Tesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

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neuester Beitrag: 22.09.19 15:05
eröffnet am: 07.09.17 11:26 von: SchöneZukun. Anzahl Beiträge: 25158
neuester Beitrag: 22.09.19 15:05 von: Streuen Leser gesamt: 2277172
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07.09.17 11:26
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8404 Postings, 1153 Tage SchöneZukunftTesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

Tesla hat mit den Modellen S3X gezeigt, dass sie phantastische und wettbewerbsfähige Autos bauen können. Zu S3X kommt bald das Y und dann weitere Modelle wie ein Pick-Up-Truck und der neue Roadster.

Aber Tesla ist inzwischen auch in anderen Bereichen aktiv. In kürze soll das Konzept für einen Sattelschlepper vorgestellt werden. Die Produktion für Solarziegeln soll noch dieses Jahr hoch gefahren werden und die Powerwall 2 erreicht allmählich eine breite Verfügbarkeit in den Märkten. Batteriespeicher zur Stabilisierung der Stromnetze spielen eine immer größere Rolle.

Inzwischen ist klar, dass den erneuerbaren Energien die Zukunft gehört, schon alleine weil sie inzwischen billiger geworden sind als herkömmliche Energieträger. Insofern passt eigentlich alles zusammen und es sieht so aus als ob Tesla der Technologiekonzern der Zukunft wird.

Neben Tesla gibt es eigentlich nur noch einen Hersteller, der ähnlich aufgestellt ist, den chinesischen Hersteller BYD.

Doch Tesla mach noch keinen Gewinn, hat große Schulden angehäuft und hat inzwischen eine Marktkapitalisierung erreicht die höher ist als z.B. die von Ford oder GM, die wesentlich mehr produzieren. Viele zweifeln daran, dass Tesla es schafft seine Pläne umzusetzen, daher gehen viele von einer Blase aus.

Darüber möchte ich hier diskutieren. Dabei sollten der Unterschied zwischen Fakten und Meinungen respektiert werden. Beleidigungen werden weder gegenüber Aktien-Käufern noch gegen Tesla-Bären geduldet. Bezeichnungen wie Naivlinge, Lemminge, dumme Kleinanleger, Sekten-Jünger etc. bitte ich zu unterlassen.  
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25132 Postings ausgeblendet.

20.09.19 21:49
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27209 Postings, 2762 Tage OtternasePS: @Flaschengeist

Es soll ja auch Leute geben, die nicht vergessen haben, wie sehr Volkswagen Konzern die Kunden betrogen hat (ja, das haben sie, und in den USA haben sie als Ablass dafür teuer bezahlt) ... und Skoda gehört zum Volkswagen Konzern.

Aber wie gesagt: besser ein echtes BEV aus dem VW Konzern als eine Hybrid Mogelpackung aus Bayern, die weiter vor sich hinstinkt. Da sind die Prioritäten eindeutig.
 

20.09.19 22:06

6133 Postings, 1472 Tage ubsb55otternase

Unterschied zum Tesla    Große Heckklappe, vernünftige Armaturen, mit Sicherheit vernünftige Verarbeitung, Viele Servicestationen und nicht so ein nichtssagend rundgelutschtes Fahrzeug. Diese Cross over Fahrzeuge gibt es massenhaft, die Form hat Tesla nicht erfunden. Die einzige äußerliche ähnlichkeit ist die Farbe. Der einzige momentane Vorteil von Tesla sind noch die Ladestationen, aber nur temporär.  

20.09.19 23:12
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27209 Postings, 2762 Tage OtternaseSag ich ja ...

... Du erkennst keine Copycats. War früher beim iPhone und beim Samsung Geraffel genauso - gab es schon immer, keine Ähnlichkeit, und überhaupt, es ist billiger.

Was die Armaturen betrifft, so sind diese ja nun durch den zentralen Bildschirm sehr nachempfunden. Komisch, dass Du bei einem Pfui, beim anderen Hui schreibst. Aber so isses eben. Original und Kopie.

Schon beim iPhone schrieb ich: es gibt kein Naturgesetz, dass ein BEV dem Model 3 ähneln muss. Aber Skoda scheint das anders zu sehen.

Whatever: Hauptsache BEV.  

20.09.19 23:37

975 Postings, 552 Tage Streuenamerikanischen Autos

"Tesla, nein danke. Ich fahre aus Prinzip keine amerikanischen Autos. Tut mir leid!"

Aber anderen Engstirnigkeit vorwerfen :-)

Ich bin jetzt schon einiges gefahren und die Teslas machen mit Abstand am meisten Spaß. Soviel ist schon mal eindeutig.

Aber ist schon ok. VW scheint die Zeichen der Zeit endlich erkannt zu haben. Und jedes VW-BEV ist viel besser als jedes fossile Auto. Und für Deutschland ist es auch sehr wichtig das VW nicht untergeht.  

21.09.19 01:15

975 Postings, 552 Tage StreuenGimmicks

Hier gab es doch so viele Fans der letzten Tesla-Gimmicks in der Firmware. Na bitte schön, wie wäre es mit Karaoke?

https://www.teslarati.com/tesla-v10-caraoke-first-look-review/

Wenn man Glück hat und alleine am SuperCharger landet, dann muss man sich das Pinkeln halt mal verkneifen und sich stattdessen die Zeit nehmen frei von der Leber weg ein Liedchen zu grölen ... Das ist doch mal was für die ganze Familie. Dürfte die Teslas in Japan überaus populär machen.

Ich würde ja wirklich niemandem empfehlen gegen Tesla zu wetten. Aber was weiß ich schon.

Nur sollte man wirklich erst mal einen Tesla fahren bevor man gegen die Firma wettet. Dann erkennt man dass die ganzen Märchen über schlechte Qualtiät etc. einfach nur Märchen sind. Die Autos sind einfach eine Klasse für sich. Nichts macht so viel Spaß zu fahren wie ein Tesla.  

21.09.19 11:27
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975 Postings, 552 Tage StreuenDanke Tesla!

Ganz meine Meinung. Unabhängig davon dass ich keinen Tesla fahre oder ob ich Aktien habe.

Tesla hat uns den Weg für die Lösung unseres Mobilitätsproblems gezeigt. Die Dinos haben seit Jahrzehnten Forschungsgelder eingesackt, kamen aber nie mit einer auch nur annähernd brauchbaren Lösung für einen fossilfreien Individualverkehr. Immer hieß es "in 20 Jahren kommt der Wasserstoffantrieb". Aber offensichtlich ohne selbst an diese Lüge zu glauben. Eine reine Alibiveranstaltung.

Und jetzt stellt sogar Daimler die Entwicklung von fossilen Motoren ein. Danke Tesla!

Bei den Autos hat Tesla die Entwicklung schon unumkehrbar gemacht. Kein Land, schon gar nicht Deutschland, kann diese Entwicklung mehr aufhalten. Aber bald baut Tesla auch die besten Laster und wird damit die nächste Produktgruppe fossilfrei machen. Auch hier wieder: Danke Tesla!

Und auch bei den Batterie-Speichern hat Tesla dem Markt entscheidende Impulse gegeben: Danke Tesla!

Gegen eine Firma zu wetten die auf der richtigen Seite der Geschichte steht ist wohl kaum vernünftig. Zumal wenn man sieht wie billig die Aktie zur Zeit ist.  

21.09.19 13:50

975 Postings, 552 Tage Streuen#25067 Klimakatastrophe o. Wirtschaftskatastrophe

""Das ist doch eine längst veraltetes Dogma.""

"Sagt wer?"

Umgekehrt, wie will man denn diesen Unsinn mit der Wirtschaftskatastrophe begründen? Also wenn man nicht Putin oder ein Ölscheich ist?

Dafür fehlt jedes Argument. Was umgekehrt eine Klimakatastrophe für die Wirtschaft bedeuten würde ist aber klar. Dann wäre die Kacke richtig am Dampfen auf Kosten der jungen Generation.

EE ist inzwischen die billigste Energiequelle. Um sie anzuzapfen müssen wir bei uns in Windräder, Speicher, Leitungen und Solaranlagen und vieles mehr investieren. In der Branche sind massenhaft Arbeitsplätze entstanden.

In den letzten Jahren aber leider mehr in China als hier weil wir hier "Wutbürger gegen Windräder" haben die sich angeblich um Infraschall, den Wald oder gar um Insekten sorgen. Für mich sind das nützliche Idioten der fossilen Industrie, gesponsert bei RT und AFD. Der Witz dabei, Diesel produzieren viel mehr Infraschall und das dort wo die Menschen leben, in den Städten.

Fragt doch mal einfach die großen Firmen was sie brauchen. z.B. BASF. Klare Vorgaben und faire Wettbewerbsbedingungen, dann können alle los legen. Die Energiewende wäre ein Wirtschaftsföderungsprojekt. Wie hieß es oben: Win Win Win Win  

21.09.19 15:52
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1236 Postings, 460 Tage Flaschengeist@Streuen

Ich glaube du verwechselst da was ganz gewaltig!

"Aber anderen Engstirnigkeit vorwerfen :-)"

Ich bin Patriot, somit zählt für mich Germany First - gerade beim Auto.

"Ich bin jetzt schon einiges gefahren und die Teslas machen mit Abstand am meisten Spaß. Soviel ist schon mal eindeutig."

Bla bla bla, wie immer mal wieder ein subjektiver Eindruck - und eben anderen machen sie keinen Spaß, soviel ist schon mal eindeutig!  

21.09.19 16:33
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975 Postings, 552 Tage StreuenTesla rettet die Welt ganz alleine

Das behauptet nun wirklich niemand. Noch nicht mal Tesla selbst. Die einzigen die das behaupten sind manche Bären die behaupte die Bullen würden das behaupten ... Typische mieser Diskussionsstiel halt dem Gegner Behauptungen zu unterstellen die man leicht als Blödsinnig entlarven kann.

Nicht "Elektroautos retten die Welt" heißt es, wie es manche Bären unterstellen, sondern "wir brauchen Elektroautos um auch den Verkehr komplett emissionsfrei zu bekommen" und die Energiewende samt Sektorenkopplung bezahlbar zu machen.

Wenn jemand den Skoda Vision kauft statt eines fossilen Autos, dann ist das doch genauso gut. Nur gäbe es den Vision halt noch nicht mal als Studie wenn es Tesla nicht gäbe*. Das ist nicht nur meine, und gut begründete, Meinung. Das Maximum was wir ohne Tesla hätten* wäre ein irre teurer i3 der immer noch mit 18,8 kWh Batteriechen durch ein paar Städte fahren würde. Oder so etwas wie den ersten EUp mit 40kW Rasenmähermotor** und 16,4 kWh.

Angesichts dieser Tatsachen sollte man wirklich nicht gegen Tesla wetten. Das kann langfristig nur schief gehen. Lieber mal eine Probefahrt machen. Wobei dann das Risiko groß ist vom Glauben ab zu fallen ...

*Keine Tatsachenbehauptung sondern eine Meinung mein lieber Dauermelder :-)
**Keine Tatsachenbehauptung sondern Ironie mein lieber Dauermelder :-)  

21.09.19 16:41
1

975 Postings, 552 Tage StreuenDanke Tesla! - mein lieber Dauermelder

Was bezweckst du denn mit der Meldung meines Beitrags "Danke Tesla!"?

Was von folgendem Text ist denn meldewürdig? Ich drücke doch nur meine gut begründete Meinung zu dem Thema aus und dafür ist dieser Thread doch da. Denn das eine wichtige Rolle bei der Feststellung des Wertes der Aktie. OT ist es also schon mal nicht. Der Rest sind Meinungen und allgemein bekannte Fakten. Einfach mal den Thread lesen statt nur zu melden:

"Ganz meine Meinung. Unabhängig davon dass ich keinen Tesla fahre oder ob ich Aktien habe.

Tesla hat uns den Weg für die Lösung unseres Mobilitätsproblems gezeigt. Die Dinos haben seit Jahrzehnten Forschungsgelder eingesackt, kamen aber nie mit einer auch nur annähernd brauchbaren Lösung für einen fossilfreien Individualverkehr. Immer hieß es "in 20 Jahren kommt der Wasserstoffantrieb". Aber offensichtlich ohne selbst an diese Lüge zu glauben. Eine reine Alibiveranstaltung.

Und jetzt stellt sogar Daimler die Entwicklung von fossilen Motoren ein. Danke Tesla!

Bei den Autos hat Tesla die Entwicklung schon unumkehrbar gemacht. Kein Land, schon gar nicht Deutschland, kann diese Entwicklung mehr aufhalten. Aber bald baut Tesla auch die besten Laster und wird damit die nächste Produktgruppe fossilfrei machen. Auch hier wieder: Danke Tesla!

Und auch bei den Batterie-Speichern hat Tesla dem Markt entscheidende Impulse gegeben: Danke Tesla!

Gegen eine Firma zu wetten die auf der richtigen Seite der Geschichte steht ist wohl kaum vernünftig. Zumal wenn man sieht wie billig die Aktie zur Zeit ist."  

21.09.19 16:52
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442 Postings, 503 Tage sagittarius aich bin patriot,

deshalb fahre ich nur deutsche Autos...


Man stelle sich nur mal vor, jeder würde so denken...........  

21.09.19 17:07
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975 Postings, 552 Tage StreuenEine Wirtschaftskatastrophe droht uns natürlich!

Aber eben weil wir nichts tun. Und nicht weil wir in die Energiewende investieren. Im Gegenteil.

Nichtstun ist daher in jeder Hinsicht verantwortungslos. Sowohl ökonomisch als auch aus ökologischer Sicht. Ich würde sogar sagen angesichts der Faktenlage geradezu kriminell da Nichtstun absehbar viele Menschenleben kosten wird.

Aber zum Glück baut Tesla die besten Autos der Welt und zeigt damit dass eine Wende im Verkehr möglich ist. Bald kommen dann auch noch die besten Laster dazu und damit kann der Straßenverkehr dann komplett CO2 neutral  werden.  

21.09.19 20:18

27209 Postings, 2762 Tage Otternase@saggitarius a: Volkswagen reitet ...

... auf dieser Welle - wir lügen und betrügen, weil am Ende dann doch viele 'deutsch' kaufen. Wir können uns das erlauben.

Mein Gedächtnis reicht länger zurück, und ich lasse Erfahrungen und aktuelle Ereignisse in meine Entscheidung einfließen.

Meine Lehre daraus: Volkswagen, nein Danke. Ich kaufe dann lieber europäisch.

 

21.09.19 22:50
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1345 Postings, 1210 Tage Absahner16Oh mein Gott

Hier wird aber ein Haufen Mist gepredigt. E-Autos sind eine gigantische Fehleinschätzung und Fehlinvestition. Müsste eigentlich jeder darauf kommen der etwas Sachverstand hat und bis 3 zählen kann. Die ganze angedachte Förderung und der beabsichtigte Ausbau von Ladestationen kostet ein Schweine Geld und wird die CO2 Bilanz nicht wesentlich verändern. Einfach schon deshalb, weil der Löwenanteil der benötigten Energie nicht CO2 neutral erzeugt wird. Einfache Rechnung jede benötigte Ladestation ca. 20KW (für normales Laden 6-8 Std benötigt bei Kraftstrom 400V 3 P ca. 3x35A) Wo sollen denn die ganzen Ladestationen installiert werden für die Laternen Parker und zB. 1000000 Autos? Da müssen jede menge neue Stationen und Unterverteilungen gebaut werden. Diese müssen aber auch von Leistungsfähigen (zusätzlichen?) Kraftwerken versorgt werden CO2 neutral . Da muss ordentlich gebaut und gebuddelt werden und einige Tausend Km Kupferkabel verlegt werden und richtig dicke zu jeder Unterverteilung. Schätze 4x240mm2. Das wird richtig aufwendig. Jede Ladestation wird Stundenlang blockiert. Die paar E-Autos die verkauft werden von Bürgern mit eigenen Ladestationen werden die CO2 Bilanz nicht nennenswert verändern. Aber was soll ich mir die Finger wund schreiben, wer es nicht begreifen will, der wird es erst begreifen wenn es gescheitert ist.  

22.09.19 08:52
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2978 Postings, 1447 Tage fränki1@Absahner16: #25147

Entschuldige, aber wenn ein ehemaliger Elektromeister so etwas schreibt schreibt, dann kann ich nur noch den Kopf schütteln !!
Erst mal ein paar Vergleichswerte. Deutschland hat etwa 40 Mill. Haushalte und jeder aktuell mindestens 10 KW Anschlussleistung.  Im Gegenzug benötigt aktuell der Durchschnittshaushalt ca. 4 MWh im Jahr.
Wenn alle Haushalte gleichzeitig ihre Anschlussleistung voll nutzen würden, wären das sage und schreibe 400 GW Leistung. Da würde in der ganzen EU das Licht ausgehen.
Den gleichen Effekt haben wir beim Auto. Durchschnittlich fährt ein PKW in Deutschland 15000 km im Jahr. Bei einem großzügig veranschlagten Verbrauch von 20 KWh auf 100 km sind das im Jahr 3 MWh.
Der oben beschriebene Durchschnittsverbrauch eines Haushaltes liegt also nicht mal 500 Watt Dauerstrich, die allerdings nicht gleichmäßig über den Tag verteilt sind. Man kann die ca. 10 KWh am Tag, die das Auto zum Laden benötigt problemlos in die "Verbrauchssenken" schieben.
Intelligente Laststeuerungen und Sekunden genaue Verbrauchsabrechnungen sind hier die Wahl der Mittel. Schnellader mit 100 KW aufwärts sind nur die Lösung für die Langstrecke und müssen eher die Ausnahme bleiben. In den Spitzenlastzeiten, wo der Strom an der Börse schon mal zwischen zwischen 50 und 100 Cent pro KWh kosten kann, wird dann das Schnellladen schon mal teurer Luxus.
Außerdem verschleißen die Akkus schneller. Man braucht also kein Prophet zu sein, wenn man vorhersagt, dass das kostenlose Schnellladen auch bei Tesla ganz sicher ein Auslaufmodell ist.
Übrigens wurden in den letzten 10 Jahren ca. 50 GW Peak  Anschlussleistung für Solar und Windkraft ans netz gebracht. Da sollten die 15 bis 20 GW Dauerstrich für die Elektromobilität in den nächsten 20 bis 30 Jahren wirklich kein Problem sein.
Übrigens, wo verlegst du denn 4 X 240 mm² in Kupfer?  

22.09.19 09:54

18678 Postings, 4659 Tage RPM1974Tesla 3

Kunden genügsam?
Tesla 3 Fahrer nach 111 000 km
1 Wartung  (ich Verbrenner 3)
2 Satz Reifen (ich dito)
defekte Windschutzscheibe  (bei 111 000 hatte ich noch keine Reparatur)
Seite und Rückfahrkamera getauscht (ich siehe oben)
Frontsensor gewechselt  (siehe oben)
Fahrer zufrieden.  Fuhr der vorher Dacia?
Bei km 120 000 musste ich den Wasserschlauch hinten tauschen.  Erste Reparatur = 100 Euro.
Quelle US Fahrer e-Fahrer.Chip. de
Meine Meinung  

22.09.19 09:58
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975 Postings, 552 Tage StreuenOh mein Gott

"Müsste eigentlich jeder darauf kommen der etwas Sachverstand hat und bis 3 zählen kann."

Achje wie süß. Da verlasse ich mich doch lieber auf die richtigen Fachleute von den Energieversorgern und den Netzbetreibern. Die sagen einhellig, dass das alles kein Problem ist. Wenn wir den gesamten Verkehr auf Strom umstellen würde das den Stromverbrauch gerade mal um 20% erhöhen. Und das passiert ja nicht über Nacht sondern über 20 Jahre hinweg.

Für die aktuellen Netze wäre diese Zusatzlast jetzt schon kein Problem. Lediglich die Verteilernetze in den Wohgebieten an der  ein oder andere Stelle auf etwa höhere Lasten ausgelegt werden. Und ganz wichtig ist ein Lastmanagement. Aber diese Lösungen gibt es schon heute. Und natürlich kosten es Geld wenn man Millionen Ladepunkte bauen muss. Aber das sind doch Peanuts im Vergleich zu den Kosten für fossile Energien und den Straßenverkehr als ganzes.

Professor Quaschning hat da mal ein schönes Beispiel gebracht: wenn alle Deutschen gleichzeitig ihren Föhn einschalten würden, dann würde in ganz Europa schlagartig das Licht ausgehen. Also müssen die Haare ab jetzt nur noch luftgetrocknet werden? Oder halt! Die Föhne gibt es ja schon und komischer Weise haben sie noch nie zu einem Stromausfall geführt. Wie kann das denn sein?  

22.09.19 10:15
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6133 Postings, 1472 Tage ubsb55Franki

"Übrigens, wo verlegst du denn 4 X 240 mm² in Kupfer?  "

Aus welchem Material sollten die noch bestehen`?  Alu wäre die Alternative, wenn mal wieder schlechte Zeiten kommen.  

22.09.19 10:33

975 Postings, 552 Tage Streuen240 mm2

Ich denke es ging eher darum als um das Material :-)  

22.09.19 10:45
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2978 Postings, 1447 Tage fränki1@ubsb55

Nach deiner Theorie sind aktuell also schlechte Zeiten. Die vier Adern haben also 9,2 cm² Querschnitt.
Somit haben wir bei ca 110 m Kabellänge einen Bedarf von ca. 1 m³ Kupfer. Da wir bei Alu einen etwas höheren Innenwiderstand haben, benötigen wir einen etwas höheren Querschnitt, so etwa 1,3 m³ als Ersatz. Kupfer hat eine Dichte von ca. 9 und Kostet aktuell 5200? pro Tonne.
Alu hat die Dichte von 2,7 und kostet ca.16? pro Tonne.  Man spart also ca.40 T? auf den Km beim Kabel ein. Bei kleinen Querschnitten überwiegen allerdings die Vorteile des Kupfers, sodass hier mit Cu gearbeitet wird. In der DDR wurden allerdings aus Verfügbarkeits- und Kostengründen auch in diesen Bereichen sehr oft mit Alu gearbeitet.  

22.09.19 11:19

975 Postings, 552 Tage StreuenWas die Lügenstudien* aus Schweden oder vom ADAC

verschweigen:

Auch alle Batterien werden dann mit 100% EE hergestellt, so wie bei Tesla heute schon:

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/...end-eindeutig/24188830.html

Angesichts dieser Tatsachen und des billigen Aktienkurses gegen Tesla zu wetten erscheint mir doch reichlich unüberlegt.

*Warum das nach meiner Meinung Lügenstudien sind wurde hier im Thread schon ausführlichst behandelt. Falsche Annahmen, nicht berücksichtige Tatsachen usw. Das diese Studien bzw. ihre Interpretationen falsch sind ist allgemein anerkannt, sogar von den Autoren selber.  

22.09.19 12:10

6133 Postings, 1472 Tage ubsb55fränki1

"Nach deiner Theorie sind aktuell also schlechte Zeiten. "  Früher hat man auch im Wohnungsbau Alu-Leiter verwendet, weil es einfach billiger war, das waren die " schlechten Zeiten"

Also, vom Transformator Häuschen ab werden meines wissens heutzutage CU Leitungen gelegt. Ich habe viele Großprojekte geleitet, was Trassebau, Kabelzug incl. Anschlußarbeiten angeht, und da waren auch wesentlich größere Querschnitte vertreten, allerdings dann als Einzelleiter. Alu Adern hab ich da aber noch nie vorgefunden, weder hier, noch im Ausland.

"Übrigens, wo verlegst du denn 4 X 240 mm² in Kupfer?"     Wo wird was anders verlegt?  

22.09.19 13:40

975 Postings, 552 Tage Streuen40 Ladesäulen statt 17, so einfach geht das

https://www.electrive.net/2019/09/19/...hiphol-laden-nun-intelligent/  

22.09.19 14:08

1345 Postings, 1210 Tage Absahner16An alle pro "Experten"

Ich meinte 3x240 mm2 und den Mittelpunkleiter mit weniger Querschnitt (50%). Ist auch nicht wichtig. Nur eines ist wichtig, wieviel E-Autos glaubt man versorgen zu müssen und will man zukunftsorientiert installieren oder nur provisorisch für das erste Jahr? Fakt ist doch eine Ladestation für einen Pkw benötigt einen Anschlusswert von rund 20KW sind ca. rund 35 Ampere pro Phase (aufgerundet). Jetzt kommt das bis drei zählen, sind bei 3 Ladestationen rund 100 A (abgerundet) und bei 300 Ladestationen 30000 A. pro Phase. 20Kw x 300 = 6000 Kw. Das wäre so zB ein Parkhaus oder ein Wohngebiet mit überwiegend Laternen Parker. Jedes Parkhaus und jedes Wohngebiet muss ausreichen mit Lademöglichkeiten versorgt werden. Das Tankstellennetz für die Autobahnen kommt noch hinzu. Da kommt einiges zusammen. Was solls, wer nicht begreifen will, der wird es nicht begreifen.Oder aber man sagt frei heraus wir wollen keinen Autoverkehr und sind bereit für dieses Ziel den Wirtschaftsstandort zu opfern. Hört mal schön auf die "Experten". Ich weiß von was ich rede. Ich habe bei einem Energieversorgungsunternehmen gelernt und gearbeitet. Stationsbau, Freileitung und Ortsnetz. Hochspannung bis 20KV.  

22.09.19 15:05

975 Postings, 552 Tage StreuenFakt ist doch

"eine Ladestation für einen Pkw benötigt einen Anschlusswert von rund 20KW"

Das ist kein Fakt, das ist Quatsch. Ein Auto steht am Tag im Durchschnitt mehr als 20h nur herum. Für die durchschnittliche Fahrleistung braucht man am Tag weniger als 10 kWh. Macht eine benötigte durchschnittliche Ladeleistung von weniger als 500W.

Ich kenne mehrere E-Auto-Besitzer und keiner von denen hat einen 20 kW Ladeanschluss. 11 kW ist das höchste und das ist schon sehr luxuriös.

Natürlich kommt einiges zusammen wenn erst mal Millionen von E-Autos unterwegs sind. Aber da glaube ich doch lieber richtigen Experten die sich mit den Stromnetzen und der Stromerzeugung auskennen als einem Hobby-Rechner der offensichtlich von der Materie nichts versteht. Von wegen Experte.  

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