200 000 000 000 000 Euro

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neuester Beitrag: 09.09.05 14:10
eröffnet am: 09.09.05 09:08 von: bammie Anzahl Beiträge: 7
neuester Beitrag: 09.09.05 14:10 von: Dr.Mabuse Leser gesamt: 376
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09.09.05 09:08
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8970 Postings, 6269 Tage bammie200 000 000 000 000 Euro

Schäden durch Naturkatastrophen können das 20fache der US-Wirtschaftsleistung erreichen

Straßburg - Die Schäden durch Naturkatastrophen könnten Experten zufolge bis Mitte des Jahrhunderts auf 200 Billionen Dollar (rund 167 Billionen Euro) steigen: Das wäre etwa das 20fache der Wirtschaftsleistung der USA. Allein in Deutschland seien Schäden von 800 Mrd. Euro zu erwarten, sagte die Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Claudia Kemfert, in Berlin. Das Szenario fußt auf Schätzungen von Klimaforschern, wonach die Temperatur weltweit um 3,5 Grad Celsius bis zum Jahr 2100 steigen wird.

Um die globale Erwärmung zu stoppen, müßte die Weltgemeinschaft nach der DIW-Studie allerdings gigantische Summen aufwenden: Bis 2050 seien 71 Billionen Dollar für den Klimaschutz nötig, rechnete Kemfert vor. Das sei viel, aber nur ein Drittel der möglichen Schadenssumme.

Als Beispiele für Extremereignisse nannte sie den Hurrikan "Katrina" in den USA, der laut DIW rund 600 Mrd. Dollar volkswirtschaftliche Schäden verursacht hat. Das ist dreimal mehr, als der US-Kongreß bisher an Katastrophenhilfe veranschlagt hat. Die Schäden der Elbeflut 2002 würden auf 13 Mrd. Euro geschätzt, die der Hitzewelle 2003 auf zehn Mrd. Euro, die der Flut in Bayern in diesem Jahr auf 170 Mio. Euro.

Der Klimawandel ist nach Auffassung des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg bereits Realität. In Deutschland stieg die mittlere Temperatur danach im Verlauf des 20. Jahrhunderts bereits um ein Grad. Darüber hinaus lasse sich nachweisen, daß so genannte Extremwetterereignisse in den vergangenen 20 Jahren deutlich häufiger aufgetreten seien als in den 20 Jahren davor, hieß es.

Das Europaparlament hat "weltweite Bemühungen" gegen den Klimawandel gefordert. Die EU müsse bei der UN-Klimakonferenz Ende des Monats im kanadischen Montreal Vorschläge mache, um die Erderwärmung einzudämmen.

Südeuropa werde zunehmend unter Dürre und Waldbränden zu leiden haben, wie in diesem Sommer die iberische Halbinsel, heißt es in der Entschließung. In Nordeuropa seien immer stärkere Niederschläge und somit Überschwemmungen zu erwarten. Der wissenschaftliche Zusammenhang zwischen der globalen Erwärmung und Umweltkatastrophen sei erwiesen. So rechneten Wissenschaftler damit, daß die Stärke der Hurrikane im Laufe des Jahrhunderts um zehn bis 20 Prozent zunehmen werde.

Deshalb müßten bereits heute Maßnahmen beschlossen werden, die über die bis 2012 fixierten Ziele des Kyoto-Protokolls zur Drosselung von Treibhausgasen hinausgehen, verlangten die Abgeordneten. Ziel müsse es sein, die globalen Emissionen bis 2050 um die Hälfte zu verringern. Bisher weigern sich die USA, China, Indien, Japan, Südkorea und Australien, dem Kyoto-Protokoll mit seinen Vorgaben beizutreten. DW  

09.09.05 09:49

1025 Postings, 6943 Tage J.R. EwingInteressant. Quelle? o.T.

09.09.05 09:59

8970 Postings, 6269 Tage bammieaus der Welt

http://www.welt.de/data/2005/09/09/772434.html  

09.09.05 12:00

9950 Postings, 6943 Tage Willi1Ach, die Ami´s

haben immer ein paar Nullen zuviel nach der Übersetzung ...  

09.09.05 13:12

6685 Postings, 6458 Tage geldschneiderAlles falsche Polemik

Meint auch ein Korrespndent des neutschlandsfunk in seienm Kommentar heute!

Nur in Deutschland grasst das Phänomen wie oben dargestellt. Es würde immer schlimmer werden.
Nein auch 1952 gab es schreckliche Kathastrophen 20 % der Bevölkerung der Niederländer waren davon betroffen.

Die schäden werden deshalb immer größer, weil der Lebensstandard immer höher wird, und weil immer mehr Luete ihr Hab und Gut versichern.

Recht hat er.
in Amerkia argumentiert bezüglich des Klimawandels kein Mensch.
Dass die Armen ,mehr betroffen sind, bei solchen Unglücken, versteht sich auch von selbst.

gruß
gs  

09.09.05 13:20

15130 Postings, 6999 Tage Pate100lol

sicher dat, sicher dat...

scmolzen 52 auch die Gletschen in Europa bzw. auf der ganzen welt?
Taute Grönland auch auf? Sodaß man jetzt Bienen züchten kann?

war der Salzgehalt im Atlantik auch so gering wie jetzt und und sank immer weiter?
Taute Sibirien auch auf?

Versanken da auch schon die ersten Inseln in der Karibik?

Na dann alles wird gut....


Gruß Pate  

09.09.05 14:10

5261 Postings, 6521 Tage Dr.MabuseDie größte "Natur-"katastrophe

ist zweifellos der amtierende US-Präsident, gelle?  

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