Allensbach-Umfrage: Schwarz-gelb bleibt stabil

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eröffnet am: 24.08.05 09:25 von: das Zentrum. Anzahl Beiträge: 1
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3357 Postings, 7261 Tage das Zentrum der M.Allensbach-Umfrage: Schwarz-gelb bleibt stabil

Allensbach-Umfrage
Vor dem ?Wechselgipfel?: Schwarz-gelb bleibt stabil


23. August 2005 Wenige Tage vor dem Spruch des Bundesverfassungsgerichts über die vorgezogene Neuwahl des Bundestages ist der Abstand zwischen der SPD von Bundeskanzler Schröder und den Unionsparteien mit ihrer Kanzlerkandidatin Merkel weiterhin beträchtlich.


Die SPD erreicht in der Umfrage über die Zweitstimmen-Wahlabsicht 27,9 Prozent, die Union 41,8 Prozent. In der Allensbach-Umfrage hat die FDP (8,7) mittlerweile ebenso wie in aktuellen Forsa-Umfragen die Grünen (8,1) überholt. In Ostdeutschland wäre die CDU wieder die stärkste Partei vor der Linkspartei.

Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Schröder und Merkel


Schwarz-gelbe Wahlplakate: Zeit für Siegerlächeln?
Allerdings meinen noch immer etwas mehr Bürger, daß Frau Merkel nicht ?das Zeug dazu hat, eine gute Bundeskanzlerin zu werden? (39 Prozent) als diejenigen, die ihr das zutrauen (36 Prozent). Geht es jedoch um einen unmittelbaren Vergleich der beiden Bewerber um das Kanzleramt, so schneidet Frau Merkel in den politischen Führungsqualitäten besser ab als Schröder, der bei den Sympathiewerten vorne liegt.

Von einer Regierungsübernahme der Union unter Frau Merkel erwartet die Bevölkerung in erster Linie Belastungen. 74 Prozent rechnen mit einer Mehrwertsteuererhöhung, 54 Prozent mit weiteren Steuererhöhungen. Zugleich stellen die Demoskopen eine Veränderung des politischen Klimas fest, das jetzt solche Einschnitte hinnehmen läßt.

Merkel und Westerwelle: ?Gemeinsamkeiten aufzeigen?

Einen Tag vor dem für Mittwoch geplanten ?Wechselgipfel? von Union und FDP haben Frau Merkel und der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle ihre Bereitschaft zur Bildung einer gemeinsamen Koalition nach der Bundestagswahl bekräftigt. Auf dem Treffen der Unions-Spitzen mit der FDP-Führung wollten Union und Freie Demokraten ?einmal in diesem Wahlkampf ihre Gemeinsamkeiten aufzeigen?, sagte Merkel am Dienstag.

Westerwelle betonte, auch Differenzen zwischen seiner Partei und der Union wie in der Frage der Mehrwertsteuer könnten ?nicht verwischen, daß es weit mehr Gemeinsamkeiten gibt?. Ziel der Liberalen sei, daß Merkel ?die nächste Kanzlerin wird, unterstützt von einer starken FDP?, fügte Westerwelle hinzu. Dabei seien die Chancen für Schwarz-Gelb ?sehr gut, aber gelaufen ist das Rennen noch nicht?.

Müntefering setzt auf Sieg

Derweil setzt der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering trotz der niedrigen Umfragewerte seiner Partei weiter auf einen Sieg der Sozialdemokraten am 18. September. Er verwies am Dienstag auf das SPD-Wahlziel, abermals stärkste Fraktion zu werden und mit Schröder als Kanzler die Koalition mit den Grünen fortzusetzen.

Noch wüßten 25 Prozent der Bürger nicht, ob sie zu Wahl gingen, und ?vergleichbar viele wissen noch nicht, was sie machen?, sagte der SPD-Chef. Er hoffe, daß seine Partei noch ?hinreichend viele? Wähler überzeuge.

Text: FAZ.NET mit Material von ddp





 

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