26 mrd? Neue Schulden,obwohl alle vom Sparen reden

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neuester Beitrag: 27.01.12 15:38
eröffnet am: 11.11.11 10:32 von: kiiwii Anzahl Beiträge: 47
neuester Beitrag: 27.01.12 15:38 von: kiiwii Leser gesamt: 684
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11.11.11 10:32
4

129861 Postings, 6154 Tage kiiwii26 mrd? Neue Schulden,obwohl alle vom Sparen reden

Haushalt 2012: Euro-Krise bremst Merkels Sparkommissare - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
Zehn Stunden hatten die Vertreter von Schwarz-Gelb verhandelt, nun steht der Haushalt 2012. Die gute Nachricht: Deutschland nimmt weniger Schulden auf als befürchtet. Die schlechte: Den zuletzt deutlichen Defizitabbau kann die Koalition nicht fortsetzen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,797113,00.html
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"Life is a mountain, not a beach"
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21 Postings ausgeblendet.

11.11.11 12:38

31030 Postings, 6935 Tage sportsstarlieber etwas höher ansetzen als zu niedrig

um dann stets nach oben nachzukorrigieren - dahinter stehst du doch beim Rettungsschirm auch, oder?!
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The only thing, that interferes with my learning, is my education...!

11.11.11 12:52

69017 Postings, 6167 Tage BarCodeGuter Vergleich!

*g*
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Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig. (Nietzsche)

11.11.11 12:54

19522 Postings, 7181 Tage gurkenfred@saku: dir war die leichte

ironie in p14 aber aufgefallen...????

oder doch nicht??? :-))
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Wir brauchen mehr Guidos!!!

11.11.11 12:54

69017 Postings, 6167 Tage BarCodeTrink ruhig ein ganzes Fläschchen

von der Kölschgülle. Beim Bier tust du das doch auch!
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11.11.11 13:08

31030 Postings, 6935 Tage sportsstarDu hast doch angefangen..

wo ist denn das Problem...oder vielmehr der "Fehler" bei der Ansetzung? Auch unter der Berücksichtigung der aktuellen Kosten bei der Finanzierung neuer Schulden!?

obi hat doch schön aufgezeigt, wie die Entwicklung der letzten Jahre war, also sollte man sich vielleicht auch erst dann aufregen, wenn es auch (berechtigten) Grund gibt..ich denke, dass wir mit dem aufgestellten HH-Plan und der AKTUELL kalkulierten Neuverschuldung doch in Anbetracht der Rahmenbedingungen recht zufrieden sein können. Natürlich bekommt das die Oppossition immer besser hin, aber das ist nichts neues.

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11.11.11 13:17
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69017 Postings, 6167 Tage BarCodeWas interessiert mich die Opposition...

Es geht schlicht darum, dass ich es für falsch halte, die (geplante) Neuverschuldung bei (prognostizierten) steigenden Einnahmen gegenüber diesem Jahr höher anzusetzen, als sie dieses Jahr real war.

Es gibt keine Garantie dafür, dass die prognostizierten Mehreinnahmen erreicht werden. Aber es gibt eine Garantie dafür, dass die geplanten Ausgaben mindestens erreicht, wenn nicht übertroffen werden. Darauf würde ich meinen Arsch verwetten.

Das Sinken der Neuverschuldung gegenüber dem Plan z.B. in diesem Jahr ist nicht Minderausgaben, sondern nicht prognostizierten Mehreinnahmen zu verdanken.

Ich soll also darauf vertrauen, dass permanent mehr reinkommt, als prognostiziert? Und das bei gleichzeitig ständig nach unten korrigierten Wachstumsprognosen?

Ok. Morgen kommt der Weihnachtsmann...
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11.11.11 13:53
1

31030 Postings, 6935 Tage sportsstardann sag doch mal wie du das lösen würdest...

einfach niedriger ansetzen, wenn dem Ganzen Kosten gegenüberstehen, geht ja wohl nicht, wenn er gedeckt sein muss. Außerdem sind wird weit unter der maximal zulässigen Nettokreditaufnahme von knapp 40Mrd, die 1,59% des BIPs entsprechen würden.

Ich habe ihn mir mal näher angeschaut...hier: (unter "Gesamtplan"-- Haushaltsübersicht)

http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/066/1706600.pdf

nicht zu verachten ist eben die jährlich wachsende Bundesschuld...ansonsten ist wirklich alles bis ins Detail aufgeführt, so dass man durchaus genau monieren könnte, wo die angesetzen Ausgaben deiner Meinung nach (auch im Vorjahresvergleich) zu hoch sind.


...interessant ist auch das vertragliche "Vorgeplänkel", die das Bundesministerium der Finanzen betrifft - siehe §2 Kreditermächtigung und §3 Gewährleistungsermächtigungen (und seine Aufspaltungen!)
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11.11.11 14:06

69017 Postings, 6167 Tage BarCodeSorry

Aber das ist nu nicht meine Aufgabe, sämtliche Einzelposten der Haushaltsplanung durchzuforsten. "Kosten" hat der Staat die, die er beschließt zu haben.

Bei einem Haushalt von 306 Milliarden ist es durchaus möglich, mit dem nötigen WILLEN ein paar Milliarden runterzufahren.

Sarrazin hat es seinerzeit sogar geschafft, den Berliner Haushalt quasi ausgeglichen hinzukriegen. Das hat man bis dahin für absolut unmöglich gehalten. Klar: Man macht sich damit nicht unbedingt Freunde...

Aber bei Gelegenheit werd ichs mir mal durchgucken.  
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11.11.11 14:11

69017 Postings, 6167 Tage BarCodeSind ja nur 2670 Seiten...

Das kann ich natürlich sofort machen!
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11.11.11 14:14
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1448 Postings, 3386 Tage imnotbanksydas sind doch die 26 Mrd. von der HRE :D

11.11.11 14:24
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31030 Postings, 6935 Tage sportsstarIch habe es mir auch in 30min durchgelesen..

musst dir ja nicht alles anschauen, man kann das durchaus selektieren und verständlich betrachten, wenn man sich mal damit befasst. So viel zum Thema WILLEN.

Denn, und das setze ich mal voraus, die Bundesregierung (egal unter welcher Führung) hat jährlich den Willen, die Ausgaben weitestgehend maximal zu begrenzen, allen voran so Sparfüchse wie Schäuble (oder in der Großen Koalition auch ein Steinbrück).

Dennoch muss man die Rahmenbedingungen im Auge behalten, und die sind derzeit sicherlich mit der Euro-krise nicht die besten, da gehen wir hoffentlich konform.

Ferner ist es immer wieder interessant zu hören, dass wir doch viel mehr sparen sollen - sobald dann aber die Ausgaben des Verteidgungsministeriums runtergefahren bzw. die Bundeswehr zusammengestrichen wird, das Bildungsministerium mehr Spielraum in seinen Ausgaben bekommt (Schreie von überall: "Wir brauchen mehr Bildung"), unsere Straßen (Verkehrsministerium) ausgebaut bzw. geflickt werden ("Buhuhuhu, unsere Straßen sind so kaputt") und vorallem das Terrain des Sozialministeriums durch weiter steigende Sozialkosten große Zunahmen verbucht ("Harz ist aber viiiiiel zu wenig"), läuft das Wunschdenken eben der Realität davon..
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11.11.11 14:39

129861 Postings, 6154 Tage kiiwiiGesamtwirtschaftlich wäre es natürlich unklug, die

Griechen, Italiener, Spanier, Portugiesen und Franzosen zum Sparen zu zwingen und dann selbste ebenfalls Ausgaben zu kürzen...

A weng a Nachfrage im EURO-Raum  braucha ma dann schon noch...
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11.11.11 14:39

129861 Postings, 6154 Tage kiiwii...sonst hammer morgen wieder 6 mio ohne Jobs...

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11.11.11 15:14

69017 Postings, 6167 Tage BarCodeDie Ausgaben kürzen sich doch

an einigen Positionen von selbst, ohne dass das wirtschaftlich nachteilig wäre. Einer, der sein Geld in der Wirtschaft verdient, statt staatlich subventioniert lebt, ist ökonomiscch gesehen ein Gewinn, kein Verlust.  (Steigende Beschäftigung).

Die Zinsersparnisse durch das Ersetzen alter Schulden durch neue, billiger, sind derzeit durchaus relevante Einsparungen.

Höhere Steuer-Einnahmen kommen dazu.

Also werden die Ausgaben quasi erhöht, sogar wenn sie in der Summe gleich bleiben.

Erhöhung der Personalkosten durch Erhöhung des Einkommens  bestehenden Personalbestandes ist ok. Kann man aber durch weitere Stelleneinsparung ökonomisch und kostenmäßig neutral halten.

Eine Reihe von Subventionen kann man problemlos streichen.

Eine Reihe von strukturellen Kosten (jährlich wiederkehrend) getrost auch, auch im Sozialhaushalt. (Wurfprämien für besser verdienende z.B.).

Wirtschaftlich am wirkungsvollsten und EINMALKOSTEN sind Direktinvestitionen.



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11.11.11 15:54
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129861 Postings, 6154 Tage kiiwiifür sich genommen stimmt das...

Prinzipiell sollte es bei einem Haushaltsvolumen von gut 300 mrd ? möglich sein, ein Sparvolumen von 20 - 25 mrd ? zu realisieren, ohne daß deshalb die Hütte zusammenbricht.
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11.11.11 16:22
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31030 Postings, 6935 Tage sportsstar*gg*

zum Glück mach ich jetzt Feierabend..aber ich geh wenigstens mit einem Schmunzeln ins Wochenende. Danke dafür.

"Bissi hier weg, bissi dadezu, 3 im Sinn, zwei im Kopp, vier mal weniger aufs Klo...zack: 25 Mrd. da sind se doch!"
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27.01.12 15:15

129861 Postings, 6154 Tage kiiwiiRekordsteuereinnahmen: 71 Mrd Euro im Dezember

Fast 71 Milliarden Euro im Dezember: Staat freut sich über Rekord-Steuereinnahmen - Wirtschaft | STERN.DE
Der deutsche Staat hat im Dezember 2011 mit knapp 71 Milliarden Euro so viel Steuern wie noch nie in einem einzelnen Monat eingenommen.
http://www.stern.de/wirtschaft/news/...d-steuereinnahmen-1778860.html
 

27.01.12 15:17
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19682 Postings, 3679 Tage snapplineoch kiiwii

kannst du es den nicht in einfachen paar Wörter erklären ?  

27.01.12 15:18
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129861 Postings, 6154 Tage kiiwiidoch: in der Überschrift steht alles

...noch einfacher geht aber nur "persönlich"...
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nemo me impune lacessit

27.01.12 15:21
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1158 Postings, 3235 Tage Kollateralschadender werdegang von

"keine neuschulden" bis hin zum "so wenig neuschulden wie möglich"  

27.01.12 15:25
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19682 Postings, 3679 Tage snapplineaha

alle Reden von Sparen aber die Neuverschuldung wächst ?

Tatsachen gegen Reden ?  

27.01.12 15:27
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129861 Postings, 6154 Tage kiiwiidoch die Märk.Allgemeine bekrittelt selbst das...

...man fasst es nicht...


"Deutsche Steuereinnahmen sprudeln im Dezember nicht mehr so stark"

titelt sie...

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/...-nicht-mehr-so.html
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nemo me impune lacessit

27.01.12 15:28
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969 Postings, 3228 Tage Kernspalter#42 das Problem ist immer das die Ausgaben den

Einnahmen zeitnah angepasst werden. Damit bleibt nie etwas übrig.  

27.01.12 15:36
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19682 Postings, 3679 Tage snappline#44 arg

Irrenanstalt ?  

27.01.12 15:38
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129861 Postings, 6154 Tage kiiwiiso fette Einnahmen wecken sofort neue Bedürfnisse

...und die Phantasie der Polit-Kaste kennt da keine Grenzen...
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nemo me impune lacessit

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