Achtung Achterbahn zieht an

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neuester Beitrag: 28.08.03 21:21
eröffnet am: 27.08.03 10:09 von: ich_will Anzahl Beiträge: 14
neuester Beitrag: 28.08.03 21:21 von: Klei Leser gesamt: 2000
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27.08.03 10:09

3483 Postings, 6214 Tage ich_willAchtung Achterbahn zieht an

500740

Frankfurt + 20%  

27.08.03 12:11

31828 Postings, 6279 Tage Börsenfanist da was im Busch,

oder warum kommt heute soviel Volumen in den trockenen Wert rein?  

27.08.03 18:10

3483 Postings, 6214 Tage ich_willhab vorsichtshalber ein paar stück eingesammelt

27.08.03 18:12

5208 Postings, 6769 Tage Jessycawo findet man die? o. T.

27.08.03 18:20

3483 Postings, 6214 Tage ich_willz.B. bei

http://www.consors.de/home/index.html

WKN: 500740  ACHTERBAHN AG AKTIEN O.N.
ISIN: DE0005007405

 

27.08.03 18:39

3483 Postings, 6214 Tage ich_willnull info zu finden

http://www.flensburg-online.de/buecher/achterbahnverlag-2003.html

 

27.08.03 20:10

1237 Postings, 6078 Tage scalper1Achterbahn die letzten Zuckungen o. T.

27.08.03 20:10

31828 Postings, 6279 Tage BörsenfanMorgen geht´s ab bei Achterbahn!

im war das genauso, am ersten Tag bescheiden und dann up !  

27.08.03 20:10

31828 Postings, 6279 Tage Börsenfanich meinte im Mai war das genauso... o. T.

27.08.03 20:30

3483 Postings, 6214 Tage ich_willmai wiederholung oder nicht / ein zock ist es wert

28.08.03 01:11

4716 Postings, 6229 Tage Klei@börsenfan

Schön dich hier zu treffen ! Kannst Du mir etwas zu Achterbahn verraten ? Ich habe meine ganze Zeit und Energie in Helkon-Recherche investiert, bin aber gerade auf Achterbahn gestossen. Sag doch mal bitte ob im Falle von Achterbahn ein Insolvenzplan auch so wahrscheinlich erscheint wie bei Helkon ???

Wenn Du mir genauso gute Argumente und Beweise dafür lieferst, wie ich es bei Helkon getan habe, bin ich dabei ! Ist denn die Achterbahn AG an den Erlösen vom aktuellen Werner Film beteiligt ? Sorry, habe aber echt keine Ahnung von Achterbahn !


Gruß Klei.  

28.08.03 06:24

5208 Postings, 6769 Tage JessycaInfos, aber kein Beweis

Hamburg - Es ist Sommer , da kommt im Kino so allerhand hoch. Zum Beispiel eine bekannte hasenzähnige Comic-Figur. Mal wieder, denn "Werner - Gekotzt wird später!" ist mittlerweile schon das vierte Leinwandabenteuer des dauerdurstigen Klempnerlehrlings. Aber: Der Film ist nicht so übel, wie der Titel suggeriert.

Sein Regisseur, der Hamburger Animationsfilm-Pionier Michael Schaack, kehrt damit zu seinem Erfolgsprojekt zurück. "Das Grundinteresse an ,Werner' ist immer noch groß. Er ist ein Phänomen und transportiert ein Lebensgefühl", sagt er. Werner, Andi und Eckat würfeln aus, wer "Könich" wird und bestimmen darf. Man ahnt, wie das endet: flach beziehungsweise breit.

Elf Millionen Zuschauer haben die drei "Werner"-Filme "Beinhart" (1990), "Das muss kesseln!" (1995) und "Volles Rooäää" (1999) in die Kinos gelockt. Bei den ersten beiden führte der 1957 geborene Hamburger Schaack Regie. Sie waren die Erfolgsprodukte seiner Produktionsgesellschaft TFC Trickompany, die zunächst ihren Sitz in Ottensen hatte und in Spitzenzeiten bis zu 300 feste und freie Mitarbeiter beschäftigte.

Dort entstanden TV-Serien wie "Die Ottifanten" und "Max & Moritz" sowie die Kinofilme "Felidae", "Kleines Arschloch" und "Käptn Blaubär". Letzterer brachte Schaack einen Bundesfilmpreis ein. EM.TV wurde Mehrheitsgesellschafter bei der Trickompany. Es gab große Pläne, aber dann kam 2002. Die Krise des Kirch-Konzerns riss EM.TV mit sich, und die Insolvenz des Achterbahn-Verlags in Kiel ließ den neuen "Werner"-Film in weite Ferne rücken.

Schaack kaufte die EM.TV-Anteile an der Trickompany zurück, verkleinerte die Firma auf knapp 60 Mitarbeiter, die jetzt in Bahrenfeld arbeiten, und übernahm selbst wieder die Regie. "Wir sind jetzt nicht mehr so ein Hippie-Laden", sagt der Regisseur und Produzent. "Man braucht keine vier Meter hohen Hallen und auch keine Kamera mehr. Einen Animationsfilm kann man im Prinzip auch im Einwohnermeldeamt machen."

Auf dem internationalen Animationsfilmmarkt toben mittlerweile gewaltige Materialschlachten um die Zuschauergunst. Mit feinster Computertechnik gestaltete Filme wie "Shrek" oder "Ice Age" setzen Maßstäbe. Am 24. Juli startete "Sinbad", der einen Etat von 60 Millionen Dollar verschlungen hat. Bescheidener nimmt sich da die teuerste deutsche Produktion aus. 15 Millionen Euro kostet "Till Eulenspiegel", mit dem Eberhard Junkersdorf ab August nicht nur den deutschen Markt erobern will.

Schaack, dessen neuer "Werner"-Film sechs Millionen Euro gekostet hat, setzt andere Akzente. "Wir wollen nicht mit den großen internationalen Produktionen konkurrieren." Stattdessen setzt er auf Filme, die man "hier verstehen" kann. Kritik übt er in diesem Zusammenhang am Verhalten öffentlich-rechtlicher Sender. "Die orientieren sich immer stärker an kommerziellen Kriterien. Im Fernsehen neue Marken zu entwickeln, wird dadurch fast unmöglich."

Eine Ex-Galionsfigur des öffentlich-rechtlichen Fernsehens erlebt im kommenden Jahr ihr bei der Trickompany geschaffenes Trickfilm-Comeback: "Derrick". Der Oberinspektor ermittelt in einem skurrilen Fall, Horst Tappert leiht der Figur seine Stimme und darf sich endlich selbst auf die Schippe nehmen. Ein Dieter-Bohlen-Film ist ebenso in Planung wie die Fortsetzung von "Das kleine Arschloch". "Der erste Teil ist ja noch aus dem anderen Jahrtausend", rechnet Schaack vor und resümiert in Anspielung auf eine Nebenfigur aus dem Film: "Ich bin ja mittlerweile hier der alte Sack, deshalb verfilme ich das auch."


 

28.08.03 06:47

5208 Postings, 6769 Tage Jessycaaus einem Interview vom 07.07.03

so wie es aussieht, hat die Rechte an Werner nicht Achterbahn, sondern der Gründer Feldman persönlich:

Wie viele Zeichner arbeiten eigentlich an so einem "Werner"-Film?

Rötger Feldmann: Das weiß ich gar nicht genau, der Grundstock dieser Mannschaft sitzt ja in Hamburg im Studio der Trickompany. Da werden dann aus der ganzen Welt Leute geholt, die das am besten können, da sind viele fliegende Zeichner dabei, die die ganze Zeit durch die Welt reisen. 30 bis 40 Zeichner werden das schon sein. Zum Teil wird ja aber auch in Fernost gezeichnet, weil das dort halt ein bisschen billiger ist.

"Werner -- Gekotzt wird später!" entstand also zum Teil in Südostasien?

Rötger Feldmann: Klar, logisch. Da ist dann von der Trickompany jemand hingeflogen, ein Supervisor, der eben richtig aufpasst, dass die Menschen dort keine Fehler machen, der genau weiß, wie diese Figuren gezeichnet werden müssen.

Und es sind Asiaten, die den "Werner" zeichnen?

Rötger Feldmann: Ja, das sind kleine schlitzäugige Menschen, die jetzt diese lange-Nasen-Menschen zeichnen müssen.

Inwiefern wird denen erzählt, was "Werner" eigentlich für ein Typ ist, was er hierzulande für Fans hat?

Rötger Feldmann: Ich denke, das wird denen schon vermittelt, weil die verstehen zum größten Teil ja gar nicht, was in so einem Film gesagt wird. Zum Beispiel kann ich mir vorstellen, dass das Drehbuch auch in Englische übersetzt wird, dass die verschiedenen Gags erklärt werden, dass die Leute wissen, um was es geht. Jeder von denen bekommt dann eine Sequenz, die er zeichnen muss und die Kunst ist es dann, die ganzen Einzelstücke am Ende wieder zusammenzusetzen.

Andi Feldmann: Sicher gibt es aber auch ein paar Zeichner, die haben noch nie einen "Werner"-Film gesehen und werden das auch nicht. Die wissen gar nicht, wer Werner ist, aber die zeichnen einfach ein Teilstück, haben drei Wochen damit zu tun, und dann zeichnen sie wieder etwas anderes.

*********--------->Wie sieht es heute eigentlich mit den Rechten an der Figur Werner aus?

Rötger Feldmann: Die gehören mir. Und in dem Moment, wo Constantin Film so einem Film macht, verkaufe ich die Rechte an der Story. Da bekomme ich die Knete für und dann verfügen die eine bestimmte Zeit über die Figur. Dann habe ich ja noch die Fernsehrechte, Videorechte und was es noch so alles gibt. ---------******************

Vielleicht keine erfreuliche Frage, aber Rötger, hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, was aus "Werner" wird, wenn du ihn selbst nicht mehr zeichnen kannst? Der Zeichner Hergé zum Beispiel hat ja einst in seinem Testament festgehalten, dass kein Zeichner seine "Tim und Struppi"-Comics weiterführen soll.

Rötger Feldmann: Ich habe mir darüber noch keine Gedanken gemacht, aber ich habe jetzt zum Beispiel einen Zeichner, der ein paar Jahre jünger ist als ich, der den Werner auch beherrscht, weil er sozusagen neben mir aufgewachsen ist. Der hat als Jugendlicher schon Comics gezeichnet, hat damals meine ersten Comics verschlungen -- und mittlerweile kann der den Werner besser zeichnen als ich. Der hat einen sehr guten Stil drauf und kann dir aus dem Stehgreif so einiges hinknallen.

Wie schaust du heute auf die Achterbahn AG zurück, die ja vor allem dank Werner groß rauskam, an die Börse ging -- mittlerweile aber Insolvenz anmelden musste?

Rötger Feldmann: Ich muss sagen, das war nie mein Ding, diese Sachen in der Geschäftswelt zu machen. Ich war eigentlich nur Autor bei diesem Verlag, unglücklicherweise aber auch Mitinhaber, obwohl das nie meine Schiene gewesen ist. Ich habe mich da auf ein Niveau begeben, das mir eigentlich gar nicht lag, womit ich mich nicht zu beschäftigen hatte. Meine Figur Werner habe ich zum Glück noch retten können aus diesem Inferno.
Heute mache ich weiter mit professionellen Menschen, den neuen Film haben wir ja auch wieder mit Constantin Film gemacht, wie schon den ersten "Werner"-Film. Dann haben wir zum Film ein Buch gemacht, das bei Ehapa erscheint. Mal sehen, was wird.


 

28.08.03 21:21

4716 Postings, 6229 Tage Klei@Jessyca !

Ich finde aber, dass die von Dir freundlicherweise zur Verfügung gestellten Informationen  eher dafür sprechen, nicht in Achterbahn zu investieren.

Herr Feldmann hat die Werner Figur aus dem Inferno gerettet, wie er sagt. Das bedeutet, das die Achterbahn AG nicht einen cent aus der Verwertung des Filmes bekommt.

Oder sehe ich das verkehrt ?  

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