150'000 Franken für ein Gemeinderat!

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eröffnet am: 13.09.05 12:32 von: Luki2 Anzahl Beiträge: 1
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7538 Postings, 7208 Tage Luki2150'000 Franken für ein Gemeinderat!

Ein Gemeinderat verdient im Schnitt rund 150'000 Franken

Gehaltsvergleich zwischen 330 Gemeinden

In der Deutschschweiz verdient ein vollamtlicher Gemeinderat im Schnitt 150'000 Franken. Dies zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Studie. Die höchsten Gehälter werden in den Kantonen Zug und Nidwalden bezahlt. Schlusslichter sind Bern und Glarus.
                    
           
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(ap) Der Gehaltsvergleich zwischen den 330 Deutschschweizer Gemeinden soll den Verantwortlichen von Gemeinden und Städten die Möglichkeit geben, erstmals die eigene Lohnpolitik am Markt zu messen, wie Rudolf Häfeli, CEO des Treuhandunternehmens BDO Visura, an einer Medienkonferenz in Bern sagte.
Am meisten in Zug und Nidwalden

Die höchsten Gehälter werden in den finanzstarken Kantonen Zug und Nidwalden bezahlt. Die finanziell eher schwächeren Kantone Bern und Glarus stehen am Ende der Rangliste. Ein vollamtlicher Gemeinderat verdient im Durchschnitt rund 150'000 Franken. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Gemeinden seien allerdings beträchtlich, sagte Projektleiter Beat Rüegger. Der tiefste Lohn beträgt 130'000 Franken, der höchste 170'000 Franken. Mitgemacht an der Studie hat allerdings nur eine Gemeinde, die mehr als 50'000 Einwohner hat.

Bei den Fachfunktionen beziehen Verwaltungsassistenten und technisch-wissenschaftliche Angestellten die höchsten Jahresgehälter. Ihr mittleres Gehalt liegt bei rund 100'000 Franken. Am wenigsten erhalten Büro- und Betriebsangestellte mit 70'000 Franken. Akademisch gebildete Personen verdienen in den Gemeindeverwaltungen mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 130'000 Franken am meisten.
Frauen verdienen im Schnitt 15 Prozent weniger

Die Studie zeigt im weiteren, dass zwei von fünf Angestellten Frauen sind und diese im Durchschnitt 15 Prozent weniger verdienen als Männer, und zwar auch in typischen Frauenberufen. In jungen Jahren besteht allerdings zwischen den Gehältern der männlichen und weiblichen Angestellten nur eine geringe Differenz. Diese steigt aber mit zunehmendem Alter gemäss Studie stark an. Dies hängt laut Rüegger möglicherweise mit dem Wiedereinstieg in den Beruf nach der Familienphase zusammen. Ausserdem seien die Frauen in den gut bezahlten Führungsfunktionen schwächer vertreten als in anderen Funktionen.

An der Studie nahmen 330 von 1600 angefragten Gemeinden und Städte der Deutschschweiz teil. Insgesamt gab es rund 8000 Gehaltsnennungen. Konkrete Namen der teilnehmenden Gemeinden wollte Rüegger aber aus Datenschutzgründen nicht nennen. Im kommenden Jahr soll auch die Westschweiz in die Studie einbezogen werden.

Q: http://www.nzz.ch/2005/09/13/il/newzzEDJYXK3U-12.html


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Gr.  

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