auch das Währungsrisiko sollte sich aufgrund natürlicher Wechselkurssicherungen verringern. Weit reichende Restrukturierungsbemühungen haben zudem zuletzt zu einer Trendwende bei den Gewinnen geführt. Zudem rechnen die Experten für das laufende Geschäftsjahr mit der Zahlung einer Sonderdividende. Sie stufen die Siemens Aktie daher von zuvor "hold" auf jetzt wieder "buy" herauf und sehen das Kursziel für den Wert bei 80 Euro. [WKN 723610]


freenet.de AG: underperformer (Cheuvreux)
Nach Auffassung der Analysten von Cheuvreux dürfte die anvisierte Übernahme von Strato der freenet.de AG mittelfristig Kosten- und Wachstumssynergien zwischen den übernommenen Webhosting-Aktivitäten und den eigenen DSL-Geschäftsfeldern bringen. Daraufhin haben die Experten ihre mittelfristigen Gewinnschätzungen für das Unternehmen leicht angehoben. Zugleich wurde auch das Kursziel für den Wert von 11,60 Euro auf nun 13,40 Euro erhöht. Allerdings sehen sie derzeit noch mehr Risiken als Chancen bei der Aktie und stufen den Wert daher unverändert nur mit "underperformer" ein. [WKN 579200]

 

MLP AG: kaufen (WestLB)
Der anvisierte Verkauf der konzerneigenen Lebens- und Sachversicherungsaktivitäten dürfte der MLP AG einen dreistelligen Millionenbetrag bringen, der wahrscheinlich zum Großteil an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Allerdings sind bisher noch keine konkreten Verkaufsgespräche geführt worden, so dass dieses Geschäft noch offen ist. Zu dieser Meinung kommen die Analysten der WestLB und stufen die MLP Aktie erneut mit "kaufen" ein. Sie rechnen zudem mit Blick auf den Schlussverkaufsboom bei Kapitallebensversicherungen mit einem starken vierten Quartal. Jedoch senken sie ihr Kursziel für den Wert zunächst von 22 Euro auf nun 20 Euro. [WKN 656990]


Deutsche Börse AG: kaufen (WestLB)
Die Aktien der Deutschen Börse AG hatten in den letzten Tagen deutliche Kursverluste aufgrund der Übernahmeofferte des Unternehmens für die London Stock Exchange hinnehmen müssen. So wurde das Angebot bisher auch abgelehnt, wenngleich der gebotene Preis noch nicht zu teuer war. Die Analysten der WestLB könnten sich sogar einen nochmaligen Aufschlag von 10 Prozent vorstellen, da dies selbst dann sich noch gewinnsteigernd auswirken könnte. Aus diesem Grund stufen sie die Deutsche Börse Aktie von zuvor "outperformer" auf jetzt wieder "kaufen" herauf und sehen das Kursziel für den Wert bei 53 Euro. Der Gewinn je Aktie wird für das Jahr 2004 bei 2,47 Euro und für das Jahr 2005 bei 3,71 Euro prognostiziert. [WKN 581005]


Thiel Logistik AG: outperformer (Cheuvreux)
Im Zuge der Ausgabe einer Anleihe der Thiel Logistik AG haben die Analysten von Cheuvreux ihre Gewinnschätzungen für das Unternehmen für das Jahr 2005 und 2006 leicht reduziert. So liegt der Kupon der Anleihe deutlich über der Verzinsung, die Thiel für seine Bankschulden gezahlt hatte. Die Experten hätten vielmehr eine alternative Finanzierung mit einem weniger negativen Einfluss auf die Gewinne bevorzugt. Daher senken sie auch ihr Kursziel für den Titel leicht von 5,00 Euro auf nun 4,90 Euro. Sie stufen die Aktie auf dem gegenwärtigen Kursniveau aber weiterhin unverändert mit "outperformer" ein. [WKN 931705]


Deutsche Bank AG: outperformer (JP Morgan)
Die Analysten der amerikanischen Investmentbank JP Morgan halten die Aktien der Deutschen Bank AG auch weiterhin für den Top Pick unter den europäischen Banktiteln. So dürfte der Aktienkurs im kommenden Jahr von der eingeleiteten Restrukturierung profitieren. Zudem sehen die Experten bei den Mitbewerbern in Europa noch einige Bedenken hinsichtlich der Kreditqualität bzw. Sorgen im Privatkundengeschäft. Auch der Investmentbanking-Sektor der Deutschen Bank sollte sich wieder besser entwickeln. Vor diesem Hintergrund haben sie nochmals ihre "outperformer" Einstufung für den Wert bekräftigt. [WKN 514000]

Gruß Moya

 

16.12.04 20:17

727420 Postings, 5713 Tage moyaAnalystenempfehlungen vom 16.12.2004

Deutsche Telekom AG: akkumulieren (BGB)
Der von der Deutschen Telekom AG angekündigte Verkauf der restlichen Anteile an MTS wird von den Analysten der Bankgesellschaft Berlin positiv bewertet, wenngleich dieser Schritt keine Überraschung darstellt. So konzentriert sich der Telekomkonzern weiter auf seine Mehrheitsbeteiligungen. Zudem ist mit diesem Verkauf ein beträchtlicher Buchgewinn zu erwarten, wobei die freiwerdenen Mittel für Investitionen in den USA sowie die Marketing-Offensive für das Privatkunden-Breitbandgeschäft 2005 verwendet werden dürften. Die Experten stufen die Deutsche Telekom Aktie daher erneut mit "akkumulieren" ein und sehen das Kursziel für den Wert bei 18,90 Euro. [WKN 555750]


Thyssen Krupp AG: buy (UBS Warburg)
Mit dem Verkauf der Wohnimmobilien hat die Thyssen Krupp AG einen wichtigen Schritt unternommen, um sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Nach Ansicht der Analysten der Schweizer Investmentbank UBS Warburg hatte der Markt bereits darauf gewartet. Mit dieser Transaktion werden zudem die Nettoverbindlichkeiten des Unternehmens deutlich gesenkt. Aber auch die Restrukturierungen sind auf einem richtigen Weg und sollten auch im kommenden Jahr den Aktienkurs unterstützen. Aus diesem Grund stufen die Experten die Thyssen Krupp Aktie unverändert mit "buy" ein. Dabei sehen sie das Kursziel für den Titel bei 18 Euro. [WKN 750000]


HypoVereinsbank AG: neutral (Helaba)
Angesichts der geplanten Kostensenkungsmaßnahmen für das kommende Jahr dürften im laufenden vierten Quartal noch Rückstellungen in gleicher Höhe bei der HypoVereinsbank AG gebildet werden. Zu dieser Meinung kommen die Analysten des Helaba Trust und senken daher ihre Gewinnprognose je Aktie für 2004 von 0,93 Euro auf 0,83 Euro. Für das Jahr 2005 erwarten sie aber unverändert einen Gewinn von 1,20 Euro je Aktie. Insbesondere das weiter defizitäre Deutschlandgeschäft dürfte bei dem Institut auf dem Prüfstand stehen. Der derzeitige Bewertungsaufschlag gegenüber Wettbewerbern ist damit gerechtfertigt und die Experten stufen den Wert erneut mit "neutral" ein. [WKN 802200]

 

T-Online International AG: neutral (UBS Warburg)
Nach Auffassung der Analysten der Schweizer Investmentbank UBS Warburg dürfte die T-Online International AG im kommenden Jahr 2005 ein zunehmendes Umsatzwachstum durch aggressives Anwerben von Kunden im Ausland erzielen. Aber auch der Umsatzbeitrag aus dem Unterhaltungsbereich sollte weiter überproportional zulegen können. Diese Maßnahmen verursachen aber auch höhere Kosten, so dass die Experten ihre Gewinnschätzungen je Aktie für das Jahr 2005 von 0,28 Euro auf 0,17 Euro und für das Jahr 2006 von 0,32 Euro auf 0,27 Euro gesenkt haben. Derzeit stufen sie die T-Online Aktie aber unverändert mit einem Kursziel von 9 Euro mit "neutral" ein. [WKN 555770]


Karstadt Quelle AG: underperformer (HypoVereinsbank)
Die Karstadt Quelle AG konnte zuletzt die erfolgreiche Platzierung einer Wandelanleihe vermelden. Mit diesem Schritt hat sich zwar die finanzielle Situation des Konzerns weiter stabilisiert, jedoch dürften dadurch die Ergebnisse in den kommenden Jahren weiter verwässert werden. Diese Transaktion dürfte zudem im Rahmen der Restrukturierung noch nicht die letzte Kapitalerhöhung gewesen sein. Des weiteren sind die operativen Probleme des Unternehmens damit noch nicht gelöst, so dass die Analysten der HypoVereinsbank weiterhin unverändert an ihrer "underperformer" Einstufung für die Karstadt Quelle Aktie festhalten. Das Kursziel für den Wert sehen sie bei 6,50 Euro. [WKN 627500]


Thyssen Krupp AG: verkaufen (Helaba)
Der von der Thyssen krupp AG erzielte Verkaufserlös für die Wohnimmobilien liegt nach Ansicht der Analysten des Helaba Trust über den allgemeinen Schätzungen des Marktes. Da die Immobilien mit einem deutlich geringeren Wert in den Büchern stehen, erzielt das Unternehmen wahrscheinlich einen stattlichen Buchgewinn. Mit diesem Erlös soll die Nettoverschuldung reduziert werden. Durch diesen Schritt steigen auch die Chancen, dass die Ratingagentur Standard & Poor's ihr Rating für Thyssen Krupp wieder anhebt. Dennoch dürfte diese Nachricht bereits ausreichend im aktuellen Kursniveau eingepreist sein, so dass die Experten unverändert an ihrer "verkaufen" Einstufung für den Wert festhalten. [WKN 750000]

 

Deutsche Telekom AG: outperformer (LRP)
Die Meldung der Deutschen Telekom AG über den Verkauf des Anteils am russischen Mobilfunkanbieter Mobile Telesystems kam nicht überraschend, da bereits darüber spekuliert wurde. Da das Unternehmen anscheinend kein langfristiges Interesse an MTS hatte, war dieser Verkauf sinnvoll, zumal sich der Konzern damit verstärkt auf seine Kernmärkte in Europa und Nordamerika konzentrieren kann. Zu dieser Meinung kommen die Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz und stufen die Telekom Aktie weiterhin mit "outperformer" ein. Zudem stehen in naher Zukunft bedeutende taktische und strategische Entscheidungen in den USA an. Das Kursziel für den Wert sehen sie bei 19 Euro. [WKN 555750]


Dialog Semiconductor Plc.: outperformer (WestLB)
Nach der Gewinnwarnung der Dialog Semiconductor Plc. dürfte es nun wichtig für das Unternehmen sein, dass dieser Abfall des Bruttogewinns im vierten Quartal 2004 nur kurzfristiger Natur ist. So sollten die Bruttomarge ab dem zweiten Quartal 2005 wieder ansteigen. Die Analysten der WestLB halten dies für realistisch und erwarten sogar für das dritte Quartal 2005 wieder das Erreichen des Break-Even. Sie senken jedoch ihre Gewinnschätzung je Aktie für das Jahr 2004 von -0,02 Euro auf -0,07 Euro und für das Jahr 2005 von +0,06 Euro auf -0,04 Euro. Auch das Kursziel für den Wert wurde von 3,30 Euro auf nun 2,80 Euro reduziert. Angesichts des bereits erfolgten Ausverkaufs bei der Aktie stufen sie den Wert aber unverändert mit "outperformer" ein. [WKN 927200]


Thyssen Krupp AG: kaufen (LBBW)
Der gemeldete Verkauf der Wohnimmobilien durch Thyssen Krupp kam nach Meinung der Analysten der Landesbank Banden-Württemberg schneller als erwartet. Dieser Schritt war jedoch angesichts der Straffung der Konzernstruktur strategisch wichtig. Zudem konnte der Bereich auch in letzter Zeit kaum die Kapitalkosten verdienen. Die Erlöse reduzieren die konzernweite Verschuldung, woraufhin die Experten auch ihre Gewinnerwartung je Aktie für 2003/2004 von 1,73 Euro auf 1,77 Euro erhöht haben. Für das Jahr 2004/2005 erwarten sie einen Gewinn von 1,98 Euro je Aktie. Sie stufen den Wert erneut mit einem Kursziel von 19 Euro mit "kaufen" ein. [WKN 750000]


Deutsche Telekom AG: akkumulieren (Independent Research)
Nach Auffassung der Analysten von Independent Research ist die geplante Reduzierung der Beteiligung der Deutschen Telekom AG an der russischen MTS sinnvoll. Zwar stellte diese Beteiligung eine interessante Investition in einem Wachstumsmarkt dar, jedoch kann sich die Telekom nun verstärkt auf den amerikanischen Markt fokussieren. Die Position dort dürfte durch die Fusion von Sprint und Nextel geschwächt werden, so dass die durch die Veräußerung eingenommenen Mittel zur Verbesserungen der Unternehmensposition in den USA verwendet werden sollten. Die Experten stufen die Aktie dennoch weiterhin mit "akkumulieren" ein. [WKN 555750]
Gruß Moya

 

18.12.04 14:35

727420 Postings, 5713 Tage moyaAnalystenempfehlungen vom 17.12.2004

Norddeutsche Affinerie AG: kaufen (M.M. Warburg)
Die von der Norddeutschen Affinerie AG zuletzt vorgelegten vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2003/2004 lagen im Rahmen der Erwartungen der Analysten des Bankhauses M.M. Warburg. Aufgrund der höheren Kupferpreise konnte das Unternehmen seinen Absatz deutlich steigern. Der Gewinn je Aktie lag aufgrund einer leicht höher als erwartete Steuerrate unterhalb der Prognosen. Dennoch stufen die Experten die Norddeutsche Affinerie Aktie weiterhin mit "kaufen" ein und sehen das Kursziel für den Wert bei 14,50 Euro. Für das Jahr 2004/2005 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 1,23 Euro und für das Jahr 2005/2006 von 1,39 Euro. [WKN 676650]


Porsche AG: sell (CSB)
Nach Ansicht der Analysten der amerikanischen Investmentbank Citigroup Smith Barney dürfte es ohne eine glaubwürdige vierte Modellreihe des Sportwagen-Herstellers Porsche AG schwierig werden, das Überschreiten der 100.000er-Marke beim Jahresabsatz von Fahrzeugen zu erreichen. Zudem bezweifeln die Experten, dass Porsche seine zurückliegenden Wachstumsraten und die Wertschöpfung langfristig beim derzeitigen Euro-Dollar-Kurs halten kann. Sie stufen die Aktie daher erneut nur mit "sell" ein und senken zudem ihr Kursziel für den Titel von 450 Euro auf nun 425 Euro. Zugleich haben sie auch ihre Gewinnprognose je Aktie für das Jahr 2004/2005 um 10 Prozent auf 41,20 Euro und für das Jahr 2005/2006 um 14 Prozent auf 44,70 Euro reduziert. [WKN 693773]


Dialog Semiconductor Plc.: halten (M.M. Warburg)
Die Dialog Semiconductor Plc. musste zuletzt eine deutliche Gewinnwarnung für das laufende vierte Quartal veröffentlichen. Aufgrund dieser schwachen kurzfristigen Perspektiven haben die Analysten des Bankhauses M.M. Warburg auch ihre Gewinnschätzungen je Aktie für das Jahr 2004 von -0,02 Euro auf -0,08 Euro und für das Jahr 2005 von +0,07 Euro auf -0,05 Euro gesenkt. Zudem verweisen sie auf die geringe Transparenz und die große Abhängigkeit von der Handysparte von Siemens, deren Zukunft ja auch noch offen ist. Sie senken daher ihr Anlagerating für die Dialog Aktie von zuvor "kaufen" auf jetzt nur noch "halten" und sehen den fairen Wert der Aktie bei 2,70 Euro. [WKN 927200]

 

Karstadt Quelle AG: kaufen (Deutsche Bank)
Im Zuge der Auflage einer Wandelanleihe und der damit zusammenhängenden Verwässerung haben die Analysten der Deutschen Bank ihr Kursziel für die Aktien der Karstadt Quelle AG von 14,60 Euro auf nun 14,00 Euro gesenkt. Die Experten gehen davon aus, dass der Markt sich nach dem Abschluss des finanziellen Rettungskonzeptes wieder auf die Chancen des Unternehmens nach der Restrukturierung konzentrieren wird. Das Rettungsprogramm sei in sich schlüssig und realistisch. Zudem sollten die Zahlen zum vierten Quartal abgewartet werden, da sich hier erweist, wie das Weihnachtsgeschäft gelaufen ist. Derzeit stufen sie die Aktie aber weiterhin mit "kaufen" ein. [WKN 627500]


Adidas-Salomon AG: outperformer (HypoVereinsbank)
Nach Meinung der Analysten der HypoVereinsbank dürften die Nike-Zahlen inen Vertrauensschub in das Europa-Geschäft der Adidas-Salomon AG auslösen. So konnte Nike in Europa wieder einen Anstieg der Aufträge für die Auslieferungen im ersten Quartal 2005 verzeichnen, was ein positives Signal für die Konjunktur in der gesamten Branche darstellt und somit auch auf Adidas-Salomon übertragbar ist. Aber auch in den anderen Regionen waren die Nike-Zahlen sehr gut. Vor diesem Hintergrund sind die Experten weiter zuversichtlich für das Unternehmen gestimmt und stufen die Adidas-Salomon Aktie unverändert mit einem Kursziel von 135 Euro mit "outperformer" ein. [WKN 500340]


Hugo Boss AG: outperformer (HypoVereinsbank)
In den letzten Wochen konnten die Aktien der europäischen Wettbewerber des Bekleidungsherstellers Hugo Boss AG deutliche Zugewinne verzeichnen. Auf dem derzeitigen Kursniveau werden die Hugo Boss Aktien damit mit einem deutlichen Abschlag gegenüber der Konkurrenz notiert, welcher nach Meinung der Analysten der HypoVereinsbank aber nicht gerechtfertigt ist. Aus diesem Grund haben die Experten nochmals ihre "outperformer" Einstufung für den Wert wiederholt und erhöhen zugleich ihr mittelfristiges Kursziel für den Wert von 24 Euro auf nun 27 Euro. [WKN 524550]

 

Porsche AG: underperformer (JP Morgan)
Bei ihrer erstmaligen Bewertung der Aktien des Sportwagen-Herstellers Porsche AG stufen die Analysten der amerikanischen Investmentbank JP Morgan den Wert mit "underperformer" ein. Nach Ansicht der Experten drohen dem Unternehmen in den kommenden drei Jahren hohe Abschreibungen und Wechselkursverluste, da Porsche 50 Prozent des Umsatzes in Nordamerika erzielt und 90 Prozent der Kosten in Euro produziert. Das bereits erfolgte Outsourcing hatte zwar die Margen erhöht, verringert aber im Gegenzug den Spielraum für dringende interne Kostensenkungen. Das Kursziel für den Wert legen die Experten bei 400 Euro fest. [WKN 693773]


Karstadt Quelle AG: marketperformer (LRP)
In ihrer neuesten Studie gehen die Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz davon aus, dass der Umsatz der Karstadt Quelle AG im Weihnachtsgeschäft zwar leicht unter dem Vorjahresniveau liegen wird, jedoch dürfte der Umsatzrückgang der Branche insgesamt größer ausfallen. Die zuletzt erfolgte erfolgreiche Platzierung einer Wandelanleihe hat zudem die Restrukturierung voran gebracht. Daher stufen die Experten die Karstadt Quelle Aktie weiterhin unverändert mit "marketperformer" ein. Dabei sehen sie ein Kursziel für den Wert von 8,50 Euro. Für das Jahr 2004 erwarten sie einen Verlust je Aktie von -12,50 Euro und für das Jahr 2005 von -0,11 Euro. [WKN 627500]


Carl Zeiss Meditec AG: hold (CSB)
Die Analysten der amerikanischen Investmentbank Citigroup Smith Barney bewerten die veröffentlichten Geschäftsjahreszahlen der Carl Zeiss Meditec AG als unspektakulär, da diese kaum von den vorläufigen sehr guten Zahlen abweichen. Sie hatten bereits nach den vorläufigen Ergebnissen ihre Zahlen angepasst. Nach dem kräftigen Anstieg der Aktie in den letzten Tagen empfehlen die Experten den Investoren nun, Gewinne mitzunehmen, da in naher Zukunft weitere Kurs treibende Nachrichten nicht in Sicht sind. Sie stufen die Aktie daher auch von zuvor "buy" auf jetzt nur noch "hold" zurück, zumal die Aktie ihren fairen Wert bei 13 Euro erreicht hatte. [WKN 531370]


Adidas-Salomon AG: outperformer (LRP)
Im Zuge der guten Halbjahresergebnisse des Wettbewerbers Nike dürfte auch der Turnaround von Adidas-Salomon in den USA weiterhin intakt sein. Da die Ergebnisse von Nike als Stimmungsbarometer für die gesamte Sportartikelindustrie gelten, sollte auch Adidas-Salomon eine gute Entwicklung bei den US-Auftragseingängen verzeichnen. Da auch das Wachstum in Asien unverändert stark ist, sollte das Unternehmen weiter von der guten Verfassung der Sportartikelindustrie profitieren. Die Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz stufen die Aktie daher erneut mit "outperformer" ein und sehen das Kursziel für den Wert bei 140 Euro. Für das Jahr 2004 prognostizieren sie einen Gewinn je Aktie von 7,00 Euro und für das Jahr 2005 von 7,94 Euro. [WKN 500340]
Gruß Moya

 

20.12.04 19:09

727420 Postings, 5713 Tage moyaAnalystenempfehlungen vom 20.12.2004

Hugo Boss AG: kaufen (Sal. Oppenheim)
Die Hugo Boss AG hatte zuletzt die Vergabe ihrer Uhrenlizenz an die Movado Gruppe vermeldet. Dieser Schritt wird von den Analysten des Bankhauses Sal. Oppenheim positiv bewertet. Movado verfügt über bessere Strukturen beim Vertrieb und hat zudem mehr Erfahrung in diesem Bereich. So sollten ab dem Jahre 2006 die Lizenzgebühren stark anziehen können. Die Experten stufen die Hugo Boss Aktie daher erneut mit "kaufen" ein und erwarten für das Jahr 2004 einen Gewinn je Aktie von 1,30 Euro und für das Jahr 2005 von 1,52 Euro. Angesichts des anziehenden Wachstums des Unternehmens haben sie ihren fairen Wert für die Aktie von 23 Euro auf nun 25 Euro angehoben. [WKN 524550]


VA Technologie AG: verkaufen (LBBW)
Das Übernahmeangebot der Siemens AG für die VA Technologies AG ist nach Ansicht der Analysten der Landesbank Baden-Württemberg fair. Der Vorstand von VA Tech hatte das bisherige Angebot abgelehnt und im Gegenzug die Gewinnprognose für das kommende Jahr angehoben, was jedoch nur ein taktisches Manöver sein dürfte. Die Experten gehen daher nicht von einer Aufbesserung des Angebots aus, so dass hier einige Marktteilnehmer schief liegen könnten. Vor diesem Hintergrund senken sie auch ihre Einstufung für die VA Tech Aktie von zuvor "halten" auf jetzt nur noch "verkaufen". [WKN 890774]


Drägerwerk AG: outperformer (Cheuvreux)
Die Drägerwerk AG will ihre Medizintechniksparte Dräger Medical weiterhin in Lübeck behalten, wogegen die IG Metall aber noch Einspruch einlegen könnte. Die Analysten von Cheuvreux gehen davon aus, dass die IG Metall höchst wahrscheinlich Einspruch einlegen wird, so dass es zu weiteren Kostenbelastungen für das Unternehmen kommen dürfte. Daher passen sie ihre Gewinnschätzungen für die kommenden beiden Jahre leicht nach unten an. Zudem senken sie ihr Kursziel für den Wert von 55,00 Euro auf nun 53,80 Euro. Dennoch stufen sie die Drägerwerk Aktie weiterhin unverändert mit "outperformer" ein. [WKN 555063]

 

Porsche AG: halten (Helaba)
Nach Auffassung der Analysten des Helaba Trust sind die Aussichten des Sportwagen-Herstellers Porsche AG für das laufende Geschäftsjahr 2004/2005 grundsätzlich positiv. Dank des neuen 911er-Modells und des neuen Boxster sollten die Absätze im Sportwagensegment wieder steigen. Das Niveau aus den Jahren 2001 und 2002 kann angesichts der wachsenden Konkurrenz voraussichtlich jedoch nicht mehr erreicht werden. Auch beim Cayenne ist mit einem weiteren Zuwachs zu rechnen. Zudem dürften die Erträge mit dem erwarteten Absatzwachstum steigen, wobei die Experten jedoch mit einer nachlassenden Dynamik rechnen. Sie stufen die Porsche Aktie dennoch von zuvor "verkaufen" auf jetzt wieder "halten" herauf und sehen das Kursziel für den Wert unverändert bei 480 Euro. [WKN 693773]


Vossloh AG: halten (Equinet)
Die vorläufigen Zahlen der Vossloh AG für das Jahr 2004 waren recht gut und lagen im Rahmen der Erwartungen der Analysten von Equinet. Im kommenden Jahr dürfte das Unternehmen die Talsohle durchschreiten und im Jahr 2006 wieder die Ergebnisgrößen des Jahres 2004 erreichen. Dennoch bleibt das Investitionsverhalten von Bahngesellschaften schwer vorhersehbar. Die Experten erhöhen ihre Gewinnschätzung je Aktie für das Jahr 2006 von 3,59 Euro auf 3,72 Euro und senken sie für das Jahr 2005 von 3,42 Euro auf 3,21 Euro. Für das Jahr 2004 wird ein Gewinn von 3,85 Euro je Aktie erwartet. Sie stufen die Vossloh Aktie erneut mit "halten" ein und erhöhen ihr Kursziel für den Wert von 33 Euro auf nun 35 Euro. [WKN 766710]


Fraport AG: kaufen (DKW)
Die Fraport AG konnte zuletzt einen Auftrag für das Betreiben einen Fluhafens in Kairo erhalten. Dieser Auftrag zeigt nach Meinung der Analysten der Investmentbank Dresdner Kleinwort Wasserstein, dass das Unternehmen in der Lage ist, Flughäfen mit geringem Kapitalaufwand zu führen. Damit wurde erneut das Ziel untermauert, nur kleine oder gar keine Investitionen in ausländische Flughäfen zu tätigen. Aus diesem Grund stufen die Experten die Fraport Aktie weiterhin unverändert mit "kaufen" ein. Dabei sehen sie ihr mittelfristiges Kursziel für den Wert bei 35 Euro. [WKN 577330]

 

Deutsche Börse AG: halten (M.M. Warburg)
Nach den Berichten über ein geplantes Übernahmeangebot der konkurrierenden Euronext für die London Stock Exchange könnte der mögliche Kaufpreis für die LSE für die Deutsche Börse AG zu hoch werden. So ist die Euronext gezwungen ein Übernahmeangebot für die LSE abzugeben, da sonst bei einem Erfolg der Deutschen Börse die eigenen Umsätze negativ beeinflusst werden. Zu dieser Meinung kommen die Analysten des Bankhauses M.M. Warburg und stufen die Deutsche Börse Aktie daher von zuvor "kaufen" auf jetzt nur noch "halten" zurück, wenngleich der neu entstehende Konzern auf jeden Fall die dominierende Börse Europas werden würde. [WKN 581005]


Douglas Holding AG: outperformer (WestLB)
Die bevorstehenden Zahlen dern Douglas Holding AG zum vierten Quartal dürften nach Ansicht der Analysten der WestLB sehr gut ausfallen und dabei vielleicht sogar über den bisherigen Prognosen liegen. So ist das Weihnachtsgeschäft bei dem Unternehmen bisher sehr gut und über den Erwartungen verlaufen. Daraus sollte sich auch neues Potenzial für die Aktie entwickeln, so dass die Experten ihr Anlagerating für die Douglas Aktie von zuvor "neutral" auf jetzt wieder "outperformer" angehoben haben. Zugleich haben sie ihr Kursziel für den Wert von 23,50 Euro auf nun 28,00 Euro nach oben angepasst. [WKN 609900]


Software AG: outperformer (Cheuvreux)
In ihrer neuesten Studie haben die Analysten von Cheuvreux ihre Gewinnschätzungen für die Darmstädter Software AG für das Jahr 2004 und 2005 leicht nach unten angepasst. Damit reagieren sie auf das sich verzögernden Wachstums im XMLi-Geschäft. Da somit kurzfristig auch kaum Impulse für den Aktienkurs zu erwarten sind, senken sie ihre Einstufung für den Wert von zuvor "buy" auf jetzt nur noch "outperformer". Zugleich haben die Experten ihr mittelfristiges Kursziel für die Aktie von 33 Euro auf nun 30 Euro reduziert. [WKN 330400]


Adidas-Salomon AG: halten (Deutsche Bank)
Im kommenden Jahr 2005 dürfte die Adidas-Salomon AG nach Meinung der Analysten der Deutschen Bank angesichts der starken Cash-Generierung im laufenden Jahr ein Aktienrückkauf durchführen oder aber die Dividende deutlich anheben. Allerdings hat sich die Aktie in den vergangenen Monaten schon sehr gut entwickelt, so dass die guten Nachrichten zum großen Teil im aktuellen Kursniveau schon eskomptiert sind. Aus diesem Grund senken die Experten ihr Anlageurteil für die Adidas-Salomon Aktie von zuvor "kaufen" auf jetzt nur noch "halten". Zugleich reduzieren sie ihr Kursziel für den Wert von 133 Euro auf nun 122 Euro. [WKN 500340]

Viel Erfolg an der Börse!
Gruß Moya

 

21.12.04 19:03

727420 Postings, 5713 Tage moyaAnalystenempfehlungen vom 21.12.2004

Bayer AG: outperformer (HypoVereinsbank)
Die Aktien des Chemie- und Pharmaunternehmens Bayer AG standen zuletzt aufgrund der Warnung der US-Arzneimittelbehörde FDA vor potenziellen Herzrisiken beim Schmerzmittel Naproxen unter Druck. Das Präparat hat jedoch für Bayer nur einen geringen Umsatzanteil, so dass die FDA-Aussagen vom finanziellen Standpunkt aus, geringfügig für das Unternehmen sind. Damit dürfte ein großer Kursrückgang der Aktie ungerechtfertigt sein und eine Kaufgelegenheit bieten. Zu dieser Ansicht kommen die Analysten der HypoVereinsbank und stufen die Bayer Aktie weiterhin mit einem Kursziel von 27 Euro mit "outperformer" ein. [WKN 575200]


Linde AG: underperformer (JP Morgan)
Bei ihrer erstmaligen Bewertung der Aktien der Wiesbadener Linde AG stufen die Analysten der amerikanischen Investmentbank JP Morgan den Wert mit "underperformer" ein. Das Unternehmen dürfte in naher Zukunft noch vor großen Investitionen stehen, wobei jedoch die Kapitalrendite geringer als bei der Konkurrenz ausfallen sollte. Zudem hat Linde unter der sich abschwächenden Nachfrage bei Gabelstaplern und steigenden Stahlpreisen zu leiden. Auch aufgrund der starken Konzentration auf die stagnierenden europäischen Märkte sehen die Experten den fairen Wert der Aktie nur bei 44 Euro. [WKN 648300]


BMW AG: halten (Societe Generale)
In den kommenden beiden Jahren dürfte der Automobilbauer BMW AG trotz der Währungsabsicherung unter dem schwachen US-Dollar zu leiden haben. Auch die steigenden Preise für Stahl und Zulieferteile drücken auf die Gewinnentwicklung des Unternehmens. Nach dem wahrscheinlichen Rekordjahr 2004 ist somit mit einem sich abschwächenden Wachstum beim Gewinn zu rechnen. Aus diesem Grund senken die Analysten der französischen Societe Generale ihre Einstufung für die BMW Aktie von zuvor "kaufen" auf jetzt nur noch "halten". Zugleich wurde der faire Wert des Titels von 42 Euro auf nun 39 Euro gesenkt. Sie erwarten für das Jahr 2004 einen Gewinn je Aktie von 3,23 Euro, für das Jahr 2005 von 3,21 Euro und für das Jahr 2006 von 3,27 Euro. [WKN 519000]


Deutsche Börse AG: underperformer (LRP)
Aufgrund des bekannt gewordenen Engagements der Euronext könnte es nun nach Meinung der Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz zwischen Euronext und der Deutschen Börse AG zu einem Bieterwettstreit um die Londoner Börse kommen. Eine Kapitalerhöhung der Deutschen Börse wird mit den entsprechenden Verwässerungseffekten bei einer Erhöhung des bisherigen Angebots dann notwendig. Da somit weiterhin Unsicherheit über den Ausgang des Gebots besteht, stufen die Experten die Deutsche Börse Aktie von zuvor "marketperformer" auf jetzt nur noch "underperformer" zurück. Das Kursziel für den Wert sehen sie bei 38 Euro. [WKN 581005]

 

Celesio AG: neutral (HypoVereinsbank)
Die Celesio AG konnte zuletzt die Übernahme der britischen Healthcare Logistics vermelden. Dieser Schritt wird von den Analysten der HypoVereinsbank begrüßt, da das Unternehmen damit seine Position auf dem bedeutenden Markt Großbritannien für Pharmaunternehmen ausbaut. Im Rahmen dieser Akquisition könnte der Logistikdienstleistungsbereich für Pharmahersteller bald die dritte Geschäftssparte von Celesio werden. Vor diesem Hintergrund stufen die Experten die Celesio Aktie auf dem gegenwärtigen Kursniveau weiterhin mit "neutral" ein. Dabei sehen sie das Kursziel für den Wert bei 59 Euro. [WKN 585800]


Deutsche Lufthansa AG: halten (Merck Finck)
Nach Auffassung der Analysten des Bankhauses Merck Finck & Co. kommen die Restrukturierungen bei der Tochter der Deutschen Lufthansa AG, Thomas Cook, gut voran. Das Unternehmen geht davon aus, bereits im kommenden Jahr wieder Profite zu erwirtschaften, nach den beiden verlustreichen Geschäftsjahren 2003 und 2004. Die Experten sind dagegen etwas konservativer und rechnen erst ab dem Jahre 2006 wieder mit einem Gewinn. Aus diesem Grund stufen sie die Deutsche Lufthansa Aktie auch weiterhin unverändert mit "halten" ein. [WKN 823212]


Münchner Rückversicherung AG: kaufen (SEB Bank)
Die Münchener Rückversicherungs AG hatte zuletzt erneut ihre Ergebnisprognose für das laufende Jahr 2004 bestätigen können und weitere Umstrukturierungen bei der Erstversicherungstochter Ergo angekündigt. Im kommenden Jahr sollte die Profitabilität dann durch ein verbessertes Risikomanagements weiter gesteigert werden. Zudem hatte die Münchener Rück auch Akquisitionen im Erstversicherungsbereich in den Nachbarländern Deutschlands angekündigt. Die Aktie ist nach Meinung der Analysten der SEB Bank auf dem gegenwärtigen Kursniveau weiterhin günstig bewertet, so dass sie den Titel erneut mit "kaufen" einstufen. [WKN 843002]


Adidas-Salomon AG: outperformer (HypoVereinsbank)
Die angekündigten Restrukturierungsmaßnahmen bei der Adidas-Tochter Salomon sind nach Ansicht der Analysten der HypoVereinsbank längst überfällig und werden daher grundsätzlich positiv beurteilt. Derzeit leidet die Tochter unter einer schwachen Nachfrage und dem Preisdruck in der Wintersportsparte und im Inline-Skate-Segment. Aber auch der anhaltend schwache US-Dollar gegenüber dem Euro schmälert die Gewinne. Bereits ab dem kommenden Jahr sollte durch das Programm aber eine deutliche Verbesserung des EBIT möglich sein. Die Experten stufen die Adidas-Salomon Aktie daher erneut mit einem Kursziel von 135 Euro mit "outperformer" ein. [WKN 500340]

Viel Erfolg an der Börse!
Gruß Moya

 

24.12.04 13:04

727420 Postings, 5713 Tage moyaAnalystenempfehlungen vom 23.12.2004


IWKA AG: verkaufen (Helaba)
Auf dem gegenwärtigen Kursniveau sind die Aktien der IWKA AG im Branchenvergleich recht hoch bewertet. Zwar ist ein gewisser Aufschlag aufgrund der herausragenden technologischen Kompetenz gerechtfertigt, jedoch steht das Unternehmen in den kommenden beiden Jahren vor einer schwierigen Übergangsphase im operativen Geschäft. Zudem ist die Erfolgsrechnung 2004 noch vollkommen ungewiss, da IWKA die Rechnungslegung auf IFRS umgestellt hat. Zu dieser Auffassung kommen die Analysten des Helaba Trust und stufen den Wert unverändert nur mit "verkaufen" ein. Für das Jahr 2004 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 1,78 Euro, für das Jahr 2005 von 1,67 Euro und für das Jahr 2006 von 1,45 Euro. [WKN 620440]

 

Karstadt Quelle AG: marketperformer (LRP)
Im Monat Dezember dürfte der Umsatz in den Karstadt-Warenhäusern leicht angestiegen sein, während im Jahresverlauf aber noch ein Minus gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen ist. Damit lässt sich schlussfolgern, dass zumindest das diesjährige Weihnachtsgeschäft besser als erwartet läuft, wobei noch unklar ist, ob dies sich auf alle Warenhäuser bezieht oder nur auf die großen. Vor diesem Hintergrund haben die Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz nochmals ihre "marketperformer" Einstufung für die Karstadt Quelle Aktie bestätigt. Dabei sehen sie das Kursziel für den Wert unverändert bei 8,50 Euro. [WKN 627500]


Allianz AG: kaufen (Merck Finck)
Nach der Bestätigung von Verhandlungen über einen Kreditverkauf durch die Dresdner Bank haben die Analysten des Bankhauses Merck Finck & Co. nochmals ihre "kaufen" Einstufung für die Unternehmensmutter Allianz AG bekräftigt. Die Dresdner Bank verhandelt derzeit exklusiv mit einem Konsortium aus Lone Star und Merrill Lynch über den Verkauf eines umfassenden Portfolios deutscher Kredite. Nach einem möglichen Verkauf der Kredite kann die Dresdner Bank das dafür hinterlegte Eigenkapital anderweitig verwenden. Allerdings könnte der Gewinn je Aktie beim Mutterkonzern Allianz leicht sinken. [WKN 840400]


Stada Arzneimittel AG: neutral (WestLB)
Trotz des erfolgreichen Abschlusses der Akquisition von Nizhpharm durch die Stada Arzneimittel AG stufen die Analysten der WestLB den Wert unverändert nur mit "neutral" ein. Allerdings rechnen sie mit einem positivem Ergebnisbeitrag von Nizhpharm ab dem kommenden Jahr und haben daher ihre Gewinnprognosen angehoben. So erwarten sie nun für das Jahr 2005 einen Gewinn je Aktie von 1,20 Euro nach 1,10 Euro und für das Jahr 2006 von 1,42 Euro nach 1,30 Euro. Das mittelfristige Kursziel für die Stada Aktie sehen sie unverändert bei 18,50 Euro. [WKN 725180]

 

BASF AG: outperformer (LRP)
Das Chemieunternehmen BASF AG hatte zuletzt die Aufnahme der Produktion von Methylacrylat in China vermeldet und damit wird das erstes Produkt an diesem Standort hergestellt. Damit liegt BASF voll im Zeitplan und nach dem ursprünglich erwarteten Anfangsverlust könnte nun im Jahr 2005 bereits der Break Even erreicht werden. Zudem hat sich durch die frühe Positionierung auf dem chinesischen Markt ein klarer Zeitvorsprung gegenüber der Konkurrenz ergeben. Aus diesem Grund stufen die Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz die BASF Aktie weiterhin mit einem Kursziel von 59 Euro mit "outperformer" ein. [WKN 515100]


Allianz AG: kaufen (WestLB)
Die Allianz-Tochter Dresdner Bank hatte zuletzt den geplanten Verkauf eines umfassenden Kreditportfolios an ein amerikanisches Konsortium vermeldet. Dieser Schritt wird von den Analysten der WestLB begrüßt, da sich dadurch auch das Vertrauen in das Management weiter stärken sollte. Davon sollte auch die Kursentwicklung der Muttergesellschaft profitieren können. Die Experten stufen die Allianz Aktien daher weiterhin unverändert mit "kaufen" ein. Dabei sehen sie ein mittelfristiges Kursziel für den Wert von 120 Euro. [WKN 840400]


Infineon Technologies AG: neutral (HypoVereinsbank)
Nach Auffassung der Analysten der HypoVereinsbank könnte der gegenwärtige Preisdruck im DRAM-Sektor auch in den kommenden Monaten weiter anhalten. Dies hat auch der zuletzt vermeldete Bestandsaufbau beim Wettbewerber Micron im abgelaufen Geschäftsquartal belegt. Vor diesem Hintergrund sind die Experten weiterhin nur sehr vorsichtig für die Infineon Technologies AG eingestellt und stufen die Aktie derzeit unverändert nur mit "neutral" ein. Das Kursziel für den Wert sehen sie weiterhin bei 8,00 Euro. [WKN 623100]


GPC Biotech AG: kaufen (WestLB)
Das Biotech-Unternehmen GPC Biotech AG hatte zuletzt eine weitere Meilensteinzahlung von Altana erhalten. Dies ist nach Meinung der Analysten der WestLB zwar grundsätzlich positiv zu beurteilen, jedoch war eine solche Zahlung bereits erwartet worden. Damit dürfte das Unternehmen auch die eigenen Ziele und die Schätzungen der Experten für das vierte Quartal 2004 erreichen können. Sie sind daher weiterhin optimistisch für die GPC Biotech AG gestimmt und stufen die Aktie erneut mit "kaufen" ein und sehen das Kursziel für den Titel unverändert bei 14,00 Euro. [WKN 585150]

Wünsche allen ein ruhiges und friedvolles Weihnachtsfest 2004 !

Für das Neue Jahr 2005 wünsche ich allen vor allem Gesundheit,

Zufriedenheit und das nötige Quäntchen Glück!

Gruß Moya

 

   Antwort einfügen - nach oben