AUSBLICK/Index Uni Michigan Ende August unter Vorm

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AUSBLICK/Index Uni Michigan Ende August unter Vormonatsniveau
DJ AUSBLICK/Index Uni Michigan Ende August unter Vormonatsniveau

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Verbraucherstimmung in den USA dürfte sich im August eingetrübt haben. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte gehen davon aus, dass der entsprechende von der University of Michigan berechnete Index in zweiter Veröffentlichung auf 92,5 Punkte gefallen ist. Damit würde er sowohl unter dem Niveau von Juni (96,5) als auch unter dem Stand der ersten Veröffentlichung (92,7) liegen. Die Universität wird die Daten am Freitag gegen 15.45 Uhr MESZ den Umfrage-Abonnenten übermitteln.

HSBC sieht als Grund für den überraschend deutlichen Indexrückgang bei der ersten Veröffentlichung vor allem die gestiegenen Benzinpreise. Seither habe es jedoch einige Anzeichen für eine wieder bessere Stimmung in den US-Haushalten gegeben, zum Beispiel den Anstieg des Stimmungsindikators von ABC und der "Washington Post". HSBC sieht den Michigan-Index daher bei 93,5 Punkten.

Die BHF Bank tippt dagegen auf einen weiteren Rückgang des Index auf 92,0 Punkte. Sie begründet das mit den seit der ersten Umfrage weiter gestiegenen Benzinpreisen. Deren Auswirkung auf das Stimmungsbarometer wäre aus ihrer Sicht noch größer, wenn die zweite Umfrage der ersten nicht nur 180 neue (von insgesamt 500) Stimmen hinzufügen würde, warnt die Bank.

BNP Paribas rechnet mit einem Indexrückgang auf 92,2 Punkte und begründet dies ebenfalls mit der hohen Empfindlichkeit der US-Haushalte für die gestiegenen Ölpreise. Die Amerikaner hätten in den vergangenen Monaten Rekordzahlen von energie-inffizienten Groß-Pkw ("light trucks") gekauft, erläutern die Volkswirte, die den erwarteten Rückgang des Verbrauchervertrauens andererseits nicht überbewertet wissen wollen. Schließlich hätten die US-Haushalte auch Anfang des Jahres trotz eingetrübter Stimmungsindizes ordentlich konsumiert. Für eine Fortschreibung dieses Trend sollte nicht zuletzt die freundlichere Lage am Arbeitsmarkt sorgen. -Von Hans Bentzien, Dow Jones Newswires, +49 (0) 69/297 52-310, konjunktur.de@dowjones.com

DJG/hab/ptt

(END) Dow Jones Newswires

August 26, 2005 00:55 ET (04:55 GMT)
 

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