Also was tun?

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AXA Investment Managers: Ungewöhnliche Umstände

 AXA Investment Managers: Auseinanderlaufen von Realwirtschaft und Aktienmärkten sollte nicht von Dauer sein
 Viele Indikatoren signalisieren eine weitere wirtschaftliche Erholung

Frankfurt, 18. 7. 2002 - AXA Investment Managers

Verglichen mit den Höchstständen, die im Jahr 2000 erreicht wurden, haben Aktien weltweit inzwischen nahezu die Hälfte ihres Wertes verloren. Der aktuelle Bärenmarkt erinnere, so J. P. Hellebuyck, Chief Investment Strategist, bei AXA Investment Managers, an den massiven Ausverkauf, der sich in den Jahren 1974 und 1975 ereignete. ?Kurz gesagt: Wir befinden uns inmitten der schwersten Korrektur, die die weltweiten Aktienmärkte in mehr als 30 Jahren erlebt haben.?

Aber die Umstände seien grundsätzlich andere. 1974/75 war die Weltwirtschaft von der ersten Őlkrise betroffen. Sowohl die Inflationsraten als auch die kurz- und langfristigen Zinsen stiegen in einer ganzen Reihe von Ländern auf mehr als zehn Prozent. ?Im Gegensatz dazu beobachten wir derzeit eine weltweite wirtschaftliche Erholung. Die kurzfristigen Zinsen liegen in der Eurozone bei ungefähr 3,25 Prozent und bei vier Prozent in Großbritannien. In den USA sind es gar nur 1,75 Prozent. Die Zinsen für Staatsanleihen betragen sowohl in Europa als auch in den Vereinigten Staaten weniger als fünf Prozent?, schildert der AXA-IM Experte die Unterschiede zur Situation in den Jahren 1974/75.

Untersuche man die Bewertung der Aktien, dann ergeben sich Kurs/Gewinn-Verhältnisse von ungefähr 15 in Europa und von 17 in den Vereinigten Staaten. Daraus ergebe sich eine vergleichbare Verzinsung von 6,6 Prozent und 5,8 Prozent. Das ist deutlich mehr als die Rendite von Staatsanleihen, stellte Hellebuyck fest. Und eine große Zahl von sehr guten Unternehmen bieten außerdem Dividendenrenditen von fünf Prozent und mehr.

Es sei nicht nur ungewöhnlich, dass sich die Aktienmärkte derart stark von der ökonomischen Wirklichkeit abkoppeln, so meint Hellebuyck, sondern das werde auch nicht von Dauer sein. Entweder nehme der Aktienmarkt eine schwere Rezession, wie sie 1974 stattgefunden hat, vorweg oder die gegenwärtigen Aktienkurse bieten mittelfristig eine exzellente Gelegenheit zum Einstieg. Alle wirtschaftlichen Indikatoren, mit Ausnahme der globalen Aktienmärkte, signalisieren eine Erholung ? und mehr noch: die Wirtschaftspolitik in den USA und Europa unterstützt weiterhin die wirtschaftliche Erholung.

?Gleichzeitig stellt sich jedermann aber dieselbe Frage: Könnte der Abschwung am Aktienmarkt eine Rezession auslösen, in der Art einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung? Obwohl niemand wirklich in der Lage ist, dieses Risiko ganz auszuschließen, haben die obersten Währungshüter ihre Einschätzung deutlich gemacht: ?Es gibt keine Liquiditätskrise?, so Hellebuyck weiter. Langfristig fallende Zinsen unterstützen außerdem den Immobilienmarkt und die Bauwirtschaft. Es sei daher nicht zu befürchten, dass eine Deflation wie in Japan eintrete. Auch im aktuellen Umfeld sei es möglich, eine Reihe von Aktien herauszufiltern, die sich nicht parallel mit dem Index entwickeln. Solche Aktien können anhand der Ertragsbasis der Unternehmen, an einer starken Bilanz und einer geringen Verschuldung ausgemacht werden. Anlageentscheidungen, die auf dieser Grundlage getroffen werden, dessen ist sich Hellebuyck sicher, werden sich langfristig als solide Investitionen erweisen.

AXA Investment Managers Teil der internationalen AXA-Gruppe

AXA Investment Managers ist Teil der internationalen AXA-Gruppe. Die AXA-Gruppe ist einer der weltweit führenden Versicherer und Finanzdienstleister mit mehr als 140.000 Mitarbeitern in über 60 Ländern. Sie verwaltet 910 Mrd. Euro * und gehört damit zu den führenden Vermögensverwaltern weltweit. AXA Investment Managers verwaltet als weltweit operierende Investmentgesellschaft mit über 2.000 Mitarbeitern 277 Mrd. Euro.* Weitere Informationen zu AXA Investment Managers erhalten Sie unter www.axa-im.de.

(Quelle: AXA)
 

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