16,7 Prozent ? SCHEISSE !!

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 15.12.06 13:21
eröffnet am: 15.12.06 11:25 von: EinsamerSam. Anzahl Beiträge: 20
neuester Beitrag: 15.12.06 13:21 von: nasgul Leser gesamt: 801
davon Heute: 1
bewertet mit 0 Sternen

15.12.06 11:25

24466 Postings, 5902 Tage EinsamerSamariter16,7 Prozent ? SCHEISSE !!

AOK will Beiträge auf bis zu 16,7 Prozent erhöhen

Gesundheitsreform. Die Versicherten der Allgemeinen Ortskrankenkassen müssen sich auf kräftig steigende Beiträge einstellen. Wie die ?Süddeutsche Zeitung? aus einer vertraulichen AOK-Vorlage berichtete, sollen die Sätze um bis zu 1,6 Prozentpunkte steigen.

AOK: Beiträge sollen auf bis zu 16,7 Prozent klettern, Foto: dpaSpitzenreiter sei die AOK Rheinland-Pfalz, die ihre Beiträge von derzeit 14,8 Prozent auf 16,4 Prozent erhöhen wolle. Kräftig steigen sollten die Sätze auch in Sachsen-Anhalt (plus 1,4 auf 15,8 Prozent) Brandenburg (plus 1,3 auf 15,8 Prozent) und Berlin (plus 1,2 auf 16,7 Prozent). Am geringsten werde der Anstieg in Hessen ausfallen (plus 0,4 auf 15,7 Prozent). Die Ortskrankenkassen Hamburg und Rheinland hätten sich noch nicht endgültig festgelegt. Auch seien die Erhöhungen zum Teil noch nicht beschlossen.

Zuständig sind die Verwaltungsräte, die bis Jahresende entscheiden. Der Beitragssatz bezieht sich auf den Bruttolohn bis zur Beitragsbemessungsgrenze von gut 3500 Euro. Die Krankenkassen hatten die erwarteten Beitragserhöhungen mit den Lasten begründet, die ihnen die Politik auferlegt. Dazu zählen die Erhöhung der Mehrwertsteuer und die Kürzung des Bundeszuschusses sowie Mehrkosten durch die Gesundheitsreform.

Die Spitzenverbände der Kassen widersprachen am Donnerstag der Darstellung des Bundesgesundheitsministeriums, wonach die Reform im nächsten Jahr für die Kassen eine Entlastung von 1,4 Milliarden Euro mit sich bringen werde. Vielmehr bedeute die Reform eine Mehrbelastung von 450 Millionen Euro, schrieben die Spitzenverbände in einer gemeinsamen Erklärung. Dies sei eine realistische und belastbare Einschätzung. Die Beitragssätze müssten daher durchschnittlich um 0,7 Prozentpunkte steigen.

Die Bundesregierung hat bisher von rund 0,5 Prozentpunkten gesprochen. Einer Auswertung des Brancheninformationsdienstes dfg zufolge werden Anfang nächsten Jahres mindestens 150 der 242 Krankenkassen ihre Beiträge heraufsetzen. Derzeit liegt der Satz im Durchschnitt bei 14,25 Prozent.

Der Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums, Klaus Vater, sagte in Berlin, es sei fraglich, ob Beitragserhöhungen in dieser Höhe gerechtfertigt seien. ?Da werden die Aufsichtsbehörden sehr genau hinschauen müssen?, betonte er.

Die Kassen widersprachen zugleich dem Bundesversicherungsamt (BVA), das den Berechnungen des Ministeriums weitgehend gefolgt war. Wegen der Differenzen war der so genannte Schätzerkreis vergangene Woche nicht zu einem Ergebnis gelangt.


Quelle: wiwo.de

Euer

   Einsamer Samariter

 

15.12.06 11:29

95440 Postings, 7265 Tage Happy EndSchon wieder?

15.12.06 11:32
1

17100 Postings, 5613 Tage Peddy78A(lles)OK?Vielleicht mal über Wechsel zu BKK

nachdenken.  

15.12.06 11:36

441 Postings, 5267 Tage nasgulAuch für uns Ulla sollte als Bonifikation

mindestes eine Verdoppelung der Pensionszahlung drinsitzen. Für besondere Verdienste um Volk und Vaterland und vertrauensbildende Maßnahmen. Denn ohne sie und ihren fliegetragenden Berater wären wir sicherlich schon jenseits von 18 Prozent. Think positiv.  

15.12.06 11:52

9500 Postings, 5517 Tage Der WOLFKannst dich ja z.B. in Indien ...

behandeln lassen - da kommst du sicher mit 0,5% Beitragssatz gut hin ...
Dann bist du allerdings schon Premiumpatient der ein Krankenhausbett bekommt und sich nicht auf dem Parkplatz von der OP erholen müssen ...

Gruesschen
 
Der WOLF
 

15.12.06 11:57
1

17100 Postings, 5613 Tage Peddy78Danke @ Der Wolf, alle jammern über Beitragserhöh.

Vielleicht sollten wir uns einfach mal bewußt werden wie gut es uns geht.

Indien und diese Länder sind vielleicht Extreme Beispiele,
aber auch in der Europäischen Nachbarschaft würden sich manche Patienten freuen wenn sie so eine Krankenversicherung hätten.
So zB. in Portugal.

Und es liegt doch an jedem selber,
die Kasse zu wechseln.
Eure Autoversicherung habt ihr doch auch nicht bei der teuersten Versicherung.  

15.12.06 12:02

9500 Postings, 5517 Tage Der WOLFAußerdem verlangen die Menschen ...

nach immer modernerer Gerätetechnik und immer teureren Behandlungsmethoden. Alles soll super sein - darf aber eigentlich nix kosten.
Manchmal frage ich mich wo wir deutsche großgezogen worden sind *gg*

Gruesschen
 
Der WOLF
 

15.12.06 12:06

24466 Postings, 5902 Tage EinsamerSamariterJorgos ? Arbeitest Du bei der AOK ??

Hab ich Dir die Illusion und vorweihnachtliche Vorfreude auf ne Gehaltserhöhung (bezahlt) durch die Versicherungsteilnehmer genommen???

Euer

   Einsamer Samariter

 

15.12.06 12:07
2

26159 Postings, 6110 Tage AbsoluterNeulingWer meint, bei der...

...Bevölkerungsentwicklung in D über die nächsten Jahrzehnte sei ohne massive Beitragserhöhungen in GKV und RV auszukommen und gleichzeitig Rentenniveau und medizinische Infrastruktur auf dem gegenwärtigen Level zu halten, muss schon arg naiv sein.

Das ist alles erst der Anfang.
__________________________________________________
Unter 4 Millionen Arbeitslose:
Danke, Münte!  

15.12.06 12:20

10041 Postings, 6737 Tage BeMiSry, wer

TV sieht (Fakt usw.) Zeitung liest und
die Struktur des Gesundheitssystems kennt,
weiss, dass es dort riesige Einsparpotentiale
gibt.
Aber dann müsste man ja Leuten mit satten Pfründen
und starker Lobby auf den Schwanz treten.
Techn. Fortschritt?
Ein kleines Beispiel, das in D  z.Z. riesige
Kosten für relativ wenige Patienten verursacht:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/05/27/095a1102.asp  

15.12.06 12:23

441 Postings, 5267 Tage nasgulIch setz ja bei der Begründung für höhere Kosten

und Beträge auf Wiedervereinigung. Das geht immer!  

15.12.06 12:27

8274 Postings, 5490 Tage pomerolLöschung


Moderation
Zeitpunkt: 15.12.06 13:03
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Regelverstoß

 

 

15.12.06 12:29

11123 Postings, 5638 Tage SWayNasgul, was Du verbreitest ist inhaltloser Tinnef,

liess Dir das hier mal durch...

http://www.ariva.de/board/261027?pnr=2954273#jump2954273  

15.12.06 12:47
1

1894 Postings, 5400 Tage Fintelwuselwix@Peddy

Kann mich nur der Meinung von Peddy anschließen, noch haben wir eine Wahlmöglichkeit. Und die BKKs sind günstiger. Aber das lahme deutsche Volk schreit einmal laut auf und dann wird halt gezahlt. Immer weiter wie bisher, bloß nix verändern.
Ich frage mich echt wie manche Versicherer noch an ihre Kunden kommen bei deren Beiträgen. Und wieso gibt es eigentlich noch Sparkassen und Volksbanken? Die Zocken doch auch nur ab? Aber anstatt seinen Arsch aus dem Sessel zu heben und was zu ändern schreit Otto Normalverbraucher einmal laut auf, und setzt sich dann wieder in seinen Sessel und liest weiter Bildzeitung.....  

15.12.06 13:03

12175 Postings, 7149 Tage Karlchen_IIWarum gibt es eigentlich für jedes Bundesland eine

15.12.06 13:06

11123 Postings, 5638 Tage SWayKarlchen, ich befürchte weil es dann auch einen

Grund dafür gibt möglichst vielen Ortsvorstehen, möglichst hohe Pensionen zu zahlen aber wo das nun hinführt siehst Du ja #13...

Lass Ulla mal machen, vielleicht verstehen wir sie ja nur nicht. WENN die Krankenkassen so ein Theater machen muss es einen Effekt haben...  

15.12.06 13:08

8023 Postings, 7285 Tage maxperformancees ist soviel Luft im System

dass es pfeift:
www.ariva.de/board/256397

die armem GKV versichteren Beitragszahler
können einem Leid tun.
Die Mehrheit der Kosten wird ohnehin von beitragsfrei Versicherten
und Gesundheitstouristen mit geschnorrten Karten verursacht

gruß Maxp.  

15.12.06 13:15

19638 Postings, 5247 Tage Malko07@ Karlchen_II

Weil wir ein Bundes- und kein Zentralstaat sind. Daran wird auch noch die Gesundheitsreform scheitern. Finde sowieso, dass die Sozialversicherung voll in die Länderverantwortung kommen sollte.  

15.12.06 13:17
1

10041 Postings, 6737 Tage BeMiBeitragssatz: Mit 12,6 % durch das Jahr 2006

Die grösste BKK:
BKK MOBIL OIL  

15.12.06 13:21

441 Postings, 5267 Tage nasgulDrollig

Bei der GKK überhaupt von einem Wettbewerb zu reden hat schon was für sich. Zum einen weil der Leistungskatalog zu fast 100 Prozent für alle Kassen gleich ist und zum anderen auch bei der Verwaltung kaum Spielraum liegt. Eher könnte man fragen, ob die Erweiterung auf die Zulassung von BKKs nicht den Verwaltungsaufwand und damit die Kosten erhöht haben? Denn mit der Einführung der BKKs musste man gleichzeitig auch feststellen, dass in diesem Bereich Fachkräfte fehlten und so war es bei den Arbeitsämtern eine zeitlang Mode gerade in diesem Bereich Umschulungen anzubieten. Eher unverständlich, denn die Anzahl an Versicherten hat sich ja überhaupt nicht verändert.  

   Antwort einfügen - nach oben