437 Mrd. $ für Bush´s Kreuzzüge...

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eröffnet am: 28.06.06 08:01 von: börsenfüxlein Anzahl Beiträge: 3
neuester Beitrag: 28.06.06 08:29 von: elgreco Leser gesamt: 345
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28.06.06 08:01

18298 Postings, 7133 Tage börsenfüxlein437 Mrd. $ für Bush´s Kreuzzüge...

Ein neuer Kongressreport bilanziert: Der ?Krieg gegen den Terrorismus? wird immer teurer, vor allem im Irak.
George W. Bushs ?Krieg gegen den Terrorismus? kommt Amerikas Steuerzahler immer teurer zu stehen. Seit der US-Präsident nach dem 11. September 2001 zum weltweiten Kreuzzug gegen Attentäter und Terrorstaaten aufrief, mussten sie für diverse US-Missionen in Afghanistan, im Irak und anderswo bisher 437 Milliarden Dollar aufbringen.

269 Millionen Dollar am Tag

  Wie ein am Dienstag (Ortszeit) in Washington veröffentlichter Kongressreport bilanziert, hat allein der Irakkrieg bisher 319 Milliarden Dollar verschlungen. Das sind seit Kriegsbeginn rund 269 Millionen Dollar am Tag. Der Krieg in Afghanistan schlug mit 88 Milliarden Dollar zu Buche, für den Heimatschutz gab die US-Regierung 28 Milliarden Dollar aus. Die restlichen zwei Milliarden entfallen auf kleinere Missionen.

Furcht vor weiter steigenden Kosten

Bereits im nächsten Jahr sei zu erwarten, dass in der Gesamtbilanz die 500-Milliarden-Dollar-Marke überschritten werde, bemerken die Autoren der politisch unabhängigen Forschungsabteilung des US-Kongresses. Noch teurer waren nur der Vietnamkrieg, der in heutige Dollars umgerechnet 531,5 Milliarden kostete sowie der zweite Weltkrieg.

Ebenfalls am Dienstag warnten Militärvertreter den Kongress vor weiter eskalierenden Kosten. Vor allem im Irak seien Fahr- und Flugzeuge sowie anderes Kriegsgerät vom Dauereinsatz überstrapaziert und dringend reparaturbedürftig. So würden etwa Panzer und Hubschrauber bis zum achtfachen ihrer normalen Jahresleistung beansprucht. Allein in diesem Jahr müssten für Instandsetzungen 60,9 Milliarden Dollar ausgegeben werden, 18,2 Milliarden mehr als noch 2004.

Mehr Vertrauen in die Demokraten

Eine derart düstere Bilanz sorgt vor allem unter den republikanischen Parteifreunden des Präsidenten für Nervosität. Vier Monate vor den Kongresswahlen sind sechs von zehn Amerikanern mit Bushs Irak-Politik unzufrieden. Fast ebenso viele (58 Prozent) glauben, dass der Krieg seinen hohen Preis nicht wert war; erst recht nicht den Verlust von mehr als 2500 gefallenen US-Soldaten. Und nur 41 Prozent trauen den Republikanern zu, die Lage im Irak in den Griff zu bekommen. Die Demokraten genießen in der am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichten Umfrage des Fernsehsenders ABC ein etwas höheres Vertrauen von immerhin 47 Prozent der Befragten.

Truppenabbau geplant

Inzwischen gibt es in Washington Hinweise darauf, dass das Pentagon wegen des öffentlichen Drucks noch in diesem Jahr mit einem Abbau der 129 000 im Irak stationierten Soldaten beginnen will. Bis zum Dezember sollen 7000 Soldaten aus der Region abgezogen werden. Gegen Ende 2007 ? zum Auftakt des nächsten Präsidentenwahlkampfs ? soll die Truppenstärke dann unter 100 000 GIs sinken.

Wie es heißt, soll Bushs Top-Kommandeur im Irak, General George Casey, selbst diesen Rückzug in Etappen vorgeschlagen haben. Einen ähnlichen Plan hatten die Demokraten im US-Senat bereits vor einer Woche zur Abstimmung vorgelegt. Die Resolution scheiterte jedoch an den Gegenstimmen der republikanischen Mehrheit.

 

28.06.06 08:07

860 Postings, 5648 Tage oneDOLLARsixnaja,man muß aber auch gegenrechnen,

schließlich kriegen sie ja auch ne menge wieder raus...  

28.06.06 08:29
2

5742 Postings, 7890 Tage elgrecoja, richtig

Dieses Geld geht doch auch wieder an Amerikaner. Dieser werden irgenwann das Geld auch ausgeben und es kurbelt doch nur die Wirtschaft an,

Was jammern die? Es ist ein Geben und Nehmen.

Sideeffects sind nur einige tausend Tode und Zerstoerung der Umwelt, was solls, es ist das doch wert, um sich die eigenen Taschen und die Taschen einiger Freunde zu fuellen.

Gruss
elgreco  

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